In diesem überwiegend trüben Winter mal eine weiße Landschaft und/oder blauen Himmel in unserer Region erleben zu können, war bisher nur selten möglich. Ich hatte das Vergnügen bei Läufen in Laage, dem „Kältepol“ dicht bei Rostock.
Regelmäßig veranstaltet der dortige Sportclub Laage u. a. geführte Stadtläufe durch und um die Stadt herum sowie in die Umgebung der Recknitzstadt. Strecken über 3, 6 und 10 km stehen auf dem Programm, nicht als Wettkampf, ohne offizielle Zeitmessung, zum Genießen, zur Orientierung mit Tempomachern, doch jeder hat so seine Ziele.
Die familiäre Atmosphäre dieser Veranstaltungen und das Flair der hügligen, über 800 Jahre alten Stadt mit ihrer historischen Architektur ziehen mich stets an. So am 17.12.17 zum OSPA-Stadtlauf. Ein Sonntag. Laage empfing uns überraschend bei geringen Frostgraden und Schnee. 6 km wollte ich laufen, durch die Stadt. Es wurden dann 7,6 km; in den engen, hügligen Straßen hatte ich den Tempomacher zum Schluss aus den Augen verloren, war wieder mal falsch abgebogen. Am Ziel traf ich Fred, der nach 10 km ebenso von dem Lauf unter den winterlichen Bedingungen schwärmte.

juergen
juergen&fred
Nach dem Duschen und dem Verzehr des schmackhaften Eintopfs, der Ehrung verdienter Sportler und einer Tombola blieb in der Sporthalle noch Zeit zu Gesprächen und dem Austausch zu Wünschen und Vorhaben zu den Feiertagen und danach.
Am 28.01.18 fand dann am gleichen Ort die nächste Laufveranstaltung statt, der VIACTIV-Neujahrslauf. Diesmal bei frühlingshafter Temperatur und purem Sonnenschein! Christine begleitete mich, was wollte ich mehr. Ach doch, das nächste Mal nicht der Einzige unseres Lauftreffs in Laage zu sein. Jörg, mit einer Fußverletzung verhindert, hatte mir Spaß für den Lauf gewünscht, Frank war kurzfristig dienstlich gefordert und Birk zwar in Laage, aber im Flieger. Ansonsten hat der trübe Winter derzeit im Lauftreff seine negativen Auswirkungen.
Ich hatte mir wieder 6 km vorgenommen, entschied mich jedoch unmittelbar vor dem Start für die 10 km, wie die Mehrzahl der Starter. Die hüglige Strecke kannte ich, wollte dann nach etwa 70 min wieder am Ziel sein. Es ging an den Stadtrand in Richtung Pinnow, mit leichten Anstiegen und etwas Rückenwind, bis Kobrow hinein zum Wendepunkt an der Bushaltestelle. Die klare Luft und der Sonnenschein waren wohltuend; bald am Ende des Pulks laufend erreichte ich nach genau 35 min die Wendestelle, lag im Plan mit einer Pulsfrequenz von anfangs 136, dann 126. Auf der Rückstrecke spürte ich jedoch Gegenwind, Puls und Geschwindigkeit verringerten sich, es wurde etwas schwerer. So erreichte ich nach 74,9 min das Ziel. Die Tombola entschädigte mich dann für die Anstrengung mit einem Sportbeutel und -handtuch.
Dem Veranstalter Danke für das Lauferlebnis, das ich genießen durfte.
Am 06.05. und 02.09. finden auf dem anspruchsvollen Rundkurs im Stadtwald von Laage Läufe mit Zeitmessung statt. Am 10.02. der Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst mit Strecken von 3 bis 12 km.

plan
run

Den letzten Beitrag fass ich lieber nicht mehr an. Das Autorensystem kommt wohl mit dem neumodischen, per pure HTML reingehacktem Videoplayer nicht klar, und immer wenn ich die Datei anfasse, ist das erstmal alles weg.
Daher hier zunächst der Nachtrag zum Staffeltag. Es gab ja auch noch unsere zweite Staffel “Lauftreff”, welche eine Stunde nach der ersten auf die Piste ging. Leider von mir nicht mehr zu dokumentieren, weil Handy-Speicher knackevoll, aber es waren ja genug weitere Supporter in Action, wie Ringos Video-Show eindrucksvoll beweist.
Bei der Betrachtung der Resultate (375m Schwimmen, 8km Ergometer, 2,5km Laufband) Staffeln bricht Erstaunen aus über Birks Laufergebnis – das liegt weit weit unter dem, was man von ihm kennt. Grund: Stromausfall beim Laufband, ungewollte Pause. Nicht etwa der gerade absolvierte Spendenlauf. Und nächsten Tag folgte die Richtigstellung…

Allmählich bin ich wohl zu lange im Geschäft, und mir gehen langsam die Überschriften aus. “And now for something completely different” – Für keines in der langen Kette der bisher dokumentierten Rennen gab es je eine passendere Titelzeile, aber ach, schon verschossen.
Nun also, zusammen mit Birk, im Pulk des zweiten Einzelstarter-Laufes an den Beckenrand.
Erstmalig vor einem Rennen hatte ich gar des Nachts davon geträumt. Nicht wirklich schön, so dass ich beim Aufwachen dachte “Gottseidank, nur ein Alptraum!”.  Na, da kannte ich die kommende Realität noch nicht…
Das Schwimmen wurde wesentlich schrecklicher, als in meinen kühnsten (Alp)-Träumen erwartet. Mein durchaus einige Male geübtes Gekraule hielt ich gerade mal 1,5 Runden durch, dann flog mir der Puls um die Ohren. Ich glaube, das warme Wasser bekam mir nicht. Und es waren noch 13,5 Runden übrig. Eine abartige Schinderei! Und zunehmend musste ich an Katrins Spruch vom Vortag denken und daran, dass das eigentlich weitgehend mein Text war: KatrinsSpruchBald war nach jeder Bahn eine Pause nötig, um das Hundehecheln etwas runterzufahren. So dass ich logischerweise die letzten Meter in einer Art Hundepaddeln vollführte. Ergebnis: 6,5 Minuten hinter dem Vorletzten, sagenhafte 18:54min, ein Rekord für die Ewigkeit.
Man kennt das ja aus der Fliegerei – unterschreitet die Geschwindigkeit einen kritischen Wert, gibt es einen Strömungsabriss, und dann setzt unweigerlich der Sturzflug ein. Unter Schwimmern eher als “Tauchstation” berüchtigt. Nun, mir ist es wohl gelungen, den bisher in der Sportwissenschaft anerkannten Wert für die physikalisch mögliche Minimalgeschwindigkeit im Wasser bei weitem zu unterschreiten. Ist ja auch mal was, so kommt man in die Lehrbücher.
Beim Taumeln zum und in das Ergometer dann hab ich mir auch noch den Zeh aufgeratscht, so dass im folgenden Kampf gegen die 8km der Boden nicht nur vom Schweiß gesättigt wurde. Und es ist unglaublich, wie langsam dieser Entfernungsanzeiger zählt, während man sich die Seele aus dem Leib strampelt. Gemein ist ja: Wenn man nicht ständig auf die Anzeige starrt, sondern die Augen eine laaange Zeit schließt, um das System auszutricksen, dann stellt man beim wieder-Hinlugen frustiert fest, dass da im Grunde immer noch die selbe Zahl steht. Obwohl man sich die ganze Zeit gequält hat wie verrückt. Ohne ein ausdauernd Kühle herbeiwedelndes und motivierendes Supporter-Team ist das ja gar nicht zu überstehen. Das war zum Glück voll in Aktion. Nadine, Ringo und Jürgen schafften sich dabei wahrscheinlich mehr als ich selbst.
Mit weichen Knien dann zum Laufband, um die letzten lockeren 2,5km abzureißen. Und auch die kommen einem in dieser Phase erstaunlich lang vor.
Beim Zieleinlauf schließlich mein längst gefinishter “Lauf 2″ wartend versammelt, ich glaube bei den Herren fing sich schon ein Dreitagebart an auszubilden.  Dabei hatte ich beim Strampeln und “Rennen” direkt noch paar Minuten gut gemacht und wurd am Ende wenigstens nicht Letzter der Gesamtwertung.
Birk dagegen konnte sich sehr gut ziemlich präzise in der Mitte des Teilnehmerfeldes platzieren und zeigen, dass er es auf dem Laufband durchaus etwas besser kann als am Vortag fälschlich dokumentiert.
einzel
Damit man für die Zukunft weiß, wo die Messlatte so liegt, wurde der Sieger mal mit reingenommen in den Ergebnis-Auszug.
Als Fazit bleibt aber, Birk hat das sehr schön ausgedrückt:
fazit
Doreen, welche an der Bande leider nicht mitjubeln konnte, gab sich um so mehr der Videoproduktion hin und dokumentierte brilliant zusammenfassend die beiden Renntage. Guckst Du DA.

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Sie können ihn unter Link-Addresse abrufen.

Wie sollte ich die Überschrift vom letzten Beitrag jetzt noch steigern? Selbst als eingefleischter LAV’ler muss ich anerkennen, dass der 39. Lok-(Silvester-)-Neujahrslauf etwas “samer” ist als der 2. NJ-Lauf des LAV. Darum kann man der selbstbewussten Titulierung “Der wahre Rostocker Neujahrslauf!” die Berechtigung nicht völlig absprechen. 19,6
Den letzten Lok-Lauf wegen diverser Läuferleiden erstmals seit 2011 geschwänzt, wollte ich dort endlich mal wieder Flagge zeigen. Und ich war nicht der einzige Lauftreffler mit dieser Absicht – auch Jürgen, Birk und Ralf bevölkerten die Sporthalle in der Schlesingerstraße. Auch sonst waren sehr viele gutgelaunte Aktive aus Nah und auch Fern in der Arena zu begrüßen. Konnte auch nicht anders sein bei dem wunderbaren Laufwetter, wo manch einer meinte, direkt mal wieder in Kurz auf die Piste gehen zu können.
Nach dem Startschuss brauchte ich gewohnheitsgemäß wieder einige Kilometer, bis ich einen einigermaßen flotten Laufschritt zustande brachte. So war es kein Wunder, dass Birk bald außer Sicht geriet und mir dann reichlich weit vor dem Wendepunkt für die Zehnis entgegenkam. Das störte mich jetzt aber mal gar nicht, weil – ich war ja gar kein Zehni. Im Gegenteil hatte ich mir wieder eine der in Kennerkreisen geschätzten roten Startnummern gesichert, welche es erlaubt, sich auf exakt 19,6 km auszutoben.
Nach einigem Gerenne endlich wieder einmal den mentalen Höhepunkt der Strecke genossen: Wer die Strecke kennt, kriegt jetzt feuchte Augen… nach dem langen Gehüpfe und Gerutsche über die Pfützen-Slalom-Piste längs der Bahnlinie geht es schließlich rechts in den Wald, und dann – - – baut sich vor einem wie die legendäre “steile Wand von Meerane” unversehens ein geradezu unendlich in den Himmel hinaufsteigender Plattenweg auf. Alleine der Anblick saugt einem schon das ganze Mark aus den Knochen!  Wenn man den erstmal erklommen hat, denkt man, jetzt käme schon der Regenerationsteil. Ganz so ist es dann aber nicht, die zahlreichen knackigen Hügel nordwestlich von Papendorf versuchen alles, einen endgültig plattzumachen. Manch einer baut sich aber gerade dort richtig auf, wie ich leidvoll erfahren musste. Die ganze Zeit nämlich war ich in wechselndem Abstand einem Zweierpulk hinterhergehechelt, ohne je so richtig ranzukommen. Wurde aber schön gezogen auf die Art. Und ziemlich weit hinter mir strebte ein Herr in Gelb so vor sich hin, in sicherem Abstand, dachte ich. Aber kaum fühlte der Flachland unter den Füßen, zelebrierte er geradezu eine Geschwindigkeitsexplosion und war in Nullkommanix sowohl an meiner ausgemergelten Gestalt als auch an besagter Zweiergruppe vorbei. Tja.
Der Zieleinlauf bot mir dann trotzdem gleich noch zwei erfreuliche Details: Zum ersten hatten Birk und Jürgen nach ihrem finish extra gewartet, um ein Begrüßungskomitee zu bilden. Sehr nett! Zum zweiten wird einem dort ja die Zeit zugerufen, und die muss man sich ne Weile merken. Vorsichtshalber wiederholte ich “1:52″, aber prompt kam die höchst erfreuliche Korrektur “1:42!”. Das hat glatt den Tag gerettet.
Und finalmente, um dem berüchtigtem nachweihnachtlichen Gewichtsverlust entgegenzuwirken, wählte ich von den angebotenen finisher-Geschenken statt des Sektes die Ritter-Sport. Selten hat es eine Schoki-Tafel schneller erwischt, ich vergaß glatt das Atmen, bis es vorbei war…
schoki

Of course, James!
Sind wir nicht alle ein bisschen James? Oder Sophie?? Den entscheidenden Satz vom silvestrigen Fernsehprogramm noch im Ohr, gab es für einen harten Kern unseres Lauftreffs keine andere Alternative, als sich pünktlich zum Start des diesjährigen LAV-Neujahrslaufes einzufinden. Genaugenommen war nur eine Unpässlichkeits-bedingte Abmeldung zu beklagen. Gute Quote eigentlich.

Vibrierend vor dem Start

Vibrierend vor dem Start

Jedenfalls meinte der Gott der Läufer es mal wieder gut mit den Neujahrs-Runnern und spendierte optimale Temperaturen und Niederschlagsfreiheit. Wie sich dann bei der Abarbeitung des Kurses zeigte, schaffte er es aber leider nicht, alle Modderstrecken rechtzeitig auszutrocknen, so dass manche Wade am Ende fast bis zum Hals schlammbedeckt war.
Eigentlich einen Genusslauf geplant, wollte ich aber kein zu blamables Endergebnis haben und riskierte gelegentlich einige Blicke auf die Rundenzeiten.
Und nicht nur ich kam dadurch dann doch etwas ins Schwitzen. Half aber nicht, den Überholvorgang von Birk und Ringo zu verhindern, welche einen Wiederanschluss auch geschickt zu verhindern wussten. Nur Frank B lief ganz locker voran und ließ es diesmal bei 43:xx für die angeblich 10km bewenden. Sabine konnte in diesen kleinen Battle leider nicht lange eingreifen, weil sie permanent von der “Schnürsenkel-Hexe” verfolgt wurde.
Das Gute an der bei diesem Rennen vorhandenen langen Zielgeraden ist der lange unverstellte Blick auf die unerbittlich mitlaufende Uhr. Nach der dritten Runde wurde es aber auch ohne diese ziemlich spannend. Da wollte doch einer auf den letzten 5 Metern noch an mir vorbeiziehen. Das konnte der aber vergessen! Er hörte dann lieber auf, war fertig, der Mann, während ich in die letzte Runde einbiegen durfte, immer hoffend, etwas dichter an das reichlich voraus zu erahnende Grün von Ringos Renngewand heranzukommen, welcher seinerseits längst von Birk abgehängt worden war. Von Frank ganz zu schweigen.
Bis zu jener Zielgeraden konnte die Distanz echt etwas geschrumpft werden – aber nicht genug, denn Ringo passte auf. Da half auch nicht der zusätzliche Ansporn von der Digitalanzeige, welche zu einem ungeahnten Endspurt animierte. Denn es galt, wenigstens noch unter 49 zu bleiben, was sehr anspruchsvoll war.
Die ganze Aktion spendierte einen schönen Einblick in die Relativität der Zeit:  Ein Beobachter auf Höhe der Uhr musste den Eindruck gewinnen, dass ich mich im Zeitlupentempo bewegte – in voller Übereinstimmung mit Einsteins Relativitätstheorie. Aus meiner Sicht jedoch lief die Uhr keineswegs in Zeitlupe, sondern im Gegenteil im Zeitraffer, was mein Vorhaben zusätzlich erschwerte. Verdammte Physik! Aber dem Universum 2 kostbare Sekunden abgetrotzt! Erfreulich außerdem – was übrigens selbst im Physik-Leistungskurs nicht jeder verdaut – ich als beschleunigte und wieder abgebremste, zur Uhr zurückkehrende Masse alterte weniger als diese Uhr! Genau wie der dort faul herumstehende Beobachter!! Ich finde, das ist es doch wert.
Einige pedantische GPS-Besitzer vermeldeten dann, dass die Strecke 600m kürzer sei. Aber ich glaube, das wird durch die Modderpassagen, mit denen man in jeder Runde zu kämpfen hatte, mehr als ausgeglichen. Oder das war auch nur so ein relativistischer Effekt.
Und außerdem – das Entscheidende war doch, nach der langen Weihnachtspause all die lieben Mitläufer wiederzusehen und zu begrüßen.
Happy New Year!

Das erste Finish des Jahres

Das erste Finish des Jahres

Der Laufkalender 2018

So, viel zu reißen ist ja nun nicht mehr dieses Jahr, so dass man für seine
noch geplanten Heldentaten so langsam das nächste Jahr ins Auge fassen muss.

Darum gibt es hier als kleine Entscheidungshilfe mal eine kurze Liste nur der dringendsten
Laufempfehlungen in der näheren und nicht ganz so näheren und eher ferneren Umgebung.
Für die ganz Verrückten sind auch die potentiellen HRO-Jubiläumsläufe in den Partnerstädten eingemischt.

Termin Lauf Strecken
01.01. LAV-Neujahrslauf Rostock 2,5-5-10k
06.01. Neujahrslauf Rostock 3…20k
20.01. Spendenlauf Rostock 2,5-5-10k
20.01. Indoorman Rostock Staffel
21.01. Indoorman Rostock Einzel
28.01. Neujahrslauf Laage 3-6-10k
17.02. Ostseewinterweg 50k
24.02. Fishermanstrail Plau 51k
24.02. Winterlauf Waren 5-10-20k
04.03. Wittenburger Mühlenlauf 10k
11.03. Wasa-Lauf Celle 10k 15k 20k
18.03. Neubrandenburger Frühlingslauf 15k
18.03. Semi-Marathon du Carnaval Dunkerque 21k
24.03. Ückermünder Haffmarathon 42k 21k
24.03. Osterlauf Güstrow 5k 10k
24.03. Schweriner Seentrail 32k 61k
7./8.04. Rock’Roll Raleigh Marathon 42k 21k
8.04. Berliner Halbmarathon 21k
8.04. Cuxhaven Marathon 42,21,30,10k
15.04. Eldelauf Damm 10k 21k
21.04. Schweriner Schlosslauf 15k
22.04. Darßmarathon Wieck 42k 21k
22.04. Tangermünder Elbdeichmarathon 42k 21k 10k
22.04. DVV Antwerp Marathon 42k 16k
22.04. Rijeka Half Marathon 21k 16k
28.04. Küstenwaldlauf Warnemünde 10k
28.04. Bergen City Marathon 21k 42k
01.05. Molli-Lauf Bad Doberan 12k
05.05. Kulturparklauf Neubrandenburg 21k
06.05. Ostseeküstenlauf Kühlungsborn 5-10-21k
06.05. Trollinger-Marathon Heilbronn 21k 42k
06.05. S25 – Berlin läuft 25k
10.05. Recknitztallauf Eixen 6-10-21k
12.05. Citylauf Greifswald 10k
13.05. Marathon Varna 17k 42k
17.05. 118. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
19.05. Göteborgsvarvet Half Marathon 21k
20.05. Lattelecom Riga Marathon 6-10-21-42k
27.05. Citylauf Rostock 10k 21k
02.06. LM Bahn MV in Rostock 10k
09.06. Inselseelauf Güstrow 10k 20k
09.06. Der Kleine Ostseeweg 50k W
10.06. Aarhus City Halfmarathon 5…20k
10.06. Flensburg Marathon 42+21k
10.06. Suzuki-lake-run-Wulsbuettel 8+12+20k
16.06. Himmelswegelauf Nebra 10-21-42k
14.06. 119. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
16.06. Tollenseseelauf Neubrandenburg 10k 42k
17.06. Midnight Sun Marathon Tromsö 10-21-42k
17.06. Stadtlauf Grevesmühlen 12k
17.06. Schlossgartenlauf Ludwigslust 5-10-15k
23.06. Mittsommernachtslauf Krakow 30k
23.06. Laufcup Jatznick 15k
23.06. Der Kleine Mittsommerweg Kühlungsborn 45k
01.07. Laufcup Steinhagen 10k
04.07. Firmenlauf Rostock 4*3,5k
07.07. 5-Seen-Lauf Schwerin 5-10-15-21k
08.07. Lausitzer Seenland 100 5-10-21-42k
19.07. 120. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
21.07. Fishermanstrail Plau 51k
04.08. Marathonnacht Rostock 7k 21k 42k
11.08. Abendlauf Poel 10k
15.08. Abendlauf Rostock 10k
17.08. Dresdener Nachtlauf 5k 13,8k
18.08. Paavo Nurmi Marathon Turku 42k 21k 10k
19.08. Schwedenlauf Wismar 10k
23.08. 121. Stundenlauf Wmde 1h / 0,5h
25.08. Müritzlauf Waren 75k
25.08. Marselis Run Aarhus 12k 24k
26.08. Frauenlauf Rostock 5k 10k
26.08. Polmarathon Szczecin 21k
01.09. Usedom-Marathon 21k 42k
01.09. Mudder Island Poel 9k 20k
15.09. Blocky Block Spendenlauf Laage 1,2 … 12 k
22.09. Laufcup Baabe 15k
03.10. Rostock10 10k
06.10. Dünenläufer Graal-Müritz 21k 43,5k
06.10. Kap-Arkona-Lauf 21k 10k
07.10. Laufcup Lubmin 10k
07.10. swb-Marathon Bremen 10-21-42k
20.10. Rügenbrückenlauf Stralsund 42k 21k 12k
27.10. Hochschullauf Stralsund 16k
10.11. Schneckenlauf Graal-Müritz 5k 10k
03.11. Laufcup Cross Laage 7k
04.11. City of Oaks Marathon Raleigh 5-10-21-42k
02.12. Greifenhagen-Gedenklauf Rostock 2,5…10k
02.12. Adventslauf Ratzeburg 26k

Pace-Rechner Ausschreibungen LVMV

Kaum den Nikolauslauf 2016 überstanden, stand schon der nächste an.
Das Wetter wesentlich trockener, aber auch kälter als letztes Jahr, so dass vom Auto erst mal ein Eispanzer abgepult werden musste, bevor es losgehen konnte. Und vor lauter Aufregung wurde dann die Laufuhr vergessen, was sich natürlich später rächte.
Am sich langsam füllenden Startplatz dann reichlich Begrüßungspalaver,  Sprintefix wieder mal in Großaufstellung angetreten (so dass später Ringo genug Material für seine Diashow gewinnen konnte). Der Lauftreff aber auch stark vertreten: Katrin, Sabine, Jürgen, Erhard, Ringo, Birk, Ralf verteilten sich strategisch auf die Strecken von 7,1 und  12,5 km, kenntlich an der grauen bzw. schwarzen Farbe der Startnummern. Ich dagegen musste – weil passend zur mitgeführten Nikolausmütze – wieder eine rote nehmen, und durfte mich somit auf den langen 23km-Kanten freuen.
Und Frank entschied sich diesmal vernünftigerweise für eine aktive Reha-Einheit, die er ausgestattet mit Walking-Stöcken in Angriff nehmen wollte.
Mit einem zünftigen, echten Startschuss ging es dann los. Und einfach war es nicht! Ein ziemlich knackig-kalter Gegenwind hemmte einerseits das Fortkommen, war aber andererseits eine ständige Aufforderung, durch fleißiges Tempomachen die körpereigene Wärmeproduktion am Köcheln zu halten. Nicht nur mir kam dabei die Strecke bis zu dem schicksalhaften Punkt, an dem sich die Wege der 12- und 23-Ender trennten, sehr sehr lang vor. Von dem Rest ganz zu schweigen. Und dann war ich plötzlich eine Weile scheinbar alleine auf der Piste, bis ich endlich zu einem Vorläufer aufschließen konnte. Und damit waren wir schon zwei, die sich wunderten, das voraus rein niemand (mehr) zu sehen war. Waren wir irgendwo falsch abgebogen?? Das Mirakel klärte sich dann aber, als rechterhand weit voraus die Brücke über die B103 ins Blickfeld kam, zu der irgendwann abgebogen werden sollte. Und in der Gegend tummelte sich eine Menge sportlich-bunter Gestalten, sehr sehr winzig anzuschauen. Da hatten wir schon einen schönen Abstand aufgebaut!

Ich betete eifrig, dass niemand betete, der Wind möge sich bitte drehen – erfahrungsgemäß passiert das dann genau am Wendepunkt. Und es hat tatsächlich geholfen. Das merkte man nach den zahlreichen Schlenkern durch den recht matschigen Fahrenholzer Wald, als es wieder aufs freie Feld hinaus ging. Für den Rückweg kam nicht nur der Wind angenehm von hinten, sondern es kam sogar die Sonne raus, wärmte schön den Rücken und spendete durch ihren Strahlungsdruck die eine oder andere Nanosekunde.
Das heimliche Ziel, unter 2 Stunden zu bleiben, wurde trotzdem mit 120min10s knapp verfehlt. Von mir zumindest. Weil ohne Uhr eben nur nach Gefühl gelaufen. Und vom Lauftreff niemand mehr zu sehen! Aber als ich knurrend und giftend zur Umkleide strebte, meinte einer der schnelleren Sportfreunde: ” Wenn es Dich aufbaut – in Wahrheit waren es etwas  mehr als 23km. 30m.” Da also hab ich die 10sek verpulvert! Na da wird der so hart erkämpfte Schoki-Nikolaus doch gleich noch mal so gut schmecken.
Wenn ich auch die Anderen nicht mehr sah, war doch zu erfahren, dass sie alle ihren Spaß hatten. Ringos Video legt ein beredtes Zeugnis davon ab!
Sabine und Ralf sowie Katrin und Erhard zelebrierten sehenswerte Paarläufe, wobei Katrin schon mal den perfekten finisher-Luftsprung für den geplanten Marathon trainierte. Das klappte sehr gut, und der kleine Rest wird dann auch kein Problem mehr sein!
strecken

riefen einst Monty Python in die Welt hinaus.
Und irgendwie passt der Spruch auch auf den diesjährigen Burkhard-Greifenhagen-Gedenklauf, der nach dem fast-Ausfall im letzten Jahr wohl eine Renaissance erleben soll.
Und was war jetzt so “different” bzw. “besonders” dieses Jahr?
Nun, zum Ersten gab es diesmal richtige FIKO-Urkunden mit Platzierung und Einlaufzeit, akribisch ermittelt von dem unermüdlichen Klaus-Peter Weippert mit seiner gewaltigen 60-Speicher-Stoppuhr.
Und, zum Zweiten fand ich mich schon nach wenigen Schritten erschrocken weit vor dem etwa 20-köpfigen Pulk vor und ging da, weil alle meine Angstgegner durch Abwesenheit glänzten, nicht mehr weg. Einzig Jürgen hatte sich noch auf die nasse 2,5km-Runde getraut, während Frank sich als anfeuernder Schlachtenbummler am Rande der Piste seiner Rehabilitation hingab.
Ein schönes Gefühl, mal ganz vorne zu laufen, wenn auch auf gefährlichem Pfade, weil ich als eher orientierungsschwacher Geselle nun niemanden hatte, dem ich auf dem windungsreichen Parcour vertrauensvoll hinterherdackeln durfte.
Zum Glück aber war die Strecke mit reichlich Verkehrsleitkegeln und Sägespanpfeilen hervorragend präpariert, so dass sie eigentlich nicht verfehlbar war.
Also strebte ich relativ leichtfüßig meine vier Runden dahin, und auf der schönen langen Geraden vom Westfriedhof zum Tannenweg machte der steif, nass und kalt entgegenbrausende Wind immer wieder klar, dass es ein guter Entschluß meinerseits gewesen war, eine dritte, für Insider aufregende Besonderheit in die Arena zu werfen: schöne warme lange Büxen zum ersten Mal in diesem Jahr.
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Beim Verfassen dieser Zeile dachte Wilhelm Busch eher an ein nicht besonders geschwindigkeitsbegabtes Weichtier. In Verbindung mit ordentlichen Streuseln aber kann es durchaus als Maskottchen Streuselschneckeund Ansporn für den alljährlichen Graal-Müritzer Schneckenlauf herhalten.
Und so schaffte es unser Lauftreff wieder einmal, die “Rostocker 7″ auf die Piste zu bringen – in Form von ebenso vielen schneckenhungrigen Kilometerfressern.
An das vorjährige sehr regenträchtige Ereignis wurde ich beim Erhalt der Startnummer intensiv erinnert: die daran noch hängenden Sicherheitsnadeln wurden in ihrem Verrostungsgrad nur noch von der Titanic übertroffen. Zum Glück hatte ich eigene dabei, und die konnten dieses Mal im  schönsten Sonnenschein montiert werden. Rostgefahr nur durch den ehrlichen Schweiß des Endspurts!
Während die Zeit bis zum Startschuss verstrich und man diese und jene lieben Lauf-Bekannschaften begrüßte, verbreiteten sich aus dem Schneckchen-Ausgabefenster schon mal liebliche Düfte, um die Motivation auf ein erfolgreiches finish noch ein wenig anzuheizen. Noch ein wenig mehr, als ohnehin schon, denn wir wollten mit unserem 7-fachem Auf- und Antritt nicht nur unserer bald Geburtstag feiernden alten Hansestadt einen Gruß darbieten sondern vor allem unserer unermüdlichen Trainerin Birthe an ihrem Geburtstag keine Schande machen.
Und so war gleich nach dem Startsignal die hochmotivierte Sabine aus meinem Blickfeld entschwunden. Ich dagegen, diesmal als Ausrede eine gerade überstandene Erkältung zur Hand habend, schleppte mich so dahin und musste bald auch den munter überholenden Ringo verkraften. Und ganz ganz weit vorne dann, wie die Fama berichtet, spielte sich zwischen den beiden ein dramatischer Kampf um Meter und Sekunden ab. Ringo konnte den schließlich für sich entscheiden, wenn vielleicht auch nur, weil Sabine sich zwischendurch bei einem spontanen mud-diving den Titel einer XTrack-Ehrenfinisherin verdienen wollte.
Und wie so oft im Leben liegen Freud und Leid dicht beeinander: Ringos Triumpf im Lauftreff-Maßstab reichte in seiner starken Ak nicht mal für einen ganz kleinen Blumentopf, während Sabine die Gesamt-Dritte der W-Wertung wurde, ganz zu schweigen von der locker dominierten AK. Weitere Medaillen gingen an Astrid und Jürgen und sogar an mich wurde gedacht. Zwei Min. langsamer als letztes Jahr (damals wollte ich nur schnell ins Trockene…)  reichten für den Silberrang der Altersklasse. Und wenn auch diesmal ohne Medaillen, kämpften sich auch Katrin und Doreen redlich durch – und jede(r) konnte am Ende guten Gewissens sein süßes finisher-Streusel-Weichtier in Pflege nehmen.

Hmm, ich schmecke es schon mal vor

Hmm, ich schmecke es schon mal vor

So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus

Die hinter dem Zielstrich fest installierte Kamera sorgt dafür, dass kein Unwürdiger in den Genuss der finalen Leckerheit kommt.
Dachte ich. Mich hat sie aber nicht registriert, war wohl zu langsam. Berechtigungsschein jedoch trotzdem erhalten, Schwein gehabt!
<MeinFilm>

Nach der Besichtigung der Strecke bekam ich einige Bauchschmerzen, besonders nachdem ich beim Probehangeln ohne viel Federlesens schon von der zweiten Stange unsanft abgefallen war.
Am Morgen des Schicksalstages dann kam ich mir unbewusst vor wie ein Verurteilter, obwohl es bei der ganzen Aktion doch eigentlich um den Spaß im Team gehen sollte. Ich sah mich schon mit anderen Versagern in der Strafecke sitzen und die Minuten zählen…
Aber es gab nun kein Zurück mehr! Die ältesten Laufklamotten hervorgekramt, die auffindbar waren! Mit Wehmut betrachtete ich die mittlerweile recht löchrigen Brooks, mit denen einst meine Karriere begann.
Der nicht besonders bescheidene Preis für die Partizipation an der Schlammschlacht relativiert sich stark durch das mit den Unterlagen ausgeteilte Event-Shirt – eines der coolsten, das die Welt je sah. Damit war die Frage, worin gelaufen werden sollte, definitiv beantwortet. Und ein Halloween-Schminkset, gerade allerorten im Angebot, half dabei, dann auch noch die richtigen Team-Insignien aufzutragen.
Der Ernst der Lage allerdings wurde manch einem erst so richtig bewusst, als er zum Unterschreiben antreten musste – welches in etwa beinhaltete, die volle und alleinige Verantwortung für etwaige körperliche, materielle und/oder seelische Spätfolgen dieses Extrem-Abenteuers zu übernehmen.

Um 12:00 dann der Moment, in dem unsere beiden Triple-Teams 172=Doreen&Birk&Holger sowie 173=Katrin&Ringo&Jörg auf den mörderischen Parcour losgelassen wurden.
Rasant ging es über die 12 Hindernisse, als da waren:

1. glitschiger Reifenstapel zu überqueren, 2. wackelnder Treckeranhänger zu überklettern, 3. Brücke in einem Wasser-Schlamm-Gemisch unterqueren, 4. signalrot angesprayte wirklich große Seecontainer zu durchklettern, 5. überdimensionale Hürden zu überwinden, 6. (mein totales Angsthindernis) sich an einer Sprossenstrecke entlangzuhangeln, 7. einen halbhohen finsteren Tunnel gebückt zu durcheilen, 8. eine mäßig feuchte Krabbelstrecke unter Gittern zurückzulegen, 9. im Alpinistenmodus sich an einem Seil auf eine beachtliche Strohballenrampe zu ziehen und an der anderen Seite wieder runterzurutschen, 10. mit festem Griff eine meeeterhohe Wand aus Holzpaletten zu überklettern, 11. einen glitschigen fleißig bekärcherten Hang hinaufzukrabbeln, als Bestandteil der Erklimmung des berüchtigten Rodelberges, 12. eine gepflegte Runde um den Busch zurückzulegen beladen mit knackigen Baumstammimitaten.
Diesen ganzen Spaß gönnten wir uns -als 7km – Absolventen- gleich zweimal. Und es zeigte sich, dass man sich bei allen Hindernissen durch die Wiederholung besser einfuchste.
Die Lust kam beim Laufen und Überwinden. Das Rennen erwies sich als begeisternde Mischung aus Kindergeburtstag und Survival-Abenteuer, eine euphorische Riesen-Stimmung machte sich breit, nachdem man sein persönliches Überleben als gesichert ansehen konnte.
Das motiviert ungemein, beim nächsten Mal die Langdistanz ins Auge zu fassen, um dann eine dritte Runde in perfekter Eleganz zelebrieren zu können.

Unsere hochprofessionellen Kamerateams, unter anderem Erhard, Katrin(2) und Jürgen waren auf wechselnden Positionen aktiv und sorgten für eine überwältigende Materialflut.

Kurz nach dem Zieleinlauf unserer beiden Teams nach knapp über 1h durfte sich Caro als Einzelstarterin mit ihrem Partner durchkämpfen, welcher anscheinend echt zu tun hatte, ihr auf den Fersen zu bleiben.

Fazit: Wir sind auf den Geschmack gekommen. Nächstes Mal 10km u/o unter 1h!

<Video 1> <Video 2>

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