- von Jürgen -

Während Birk, Jörg und Ringo ihre letzten Vorbereitungen für die Teilnahme am  „Hefei International Marathon“ in der VRC trafen, fand unter obigem Motto am geschichtsträchtigen 09.09.2019 der 29. Seelsorgelauf des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem dortigen Fliegerhorst statt.

Der Veranstaltung eilt der Ruf voraus, stets perfekt organisiert zu sein und dort eine besonders familiäre Atmosphäre vorzuweisen. So entschieden sich Frank, Jürgen, Katja, Katrin, Michael, Silke, Steffen und Tino, nicht beim favorisierten Schneckenlauf in Graal-Müritz zu starten, sondern seelsorgerisch tätig zu werden.  Katja sorgte dafür, dass ihr Auto für den Transport ausgelastet war. Danke dafür.

Nach der Wache ging es wenige Schritte zur Sporthalle. Wie immer, die Startunterlagenausgabe war der erste Schritt zum Lauf! Dabei hatten wir uns bei der Anmeldung zu entscheiden, welche der angebotenen Streckenlängen –  3, 6, 9 und 12 km – uns am gelegensten sind. Jeder hatte so seine Ansprüche: Trainings- oder Testlauf, in jedem Fall auf der Strecke im Pulk von gut 70 befreundeten Läufern/innen – und nicht zu vergessen auch Walker/innen – dabei zu sein, Spaß zu haben. Und: es war ein Pendellauf über eine Strecke von 3 km und man konnte jederzeit aussteigen, hieß es ausdrücklich. Katja wollte selbstbewusst die 12 km „rocken“. Michael und Steffen entschieden sich auch für diese Strecke, alle anderen für 6 km.

Zu Beginn versammelten wir uns in der Sporthalle zu einer kurzen Andacht durch Militärdekan Johannes Wolf, der den Schicksalstag der Deutschen mit dem Anliegen des Laufes, die Gegenwart und Zukunft zu prägen, verband.

Es folgte eine prägnante Einweisung durch André, Pfarrhelfer der Militärseelsorge und Trainer beim vom Laager SV. Dann der Start zum Kampf um Zeiten und Pokale. Bei allen war die HF erhöht!

Vorbei an abgestellter Flugtechnik ging es über einige Abbiegungen und immer wiederkehrende beachtliche Steigungen entlang einer langen Strecke zur Basiswache. Nach 1,5 km wurde hier gewendet und mit Rückenwind und Gefälle ging es zurück.

Jeweils auf der linken Seite wurde gelaufen, so dass wir uns mehrmals auf der anderen Laufseite beobachten konnten. Noch auf dem Rückweg sah ich, wie uns als erste Michael und Katja entgegenkamen; Katja mal nicht im „Tunnel“ sondern mit Freude im Gesicht tänzelnd, sie wollte ja auch „rocken“.

Katrin, die mich begleitete und nach ihrem nur wenige Tage vorher erlittenen Sturz kontrolliert laufen wollte, lies es sich nicht nehmen, jeweils auf die andere Seite zu sprinten und motivierend abzuklatschen. Der Kurs auf dem Fliegerhorst gefiel ihr dabei ausgesprochen. Mit ihrer Sorge um mich vermochte sie noch, auch andere Läufer, die sich schwertaten, zu aktivieren. Danke dafür!

Letztlich war Michael von uns mit 58:38 min über 12 km und knapp 4,9 min/km (!) der Schnellste, gefolgt von Katja, die in 1:00:11 h den ersten Platz bei den Frauen erreichte. Holger und Steffen erreichten kurz danach das Ziel. Silke und Tino bewiesen mit Zeiten von knapp 6 min/km über die 6-km-Strecke, dass sie fit aus dem Urlaub kamen. Frank lief nur eine Runde; er war in Sorge um seinen Vater. Jürgen freute sich, die Zeit seiner vorherigen Läufe bestätigt zu haben.

Nach dem Duschen und Umziehen fanden wir in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes erneut herzlich gestimmte Gastgeber und ein äußerst liebevoll vorbereitetes Bankett vor: Getränke, ein leckerer Eintopf mit Würstchen, Brotschnitten mit Schmalz und verschiedenen Dips, Gemüse, Obst und viel Kuchen.

Es folgte eine würdevolle Siegerehrung durch Pastor Wolf und André. Die Besten erhielten Pokale, alle Urkunden, Medaillen und den Beifall der Anwesenden.

Danach wurde ausgewertet, wie die Herausforderungen des Laufes bewältigt wurden und über Gott und die Welt philosophiert. Die Stimmung war bei allen zunehmend euphorisch. Eine großartige, liebevolle Atmosphäre!

Mit dem Wunsch, erneut wieder dabei sein zu können, verabschiedeten wir uns nach etwa 2 h mit großem Dank bei den Veranstaltern und allen, die sich  bei der Organisation eingebracht haben.

damen damen02andre
ehrung
urkunden

… und Zuschlag hieß es gleich bei neun Bietern vom Lauftreff Rostock.
Tatjana, Maja, Harriet, Katrin und Katja, sowie Ringo, Birk, Jörg und Gaststarter Daniel fanden sich in den drei Teams “Sonne”, “Mond” und “Sterne” zusammen, um gemeinsam den mörderischen Parcour anzugehen.

Eine starke Gemeinschaft

Eine starke Gemeinschaft

Die erste Runde dient traditionell dem Kennenlernen der Strecke – besonders die zahlreichen Newcomer in unseren Teams machten dort manche so nie erlebte Grenzerfahrung.
Es gab einige subtile Unterschiede zum vorigen Jahr. Die Passage unter der Brücke schien diesmal weniger verschlammt und duftend als gewohnt zu sein, dafür war der “Container” eine glitschige und olfaktorische Herausforderung. Die Palettenmauer war nicht mehr vorzufinden (schaade), dafür gab es eine alleine nicht zu bezwingende Eskaladierwand. In den abschließenden “Mulden” war diesmal richtig viel Wasser drin und so hatte man gut angefeuchtet eine Runde überstanden.

Die Nordwand

Die Nordwand

Zweite Runde – da konnte man als jetzt quasi “alter Hase” jedes der Hindernisse professioneller angehen, und nebenher wurde auch noch das Banner des LAV stolz über die ganze Strecke getragen, und die ganze Angelegenheit entwickelte sich zu einem Riesen-Gaudi.
Nicht nur die eigentlichen Starter powerten sich bei diesem Rennen aus, sondern auch und besonders unser multimediales Supporterteam, bestehend unter anderem aus Caro, Nadine, Micha, Frank und reichlich hoffnungsvollem Nachwuchs, war zu Höchstleistungen herausgefordert, um jeweils rechtzeitig am nächsten aktuellen Hindernis parat zu stehen.

Lauftreff, was sonst

Lauftreff, was sonst

Am Schluss gabs endlich mal eine Medaille für jede(n) – im Ausgleich für die diesmal entfallene Zeitnahme und Wertung. Leider entfiel dadurch auch die Ergebnisliste mit dem darin enthaltenen Urkundendruck, aber zum Glück hatten wir ja rechtzeitig offline zugeschlagen.

Von der überwältigenden Menge des aufgezeichneten Materials floss ein Bruchteil in einen kleinen Video - Zusammenschnitt ein (in hoher Auflösung extern gespeichert).

Für die historisch u./o. nostalgisch Interessierten: so war es 2018, und so 2017.

wenn Du Dich zum Rügenbrückenmarathon angemeldet und für das Walking entschieden hast. Sehr dynamisch stellten sich unsere Cheftrainerin Birthe nebst Ines, Astrid und Silke jener Herausforderung über 12km.  Nicht zu vergessen die Partner und Sympathisanten Tino und Doreen. Das Zielvideo zeigt es – manch einer wär froh, wenn er so schnell laufen könnte.

Dieser Bewegungsart nun wollte sich der Rest unseres Spezialkommandos hingeben. Je nach Spezialisierung musste man sich für eine der Teildisziplinen entscheiden: den Halbmarathon teilten sich Tatjana, Katja, Birk, Ringo und Jörg. Auf den 12 km gedachten Anett, Harriett, Holger, Katrin und Micha sich laufende Meriten zu erwerben, während die 6km, verbunden mit einem gepflegten Bus-Transfer zum Startpunkt, Maja und Jürgen vorbehalten waren.
Eine besondere Motivation erfuhren Katja und Katrin schon im Vorfeld: waren diese beiden doch auf Grund ihrer vorjährigen Verdienste als Poster-Girls in den Flyer 2019 eingearbeitet worden.

Poster-Girls entdeckt

Poster-Girls entdeckt

Da konnte man sich natürlich nicht mehr wie im Vorjahr mit den 12km begnügen, es musste ein Upgrade her!
Schon im Vorfeld der sportlichen Herausforderungen, während nach und nach geh- und laufdürstende Gestalten im PAUSCH einsickerten, kam einige Stimmung auf. Und bei anregenden Gesprächen vergisst mancher gerne mal, dass eigentlich Lampenfieber und Bauchschmerzen angesagt sind.
Das Happening als solches verteilte sich dann schön über den Tag. Zuerst durfte die HM-Kohorte in die Spur geschickt werden – sehr pünktlich markierten in den Himmel schießende, quasi-olympische Fackeln über der Startlinie, den Moment, wo der gewissenhafte Teilnehmer seine Laufuhr zu starten hat. Und sich selbst natürlich auch.
Der gewissenhafte Birk hatte einen gewieften Rennplan aufgestellt, mit dem er, flankiert von Ringo, Tatjana zu einem langersehnten sub-1:50-Erlebnis verhelfen wollte. Der dazu notwendige, akribisch kalkulierte pace von 5:13 aber, oh Wunder, wurde locker unterschritten, bei einem glatten 5:00 ein Traumergebnis eingefahren und beinahe noch die 1:45 geknackt. Das viele angepasste Training hat doch was gebracht.
Steigerung möglich – Originalton Birk: “Im nächsten Jahr gehen wir mit den Damen die 1:45 h konsequent an.
Jörg hingegen hatte sich zunächst nur vorgenommen, sich nicht abhängen zu lassen. Auf dem Gipfelpunkt der Brücke war es doch beinahe so weit, aber dann kam plötzlich der “Nachbrenner” in Gang und die Sache ins Rollen. Und da kein Bedarf an einem weiteren pace-Maker bestand, durfte nach langer Zeit mal wieder die Spitze übernommen und am Ende die beste HM-Zeit seit Monaten gefeiert werden. Bei einem traumhaften Körpergefühl. Das war auch notwendig, um noch etwas Motivation und Selbstvertrauen für eine unerbittlich näherkommende gigantische Herausforderung aufzubauen…
Katja währenddessen zehrte noch von ihrer Bestzeit beim Lübecker HM und gönnte sich diesmal einen Genußlauf: “Ach Andreas, heute war es sehr entspannt…..ich wollt mal was sehen von der Welt“. Sie hatte sich aber auch besser regeneriert als ihre Laufuhr – die warf schon nach 17km das Handtuch.

HM (vorher)

HM (vorher)

HM (nachher)

HM (nachher)

Während das HM-Feld den Wendepunkt umrundete, um sofort von einem ziemlich herausfordernden Gegenwind umfächelt zu werden, gab es den Start der 12km. Der Spezial-Gimmick dieser Strecke besteht darin, dass man in seine Waden gleich zweimal die Höhenmeter der Rügenbrücke einspeisen darf. Holger war am besten darin, gefolgt von Katrin&Micha sowie Anett&Harriet, welche jeweils einen schönen Paarlauf zelebrierten.

6k mit Flagge

6k mit Flagge

Der 6km-Lauf, den Maja und Jürgen gemeinsam bestritten, um dann am Ende von dem gewieften “Reinholer” Holger reich beflaggt ins Ziel getrieben zu werden, lässt sich am besten mit ein paar strava-Schnippeln illustrieren:

Katja: RESPEKT, vor allem wenn man gesehen hat wer alles nach dir lief
Jürgen:  ich war auch zufrieden, habe es aber auch Maja zu verdanken, die mich fürsorglich begleitet hat. Sie hat von dir gelernt, wie noch etwas herauszuholen ist, mit aller Behutsamkeit.
Maja: Ich freue mich. Und es hat mir auch großen Spaß gemacht mit dir gemeinsam über die Brücke zu laufen. Und dann die super Zeit

Auch unsere Walker sehen im Einlaufvideo sehr dynamisch aus, und so fühlten sie sich auch.
Jedoch, im Feld der Walker findet man immer einige “eigentlich Läufer”, die dort ihre Reha im Gefolge diverser Leiden absolvieren und hoffen, bald wieder ihrer Lieblings-Bewegungsart frönen zu können. Und wirklich war mehrfach voller Zuversicht zu hören: “Im nächsten Jahr  wird wieder über die Brücke gelaufen!”

Schwer (aus-)gezeichnet

Schwer (aus-)gezeichnet

Jetzt kann eingepackt werden

Jetzt kann eingepackt werden

By the way: In dem Sportführer von Stralsund, Ausgabe 2019, den jeder Starter in seiner Tüte vorfand, wird steif und fest behauptet, dass der Lauf  “…durch die Stralsunder Altstadt – u.a. durch das historische Rathaus – “ führt. Das war einmal…
Die aktuellen  Ergebnisse wurden binnen Stunden veröffentlicht, und nur einen Tag später gab es auch die Einlaufvideos zu bewundern. Nicht jede Zeitnahme arbeitet so zügig.
<Video in PC-Auflösung>  <Video in HD>

Des Guten nicht genug, trat unsere Spezialrakete Frank Bennis beim Amsterdamer Halbmarathon an und hatte am Ende 1:33:18 netto auf seinem Konto stehen. Für uns Restliche unfasslich gut, aber er wird nicht ganz zufrieden sein – keine PBZ diesmal…

Umso zufriedener konnte man nach diesem Wochenende bei der Betrachtung des historischen Duells FC Hansa <–> Magdeburg sein. Seit 1965 zum ersten Mal ein Sieg für die Küstenstädter!


_Update_

  1. Ein Exclusiv-Interview mit Frank brachte es an den Tag: Gemessen daran, dass Frank im Vorfeld diesmal nur einen geringen Trainingsaufwand investieren konnte, ist er mit dem Ergebnis hochzufrieden!
  2. Unsere Truppe ist ja noch stärker als gedacht!  Auch Steffen, erst wenige Tage unser neuer Mitläufer, meisterte den Halbmarathon. Wenn er so weitermacht, im nächsten Jahr dann schon als alter Hase.
  3. Bei foto-team-mueller ist eine Riesenmenge Fotos von diesem Lauf zu finden und in hoher Qualität zu erwerben. Zum Anfüttern im Folgenden einige gelungene Vorschaubilder.
    Astrid

    Astrid

    Harriet & Anett

    Harriet & Anett

    Das dynamische Trio

    Das dynamische Trio

    Holger

    Holger

    Katja

    Katja

    Silke & Tino

    Silke & Tino

    Jörg

    Jörg

    Steffen

    Steffen

… erschütterte die Welt am vergangenen Wochenende. Um nur mal die erstmalige Unterbietung der 2h beim Marathon oder den deutschen Doppelsieg beim Ironman zu erwähnen.
Da konnten auch diverse Mitkämpfer unserer kleinen Lauftruppe nicht an sich halten.

Das HM-Team

Lübecker Laufhelden

Eine repräsentative Delegation nahm es in Angriff, den Lübeck-Marathon aufzumischen. Eine sehr schöne Strecke, die es aber bedingt durch etliche Hügelpassagen auch in sich hat. Ein Highlight die Durchquerung des 800m langen Herrentunnels, welcher mit einer ganzen Menge von Höhenmetern aufwartet.
Während Katja, Birk und Ringo den Halbmarathon unter die Füße nahmen, knöpften sich Holger und Micha die 10k vor.
Professionell gepaced von Birk und Ringo, durfte Katja schon wieder eine neue HM-Bestzeit ihrem Konto hinzufügen.
Holger zeigte ebenfalls eine bestechende Form und sicherte sich so den Bronze-Rang seiner AK. Micha kam in der seinen nicht ganz so weit nach vorne, aber Hauptsache, auch eine frische Bestzeit eingefahren!

In Lubmin gab es derweil eine Möglichkeit, sein Laufcup-Konto aufzubessern – der traditionelle 10k-Straßenlauf, berühmt als Sebastian-Fredrich-Gedenklauf. Eine sehr schöne, dabei auch flache und schnelle Strecke, mit zauberhaftem Meeresblick beim wiederholten Passieren der Promenade.
Sabine, von ihrem Heinrich angefeuert wie noch nie, fuhr mit einer Saison-Bestzeit einen grandiosen AK-Sieg ein und holte sich, da gleichzeitig Landesmeisterschaft, noch einen kostbaren halben Punkt. Und, da ihre bisher gleichauf liegende Konkurrentin nicht angetreten war, ist Sabine vom ersten AK-Platz in diesem Jahr nicht mehr zu verdrängen.

Sabine auf Siegeskurs

Sabine auf Siegeskurs

Wupp, und schon war die online-Anmeldung für den Dünenläufer geschlossen.
Erfahrungsgemäß ist da aber immer noch etwas Luft in den Listen, trotz numerus clausus, und nach unserer erfolgreichen Nachmeldung stand einem neuen Teilnehmerrekord nichts mehr im Wege.

Birk und Jörg, welche noch etwas Längeres in diesem Jahr im Plan haben, wählten die passende Trainingseinheit dafür, und durften als Erste zu ihrem “Dünenläufer 1/2″ starten – gute 24km.
Eine sehr schöne Strecke mit viel Ost-Seeblick, viel Wald, anspruchsvollen Sandpassagen. Beherrschung von Slalom und Hakenschlagen ist von Vorteil,  aber auch schnelle befestigte Wege laden zum Sprinten ein. Und massig wunderschöne Fliegenpilze am Wegesrand animieren zum Verweilen und Schauen.
Derweil erfolgte der Start zum 9k-Erlebnislauf, den sich unsere “Newcomer” Karin und Peter vorgenommen hatten – als Heidehopper-Urgesteine die Erfahrensten auf der Strecke, welche demzufolge als einzige die Nachmeldegebühr einsparten.
Dann endlich waren die Startläufer Frank und Micha unserer beiden Staffeln gefordert. Und während dort der Kampf um Meter und Sekunden tobte, trudelten nach und nach die Absolventen der längeren Enden ein.
Zuerst die Heidehopper, welche sich als älteste Starter sehr achtbar schlugen, locker unter 1h finishten und jede Menge Konkurrenten hinter sich ließen.

Eine Stunde später  war auch die Zeit für die “Halbis” abgelaufen. Birk, von einem vortrefflichen Pacemaker gut gefordert, konnte es nicht vermeiden, schon wieder persönliche Rekorde aufzustellen und unter 2h einzulaufen. Jörg dagegen, gleich von zwei blauen Mützen magisch angezogen, konnte sich zwar bis zum Wendepunkt an die beiden rankämpfen. Aber dann wurde er entdeckt, es tat sich prompt eine neue schmerzliche Lücke auf und es reichte nicht ganz für die sub-2.  Aber ziemlich knapp, also dennoch erfreulich.
Die Krönung des Tages dann die letzten Staffel-Auftritte: Anfangs in Führung liegend, kam die Staffel “Lauftreff 1″ schlussendlich auf den immer noch hervorragenden zweiten Platz. Und die Aktiven unserer zweiten Staffel, finalmente auf der 11. Position, haben sich mindestens genauso angestrengt und ihr persönliches Leistungsvermögen voll ausgereizt.

Und um den Tag vollkommen zu machen, hat auch noch unser FC Hansa sein Heimspiel gegen Meppen gewonnen.

Halber Dünenläufer, doppelter Spaß

Halber Dünenläufer, doppelter Spaß

Ein starkes Team

Ein starkes Team

Regeneration pur

Unsere hübschen Mädels

Verbrüderung der Staffeln 1 und 2

Verbrüderung der Staffeln 1 und 2

Video-Impressionen

Lauftreff 1

Lauftreff 1

Lauftreff 2

Lauftreff 2

Ein kleiner Verbesserungsvorschlag in Richtung der Organisatoren der ansonsten begeisternden Veranstaltung ist noch drin: Nach allgemeiner Meinung reicht das Angebot an Heißgetränken im Start-/Zielbereich nicht aus. Der Mann am mobilen Kaffeestand tat sein Bestes, konnte die Schlange aber nicht schnell genug abarbeiten. Und sobald man sich nicht (mehr) bewegte, kam es ziemlich schnell zu eklig kalten Füßen und anderen Körperteilen!

So langsam wird die Teilnahme an der #Rostock 10 – beginnend und endend in unserem Heimatstadion, und verlaufend auf einer von uns in unzähligen Trainingskilometern schweißgetränkten Strecke – zu einer Tradition.
So fand sich auch diesmal eine kleine Delegation des Lauftreffs ein, um diese schöne schnelle Strecke zu genießen.

Kann losgehen

Kann losgehen

Und dieses Jahr schien es, als wäre nicht nur die neue Hallenbemalung, sondern auch die aktuelle Doha-Euphorie auf manche Laufleistungen durchgeschlagen.

So sieht ein guter Sprint aus

So sieht ein guter Sprint aus

Erik Schoob vom LAV erfüllte sich einen Traum und haute einen neuen Streckenrekord raus. Aber die Erfüllung von Läufer-Träumen war da noch lange nicht am Ende.

“Ein kleiner Traum ist heute wahr geworden” – Diesen Spruch durfte Birk auf seinem Strava-Account verkünden.
Dieser gewiefte Pistenkenner schaffte es, auf einer noch etwas idealeren Linie als auf der amtlich vermessenen dahinzudüsen und endlich einmal sein Traumziel – offizielle 10k unter 45min – deutlich zu erreichen. Heimvorteil! Und vor allem ein Ergebnis zielgerichteten Trainings!
Aber es wurden noch mehr Träume wahr – Katja wurde von Ringo auf eine ungeahnte neue Bestzeit gezogen, genaugenommen schäumte Strava geradezu über von ihren Bestzeiten über 10k und diverse Teildistanzen.

Schneller fertig als gedacht

Schneller fertig als gedacht

Und das fügt sich nahtlos ein in ihre rasante Aufwärtsentwicklung der letzten Monate.

Sogar ich hatte nach mehreren eher wenig überzeugenden Auftritten endlich mal wieder einen ziemlich gelungenen Lauf auf der “kurzen” Distanz, sowas wie eine Halbjahres-Bestzeit sprang immerhin auch dabei heraus.
Anett und Maja, noch in ihrer primären Aufbauphase, zeigten, dass sie sich im sub-6-pace-Bereich gut etabliert haben und blieben ungefährdet unter einer Stunde.
ringo&katjamajaanett

Das wars dann schon wieder

Das wars dann schon wieder

Schöne Bescherung

Schöne Bescherung

Und Jürgen, der alte Fuchs, war auch nicht faul und legte derweil in Laage das Sportabzeichen in diversen Disziplinen ab, darunter 3k auf der Bahn – auch in einem überraschend flotten Schritt.

Schon wieder ist über den Dierhagener Staffelmarathon zu berichten, seit Jahren eines der must-run’s der Lauftreff-Aktiven.

Wieder ein Riesenandrang, alleine aus Laage erschienen 8 Teams mit einem entsprechend beeindruckenden Mannschaftszelt.
Aber auch in unserer kleinen bescheidenen Leinwandvilla – gesponsort von Katrin, und gefüllt mit den Teams “Sonne”, “Mond” und “Sterne”, herrschte große Stimmung, was bei der von allen beigebrachten guten Verpflegung auch kein Wunder war.
Dazu kam ein schönes kühles Laufwetter. Wie sich aber jedem Starter alsbald erschloss:  Wie gewohnt war eine schwierige Strecke zu bezwingen, der anfänglich zu bezwingende weiche Tiefsandbereich am Strand wurde zur Erhöhung des Genusses dieses Jahr extra verlängert, so dass man ziemlich ausgepowert das größere Ende durch den Wald in Angriff nehmen durfte. Kaum merkliche Fluktuationen der Erdrotation kündeten zwischendurch vom Start des parallel stattfindenden Berlin-Marathons.

Birk, der sogar zweimal antrat, schoss wie so oft bei unseren Auftritten den pace-Vogel ab. Jedoch waren auch viele andere überdurchschnittliche Leistungen zu beobachten, um nur mal Katja und Anett zu erwähnen, aber auch Ralf, Ringo, Holger und beinahe alle anderen. Beinahe, weil ich selbst mich diesmal bescheiden nicht dazuzähle. Bisschen spät die Laufuhr aktiviert, nervte diese mit dem Spruch “Bitte still stehen für Satelliten-Findung”, was ich zwar nicht tat – aber diese mentale Ausbremsung…
Viel zu viele Minuten später abgelöst von Ringo, welcher nach seinem vorangegangenen sehr verpflegungsreduzierten Survival-Trip recht rank, schlank und fit daherkam, um die letzte Runde der “Sonne” zu absolvieren.
Manch einer gönnte sich außerhalb seines offiziellen Einsatzes gar eine extra-Runde, um späteren Startern als pace-Maker oder Reinholer Beine zu machen – speziell Holger für Maja… oder Ringo für Harriet.
Katja – in der Euphorie ihres beachtlichen Leistungsschubs – trieb dann gleich noch Anett zu einer sagenhaften Bestleistung an.
Silke gar – außer Konkurrenz laufend – machte die pace-Kameradin für Blumen-Katrin  und dann gleich noch mal für Astrid.
So nach und nach fand sich das komplette Firmament im Partyzelt ein, mehr oder weniger strahlend und schweißbedeckt. Am Ende hatte Katrin, außer von dem Lauf auch noch etwas außer Atem vom Einfangen ihres kürzlich entwischten Geckos, ein einsames, beinahe trauriges Finale für ihre Mond-Staffel zu absolvieren: Sie war als Schlußläuferin letzte, wenn auch bei weitem nicht langsamste Läuferin dieser Veranstaltung mutterseelenallein im Wald, hat dort keine Ordner mehr detektieren können und sogar von der Zielkamera wurde sie ignoriert bei ihrem Finish. Umso mehr aber wurde ihre letzte Runde von der restlichen Lauftreffdelegation abgefeiert!

Das ganze Firmament

Das ganze Firmament

Ergebnisse

Ergebnisse

An Sonne fehlt's nicht im Revier

An Sonne fehlt's nicht im Revier

Zielstrich-VIDEOS
sonne mond sterne
(Die in den Videos verwendeten Bilder der Zielkamera können auf der Ergebnisseite in höherer Auflösung erworben werden)

Weitere Video-Impressionen

Nachdem der Warnemünder Stapellauf im vorigen Jahr zum allgemeinen Bedauern vom Winde verweht wurde. konnte er dieses Mal unter recht guten Bedingungen durchgezogen werden. Sogar der Regen hörte rechtzeitig auf, ansonsten war das Wetter der Herbst- und Ostseenähe angemessen: Ziemlich zugig auf der Promenade, und bei mangelnder Bewegung konnte man schnell ins Schlottern kommen.
Zusammen mit Katja und Ringo hatte ich den Entschluss gefasst, die 6-sm-Strecke, auch als 11,1 km ausgewiesen, unter die Füße zu nehmen, und dabei nicht zu frieren.
Bei dem sehr überschaubaren Teilnehmerfeld für diese Strecke (22 M und 5 W) fiel es nicht schwer, den Lokalmatador Erik Schoob zu sichten, auch unter der Flagge des LAV startend, womit der Platz 1 schon so gut wie vergeben war.
Vor dem Start hatte Ringo verkündet, mal etwas “gemütlicher” laufen zu wollen. Und es gelang ihm auch, sich einige 100m daran zu halten. Dann aber zog er ganz gemütlich vorbei und setzte sich zunehmend von Katja und mir ab. Wenig aufgehalten von dem teilweise ziemlich heftigen Gegenwind auf der Promenade und den recht ausgedehnten Tiefsandpassagen im Küstenwald, während ich mal wieder mit bleischweren Füßen zu kämpfen hatte. Bis zum Wendepunkt einen km hinter Wilhelmshöhe war Ringo noch beinahe in Erfassungsreichweite, aber dann katapultierte er sich in aufreizender Gemütlichkeit aus dem Sichtbarkeitsbereich heraus. Katja und ich pushten sich derweil etwas gegenseitig hoch während des Rückweges im Küstenwald, nebenher darauf konzentriert, die entscheidende Abbiege beim Strandaufgang 24 nicht zu verpassen. Dann endlich bekam man festen Boden unter den Füßen. Ich konnte direkt noch etwas Speed aufbauen und wenige Läufer einsammeln, aber keine Spur von Ringo finden. Kein Wunder bei beinahe 2min Abstand! Ziemlich fern!
Der Gesamtplatzierung sieht man das aber nicht an: Ringo Platz 11, und ich die 12. Näher geht’s nicht.
Was auffiel: Meine gute Polar zeigte am Ende statt der 11,1km nur ca. 10,55 an, und ähnliches war von anderen Finishern zu hören. Vielleicht war das jetzt der bekannte navigatorische Effekt, dass man im Wald gerne Entfernungen zu kurz schätzt? Und über See zu weit? Bin verwirrt.
Unbeeindruckt davon sicherte sich Katja den 2. Platz der Gesamtwertung “W” und kann sich somit über eine der raren Stapellauf-Medaillen freuen. Und nach der Siegerehrung wurde es gleich nochmal spannend: Die Gewinner der anschließenden Tombola können einer realen VIP-Fährüberfahrt nach Gedser oder einer virtuellen Simulatorfahrt auf ein Riff ihrer Wahl freudig entgegensehen.

Polar-Messung

Polar-Messung


Update: Mittlerweile erschienen auf Instagram Schnappschüsse dieses Events. Und, obwohl wir drei nach Kräften versuchten, uns in dem Pulk zu verstecken – die Kamera ist unbestechlich und der Kennerblick scharf.

Die drei Versteckten

Die drei Versteckten

dem 15. September, kommt jetzt zwar ein wenig verspätet, aber dessenungeachtet muss vorher noch etwas zum davorliegenden Tag berichtet werden.

Denn da eröffnete Maja den Reigen der Lauftreff-Events mit ihrer erfolgreichen Teilnahme am Barmer Womens Run Berlin. Und siehe da, auf Strava ist ein neuer persönlicher Rekord über die 5km zu bewundern!

Mittlerweile wurde der Abschluss der künstlerischen Gestaltung unserer erneuerten Sporthalle mit einem kleinen Happening gefeiert, und ich dachte mir, dort mal laufend vorbeizuschauen. Und was muss ich sagen – sehr eindrucksvoll, wenn auch teilweise gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall wird die Gefühlslage eines Läufers in den Randbereichen so eines Rennens recht treffend visualisiert.

Nach dem Startschuss

Nach dem Startschuss

Nach dem Finish

Nach dem Finish

Nach dem Startschuss

Damit wenden wir uns jetzt jenem denkwürdigen Sonntag zu.
Erstmalig joggend statt radelnd (oder gar noch umweltschädlicher) zum Spätsommerlauf Kritzmow anreisend, hoffte ich, bei diesem meinem Angstrennen mal etwas lockerer als gewöhnlich zu sein.
Nach der Begrüßung zahlreicher lieber Laufbekanntschaften – neben Jürgen vor allem Sprintefix und die Unermüdlichen aus Laage nach ihrem Staffelmarathon, durften die Bewegung und die Laufuhren um 10:56 gestartet werden.
Und – mir hat die primäre 6km-Aufwärmphase entscheidend geholfen. Sonst, nur wenig übertreibend jetzt, taumele ich auf dieser Strecke immer von einer Nahtoderfahrung zur nächsten so dahin – der Teufel weiß warum.
Diesmal lief es bzw. er viel fluffiger und die nicht ganz 10km waren 1min schneller als 2018 bewältigt. – - – Wenn auch nicht schnell genug für Remo aus Dassendorf! Diesen in minutenlanger Kleinarbeit noch kurz vor der Zielgeraden überholt, hatte ich nicht damit gerechnet, dass er noch ein entscheidendes As im Ärmel hatte: Eine Schar Kinder begann mitzulaufen und man hörte anschwellend: “Papi, den kriegst Du!”. Und Papi wurde zu einem furiosen Endspurt gepusht und entschied das Ding mit einer Sekunde Vorsprung für sich. Es geht doch nichts über eine professionelle Fankurve…
Ein ähnliches Erlebnis hatte Jürgen auf seinen 6 Kilometern – als ältester Teilnehmer noch lange nicht der Letzte , musste er ziemlich genau um eine Minute einem der teilnehmenden Promi-Runner, dem Rohrstock-Urgestein Dalk, den Vortritt lassen. Aber der ist ja auch “viel” jünger.

Etwa zur Hälfte meines Pensums kam ich leicht ins Straucheln und hatte das Gefühl, es wäre eine kleine Unregelmäßigkeit in der Erdrotation aufgetreten. Und richtig: 23030 Starter ließen beim Startschuss zum Kopenhagener Halbmarathon den Erdkreis erbeben – unter ihnen Katja, Katrin, Ringo, Birk und Micha, schon seit 3 Uhr in der Frühe auf den Beinen und ab 11:28 endlich auch auf der schnellen Strecke.

Als ich mit meinen 9,4km durch war – einigermaßen zufrieden -, hatte Jürgen seine 6km schon ordentlich überstanden. Als Preis gab es die traditionellen liebevoll handgefertigten Keramikmedaillen und es konnte noch ein schönes Finisher-Foto in Auftrag gegeben werden.

Zwei Kritzmower

Zwei Kritzmower

Währenddessen kündigte sich in Kopenhagen eine Sensation an: Bei den Herren siegte Geoffrey Kamworor (Kenia) in 58:01 Minuten (Streckenrekord und WELTREKORD).

Für uns nicht weniger sensationell: ein perfektes Dreierfinish von Katja, Ringo und Birk, gefolgt von einem hübschen Paareinlauf – zelebriert von Katrin und Micha.

Dreierfinish

Dreierfinish

Paarlauf

Paarlauf


Als Sahnehäubchen darf schließlich hinzugefügt werden, dass nach diesen Erfolgen unser FC Hansa sich nicht lumpen lassen konnte und auch eine grandiose Leistung ablieferte – ein Sieg gegen den Tabellenführer!

und kein Laufbericht. Dabei ist es ja nicht so, dass nichts passiert wäre in der Zwischenzeit. Aber in den anstrengenden letzten heißen Ferienwochen schlich sich eine gewisse Schreibfaulheit ein… Bedingt auch dadurch, dass alle Neuigkeiten schneller in Whatsapp und Strava etc. durch sind, als man je so eine old-school-Webseite hacken kann.
Aber vor den letzten heißen Neuigkeiten kann man ja mal die vergangenen Heldentaten Revue passieren lassen.

Zunächst gab es den großen Auftritt von Katja, Birk, Ringo und Holger beim Müritz-Marathon zu bewundern, wo unsere Laufhelden sich den 26,5 Kilometern des Städtelaufes Röbel-Waren widmeten und sich achtbar schlugen. Diverse long-run-Trainingseinheiten im Vorfeld haben doch einiges gebracht, wie die Ergebnisse zeigen.

Betankung

Betankung...

und schon überstanden

...und schon überstanden

Harriet und Maja

Schweden-Girls

Tatjana, Harriet und Maja dagegen zogen es vor, sich am darauffolgenden Tag beim Schwedenlauf in Wismar auf den schnellen 5,3km zu vergnügen. Harriet und Maja, noch in der Einstiegsphase des Laufgeschäftes, finden zunehmend Geschmack und Begeisterung daran. Und: Tatjana entwickelt sich so langsam zum Shooting-Star des Lauftreffs und heimste den 3. Platz der Gesamtwertung ein! Dann war auch schon des Tag des vierten und letzten Warnemünder Stundenlaufes dieses Jahres – des schon 125. insgesamt – hereingebrochen, wo ich zusammen mit Ringo, Ralf, Frank und Silke an der Startlinie Aufstellung nahm. Die Ergebnisse waren am Ende recht durchwachsen. Ringo und Ralf nahmen sich “nur” die halbe Stunde vor, waren aber dafür etwas flotter im Schritt. Und ich, der eigentlich mit den frisch aus der Presse empfangenen Ghost-Tretern auftrumpfen wollte, konnte ihnen in keiner Weise folgen und warf das Handtuch eher unfreiwillig auch schon nach der halben Zeit. War nicht mein Tag. Aber apropos Presse: Jürgen spulte wie gewohnt und souverän seine volle Stunde ab, was der Fachpresse nicht verborgen blieb und somit zu  einer lobenden Erwähnung in der Ostseezeitung führte. Und Silke, nach längerer Verletzungspause, war konditionell sehr gut drauf, aber leider mit der vierten Runde zu sehr in die Vollen gegangen. Ach, ich kenn das ja auch noch – dass manche Sachen aber auch so lange brauchen, bis sie richtig ausheilen, während man voller Saft und Kraft und Ungeduld ist…

Silkes Geburtstagsbier in Reichweite

Silkes Geburtstagsbier in Reichweite

Jürgen in der Presse

Jürgen in der Presse

Anschließend dann, an einem der heißesten Tage des Jahres überhaupt, nahm es Ringo auf sich, die Farben des Lauftreffs beim 40. PKO Halbmarathon in SZCZECIN zu vertreten. Und in Anbetracht der Umstände schlug er sich wacker durch, während die restliche Herren des Lauftreffs eher pausierten. Ganz im Gegensatz zu einigen der Damen: Denn zur selben Zeit war ja in Rostock der Frauenlauf zu bestreiten! Sabine, Tatjana und Maja hielten die Ehre des Lauftreffs hoch. Tatjana steigerte sich noch einmal gegenüber dem Schwedenlauf und schnappte sich über die 5km schon wieder den 3. Platz der Gesamtwertung, womit sie sich ein schönes Geburtstagsgeschenk machte. Sabine, auf den 10km unterwegs, knackte (man möchte sagen “wie immer”) ihre AK und rannte in dem starken Feld auch noch auf den 9. Platz der Gesamtwertung.

movimi po polsku

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Laufheldinnen

Laufheldinnen

Und manchesmal ist ja ein gewöhnliches Training heißer als der heißeste Wettkampf. So geschah es an jenem berüchtigten August-Dienstag, den Petrus benutzte, um Rostock mal wieder flächendeckend unter Wasser zu setzen. Nach einem ausgiebigen Guss und dem Schauspiel artesischer Gullydeckel vor der Laufhalle meinten wir (Tatjana, Katja, Ringo, Birk  u.a.), man könnte es jetzt wagen, den geplanten long run zu starten – nur etwas verspätet. Und eine Zeitlang lief es (sich) ganz gut -  nur moderate Betröpfelung und endlich mal erträgliche Temperaturen. So konnte man bald Biestow noch relativ gepflegt passieren und Kurs auf Papendorf nehmen. Dann jedoch nahm die extrem-Witterung ihren Lauf, und bald fand man keinen trockenen Faden am Leib mehr vor. Die allgemeine Begeisterung wurde aber immer größer dabei. Allerdings wurde es irgendwann schwierig, noch durch die Lücken zwischen den Blitzen durchzuhechten. Da half schließlich nur, in einem halbfertigen Bau mitten in der Pampa eine Weile abzuwettern. Für mich genug Zeit, vor dem inneren Auge mein trautes Heim aufzubauen, und wenig entspannt darüber zu spekulieren, ob es wie in dem legendären Jahr 2011 wieder unter Wasser stünde. Und wir alle waren recht ungeduldig, weiterzukommen, denn ohne Bewegung wurde es doch bald ziemlich frisch am Körper. Da half nur etwas gesteigerter Schritt. Tatjana und ich lieferten sich bei der Gelegenheit ein schönes Rennen!  Bei der Annäherung an die Stadt aber konnte man meinen, die Zombie-Apokalypse wäre ausgerufen worden. Aus allen Himmelsrichtungen das gespenstische Heulen der Sirenen, blaues Blinken allerorten, herumliegende Baumteile, Straßen zugestaut. Ich sah mich schon als Obdachlosen. Die klimatische Situation hatte sich aber schnell beruhigt und nach weiträumiger Umgehung der ozeanartigen Mega-Pfütze vor dem Stadion konnte man sich zur Heimfahrt bereit machen. Und ungezaust heimwärtsgeradelt, war festzustellen, dass dort, nur wenige km entfernt, alles ganz ruhig war, keine Katastrophe weit und breit. Beinahe schon langweilig. Aber diese unvergessliche Trainingseinheit war die bisher beste des ganzen Jahres!

Ziemlich passend am Weltfriedenstag fand der traditionelle Blocky-Block-Spendenlauf in Laage statt. Katja, Jürgen, Maja und Holger nahmen die anspruchsvollen Waldrunden auf sich – jede einzelne davon gewürzt mit dem abschließenden “Todeshügel”.

Damit wären wir bei den allerneuesten Neuigkeiten angekommen, stattgehabt am 7. September. Eine kleine, aber feine Delegation unseres Lauftreffs erschien bei dem kleinen, aber feinen “Kranichlauf” in Klausdorf. Und die ERGEBNISSE können sich sehen lassen! Ringo und Katja legten sehr zügige 15km hin, während Maja sich auf den 4,2km austobte. Zwei-Bronze Medaillen in der weiblichen Gesamtwertung durften nach Hause getragen werden, und Ringo schaffte das in seiner Ak.

Zur selben Stunde schlug Sabine schon wieder beim Laufcup zu, welcher diesmal in Gestalt des Usedom-Halb-Marathon zelebriert wurde. Das Ergebnis spricht für sich: Die 25 Punkte für den AK-Sieg wurden ungefährdet eingefahren. Und wenn man mal auf die Gesamtwertung blickt: Platz 18 von 125 Finisherinnen, und vergeblich verfolgt von noch 150 Herren – das ist schon eine Hausnummer.

Die 3 Kraniche

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Die erste Ehrung - Beginn einer Karriere?

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