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Die letzten Tage ging es ja mal Schlag auf Schlag: Zunächst war da ja der Güstrower Inselseelauf, welcher das Laufcup-Konto um einen stolzen halben Punkt anhob.
Kaum verdaut, war dann zu meinem Schreck schon wieder der Termin eines Stundenlaufes hereingebrochen. Also ging es Donnerstag auf zum Parkplatz Wilhelmshöhe, obwohl eher Tapering für das nächste, noch etwas größere Event angebracht gewesen wäre.
Und an dieser Stelle kann ich eine sensationelle sportwissenschaftliche Erkenntnis verkünden: Der umstrittene Spanferkel-induzierte Rudi-Rüssel-Effekt, der von der Fachwelt bisher vorwiegend dem Reich der Legenden zugewiesen wurde, und von dem ich beim Inselseelauf vergeblich zu profitieren hoffte, tritt mit einer einwöchigen Verzögerung ein!! Das hab ich so noch nicht mal bei Google gefunden.
Jedenfalls war ich mehr erschrocken als erfreut, als ich nach der ersten 2-km-Runde des Stundenlaufes noch deutlich unter 9min lag. So ging es munter weiter, nach 10km stand die Uhr für mich unfassbar deutlich unter 45 min und am Ende waren 7 Runden á 14km in 1:03:24 bewältigt. Irgendwie war das nicht ich, ich kam mir vor wie der Duracell-Hase und vergaß vor lauter Schreck die Endorphin-Produktion hochzufahren.
Was aber leider auch wahr ist: dieser Effekt hält nicht so lange an, wie man hofft. Das fiel mir schmerzlich beim Mittsommernachtslauf auf, bei dem am 18.6. rund um den Krakower See 30 muntere km abzuspulen waren.
Der Lothar aus Bützow, der mir schon beim Inselseelauf den 3. AK-Platz weggeschnappt hatte, freute sich auf ein weiteres Stechen. Und wie lief es? Am Anfang war ich „direkt“ hinter ihm, und am Ende immer noch. Das hört sich jetzt trivial an, aber der Abstand änderte sich derweil von paar sek auf über 2min. Währenddessen, um das Wörtchen „direkt“ mit Leben zu erfüllen, musste ich jeden Konkurrenten überholen, der vorher von Lothar „bezwungen“ worden war. Das wurde zunehmend schwieriger. Aber nur so konnte ich ihn mit meinem heißen Atem „direkt“ weiter vor mir hertreiben (wie er später gestand). Bis zum Schild „noch 7,4km“. Da war ich ausgerüsselt, und der Sichtkontakt ging verloren und das Gelaufe wandelte sich langsam in ein golgatha-mäßiges Dahinschleppen. Gedanklich bereitete ich mich schon mal darauf vor, auf allen Vieren –irgendwann- über den Zielstrich zu krauchen und dort ne Weile liegen zu bleiben. Aber mein schöner Plan wurde auf dem letzten Kilometer von einem unlängst überholten, dann plötzlich Seitenstich-befreit mit frischen Kräften heranstürmenden Athleten (Guido aus Rostock, Danke!) vereitelt. Er machte den perfekten Pacemaker, und zwar so flott, dass ich mich voll konzentrieren musste, nicht abreißen zu lassen, und dabei leider nicht mehr auf meine Leiden achten konnte.  Und das Hakenschlagen durch die winkligen Gassen von Krakow lockte direkt noch mal den Duracell-Hasen hervor. Und während ich mich auf einen „death race“ auf der Zielgeraden einstimmte, hörte ich ein „Lauf man vor“. Wenn das keine wahre Läuferkameradschaft war, weiß ich auch nicht.
So wurde ich Zweiter der AK, wie übrigens auch Lauftreff-Kumpan Jürgen auf seiner 10k-Distanz.
Bemerkenswertes Detail am Rande: der Bericht vom vorjährigen Krakow-Rennen enthielt ja einige liebevolle Bemerkungen über eine rot-fusslige Parkplatz-Begegnung. Diesmal parkte ich woanders, aber ich musste es vor dem Start einfach mal auschecken – und wirklich,  meine Katzenbekanntschaft wartete schon. Miau!

Warum diese komische Überschrift? Nun, am Do hatte ich mal ne neue Läufer-Spezialnahrung ausprobiert: Spanferkel satt mit Sauerkraut beim Sommerfest der Schule. Vielleicht würde es ja einen Rudi-Rüssel-Effekt geben. Das Rennschwein, wissen schon… Aber nach dem Freitagstraining musste ich konstatieren, so richtig den Turbo zündet es eher nicht. Da machte ich mir schon einige Sorgen bezüglich des Laufcup-Punkte-Ertrages beim Oase-Inselseelauf. Der doch immerhin die Aufmerksamkeit der Sportwelt für eine Weile von der EM ablenken sollte.
Und es fing schon mal gut an. Als die Oase schon fett im Sichtfeld war, mahnte das Navi ungerührt zum geradeaus Weiterfahren statt korrekt abzubiegen. Da noch viel Zeit war, ließ ich ihm interessehalber den Spaß. Der endete aber schon 1km weiter bei einer Tankstelle. “Sie haben ihr Ziel erreicht” – trotz vollem Tank. Da übernahm ich dann doch lieber das Kommando Richtung Startbereich des Rennens – der bekannte Wiesn-Parkplatz.
Zahlreiche liebe Laufbekannte konnten begrüßt werden, besonders Lauftreff-Kumpan Jürgen, welcher in Steigerung seines vorjährigen Auftritts die Walking-Stöcke weglassen wollte und lieber „richtig“ laufen.
Zur Startzeit herrschte schon Sahara-Atmosphäre, und wer nicht an der Spitze lief, musste sich erstmal durch die massive Staubwolke durchkämpfen, die die Führenden aufwirbelten. Und bekanntlich ist die Strecke auf Grund ihres hügeligen Charakters ohnehin recht anspruchsvoll. Aber meistenteils lief man im kühlen Walde so vor sich hin, ab und zu sogar noch mit einem köstlich erfrischenden Gegenwind gesegnet. Im Gegensatz zum letzten Jahr musste ich mich diesmal alleine durchbeißen, weil sich einfach kein kompatibler Pace-Partner finden wollte. So musste ich folgerichtig vor Erreichen des Wendepunktes meinen entgegenkommenden LC-Hauptkonkurrenten in die schmunzelnden Gesichter sehen. Trotz Beschleunigung auf dem Rückweg bekam ich ihre Hinteransicht auch nicht mal mehr ins Blickfeld :-(
Bei der letzten Gabelung im Wald war es mir leider unklar, ob es links oder rechts weitergehen sollte. Kontakt zu meinem Navi nahm ich lieber nicht auf… Wertvolle Sekunden vergingen beim Warten auf ein Pärchen, welches ich unlängst mühevoll überholt hatte, um mir nun einen wertvollen Tipp zum restlichen Streckenverlauf abzuholen.
Mit 1:38:09 für die exakt 20,0km drei Minuten langsamer als letztes Jahr, und damit korrekt auf den 4. Platz abgerutscht, so dass ich diesmal nicht zur Siegerehrung musste. Schön. Schön??
Nun, hier muss ich mal ne kleine Kritik loswerden. Hatte mich nach dem Duschen ja extra in das schicke neue LAV-Shirt gehüllt zwecks Schaulaufen, aber nur, um mehrfach gefragt zu werden, ob ich neuerdings bei den Stadtwerken bin. Und das ständige Umdrehen, um die LAV-trächtige Rückseite zu präsentieren, geht nach so einem harten Rennen doch ganz schön an die Bandscheiben. Und wie soll man das auf dem Siegerpodest anstellen?
Naja, Jürgen ließ sich davon nicht verdrießen und genoß seinen AK-Bronzeplatz. Und ich kann mir für den Laufcup trotz allem einen ganzen halben Punkt mehr auf dem Konto verbuchen.

Verschiedene hochkarätige Ereignisse versetzten die Sportwelt an diesem Wochenende in Spannung: Zuerst natürlich die 10. Auflage des traditionsreichen Neuklosterseelaufes am Freitagabend. Einen Tag später gab es dann noch die MV-Landesmeisterschaft 10k Bahn und, mal überlegen, ach ja, das Spiel von Real gegen Atlético Madrid.
Eine schwere Gewissensentscheidung war im Vorfeld zu treffen, denn es galt sich zwischen der knallharten Landesmeisterschaft&Laufcup und eben dieser Neuklosteraner Genussrunde zu entscheiden.
Für ersteres sprach, dass nach Papierform der vorangemeldeten Teilnehmer ein sicherer 3. Ak-Platz zu erwarten war. Ein Punkt mehr in der LC-Wertung. Und der Anwärter auf den 2. Platz in Gestalt des Sportfreundes Prescher hatte schon mal eine 46:00 als Zielzeit angegeben – eine Sekunde langsamer als bei meinem prahlerischen Stundenlauf in Warnemünde. Das war aber wohl eher als schelmisches Lockangebot zu verstehen, denn eigentlich kann er auf dieser Distanz merklich schneller sein.
Nach schweren innerlichen Kämpfen war es dann plötzlich für eine fristgerechte Anmeldung zu spät. Oh.
Aber andere Orte haben auch schöne Läufe. Und in Neukloster war ich schon drei Mal, womit sich auch mehr oder weniger skurrile Erinnerungen verbinden.
Beim ersten Mal war ich so schlau, falsch abzubiegen und statt der 10km die 5km-Distanz zu finishen. Obwohl ich die Gegend kenne! Verdammter Tunnelblick. Und während ich noch verwirrt im Zielbereich herumgeisterte, meinte ein schweißüberströmter Sportfreund bei der Zeiterfassung „Ich hätte nie gedacht, dass mir die 5km so weit vorkommen würden“. „Du bist ja auch die 10km gelaufen…“. So gleicht sich alles aus.
Währenddessen drängelte der Gesamtsieger, endlich die Siegerehrung durchzuziehen, weil er noch mit dem Fahrrad nach Schwerin zurück müsse. Der hatte noch Reserven.
Nachdem letztes Jahr der Cup Priorität hatte, nun der Gerechtigkeit halber diesmal umgekehrt.
Die Strecke ist präzise 10,4km lang (also quasi als kleine Strafe eine Runde mehr zu laufen als in Gü) und nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern durch eine ausgeprägte sandige Hügeligkeit auch als anspruchsvoll zu bezeichnen. Die Schwüle hatte sich beim Start um 18:30 schon etwas verzogen.
So kam ich nach Überwindung der Hügelstrecke ganz gut in Fahrt, konnte mich im Pulk recht schön vorarbeiten und mich noch auf der Zielgeraden nicht besonders Kavalier-like an der gefeierten „zweiten Frau“ vorbeidrängeln.
Das Größte kam zum Schluss: das Ziel befindet sich direkt an der dortigen Badestelle, so dass einer sofortigen und nachhaltigen Erfrischung nichts im Wege stand.
Auf Dauer werde ich Güstrow aber nicht aus dem Wege gehen können – am 11.6. lockt schon mal der Oase-Inselseelauf mit seinen gewöhnlich sehr heißen 20 Kilometern.

Wer schon mal nach Feierabend versucht hat, seinen Dealer zu kontaktieren, weiß, wie vorteilhaft es ist, sich auch ohne Hilfe eines solchen in einen passablen Rauschzustand versetzen zu können, in Form des „runners high“. Wie ich ja beim jüngsten Warnemünder Stundenlauf so herrlich erleben konnte.
Aber damit die körpereigene Opiatproduktion korrekt funktioniert, müssen die richtigen Temperaturen herrschen.
Und somit wären wir beim diesjährigen Rostocker City-Lauf und der hitzegeschädigten Biochemie. Bei mir war diesmal leider nicht die Spur eines Eigendopings zu beobachten und nur durch pure Willenskraft gelang es, seine ausgemergelte Gestalt nach einer gerade noch halbwegs passablen Zeit über die Ziellinie zu wuchten.  Zu meinem Erstaunen sogar als Erster der AK. Hatten eben alle zu kämpfen. Außer unserem neuen holländischen Mitläufer Frank, welcher bei seinem ersten (!) HM geradezu phantastisch brillierte. Ich sah ihn nur kurze Zeit von hinten, und ich glaube es war eine leichte Rotverschiebung zu erkennen. Wie man sie ja bekanntlich auch bei entfliehenden Galaxien schön beobachten kann.
Woran erkennt man, dass es wirklich ein heißes Rennen ist?: Das auf der Strecke gereichte Wasser ist viel zu schade zum Trinken, man gießt es sich lieber über den lechzenden Körper. Pech nur, wenn man dabei Limo erwischt. Wie man hörte, waren die Wasservorräte nach dem HM allzu stark ausgedünnt, so dass manche ersehnte Kühlung unterbleiben musste…
Der „große“ Lauftreff war insgesamt ordentlich vertreten und nahezu alle Strecken wurden belegt. Die Ergebnisse konnten ja der Sonderausgabe der OZ entnommen werden, aber bei raceResult findet man sie noch etwas genauer. Hier ein mühevoll zusammengepasteter  Auszug, unberechtigt übergangene Finisher bitte beschweren.

AK Name Geb Verein StNr Zeit

Rennen

3. Frank Bennis 1965 m (Rostock) 864 1:34:36,2

HM

1. Jörg Völske 1954 m 1. LAV Rostock 2464 1:44:13,3

HM

20. Andreas Luchterhand 1962 m E.ON 1635 2:02:20,1

HM

6. Birthe Stolzmann 1970 w 1. LAV Rostock 2467 0:35:53,7

6km

10. Katrin Kröppelien 1970 w 1. LAV Rostock 2458 0:38:37,8

6km

11. Carolin Blahn 1989 w 1. LAV Rostock 2461 0:54:02,0

10km

41. Nadine Blahn 1989 w 1. LAV Rostock 2462 1:02:31,8

10km

7. Astrid Schulz 1958 w 1. LAV Rostock 2469 1:03:07,2

10km

3. Tatjana Rüggeberg 1969 w Lidl Rostock 2444 0:52:10,7

10km

2. Silke Blanke 1964 w 1. LAV Rostock 2466 0:52:35,5

10km

1. Sabine Engelmann 1957 w 1. LAV Rostock 2465 0:46:15,3

10km

4. Ralf-Rainer Schulz 1954 m 1. LAV Rostock 2463 0:48:49,2

10km

Nicht alle Starter schafften es in die Liste, da einige doch der immensen Hitze Tribut zollen mussten und das Rennen lieber vorzeitig beendeten.
Aber alles ist relativ – am folgenden Tag hatte ich Physiotherapie, und man schwatzte dort über die überstandene Hitzeschlacht, bis der Chef lapidar bemerkte, dass das alles gar nix war im Vergleich zu seinem Rennen in Südafrika. Da waren es wohl noch 10 Grad mehr.

Und endlich ist mal ein Beweisfoto für meinen abartigen Laufstil aufgetaucht: Ich kann nicht länger leugnen, dass ich entgegen jeder guten Profi-Praxis das Bein viel zu weit nach vorne reiße und wie ein Kranker mit dem Hacken aufballere. Arme Gelenke.

Vom “kleinen” Lauftreff traten Tina, Sabine, Renate, Annette und Katrin erstmals über eine 6km Distanz an. Gut vorbereitet von Christine waren alle durch mehrfache Läufe im Barnstorfer Park hinsichtlich Streckenlänge und die tatsächlichen Steigungen. Die hochsommerliche Hitze  von 30°C im Schatten konnten wir leider nicht trainieren. Kampfstark und überglücklich kamen, trotz fehlender Wasserversorgung auf der Strecke während der 2. Cityrunde, alle  ins Ziel. Unsere “Hitze-Taufe” löschten wir schließlich mit einem Erdinger Alkoholfrei! Prost auf ein weiteres Laufziel – den Rostocker Frauenlauf im August.

img_7107

Hey, ihr da draußen! Das war diesmal schon der 110. Stundenlauf und für mich der zehnte. Und einer der grandiosesten! Wenn ich auf der Rückfahrt in eine Verkehrskontrolle geraten wäre, wäre ich komplett als illegale Substanz in der Asservatenkammer gelandet. Auf einem derartigen Level hat die körpereigene Opiatproduktion lange nicht mehr gearbeitet.
Nachdem meine neuen roten Flitzeschuhchen beim Küstenwaldlauf noch ein wenig gefremdelt haben auf der ihnen unbekannten Strecke, waren sie diesmal in der kühlen Ostseebrise wie entfesselt. Ich habe ja immer als heimliches, selten erreichtes Ziel,  beim Stundenlauf 7 Runden zu schaffen. Und das heißt konkret, für sechs 2km-Runden sind maximal 55:59 min zulässig, das wären 12,86kmh oder 4:40/km. Für eine Runde darf man sich dann 9:20 Zeit nehmen. Und ob man sich dem ersehnten Ziel nähert oder es eher vergessen kann, entnimmt man am Ende jeder Runde, d.h. nach je 2 km, den zugerufenen Zwischenzeiten. Da kam zuerst eine 9:07. Sehr schön, wenn auch nicht ganz zu halten. Aber das Ziel blieb in Reichweite, auch weil ich von einem zähen pace-Maker in der Gestalt von Gerd Eichler hart an der Grenze des Machbaren einige Runden gezogen wurde. Und diesmal gelang es anscheinend auch, den absurd schlechten Laufstil vom Neubrandenburg-HM zu vermeiden. Videobeweis steht noch aus.
Als nach 10km ein 45:59 kam (schnellste 10km seit 2012…), konnte man eigentlich nichts mehr falsch machen. Die 6. Runde war nach 55:08 geschafft und einem opulenten runners high stand somit nichts mehr im Wege. Die Einlaufzeit von 1:04:27 reichte für einen 10. Platz (wie passend…) und läßt sich auch nach 13,033kmh oder 4,36/km übersetzen. Ein Pippifax für die Menschheit, aber für mich überaus euphorisierend. Hach, ich könnte die Zahlen gleich noch mal hinschreiben  :)
Yeah, ich bin dem Leben wiedergeschenkt, das Laufen macht wieder Spaß.

An diesem WE war die schwere Entscheidung zwischen einem entspannten HM beim Ostseeküstenlauf in Kühlungsborn und einer wenig erfolgversprechenden (im Sinne von LC-Pünktlis) Abstrampelei beim Neubrandenburger HM – gleichzeitig die Landesmeisterschaft – zu treffen.
Wie heißt es so schön – im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige. Und so musste es Nbg sein, u.a. um dem Zweitplatzierten des Ückermunder Haffmarathons die Gelegenheit zu einer Revanche zu geben.
Letztes Jahr hatte ich ja mit weitem Abstand die AK gewonnen, aber das LM-Häkchen traurigerweise nicht gesetzt und lief daher außer Konkurrenz. Und diesmal hatte ich zwar jenes Häkchen korrekt aktiviert, aber nach dieser Kraftanstrengung fehlte es bei der hereingebrochenen Hitzewelle dann ein wenig an der Laufleistung.
Wie üblich sind 10 Runden von 2,xx km zu absolvieren, wobei die erste durch den rückverlegten Start noch etwas länger ist.
Schon diese erste Runde kam mir diesmal quälend langsam vor, und die Rückansicht meines Konkurrenten Harald belegte penetrant immer weniger Pixel auf der Netzhaut, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte.
Nach dem üblichen Schema sickerte ich zunächst gepflegt nach hinten durch, um mich erst nach ca. 10 km wieder mehr nach vorne durchzuwühlen. Im Gegensatz zu 2015 sahen die Durchlaufzeiten diesmal keinesfalls danach aus, sich an die heimlich ersehnte 1:40-Schallgrenze heranzuarbeiten. Leider das Gegenteil war der Fall.
Am Ende kam diesmal der undankbare 4. Platz heraus, und die hart erkämpften 22,5 LC-Punkte gehen nicht mal in die Wertung ein!  Trotzdem darf ich mich bis zum nächsten LC-Lauf im Glanze der AK-Führung sonnen, weil ich so fleißig jeden Lauf mitgenommen habe…
Zumindest wurde etwas zum Nachdenken gewonnen: Mein Laufstil sorgte in der Umkleidezone für erregte Diskussionen. Leider eher nicht schmeichelhaft für mich. Manch einer fragte sich nämlich auf der Strecke, ob ich wohl die absurd langen Bocksprünge, zu denen ich mich zunehmend verstieg, bis zum Ende durchhalten würde. Hab ich zwar irgendwie, aber gesund und effektiv war das wohl nicht. Wozu les ich eigentlich dauernd dieses Natural-Running-Buch?? Um dann das Gegenteil zu machen?

Ein kleiner Auszug aus der Statistik:

Pl MW

AK

AK Name Verein R1 R2 R3 R4 R5 R6 R7 R8 R9 R10 HM
28. 26.

1.

M60 Hertel, Emil SV Turbine Neubrandenburg 9:54 9:10 9:21 9:26 9:33 9:37 9:38 9:33 9:37 9:21 1:35:06
44. 41.

2.

M60 Prescher, Harald SV Turbine Neubrandenburg 10:46 9:47 9:51 9:55 9:59 9:56 10:02 10:02 10:02 9:45 1:40:02
45. 42.

3.

M60 Borchert, Rudi Laufgruppe Schwerin 10:19 9:39 9:23 9:37 10:00 10:07 10:13 10:15 10:26 10:24 1:40:20
51. 48.

4.

M60 Völske, Jörg 1. LAV Rostock 11:01 10:03 10:01 10:02 10:06 10:11 10:25 10:35 10:40 10:22 1:43:21

Andere fulminante AK-Bestleistungen:

29. 27.

1.

M65 Bösel, Klaus (Neubrandenburg) 9:53 9:10 9:21 9:26 9:34 9:36 9:38 9:34 9:40 9:36 1:35:23
37. 35.

2.

M65 Sonntag, Horst SV Pastow 9:53 9:10 9:22 9:26 9:33 9:37 9:38 9:39 10:42 11:06 1:38:02

Wie sagte Konfuzius so schön: Um Berggipfel als solche zu erkennen, muss es auch Täler geben.

Küstenwaldlauf Warnemünde am 30.4.16, von Jörg

Kuestenwaldlauf2016_1LAVRostock

Zwei Großereignisse beherrschen die weltweite Sportberichterstattung vom Wochenende: Neben dem grandiosen, klassenerhaltenden Sieg des FC Hansa vor allem natürlich das massive Auftrumpfen des Lauftreffs bzw. des 1. LAV beim nunmehr 35. Küstenwaldlauf Warnemünde.
Auch dieser Lauf war eine Gelegenheit, Punkte für den diesjährigen Laufcup MV zu sammeln. Für den angereisten Vertreter des Lauftreffs aber diesmal sehr hoch aufgehängte Trauben, wie aus der Betrachtung der hochkarätig besetzten Altersklasse in der Teilnehmerliste zu entnehmen war.
Das Laufwetter war grandios, die neuen Leichtlaufschuhe hoffentlich hinreichend eingelaufen, und so konnte es nach der freudigen Begrüßung zahlreicher bekannter Lauffreunde – insbesondere des fast vollständig angetretenen Lauftreffs – auch losgehen. Die zu laufende Runde leicht geändert – keine Ehrenrunde auf dem Sportplatz mehr, zum Ausgleich eine Ehrenrunde um den Leuchtturm.
Der Küstenwaldlauf war bisher auch eine der Angststrecken vor mir, wo immer bei maximaler Quälerei nur mittelprächtige Resultate raussprangen. Diesmal konnte zumindest der Teil mit der Quälerei behoben werden, nach verhaltenem Beginn waren die Füße schön leicht und es lief sich angenehm so dahin.  Die sonst so kräftezehrenden Sandpassagen hatten sich zum Glück noch eine angenehme Restfeuchte bewahrt und waren daher nicht ganz so tiefgründig wie befürchtet.
Zum Ende gelang es in zähem Ringen, noch einen flotten Sportkameraden zu überholen, der verdächtig nach AK-Konkurrent aussah. Sicher ist sicher.
Die Zeit nach dem Zieleinlauf gestaltete sich dann aber wieder mal zu einem Wechselbad der Gefühle: beim Einlauf hörte ich ein 46:04 rufen und dachte mir, toll, noch schneller als in Wittenburg. Und nahm gerührt etliche Glückwünsche entgegen. In der Umkleide aber sprach ein bekannter Sportsfreund zu mir mit ernster Miene: „Was war denn heute mit Dir los? Läufst doch sonst wie ein Wiesel!“.  Häh? Und tatsächlich, auf der Einlaufliste erschien ein 46:16 -  2 sek. langsamer als in Wittenburg. Ein scharfes Auge, der Mann! Und damit nicht genug, die Zeit vom vorigen KüWaLa zwar dezent verbessert, aber trotzdem auf den 4. AK-Platz abgerutscht.

Für die die Statistiker hier das, was die Datenbank zum Thema Lauftreff und 1. LAV anzubieten hatte:

Platz

PLM

PLW

Name, Vorname

Geb

AK

Pl. AK

Strecke Verein

Leistung

123

113

Völske, Jörg

1954

Senioren M60

4

10 km 1. LAV Rostock

00:46:16

190

164

Gross, Axel

1960

Senioren M55

18

10 km

1. LAV Rostock

00:49:07

191

165

Schulz, Ralf-Rainer

1954

Senioren M60

9

10 km 1. LAV Rostock

00:49:12

228

36

Richter, Julia

1984

Seniorinnen W30

5

10 km 1. LAV Rostock

00:51:06

264

45

Blanke, Silke

1964

Seniorinnen W50

4

10 km 1. LAV Rostock

00:53:16

280

50

Heinrich, Doreen

1978

Seniorinnen W35

8

10 km 1. LAV Rostock

00:54:05

284

53

Blahn, Carolin

1989

Frauen

13

10 km 1. LAV Rostock

00:54:13

398

114

Stolzmann, Birthe

1970

Seniorinnen W45

25

10 km 1. LAV Rostock

01:01:29

400

116

Sachs, Ines

1970

Seniorinnen W45

26

10 km 1. LAV Rostock

01:01:30

404

118

Schumann, Katrin

1968

Seniorinnen W45

27

10 km 1. LAV Rostock

01:01:44

409

120

Kröppelien, Katrin

1970

Seniorinnen W45

28

10 km 1. LAV Rostock

01:02:22

418

125

Blahn, Nadine

1989

Frauen

26

10 km 1. LAV Rostock

01:03:12

419

294

Fischer, Erhard

1951

Senioren M65

12

10 km 1. LAV Rostock

01:03:13

420

126

Gross, Kerstin

1959

Seniorinnen W55

4

10 km 1. LAV Rostock

01:03:14

430

300

Voigt, Jürgen

1938

Senioren M75

7

10 km 1. LAV Rostock

01:04:46

435

133

Schulz, Astrid

1958

Seniorinnen W55

6

10 km 1. LAV Rostock

01:05:12

219

32

Rüggeberg, Tatjana

1969

Seniorinnen W45

6

10 km Lidl Rostock

00:50:29

285

232

Kunkel, Holger

1955

Senioren M60

14

10 km Rostock

00:54:13

Es war sehr schön, so viele liebe Vertreter(innen) unseres Lauftreffs  begrüßen zu dürfen. Für Einige stellte dieser Lauf eine Steigerung oder gar eine Premiere dar. Und dieses Gemeinschaftserlebnis macht schon mal Appetit auf den baldigen City-Lauf HRO!

Ein abschließender Blick über den Tellerrand hilft, die Konkurrenzsituation im Bereich der laufenden Alten Herren abzuklären. Da ist noch reichlich Gelegenheit zu  ehrfurchtsvoller Bescheidenheit.

Platz

PLM

PLW

Name, Vorname

Geb

AK

Pl. AK

Strecke Verein

Leistung

43

39

Hertel, Emil

1956

Senioren M60

1

10 km SV Turbine Neubrandenburg

00:40:36

70

66

Kaletzki, Norbert

1953

Senioren M60

2

10 km Laufgruppe Schwerin

00:42:50

111

103

Scholz, Lothar

1956

Senioren M60

3

10 km Rad+Lauftreff

00:45:46

51

47

Zabel, Edgar

1951

Senioren M65

1

10 km SV Turbine Neubrandenburg

00:41:26

114

106

Wolf, Günter

1941

Senioren M75

1

10 km LSV Güstrow

00:45:55

Und schon wurde für den Laufcup MV die nächste Runde eingeläutet – beim Schlosslauf Schwerin. Diese Piste hatte ich bisher immer als sehr anstrengend bis quälerisch empfunden. Nun endlich hatten die Veranstalter ein Einsehen und haben einen neuen Kurs abgesteckt – für mein Empfinden viel schöner als der alte.
Als Vertreter des Lauftreffs Sabine und ich angetreten, um ein paar Cup-Punkte mitzunehmen, im Vergleich zum letzten Jahr unter einer verschärften Konkurrenzsituation mit härteren Mitbewerber(inne)n.
Mein Konkurrent Borchert entschwand quasi beim Startschuss aus dem Blickfeld. Ich aber wollte lieber nicht überpacen, wurde zur Belohnung im Pulk etwas nach hinten durchgereicht und hängte mich daher fürs erste an Sabine und ihre Konkurrentin Beate, welche zu dieser frühen Stunde noch flott aber friedlich nebeneinander liefen. Nach der Wende bei Zippendorf gings schön am See entlang Richtung Schloss. Dabei gelang es, so langsam Betriebstemperatur aufzubauen und sich wieder ein bisschen weiter nach vorne durchzukämpfen. Nach einer schönen Runde am Schloss vorbei, und dabei um einen vollendeten Laufstil bemüht – vielleicht schaut ja gerade ein Minister aus dem Fenster, der noch einen Geronten-Marathon-Staatssekretär sucht-  ging es rund um den Burgsee und dann war das Ende nicht mehr weit. Von einer kleinen Bergetappe als abschließende Schikane abgesehen. Diese bot mal wieder die Gelegenheit, die ganze Bandbreite der Emotionen auszukosten, die ein Rennen so bieten kann: Ein Herr in Rot, welchem ich die ganze Zeit hinterhergedackelt war, musste am Hang doch glatt in den Geh-Modus übergehen. Aber nicht mit mir. Hohnschmunzelnd zog ich vorbei. Aaaber – was war das denn? Ein Herr in Blau, den ich bisher in sicherem Abstand hinter mir schnaufen hörte, machte den Ursain Bolt und baute in Bruchteilen von Sekunden, an eben diesem Mörderhang, einen Abstand auf, der bis zum Ziel nicht mehr aufzuholen war…
Auf der Zielgeraden sah ich die Uhr unerbittlich auf die 1:11 zulaufen und packte alles in die Andeutung eines grandiosen Spurts – aber ach, exakt wie beim Frühlingslauf Neubrandenburg kam wieder nur die 1:11:02 heraus. Na, wenigstens den Level gehalten – und 1 min schneller als letztes Jahr. Und wie dieses Jahr leider üblich, trotzdem wieder in der Platzierung nach hinten durchgerutscht. Wenigstens reichte es grad noch so zum AK-Dritten.
Sabine musste sich diesmal mit dem Silberrang begnügen, aber dafür, dass sie eine längere Gymnastik-Performance einschieben musste, um Seiten-Stiche loszuwerden, mit einer noch sehr guten Zeit von 1:13:24.

Beim Laufcup geht es jetzt Schlag auf Schlag. Und schon war, wie immer recht früh in der Laufsaison, der Termin für den Ückermünder Haffmarathon herangekommen. Gleichzeitig die Landesmeisterschaft MV!
Nachdem meine bisherigen langen Kanten manchesmal zum Schluss eher den Charakter einer Maso-Session annahmen, wollte ich diesmal alles vernünftig machen.  Überlegte mir eine Zielzeit von 3:39, teilte sie sorgfältig durch die 6 zu laufenden 7km-Runden und notierte die resultierenden Zwischenzeiten auf der Handfläche. Alles, um nicht wieder am Anfang so besengt loszurennen und dann vorzeitig abzufaulen.
Der Lauf begann dann schon mal sehr lustig. Bemerkend, dass ich in einem kleinen Pulk Neubrandenburger mitschwamm, und wissend, dass mein vermutlicher AK-Hauptkonkurrent Harald P. dort beheimatet ist, ich dessen Anblick aber bisher nur von hinten kenne, frug ich nach demselben, und der Sportfreund genau neben mir hob fröhlich seinen Finger.
Damit war zu vermuten, es würde kein Regenerationslauf werden.
Ein Blick auf die Lauf-Statistik (Ist-Zeiten) läßt dann auch ein dramatisches Renngeschehen erkennen.

Einzel-Runden
Zwischen-Zeiten

1. Runde
7 km

2. Runde
14 km

3. Runde
1. HM

4. Runde
28 km

5. Runde
35 km

6. Runde
2. HM

Ziel

Zw-Zeiten
Das Plan-Soll

36:30

1:13:00

1:49:30

2:26:00

3:02:30

1:49:30

3:39:00

AK-Landes-meister
Ist
pace/kmh

35:47 (25.)

5:07/11,47

34:59 (21.)
1:10:46 (24.)

5:00/12:01

35:23 (22.)
1:46:08 (22.)

5:03/11,87

35:02 (16.)
2:21:10 (22.)

5:00/11,99

38:15 (16.)
2:59:25 (20.)

5:28/10,98

39:44 (12.)
1:53:01 (13.)

5:41/10,57


3:39:09 (19.)

Vizemeister
Ist

35:47 (26.)

35:01 (23.)
1:10:48 (25.)

35:15 (21.)
1:46:02 (21.)

34:56 (15.)
2:20:57 (21.)

38:35 (17.)
2:59:32 (21.)

52:59 (34.)
2:06:29 (25.)


3:52:30 (25.)

Zu Anfang war es richtig schön, mit Hilfe des Pulkes konnte der Geschwindigkeitsrahmen einigermaßen eingehalten werden, man konnte sich gar nett unterhalten und dabei „laufen ohne zu schnaufen“. Wie es der Hausarzt empfiehlt.
Zu dieser Zeit musste ich mich noch bewußt ausbremsen, wäre allein viel zu schnell gewesen. Trotzdem war der  1. HM dann 3,5 min schneller als geplant, ohne übergroße Anstrengung. Schon ein kleines bißchen unvernünftig…
Dann aber wollte mein Konkurrent den Sack zumachen  und zog davon – an dem bereits absolvierten Pensum gemessen sehr rasant. Und ich mußte entscheiden, vernünftig zu sein und beim Rest-Pulk und meinem Zeitplan zu bleiben oder in einer Apokalypse der Unvernunft hinterherzuhetzen. Nun, es siegte die Unvernunft. Und die ganze flotte 4. Runde hindurch wurde der Abstand immer größer, blieb jedoch im kleinen Sekundenbereich, so dass mein Vordermann sich vermutlich reichlich gehetzt fühlte.
In der 5. dann gab  es schon mal einen merklichen Geschwindigkeitseinbruch, der Abstand nahm langsam ein gefährliches Ausmaß an. Und diese ganze Runde entwickelte sich zu einer abartigen Quälerei mit tonnenschweren Gewichten an den Füßen, so dass ich langsam alle Hoffnung fahren ließ.
Zu meiner großen Überraschung aber waren wir beim Beginn der 6. und letzten Runde plötzlich wieder nebeneinander. Und das verwirrte auch den dort postierten „Mann mit dem Hammer“, der meinen Partner dort wahrhaft voll erwischte (was ich aber erst später erfuhr), mir aber kein zusätzliches Leid mehr zufügen konnte. Und plötzlich war ich vorn. Und die Tagessieger machten ihr finish. Und noch etwas langsamer geworden, aber immer noch im Laufschritt, schmiss ich jetzt alles an Reserven rein, was noch da war, da ich ständig auf eine plötzlich von hinten heranstürmende Endspurt-Herausforderung gefasst sein musste. Die blieb aber diesmal aus. Am Ende sprang putzigerweise trotz des Kriechganges ziemlich exakt die angestrebte Zielzeit heraus.
Die volle Dröhnung LC-Punkte, die dabei herauskam, ganz abgesehen von der AK-Landesmeisterschaft, zeigte sich als wahrlich wohlverdiente mit süßer Euphorie getränkte Traube.
Zu einem hohen Preis aber. Wie erschrockene Zuschauer berichteten, war ich mit einer Salzkruste bedeckt. Und irgendwie fehlten mir paar Kilo, die sich auf der Strecke irgendwo verteilt hatten. Solche akrobatischen Übungen wie Umziehen und Duschen konnte ich gleich stecken lassen.
Um zum Siegerpodest zu gelangen, musste man zunächst über eine Stufe ins Gebäude. Immerhin satte 10cm hoch. Keine Chance ohne helfende Hand. Auf das Podest raufzukommen wurde lieber gar nicht erst versucht. Man konnte sich ja auch elegant draufsetzen.
Der finale Witz könnte sein: Hätte ich mich vernünftig an meinen Zeitplan gehalten und den Zwischen“sprint“ verweigert, wäre der Einbruch am Ende geringer ausgefallen und dadurch womöglich eine bessere Zielzeit herausgekommen. Bei weniger Anstrengung. Das hätte aber auch für meinen weniger gehetzten Partner gegolten und er  hätte am Ende wahrscheinlich weniger abgebaut und das Ding gewonnen.

Jetzt, wo der Schmerz langsam nachlässt, wächst allmählich die Lust auf die nächste Herausforderung
- den Schweriner Schlosslauf am 16.4.  Dort möchte auch Sabine wieder mal ein paar Cup-Punkte sammeln. Und noch jemand wird dort auf mich warten – voller Revanche-Durst…

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