Der 15. Spendenlauf für die Schule von Arusha / Tansania lockte trotz des Schmuddelwetters 321 Unentwegte in den Barnstorfer Wald.
Und es war richtig, sich nicht abschrecken zu lassen: Jürgen, der mit dem heißesten Draht zum Wetterradar, postulierte: “Pünklich zum Start um 11 hört der Regen auf!” Und wie so oft, hatte er genau recht.
Abgesehen von einer gewissen Anfangsglätte und etlichen Modderpassagen, die dem Lauf einen Cross-Charakter verliehen, lag eigentlich perfektes, nicht zu kaltes Laufwetter vor. Im Gegenteil litten manche der Athleten unter übermäßiger Bekleidung, wie man hörte. Dieser Gefahr konnte ich knapp aus dem Wege gehen.
Die Multimediaausbeute (Video) ist diesmal nicht so üppig, aber wer genau hinschaut, findet alle vier teilnehmenden Lauftreffler. Mehr war bei dem aktuellen Krankenstand nicht drin!
Beim nächsten Mal mehr!

Einen neuen Teilnehmerrekord vermeldeten stolz die Organisatoren des nunmehr vierten INDOORMAN Rostock. Man kann sagen, mit drei Staffeln und unserem sich selbst übertreffenden Einzelstarter Birk haben wir als Lauftreff nicht unwesentlich dazu beigetragen.

Birk, auch unser Indoor-Cheforganisator, erreichte, dass unsere drei Staffeln 108 109 110 um 12:00 gemeinsam an den Start gehen konnten.

Staffelpower

Staffelpower

Ein Einschwimmen war zu dieser Zeit wegen des noch laufenden Wasser-Sprungtrainings nicht möglich, aber dafür bekam man auch einige Kunststückchen zu sehen, die dem Nicht-Springer reichlich akrobatisch, um nicht zu sagen, artistisch, vorkamen.
Den feuchten Staffeleinstieg durften dann parallel Birk, Jörg und Gaststarterin Nicole bestreiten, wobei letztere sich als ziemlicher Profi erwies. Birk verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr um gut 30sek, ich gar um sagenhafte 6,5min. Das heißt für mich aber nur, Anschluss an das Ende des Feldes gefunden zu haben, na immerhin. Und ich war diesmal nicht so massiv vom Untergang bedroht wie letztes Jahr, wenn auch “Rettungsschwimmerin” Katrin schon parat stand…
Nachdem Nadine und Ringo schon fleißig auf den Ergometern strampelten, durfte ihnen Paula mit einigen Minuten Verzögerung nachfolgen (sie musste leider auf mich warten) – und sie holte mächtig auf! Und während dann Sabine und Caro schon einige Stadionrunden weghatten, konnte sich endlich auch Katja auf das Laufband stürzen, wo sie eine saubere Leistung hinlegte und in ungeahnte Geschwindigkeitsbereiche vorstieß.

Rechtschaffen geschafft

Rechtschaffen geschafft

Staffel-Video

In der Umkleide hatte ich noch eine interessante Unterhaltung: Der Schranknachbar, ein sehr athletisch aussehender junger Mann bereitete sich auf seinen Schwimm-Einsatz vor. Als ich erfuhr, dass er vorhatte, in 5min zu finishen, und er erfahren musste, dass es Leute gibt, die mehr als 10km in einem Stück laufen können, staunten wir uns eine Weile gegenseitig ausgiebig und respektvoll an.

Apropos Respekt: den verdient für dieses Wochenende vor allem unsere “Kampfsau” Birk. Kaum notdürftig regeneriert vom Staffeleinsatz, versuchte er sich tags darauf auch noch als Einzelkämpfer und schlug sich achtbar unter den 138 startenden Herren.
Der Rest des Lauftreffs war diesmal als Publikum stark vertreten, die Anfeuerung als frenetisch zu bezeichnen geht wohl als starke Untertreibung durch.

In der Fankurve

In der Fankurve

Kampfsau Birk und seine Groupies

Birk und seine Fans

Birk und seine Fans


so titulierte der Veranstalter die nunmehrige 40. Auflage des ESV-Lok-Silvester/Neujahrslaufes. Bei so langer Tradition mag man auch als eingefleischter LAV’ler nicht direkt widersprechen, bei uns war es ja gerade einmal der dritte. Aber so langsam werden wir uns rankämpfen!
Der Lauftreff trat diesmal als Elferbande an, die sich sodann bei der Anmeldung auf die angebotenen Strecken verteilte. Und mir allein wurde das Signalrot für den Langen Kanten von 19,6km zuteil. Vor dem Start dann gab es eine sehr rührende Ehrung für den alten Laufhasen Siegfried Ebert, der dieses Rennen vor genau 40 Jahren aus der Taufe gehoben hat und die allermeisten davon auch organisierte. Zur Belohnung durfte er den Startschuss abfeuern, der die Laufwilligen bei schönsten Renn-Wetter auf die verschiedenen Pisten losließ.
Am Anfang  waren alle auf der gleichen Spur unterwegs. Da durfte man sich als Langstreckler dann nicht kirre machen lassen, dass man zunächst etwas nach hinten durchgereicht wurde. Sehr bald kam dann aber die Abbiege für die 6,7er, da lichtete sich der Pulk schon sichtlich. Und bald danach kam mir Birk entgegengeflitzt, so dass ich sicher sein konnte, auf dem richtigen Kurs in Richtung des Wendepunktes für die 10,8er zu traben. Und kaum war der passiert, musste ich wieder mal feststellen,  mutterseelenallein auf der Strecke zu sein. Sowohl anscheinend als auch scheinbar! Und so blieb es im Prinzip die ganze Zeit. Aber das machte nichts, denn die Temperaturen waren angenehm, die Sonne schien so schön, die Piste war gut belaufbar und die Füße erstaunlich leicht. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir Verwunderliches – die Geschwindigkeit war überdurchschnittlich hoch (für meine bescheidenen Verhältnisse), aber der Puls blieb relativ unten. Das konnte er auch, weil die Strecke so reichlich mit gelben Pfeilen markiert war, dass man entspannt auf Autopilot dahinstreben konnte, ohne sich verlaufen zu können.  Nur auf dem Rückweg, nach dem Einbiegen auf den schon mal “beschrittenen” Pfad, vermisste man die vorwärtsdrängende Bepfeilung, im Gegenteil musste man den gelben Figuren jetzt entgegenlaufen. Da stockte der Fuß mitunter und wertvolle Hundertstelsekunden gingen verloren. Und dieser Rückweg ist eigentlich auch der anstrengendere Teil – nach der ewig langen Mörder-Rampe im Wald kommen dann erst die unzähligen berüchtigten Papendorfer Bergpassagen. Oft lechzt man einer weit oben sichtbaren Hügelkuppe entgegen, in der Hoffnung, es gleich geschafft zu haben, nur um dann festzustellen, dass diese nur den Blick auf den nächsten noch längeren Anstieg versperrt hat. Aber da das Ganze ein Rundkurs ist, geht es summa summarum ganz exakt wieder auf die Ausgangshöhe herunter.
Und es kam der Moment einer schwerwiegenden Entscheidung: der pfeilgeschmückte Weg gabelte sich und ich entschied mich, dem 6,7er-Pfeil entgegenzustürmen, weil man sich am Ende ja links halten muss. Naja, zu früh getan, und dadurch fast einen km weiter gelaufen. Das hat den Genuss aber nur noch vergrößert, und ich freute mich am Ende direkt, nun fast einen “richtigen” HM gefinished zu haben. Um es mit Otto zu sagen: “Mein Freund, der Körper” erwies sich diesesmal als unverhoffte Wundertüte und wir zelebrierten zusammen ein zauberhaftes runners high.

Überhaupt war dieser Lauf der Bringer – auch Birk freute sich über eine für ihn supergute Geschwindigkeit und von Silke war eine Mischung aus Freude und Verwunderung über eine unerwartet gute Tagesform zu vernehmen.
Den Medien blieb auch dieses Ereignis nicht verborgen (Rostock-heute) und ein kleiner Filmschnipsel fasst noch mal alles schön zusammen.

Schlussbemerkung: Man konnte am 5.1. nicht nur in/um Rostock laufen. Unsere frühere Mitkämpferin Doreen testete das mal erfolgreich in Tromsö und erhielt eine Belohnung für die Ewigkeit!

Wenn bei so vielen am Neujahrsmorgen der Kopf (noch) schwer ist, liegt es auf der Hand, den Füßen die gleiche Wohltat zukommen zu lassen – um des körperlichen Gleichgewichts willen.
Und so gab es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund, nicht zur erstmöglichen Amtshandlung des Jahres 2019 anzutreten – dem Neujahrslauf des LAV Rostock.
Auch die aktuelle Sturmwarnung konnte nicht genügend abschrecken. Im Gegenteil, auf der Radfahrt zum Einsatzort fühlte ich z.B. mich wie auf Flügeln davongetragen und hoffte, dieses Gefühl in den Lauf hinein etwas retten zu können.

Nach einer gefühlt unendlich langen Trainingspause endlich ein großes Hallo und Wiedersehen all der geliebten Mitläufer!
In starker Besetzung angetreten, verteilte sich die Lauftreff-Delegation dann auf die 5- und 10-km-Strecke, mehr oder weniger mit Glühwein aufgetankt. Und herrlichster Sonnenschein begleitete den Start.
Meine Flügel erwiesen sich als dann doch etwas gerupft, erst in der letzten Runde kam etwas Speed auf. Aber meine Laufuhr liebt mich: Obwohl ich (un)verdrossen in Sichtweite hinter Birk und Ringo herschnaufte, wurde am Ende an Strava für mich der beste pace von uns dreien übermittelt. Dafür war meine Strecke auch am längsten, komisch das. Aber das ganze vergrößerte den Spaß nur, besonders wenn mit Glühwein-Nachtankung verbunden.
Gar kein Spaß aber war dann, wenigstens für mich, die Rückfahrt. Recht schnell fiel auf, dass da doch irgendwie ein Stürmchen im Gange war, und dass ich hinten gut und gerne ein viermal größeres Ritzel hätte brauchen können.
Alles in allem ein gelungener Auftakt des Laufjahres. Besonders für Frank Bennis, Birk und Sabine, welche mal sehen wollten, “was so geht”, sehr schön für das kommende Laufjahr vorlegten und schließlich mit recht befriedigtem Ausdruck die Arena verließen.

Bereit zu neuen Taten

Bereit zu neuen Taten

Das Medienecho ließ dann auch nicht lange auf sich warten, und DAS blieb davon übrig nach meinen Verschönerungsversuchen.

UPDATE:
Der Groß-Hack und Datenklau, welcher gerade durch besagte Medien geistert, hat auch sein Gutes: es ist ein heimlicher Schnappschuss geleakt, der das seltsame Artefakt erklärt, welches im Video die Katrin befallen hat. Konrad, ich hör Dir trapsen!

Seit 2011 fast alle mitgenommen, gelegentlich dabei auch mal einen Horror-Schneesturm abgefaßt, war nun die unwiederbringliche Chance herangereift, sich in die 39. Auflage dieses traditionsreichen Prä-Weihnachtslaufes einzubringen.
Das Wetter des Vortages aber war nicht gerade geignet, Vorfreude aufzubauen; nicht mal Nachbars Hund mochte vor die Tür gehen. Unsere Katze übrigens auch nicht.
Aber wie schon so oft zeigte sich – Petrus ist ein Lauf-Sympathisant. Am Tag der Tage das herrlichste Laufwetter, welches man sich für diese Jahreszeit vorstellen kann: trocken, bissel Sonne, angenehme Kühle, so dass man beim Endspurt nicht überkocht.
Wie jedes Jahr auch wieder eine kleine Delegation des Lauftreffs am Start, und so wurde sich mal wieder aus dem Fundus der je nach angestrebter Distanz verschiedenfarbigen Startnummern bedient.
lauftreff-u lauftreff-h

Außer mir aber wollte sich keiner das weihnachtliche 23-km-Rot auf die Brust heften, so dass ich nach dem Startschuss alsbald “the loneliness of the long distance runner” genießen durfte. Aber erst, nachdem ich im Pulk gepflegt etwas nach hinten durchgereicht worden war. Die Überholenden aber hatten alle, soweit ich das detektieren konnte, keine konkurrierend roten Startnummern. Wo waren die nur alle? Diese Frage verstärkte sich massiv nach der Trennung von den “Kurzstrecklern” – auf einmal war ich mutterseelenallein auf der Piste, weder vor noch hinter mir irgendjemand zu sehen! War ich etwa der einzige 23-km-Läufer hier im Dorf? Dann endlich war weit voraus eine bläuliche im Laufschritt befindliche Gestalt wahrzunehmen. Nichts wie hinterher! Irgendwann war dann wie immer weit voraus an Steuerbord die Brücke zum Fahrenholzer Wald in Sicht, und gerade noch so waren nicht wenige darüber flitzende Figürchen zu erkennen, die also schon gut 2km weiter waren. Ok, wenigstens nicht verlaufen – war auch eigentlich nicht möglich bei den vielen Pfeilen und Streckenposten. Und so strebte ich gedankenversunken dahin, meinen blauen Vorläufer gerade noch so im Blickfeld haltend ohne irgendwie ranzukommen. Und das zog sich viele viele km hin bis zur Durchquerung von Kritzmow. Da tauchten wie aus dem Nichts zwei junge Athleten auf, welche sehr frisch an mir vorbeizogen. Wobei ich in dem Moment noch nicht verstand, warum die über dieses banale Ereignis dermaßen begeistert abklatschten. Gar nicht banal fand ich dann etwas später natürlich, dass ich doch noch an meinem Vordermann vorbeikommen konnte.
Ziemlich genau drei km vor dem Ziel riskierte ich dann einen ersten Blick auf die Uhr. Die dort zu sehende 1:44 war ein echter Ansporn, einen kleinen Gang höher zu schalten, und richtig, die letzte und beste 1km-Etappe des Rennens führte schlussendlich dazu, dass beim Sprung über die Ziellinie (und in Richtung Schoki-Man-Kiste) die Zeit noch unter 2h stand.  Erfreulich, und auch sehr hilfreich, dass Jürgen als Begrüßungskomittee herbeieilte. Denn in meiner Verwirrung war meine Zielzeit von 1:59:09 beim Gang zur Urkundenausgabe, wo man seine Zeit dann ansagen muss,  im Kopf schon um 10min geschrumpelt, und erst als Jürgen den unerhörten Verdacht äußerte, dass ich womöglich für die letzten drei km doch etwas mehr als 5 min gebraucht haben müsste, kam mir das komisch vor. Die Urkunde wurde neu ausgestellt. yirk
Und in der Umkleide klärte sich dann auch, wieso die beiden Burschen so begeistert waren, mich alten Knacker geknackt zu haben. Die waren anfangs so weit hinten, dass sie von der Spitzengruppe nichts gesehen haben und hielten mich daher für den derzeitigen Zweiten der Gesamtwertung. Zuviel der Ehre!

Naja, so kleine Erlebnisse würzen das Läuferleben. Und ich war nicht der Einzige, der viel Spass hatte, wie problemlos beiliegendem VIDEO zu entnehmen ist. Und auch den Medien, wie der  SVZ oder der OZ blieb dieses Sportereignis nicht verborgen.

Nachdem ich mich schon bei dem Video von Fred “Sprintefix” schamlos bedient habe, konnte ich schließlich nicht umhin, auch noch Sicherheitskopien der besten dort zu findenden Lauftreffler-Schnappschüsse anzufertigen:

Birthe&Katja

Birthe&Katja

Jürgen

Jürgen

Katrin&Erhard

Katrin&Erhard

Sabine

Sabine

Ralf&Holger

Ralf&Holger

Ringo

Ringo

Sebastian

Tobias

Jörg

Jörg

in vielerlei Hinsicht war die kleine Party, zu der sich ca. 400 Unentwegte zum 20. Geburtstag des 1. LAV Rostock in der Stadthalle eingefunden hatten.

Lauftreff vor dem Start

Lauftreff vor dem Party-Start

Denn nicht nur der LAV fiel als “rundes” Geburtstagskind auf, sondern auch unser “Alterspräsident” Jürgen

Abgeklärt und weise

Abgeklärt und weise

hatte beschlossen, seinen 80. genau auf diesen Tag zu legen, und da konnte sich auch Katrin nicht lumpen lassen und nutzte spontan die Gelegenheit, in ihren runden ??. reinzufeiern.
Nach dem offiziellen Teil, gewürzt durch die Anwesenheit des Rostocker OB und anderer prominenter Persönlichkeiten, konnte die “Schlacht am kalten Büffett” beginnen. Sehr opulent, und nicht nur kalt. Durch massiven Einsatz von Fischen mit ihrem hohen und gesunden Omega-Fettsäuren-Anteil ging die ganze Angelegenheit auch durchaus als Sportlernahrung durch. Was man von der Süßigkeiten-Theke nur bedingt behaupten kann…, naja, Hauptsache Carbos.
Von den dann folgenden Showeinlagen fand wohl die atemberaubende Hiphop/Break-Vorführung den meisten Beifall. Vielleicht zieht ja der eine oder andere Läufer daraus die Inspiration für eine dynamische Kurz-Performance nach seinem nächsten AK-Sieg (statt immer nur langweilig das Victory-Zeichen hochzuhalten).
Die anschließende Tombola hatte ihren eindeutigen Höhepunkt in dem Moment, als Katrin einen der Hauptgewinne als vorfristiges Geburtstagsgeschenk

Was ein Happy Birthday!

Was ein Happy Birthday!

entgegennehmen durfte. Um so größer dann der Jubel, als es endlich Mitternacht schlug.

Dankesrede

Dankesrede

Ein Hauptgewinn!

Ein Hauptgewinn!

Ansonsten gab es reichlich Gelegenheit, das Carbo- und Proteinloading des Büffetts (und der mega-riesigen Geburtstagstorte) in entfesselte Energien umzusetzen.
Was mich zu dem bringt, was schade ist: Leider vergaß ich, meine Fitness-Uhr zu starten. In der Kategorie “Sons Indoorsp” wäre wohl eine Rekord-Punktzahl herausgekommen.

Gemeinsam bewegen

Gemeinsam bewegen

Klopftherapie

Klopftherapie


Es gab ja noch mehr “runde” Lauftreff-Geburtstagskinder in diesem Jahr.

Geburtstagskinder

Geburtstagskinder

Und um diese Thematik zünftig abzurunden, lud unsere Cheftrainerin Birthe in ihre gemütliche Wirkungsstätte zu einer Überraschungsparty ein – welche natürlich erst nach einer gepflegten Runde

Runde Runde

Runde Runde

eingeläutet wurde. Die auserwählten Geburtstagskinder des Jahres – Jürgen, Katrin, Frank und Astrid -, durften sich über nette Souvenirs und ein kleines Liedchen freuen, und während Ringo eine liebevolle Zusammenstellung der Lauftreff-Top-Schnappschüsse des Jahres laufen ließ, bestand die Gelegenheit, ein weiteres intensives Carbo-Loading in Vorbereitung der nächsten sportlichen Herausforderungen zu absolvieren. Bei der Gelegenheit wurden dann auch gleich mal die Staffeln für den kommenden Indoor-Man klargemacht. Denn: Die Liebe (zum Sport) höret nimmer auf. poster

Jetzt wird es aber langsam Zeit, sich mal Gedanken über die läuferischen Highlights des Jahres 2019 zu machen. Als kleine Hilfestellung hier wieder eine Liste nur der dringendsten Empfehlungen für Rostock und (weitere) Umgebung.
Laufcup und Landesmeisterschaft sind dabei die unentbehrlichen Höhepunkte für die ganz Anspruchsvollen.

Termin Lauf Strecken
(LC / LM)
01.01. 3. Rostocker Neujahrslauf (LAV) 2.5-5-10k
05.01. 40. Neujahrslauf Rostock (Lok) 3-6.7-10.8-19.6k
05.01. Polar Night Tromsö 21-10-5k
13.01. Neujahrslauf Laage 3-6-10k
19.01. Indoorman Rostock Staffel
20.01. Indoorman Rostock Einzel 375&8k&2,5k
27.01. 15. Spendenlauf Rostock 2,5-5-10k
09.02. Ostseewinterweg 50k
23.02. fiko-Winterlauf Rostock 2,5-5-10k
23.02. Fishermanstrail Plau 56k
23.02. 40. Winterlauf Waren 5-10-20k
03.03. 31. Wittenburger Mühlenlauf 10k
10.03. Wasa-Lauf Celle 10k 15k 20k
17.03. Neubrandenburger Frühlingslauf 15k
23.03. 3. Schweriner Seentrail 32k 61k
30.03. 36. Ückermünder Haffmarathon 42k 21k
07.04. Start in den Frühling im IGA-Park 2.5, 5, 10k
07.04. Berliner Halbmarathon 21k
13.04. Schweriner Schlosslauf 15k
14.04. Cuxhaven Marathon 42,21,30,10,6k
14.04. Tangermünder Elbdeichmarathon 42k 21k 10k
14.04. Eldelauf Damm 10k 21k
20.04. 11. Osterlauf Güstrow 10k 5k
27.04. Küstenwaldlauf Warnemünde 10k
27.04. Bergen City Marathon 21k 42k
27.04. Spreewald-Marathon 21,5k
28.04. Spreewald-Marathon 10-21-42k
28.04. Darßmarathon Wieck 42k 21k
28.04. Bauhaus-Marathon Weimar 42k 21k
28.04. Hamburg-Marathon 42k
28.04. DVV Antwerp Marathon 42k 16k
01.05. Molli-Lauf Bad Doberan 12k
04.05. Neubrandenburger Kulturparklauf 21k
05.05. 37. Ostseeküstenlauf Kühlungsborn 5-10-21k
05.05. Eurawasser-Waldlauf Laage 12k 6k
05.05. Trollinger-Marathon Heilbronn 21k 42k
12.05. S25 – Berlin läuft 25k
18.05. Citylauf Greifswald 10k
18.05. Rennsteiglauf 74-42-21k
18.05. Göteborgsvarvet Half Marathon 21k
19.05. Lattelecom Riga Marathon 6-10-21-42k
19.05. Citylauf Rostock 10k 21k
23.05. 122. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
24.05. Neuklosterseelauf 5k/10k
25.05. energy-Lauf Jatznick 15k
30.05. Recknitztallauf Eixen 6-10-21k
01.06. 43. Inselseelauf Güstrow 10k 20k
08.06. Der Kleine Ostseeweg 50k W
08./9.06. 25-Stunden-Lauf Laage x*30+min
15.06. Himmelswegelauf Nebra 10-21-42k
16.06. Schlossgartenlauf Ludwigslust 5-10-15k
16.06. Aarhus City Halfmarathon 5…20k
16.06. Stadtlauf Grevesmühlen 12k
19.06. Firmenlauf Rostock 4*3,5k
20.06. 123. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
22.06. Mittsommernachtslauf Krakow 21-10-5k
22.06. Tollenseseelauf Neubrandenburg 10k 42k
22.06. Der Kleine Mittsommerweg Kühlungsborn 25k, 50k
22.06. Midnight Sun Marathon Tromsö 10-21-42k
23.06. Flensburg Marathon 42+21k
30.06. LM Bahn MV (Wismar) 10k
30.06. 39. Zingster Deichlauf 10k
06.07. 5-Seen-Lauf Schwerin 5-10-15-21k
13.07. Flughafenlauf Barth 5k, 10k
14.07. Lausitzer Seenland 100 5-10-21-42k
21.07. 37. Karl-Krull-Gedenklauf Steinhagen 10k
21.07. Stadtwaldlauf Kühlungsborn 4,8-9,6-12k
25.07. 124. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
28.07. Kummerower Seenlauf 14k
03.08. Marathonnacht Rostock 7k 21k 42k
10.08. Abendlauf Poel 10k
10.08. Fackellauf Prerow 5k 10k
14.08. Abendlauf Rostock 10k
16.08. Dresdener Nachtlauf 5k 13,8k
17.08. Müritzlauf Waren 75k, 26,5k
17.08. Paavo Nurmi Marathon Turku 42k 21k 10k
18.08. 20. Schwedenlauf Wismar 5-10k
22.08. 125. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
25.08. Frauenlauf Rostock 5k 10k
25.08. Citylauf Bützow 5,4k 10,8k
25.08. Burgenlauf Stargard –> Penzlin 24k
25.08. 40. Polmarathon Szczecin 21k
01.09. Blocky Block Spendenlauf Laage 1,2 … 12 k
07.09. Serengeti Survival Run Hodenhagen 8k 16k
07.09. Usedom-Marathon 21k 42k
07./08.09. Mudder Island Poel 9k 20k
14.09. Dein Ostseeweg 100 100km
14.09. Fishermanstrail Plau 51k
15.09. Kopenhagen Halbmarathon HM
20.09. Warnemünder Stapellauf 3sm 6sm
21.09. Baaber Heidelauf 15k
22.09. Spätsommerlauf Kritzmow 10k
28.09. “Feel The Run” Gützkow 9k
29.09. Staffelmarathon Dierhagen 8*5,22k
03.10. Rostock10 10k
05.10. Dünenläufer Graal-Müritz 21k 43,5k
05.10. Nationalparklauf Prerow 10,5k 21k
05.10. Kap-Arkona-Lauf 21k 10k
06.10. swb-Marathon Bremen 10-21-42k
13.10. 18. Fredrich-Gedenklauf Lubmin 10k
19.10. Rügenbrückenlauf Stralsund 42k 21k 12k 6k
20.10. Marathon/Halbmarathon Amsterdam 42k 21k
26.10. Hochschullauf Stralsund 16k
27.10. XTrack Cross Challenge HRO 7k
02.11. LM+Laufcup Cross Doberan 7k
09.11. Schneckenlauf Graal-Müritz 5k 10k
10.11. Rostocker Herbstlauf 2.5, 5, 7.5k
??.11. Seelsorgelauf Laage 3-6-9-12k
01.12. (???) Greifenhagen-Gedenklauf Rostock 2,5…10k
01.12. Adventslauf Ratzeburg 26k
15.12. Stadtlauf Laage 3-6-10k
??.12. Silvesterlauf Witzin 3-5-10k

Laufkalender des LVMV

LAUFCUP

LAUFCUP

bedeckt mit knusprigen Streuseln, sind auch dieses Jahr wieder die heißbegehrten Preise beim Graal-Müritzer Schneckenlauf gewesen.

Aber es erforderte eine besondere Tapferkeit unsererseits, überhaupt einen Fuß in die Graal-Müritzer Waldungen zu setzen, nachdem im Vorfeld ein schockierendes Video eines dort marodierenden Wolfsrudels  geleakt war. Andererseits konnte man ja auch die Furcht vor dem möglichen Auftreten dieser Biester mit der Hoffnung auf fulminante Bestzeiten verbinden. Und so bauten sich gleich dreizehn LauftrefflerInnen an der Startlinie auf – fast eine Verdopplung gegenüber der letzten Streusel-Attacke.
Tatjana und Katja ihrerseits nahmen das gleich als Ansporn, ernsthaft sowohl um Bestzeiten als auch vordere Platzierungen zu kämpfen. Und es hat geklappt, auch ohne Isegrim-Sichtung. Ringo gab den Ersatz-pace-Wolf für Katja und Birk denselben für Tatjana. Ein bisschen habe ich auch geholfen: Nachdem ich mich auf der für mich grausigen ersten  Runde endlich an Katja herangekämpft hatte, trieb ich sie mit rückwärtigem furchterregendem Geschnaufe und Geröchel geradezu in ihr 5-km-finish hinein, um dann für mich noch eine etwas gelungenere zweite Runde hinzulegen.

Das Schöne an dem Schneckenlauf ist ja der Medaillensegen, der dort traditionell auf alle Altersklassen niedergeht, verbunden mit ausgiebigen Siegerehrungen. Und ein gut Teil des zu vergebenden Edelmetalls ging am Ende an unsere Delegation: Erste AK-Plätze für Katja, Astrid, Holger, Erhard und Jürgen. Dann gab es noch Silber für Tatjana und Jörg, wobei Tatjana beinahe noch die Gesamt-Bronzefrau geworden wäre.
Unsere fleißigen pace-Buddys Birk und Ringo waren einfach (noch) im falschen Alter, um in der AK auch mal was Metallisches abzufassen. Naja, wenigstens ein Gutes muss das Älterwerden ja haben.

Aufregende Einzelleistungen sind zu erkennen, wenn man mal mit dem vorjährigen Schneckenrennen vergleicht. Astrid beispielsweise, als “junges Küken” in ihrer neuen Ak, war dann gleich mal über 1min schneller. Jürgen, frisch in die M80 aufgerückt, machte fast 1min gut, und das habe ich zu meinem Erstaunen auch gepackt – bei einem meiner letzten Auftritte in der M60, ach ja.
Mit anderen Läufen vergleicht man lieber nicht, denn die Angaben “5km” bzw. “10km” sind etwas geprahlt. Meine gute Polar430 beispielsweise kam auf 9,13km.
Als Fazit bleibt – es war wieder mal ein schöner und gelungener Gemeinschaftseinsatz unseres verschworenen Lauftreffs. Und nicht zu vergessen die vielen anderen netten Laufkameraden aus nah und fern und der unvergleichliche Fotoservice von Sprintefix.
Gerne nächstes Jahr wieder…

Schneck-Zertifikate

Schneck-Zertifikate

Winner-Team

Winner-Team

Video

Video

Eine starke Spitzenabordnung des Lauftreffs, bestehend aus  6 6-km-Läufern, 8+1 12-km-Dürstenden und 2 Halbmarathonistas hat sich am 20. Oktober aufgemacht, die Rügenbrücke zu erobern.
Einige hatten schon am Freitag die Location gecheckt und konnten beruhigend mitteilen, dass alles korrekt aufgebaut sei.

Es ist angerichtet

Es ist angerichtet

Ich für meinen Teil wurde schon bei der Hinfahrt darauf eingestimmt, mal etwas mehr Gas zu geben, denn während ich gerade noch dachte, „oh, lass man ausrollen, 70er-Zone“ erhielt ich schon das Zertifikat des Geschwindigkeitskönigs zugeteilt. Da war mir dann natürlich alles egal und mein unterbewusstes Ich beschloss vermutlich, nachher alle Hemmungen fallen zu lassen.
Die Parkplatzsuche wie immer etwas knifflig – über „abgesperrt“ und „schon voll“ bei „eigentlich zu weit weg“ gelandet. Aber so konnte ich noch eine schöne Vor-Start-Wanderung absolvieren, angereichert mit zahlreichen architektonischen  Kostbarkeiten wie Marktplatz, Wulflamhaus, Fährstraße, Schillstraße.  In der Hinsicht ist Stralsund ja der Knaller.
Am Ozeaneum dann Rendezvous mit dem „Tütenmann“ Birk zwecks Erhalt der Startunterlagen, und dann galt es, sich so langsam in das windschlüpfrige Outfit zu hüllen und alsbald die Startposition einzunehmen. Ringo und ich wurden dann für unseren HM als erste Lauftreffler auf die Strecke losgelassen.

Final Check

Final Check

Da man als HM-Absolvent ja die Brückenüberquerung nur einmal vollführen darf, muss man sie natürlich auch besonders genießen. Dabei half diesmal ein leichter Schiebewind, und bei gepflegter Anstrengung war  dann auch bald der Gipfelpunkt von immerhin 40m erreicht. Ab da kann man es eigentlich nur noch rollen lassen. Laut „Polar“ hier der schnellste Kilometer. Ringo und ich waren beide gut drauf, liefen in wechselseitiger Führung mit gewissem Sicherheitsabstand, aber stets gutem Sichtkontakt. So etwa beim Wendepunkt gedachten wir dann unserer 12-k-Renner, welche gerade ihren Start abzogen und sich auf zweimal Brückengenuss freuen durften.
Ich war derweil in den totalen Flow gefallen, erlebte ein einziges  lang entbehrtes „runners high“ und konnte immer noch etwas zulegen. Unfasslich für mich, wo ich doch bei den zurückliegenden Staffelwettbewerben stets als ausgepowerte, zusammengesunken und ausgemergelt dahinschlurfende Gestalt auf den letzten Kilometern reingeschleppt werden musste.
Alles Dank Blitz-Doping?
Zurück dann über den Rügendamm, welcher ja eine geradezu unendliche schnurgerade Piste vor einem ausbreitet. Wer‘s mag, kann sich hier mal so richtig sattsprinten. Und ich mochte! Wie entfesselt.
Die Entfesselungskünste haben aber auch ihre Grenzen: Beeindruckt musste ich erleben, wie einer der viel früher gestarteten Ganz-Marathoni auf die Strecke einbog und davonzischte wie ein Derwisch. Ich dachte, ich steh’.
Zum Trost kam es dann später zur Vereinigung mit dem Pulk der 12-km-Finalisierenden, und da ließ ich jetzt aber nicht mehr jeden vorbei. Nö! Im Gegenteil konnte man sich selbst auf dem letzten km noch ein bisschen nach vorne durcharbeiten.
Auch Ringo war wie im Gleitflug (besonders, als er den Stralsunder OB zum Zielstrich begleiten durfte)  und der Blick auf die Uhr überm Zielstrich war für uns beide die Messe: HM-Bestzeiten gleich für 2017 und -18 zusammen!
Dann aber erst kam der mentale Höhepunkt dieses unvergesslichen Renntages: Trat doch nach dem Finish ein jüngerer, sichtlich erschöpfter Mit-Renner auf mich zu und meinte: „Entschuldigung, darf ich mal wissen, wie alt Sie sind?“.  Er war dann sehr beeindruckt…
Meine Wenigkeit bleibt zum Glück von Größenwahn-Attacken weitgehend  verschont in dem Wissen, gerade mal den 6. Platz in der M60 erreicht zu haben. Und, an dem ersten M65-Mann um 10sek gescheitert zu sein.

HM-Finalisten

HM-Finalisten

Stört mich aber alles nicht, da ich endlich mal wieder gegen mein früheres Ich gewonnen habe, und wie jeder weiß, ist das das Wichtigste.

Birk, Tatjana und Ralf waren schon vor uns eingelaufen und ebenfalls recht zufrieden mit ihren <1h-Zeiten für die 12km.  Schöne Gemeinschaftseinläufe wurden dann noch von Erhard+Katrin+Katja sowie Frank+Doreen dargeboten.

Voll auf die Zwölf

Voll auf die Zwölf

Nach dem finish der letzten 12-Ender dann eine Kunstpause bis zum Start der 6km, darin eingebettet unsere sechsköpfige Delegation.

Sechs auf der Brücke

Sechs auf der Brücke

Bei diesem Lauf stand der Teamgedanke im Mittelpunkt. Der Höhepunkt war somit der gemeinsame Einlauf mit unserem „Alterspräsidenten“ Jürgen. Es wurden die Plätze 764-769  von 900 “6-km-Laufenden” belegt! Jürgen als Erster der M80 ließ demzufolge auch zahlreiche Jüngere hinter sich.

Sechse kamen über die Brücke

Sechse kamen über die Brücke

Glückliche Finisher

Glückliche Finisher

Auf dem Rückweg dann für mich der Moment für nostalgische Träumereien, den die B105 zuverlässig für altgediente DDR-Informatiker anbietet: Erinnert „Redebas“ nicht ein wenig an „Redabas“?
Da fuhr ich dann auch gleich ein bisschen gesitteter, denn ein drittes Geschwindigkeitszertifikat für diesen Tag wurde nicht benötigt.

In den Medien war dieses Event als der „größte Lauf“ von MV recht present, und da konnte ich mich auch nicht zurückhalten: Video.

Was noch gesagt werden muss: Es fiel anfangs ja das Wort  “Geschwindigkeitskönig”. Das allerdings gehört eher in Richtung Amsterdam, wo am darauffolgenden Tag Frank Bennis mal zeigte, wie man einen Halbmarathon richtig läuft. Wenn jemand von uns sich dieses Prädikat anheften darf, dann ist er es, denn er verpasste seine angepeilte Traumzeit von 1:30:00 um nur 3 Sekunden!

Amsterdam sehen und laufen

Amsterdam sehen und laufen

Kaum hatte man sich bei der Rostock10 mal gepflegte 10km in einem Stück gegönnt, stand schon wieder ein Staffelerlebnis ins Haus, verbunden mit der Herausforderung, 5km überschnell zurückzulegen und so zum Team-Erfolg beizutragen. Für mich immer ein Problem, diese extreme Kurzdistanz. Wenn ich erst bei km4 aufgetaut bin, wie üblich, ist nicht mehr viel Strecke übrig, um den pace-Schnitt noch etwas anzuheben.
Cheforganisator Birk hatte es geschafft, dass 2 Staffeln zusammengekommen sind. Und so machte er natürlich auch den Startläufer der Staffel I.
Die führende 6er-Gruppe durfte die schöne, sonnendurchflutete Strecke dann 2 min länger genießen als alle anderen wegen eines kleinen Missverständnisses über die Streckenführung. All diese guten Startläufer durften sich dann beim Aufrollen des wieder erreichten Restpulkes ein Häppchen Zusatzmotivation abholen, so dass die schlussendliche Platzierung wahrscheinlich nicht beeinflusst wurde.
Als Ablösung dann Frank, sodann Sabine, die uns auf den 3. Platz in der Zwischenwertung brachte. Ich dann in einem bedenklich großen Pulk von xx_4-Läufern konnte nichts gegen das platzierungsschädliche Vorbeiziehen einer sehr sehr flotten jungen Dame tun – diverse andere Vorläufer wurden eingesammelt, aber leider ohne dabei wieder einen Platz gutzumachen.
So nebenher, wie schon so oft, konnte ich bei diesem Rennen mal wieder viel über Einstein und die Relativität alles Seienden nachdenken. Und das gilt nicht nur für die zeitliche, sondern auch die räumliche Dimension. So habe ich den Rhododendron-Park von früher her eher als klein und niedlich in Erinnerung. Das ändert sich aber drastisch bei höheren Geschwindigkeiten. Wenn man nämlich die Ziellinie überquert hat, ist noch eine Runde um den Park zurückzulegen bis zur Wechselzone. Dieser Weg dehnt sich aber ewiglich, man glaubt sich beinahe in den Central Park versetzt. Und die Zeit zählt dann schon für den nächsten Starter, und dem möchte man natürlich keine zu große Hypothek mit auf den Weg geben. Geschleppt von Birk, hatte ich den unwiderstehlichen Drang, einen der zahlreichen Links-Ab-Wege zu nehmen, aber ach, die unerbittliche Stimme “Geradeaus, geradeaus…” im Ohr trieb einen bis zum Verpflegungspunkt am anderen Ende des Parks, wonach dann endlich nach links in die Zielgerade abgebogen werden kann. Richtung “Date am Dixie”, wie die Wechselzone von einer gewissen Sportlerin zutreffend bezeichnet wurde.

Immer noch bzw. wieder auf Platz 4 durfte ich an Ringo übergeben. Der Platz 3 ziemlich weit entschwunden. Aber voller Ehrgeiz und Power erreichte Ringo das schier Unmögliche und übersprintete noch einen der konkurrierenden Schlussläufer.
Um das dramatische Geschehen noch etwas aufzubröseln hier die Tabelle mit den Zeiten und kumulativen Platzierungen der späteren ersten 4 Mannschaften:

Mannschaft/Runden 1 2 3 4 5
58: Graaler Pillendreher 27:06 (3.) 27:51  (6.) 24:40 (1.) 25:04 (1.) 25:40 (1.)
69: Flinke Tropfen 26:35 (1.) 25:38 (1.) 28:16 (2.) 26:12 (2.) 26:22 (2.)
60: LAV Rostock I 26:54 (2.) 27:56 (5.) 26:16 (3.) 27:40 (4.) 25:37 (3.)
56 : Donnerstagstruppe 28:38 (4.) 23:46 (2.) 29:20 (6.) 29:01 (5.) 25:01 (4.)
Das Bronze-Team

Das Bronze-Team

So durften wir mal mit zur Siegerehrung antreten und zusätzlich zur Standard-finisher-Medaille noch ein bronzenes Prachtstück in Empfang nehmen. Nebst diversen Winner-Gimmicks – Kasten Bier, Fototorte und und und…

Auch die Staffel zwei machte ihre Sache gut und konnte etliche Konkurrenten hinter sich lassen. Ehrhard als Startläufer übertraf sich selbst und hätte Birk fast überholt (, weil nicht fehlgeleitet). Nett, dass auch Doreen, jetzt im Laufstall fiko unter Vertrag, als Gaststarterin zum guten Ergebnis beitrug. Die gute pace-Arbeit, die Birk sich mit mir gemacht hatte, übernahm Ehrhard dann an Katrin. Und wie man hörte, wollte er ihr die letzten Meter erleichtern, indem er den schweren Staffelstab ein Stück zu schleppen anbot, der alte Gentleman. Aber nicht bei Katrin, da sei die Läuferehre vor! So konnte sie korrekt Katja auf die Schlussrunde schicken. Und Sekt gab es dann natürlich für alle!

Schampus-Time

Schampus-Time

Um dem triumphalen Tag die Krone aufzusetzen, kam dann auch noch vom fernen Arkona-Lauf die Botschaft herein, dass Tatjana ihre derzeitige bestechende Form unter Beweis stellen und den 2. Platz ihrer Ak einheimsen konnte.

Ringos Message bringt die Stimmung wohl am besten auf den Punkt. Und ein kleines  Video gibt es auch noch…

Die Message!

Die Message!

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