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Dieser Erkenntnis von Wilhelm Busch kann man sich nur vollinhaltlich anschließen, wenn man schmerzlich bemerken muss, wieviel Zeit seit dem letzten Laufbericht vergangen ist.
Und es ist lauftreffmäßig einiges passiert mittlerweile.

Einige unserer Kämpen fanden es unerträglich, dass der FC Hansa an jenem längst vergessenen fatalen Wochenende ohne unsere sportlich-spirituelle Beihilfe so gegen Darmstadt untergehen musste. Darum wurde einiges in Bewegung gesetzt.

Wenn man das mal geordnet aufbröseln möchte:

21./22.8.: Das Wochenende hatte es gewaltig in sich.

röbelUnser einziger Ultra-Läufer Ringo nahm sich zunächst etwas zurück und beschied sich beim Städtelauf Röbel-Waren mit 26,5 Kilometern. Aber die müssen ja auch erst mal überwunden sein, wie ein vorher-nachher-Vergleich illustriert.

ridgeRun10th
msgIn weiter, weiter Ferne währenddessen spendete Petra dem fernen Bewunderer die Gelegenheit, seine Englischkenntnisse zu verbessern, indem sie sich spontan dem Vergnügen hingab, das 10k-Rennen zum 10. Jahrestag der “Singapore Ridge Runner” aktiv mitzugestalten. “Ridge” steht auch für “Hügelkette”, eine mit Bedacht gewählte Bezeichnung, wie Petra konstatierte. Und in aller Herrgottsfrühe um 6:30 local time mit Jetlag und in Dunkelheit gestartet, da kann es schon passieren, dass man sich später versehentlich auf die HM-Strecke verirrt und sich so einen zusätzlichen 2-Kilometer-Bonus erarbeitet.
Wie man hörte, eine ganz moderne “digitalisierte” Veranstaltung mit App-basierter Positionsverfolgung. Wenn wie erlebt, die App allerdings nach 4km abraucht, so dass die Läuferin vom Radar verschwindet, kann bei interessiert Zuschauenden schon Besorgnis aufkommen.

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sportler
Auch Paule brachte das Banner des Lauftreffs außerhalb der Bundesgrenzen zu Ehren, indem er beim Helsinki-HM grandios performte. Trotz der eher tristen Piste in einem wenig attraktiven Industriegebiet heimste er einen ganzen Strauß von Strava-PRs ein.  Trotz weitgehend fehlender Zuschauermassen, also allein auf die innere Stärke zurückgeworfen!
Ist manchmal auch gut, wenn man nicht zu sehr von Sight-Seeing und anfeuernden Jubelpersern abgelenkt ist.

beideAber auch innerhalb der Landesgrenzen von MV gab es noch einiges zu tun. Da wäre zunächst der 23.  Schwedenlauf Wismar zu erwähnen.
Die beiden ex-Lauftreffler und immer-noch-Sympathisanten Doreen und Frank stellten sich dieser Hitzeschlacht, wobei sie vereint die 5,3k in 31min bewältigten.

a&x sandra In Rostock gab es derweil den 19. Frauenlauf durchzustehen.  Astrid und Ingrid nahmen die 5k walkenderweise unter die Füße, wobei ein erster AK-Platz für Astrid herauskam.
Die gleiche Platzierung erkämpfte sich Sandra bei ihrem 10k-Lauf, den sie in doch recht zügigen <54min finishte.


starterlandebahn Den größten Zulauf aus Richtung Lauftreff erzielte jedoch der “Barther Flughafenlauf“, mittlerweile auch schon der 5. seiner Art. Ringo und Steffen knöpften sich die 8k vor, und belegten schließlich den 4. oder sogar den 2. AK-Platz. Pistenmethusalem Jürgen dagegen konnte nicht vermeiden, auf den 4k seine AK voll zu dominieren. Er lief zwar als letzter der Gesamtwertung ein, aber hielt einen bewundernswert geringen Abstand zu dem Pulk der in ihrer Jugend strotzenden Mit- und Vorläufer.
Auf den kürzeren Strecken tobte sich auch der Rest von Ringos “Großfamilie” aus.

Ergebnisse sind online.

piste&logoDie Form des Parcours lädt zum Nachdenken ein. Meint man dort nicht die “Enterprise” im Anflug zu erkennen? Ist das vielleicht ein Wink an die Läufer, doch ein wenig Warp-Speed an den Tag zu legen, oder ist das eine kleine Hommage an den befreundeten Flughafen Laage in seiner zukünftigen Funktion als Weltraum-Drehkreuz?

Um jetzt auf den Anfang zurückzukommen – hat es dem FCH geholfen? Und wie!! Unglaublicher Fallrückzieher!!!

Fortsetzung folgt: 16. Warener Herbstlauf Baaber Heidelauf Beetzseelauf Kritzmower Spätsommerlauf Kopenhagen CPH Half

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Vor dem LAV-Zelt

Vor dem LAV-Zelt

Der 9. Rostocker Abend- und Hospiz-Spendenlauf zog eine noch nie dagewesene Flut von Startern an, dieses Jahr größtenteils gut sichtbar in orange gewandet, und ergab demzufolge auch eine sensationelle Spendensumme (wird noch gezählt). Und in aller Bescheidenheit darf man anmerken, dass unser Lauftreff wesentlich dazu beigetragen hat. So geballt sind wir auch lange nicht mehr aufgetreten. Und das bewährte Lauftreff-Zelt, sorgfältig in die heiße Zone getragen, war wieder der Hingucker.
Wie üblich war eine 2,5k-Barni-Runde unter die Füße zu nehmen, und dies beliebig oft. Wer mochte, konnte sein Augenmerk auf sensationelle Rundenzeiten legen, oder lieber bewußt seine Runde(n) abspulen und mit den Gedanken beim solidarischen Anlaß dieses Events verweilen. Wie es scheint, haben sich einige unserer Lauftreff-Damen für die erstere Variante entschieden, die Kamera, von Anett souverän betätigt, konnte ihnen jedenfalls kaum noch folgen.

Bewegungsunschärfe

Bewegungsunschärfe

Hui!

Hui!


die4-b-klpulk01klpulk07-klnadine-klk&a02klsabine03-klj&s06klc&j02-kl Weitere begeisternde Schappschüsse von unserer Streckenreporterin Anett

Noch einmal konnte in dieser Woche eine “orangene Flut” beobachtet werden – und zwar zur Gelegenheit des phänomenalen Sonnenuntergangs bei Wilhelmshöhe. Bedingung dafür war aber die Absolvierung des 128. Stundenlaufes der LGKW. Jörg hatte zu diesem Zwecke mal das reguläre Training in den Skat gedrückt. Insgesamt 16 Küstenwaldjunkies (darunter auch der unermüdliche Ex-Lauftreffler Frank S.) trotzten der Abendschwüle, die zunehmend gegen den anfangs noch kühlenden Seewind obsiegte. Nach 6 schweißtreibenden 2k-Runden endlich die Stunde für die Gesundheit rumgebracht, war Jörg nicht der Einzige, den es danach alsbald Richtung Strand zog. Und wenn man jemals eine orangene Flut gesehen hat – dann waren es diese von der untergehenden Sonne illuminierten Wogen!
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gibt einem viel Muße, um an das grandiose vorhergehende Wochenende zu erinnern: Die Rostocker Marathonnacht. Endlich mal wieder ohne Einschränkungen die Nacht der Nächte zelebriert!
Der Lauftreff hatte das weidlich ausgenutzt und bestückte reichlich die “Rostocker 7″ sowie den HM. Wenn auch letzteren leider ohne den hoffnungsvoll gemeldeten Frank Bennis, der den Tücken der Eisen-Bahn geschuldet vorzeitig auf der Strecke geblieben war.

Die Verlegung der Veranstaltungszone auf die Hedge-Halbinsel scheint ein rechter Gewinn zu sein. Man hat einen viel besseren Blick auf die Warnow, genießt deren Kühleffekt und die HM-Aspiranten haben ihren Shuttle-Dampfer direkt vor der Nase. Das freute Jörg besonders, konnte er doch gemütlich die Abordnung der “Siebenender” begrüßen, bevor er sich den Freuden der Seefahrt hingab. Diese Aktion ist immer ein Highlight des HM. Nette Gespräche mit lange nicht gesehenen Läuferpersönlichkeiten verkürzten die Zeit, reichlich Nostalgie kam auf. Manch einer bekam feuchte Augen beim Gedenken an den Wolkenbruch-Lauf 2011 oder ein nachträgliches Ohrensausen in der Erinnerung an den gnadenlosen Tunnel-DJ vergangener Jahre (2018). Manch einer konnte sich gar noch an die Heldentaten von 2016 oder gar 2019 dankbar erinnern. Ach ja.

Bereit für die Rostocker 7

Bereit für die Rostocker 7

Finish der "Rostocker 6"

Finish der "Rostocker 6"

Währenddessen kochte die Luft in der Startzone der “Rostocker 7″ – um 18:00 wurde der Pulk losgelassen. Unser Aufgebot brachte mit verschiedenen Ambitionen die Strecke hinter sich, man konnte zwischen dem Genuss der Geschwindigkeit oder der großen Gemeinschaft wählen.
Die Speedwertung des Lauftreffs gewann das Traumpaar Holger&Steffen, gefolgt von dem Doppel Birk/Micha. Nachdem sich Ralf durchgekämpft hatte, kamen erstmal die schnelleren Damen zum Zuge: zunächst Katrin+Birgit, dann Caro+Nadine. Der emotionale Höhepunkt aber war schließlich der 6-fach-Einlauf von Ines, Carolin, Paula, Birthe, Jürgen und Erhard. Wenn sich nun mancher fragt – Warum nur eine Rostocker “6″? – Auf die begehrte Rostocker Zahl 7 kommt man ganz einfach, wenn man berücksichtigt, dass unsere Anett als Helferin zu Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Und während sich unsere 7k-Absolventen nach ihrem gelungenem Finish mit Regeneration und Abfeiern beschäftigten, konnte man in der HM-Startzone die ersten Ganz-Marathoni bewundernd vorbeiziehen sehen. Warm gemacht mit dem angemessenen Jubel, ging es dann 19:55 pünklich Richtung Warnow-Tunnel. Und nicht nur Jörg fragte sich alsbald, ob die diesmalige Abwesenheit des gefürchteten Tunnel-DJs nicht eher nachteilig war: Hatte einen sonst eine Mega-dB-Schallkanonade quasi aus dem Tunnel herauskatapultiert, musste man jetzt diese lange mörderische Steigung ganz allein mit der eigenen Beinkraft bewältigen. Und das gleich zwei Mal.
Damit waren dann aber auch schon 8km geschafft, und bis zum Ziel blieben sozusagen die Mühen der Ebenen. Diese aber gewürzt mit einigen kleinen Erfreulichkeiten. Zum einen verschaffte der vom Rande der Strecke zu vernehmende Ruf “Es steht 1:0″ eine Extra-Motivation. Derartig heiß gemacht war es ein Spezialgenuß, mitten durch die in Gehlsdorf aufgebaute Straßendusche durchzulaufen. Und schließlich hatte Jörg so im Vorbeilaufen noch das Vergnügen eines kleinen Smalltalks mit Steffen aus Laage, welcher “unseren” Steffen schmerzlich vermisste und sich schon umso mehr auf den nächsten Cup-Lauf in Waren freut.
Eine schöner Abschluss des Abends war dann die Heim-Radelei durch Massen zufrieden aussehender FC Hansa-Fans, die gerne verrieten, dass am Ende ein wohlverdienter Sieg herausgesprungen war.
Womit wir beim Thema FC Hansa wären.
In diesem Blog wurde ja schon bemerkenswert oft über die spannende mentale Verbindung zwischen gelungenen Lauftreff-Auftritten und der parallel gezeigten Performance des FC Hansa philosophiert, wie eine kleine Auswahl zeigt:
2015 2016 2016 2017 2018 2019 2019 2020 2022. Und jetzt? Kein Wettkampf – kein Hansa-Push. Und so konnte es ja nichts werden gegen Darmstadt.

Kaum erholt von der Warener Hitzeschlacht, hieß es schon wieder “Auf zum fröhlichen Punktesammeln für den Laufcup!”, diesmal beim 39. K-K-GL in Steinhagen, auch als Karl-Krull-Gedenklauf bekannt.

combo-kl2Aber bevor dies thematisiert wird, lohnt ein Blick zurück zum Fünfseenlauf Schwerin. Denn dort, als diesmal einzige Vertreterin unseres Lauftreffs, hatte Sabine nach dem Paukenschlag in Waren schon wieder einen großen Auftritt. In 48:34 über die 10k den 1. Platz der AK und den 7. der Gesamtwertung (w) in dem großen Teilnehmerfeld erreicht trotz diverser Hindernisse, wie loser Schnürsenkel und auch mal einer kurzen verstohlenen Gehpause an einem der berüchtigten Anstiege. Und wie man erfuhr, konnte sie unterwegs noch reichlich Motivationssprüche verteilen. medaille-kl

Noch ganz ruhig

Noch ganz ruhig

Doch nun zurück zu der nicht so ganz heißen Piste in Steinhagen, mal nur wettermäßig bemerkt. Denn diesmal war für die Dutzenden km- und Punkte-Dürstenden keine Hitzeschlacht zu erwarten. Unabhängig davon ist die Strecke generell recht bestzeitenfreundlich, da ziemlich flach und durchgehend schön griffig asphaltiert.
Nunja, bestzeitenfreundlich heißt ja konkret, dass man quasi aufgefordert ist, dem zu entsprechen. Und das geschah mit unterschiedlichem Erfolg.

Zunächst startete die 10k-Konkurrenz, dort eingebettet Katja, Maja, Matthias, Steffen, Holger und Jörg. Und während dieser Pulk schon 5min auf der Piste war, wurde die Phalanx der 5k-Bezwinger losgelassen, mitten drin voller Tatendurst Sabine und Petra. Diese hatten ihren Auftritt dann auch sehr zügig gestaltet und mit dem ersten bzw. zweiten Platz ihrer jeweiligen AK gekrönt.
Sabine, nur 10s langsamer als 2019, durfte sich schon wieder auf einen der berühmten Steinhäger Pokale freuen, während Petra den schönsten Lohn mit der Erkenntnis “So schnell bin ich noch nie gelaufen” mitnehmen konnte.

Sabine

Sabine

Petra

Petra

Noch einer

Noch einer

Auf der Langstrecke war derweil noch einiges zu tun.
Und währen alle so vor sich hin liefen und den schön griffigen Aspalt genossen, sowie gelegentlichen kühlen Gegenwind und gar köstlichen Waldesschatten um den 10k-Wendepunkt herum, brach an den Londoner Wettbörsen Panik aus. Denn es bahnte sich ein spektakulärer Wendepunkt in dem epischen Ringen zwischen den “beiden Steffens” an, in welchem bisher “unser” Steffen gegenüber dem Sportfreund aus Laage zunehmend zu dominieren schien. Diesmal aber nicht, wie Ziellinienfotos unbestechlich beweisen. Und man muss sogar konstatieren, dass jener Athlet aus Laage unsere ganze 10k-Mannschaft in 50:01 ausgetanzt hat.

Steffen(1)

Steffen(1)

Matthias

Matthias

Steffen(2)

Steffen(2)

Katja

Katja

Holger

Holger

Jörg

Jörg

Maja

Maja

Das heißt aber nicht, dass unser Team sich schlecht verkauft hätte. Matthias (50:17), Steffen (50:39) und Katja (50:48) liefen einen beinharten Pace haarscharf an der 5-er-Grenze, streckenweise darunter. Aus unserer Senioren-Breitensport-Sicht schon beachtlich. Dann finishte Holger (52:34), der diesmal den Jörg (53:29) recht gepflegt stehen lassen konnte. Der wiederum durfte sich freuen, wenigstens mal ohne Gehpausen ausgekommen zu sein. Last (but not least!) querte Maja den Zielstrich, nachdem sie eine neue persönliche Bestzeit (57:21) hingelegt hatte.
Etwas mühselig war es dann, die Früchte der Anstrengung zu ernten. Denn die Siegerehrungen zogen sich sowas von eeewig hin, und die Senioren wurden “natürlich” wie üblich als letzte aufgerufen. Zum Glück konnte man auf der Festwiese einen Ruhepol beziehen und dort bei mehr oder weniger festen Nahrungsmitteln regenerieren, kräftig unterstützt von unseren Schlachtenbummlern Ingi und Heinrich und Irina.

Aktive Regeneration

Aktive Regeneration

Schließlich und endlich durften die “goldene” Sabine ihren Pokal und die “silberne” Petra ihre Urkunde + Glückwünsche empfangen und die abschließende Tombola alsbald ihren Lauf nehmen. Und auch da fiel für den Lauftreff noch etwas ab. Ergo konnte nach so einem erfolgreichen Vormittag eine entspannte Heimfahrt angetreten werden.
Und diese bot, wenn man die richtige Route in Bodden-Nähe wählte, sogar die Gelegenheit, eine alternative Sportart zu bestaunen.

Kites am Horizont

Kites am Horizont

(Bem: Die Finisher-Fotos können bei Tollense-Timing in perfekter Qualität erworben werden)

stadionNachdem der “Erste Warener Sommerlauf” zweimal abgesagt werden musste, war jetzt endlich die Gelegenheit, dessen Premiere aktiv mitzugestalten und nebenher auf der amtlich vermessenen Strecke ein paar Pünktchen für den Laufcup MV mitzunehmen.
Der Wetterbericht hatte zwar vor “temporären” Beanspruchungen gewarnt, aber die erlebten Regenschauer auf der Autobahn und dann die schöne Bewölkung über dem Stadion versprachen Entspannung.
Mit näherrückendem Start sah das aber dann schon ganz anders aus – die Sonne kam mit Macht durch und die eben noch Kühle versprechenden Regentropfen verwandelten sich flugs in eine ziemlich drückende Sauna-Atmosphäre.

Nichtsdestotrotz wurden mit einem zünftigen Startschuss um 10:01 Uhr Katja, Ringo, Steffen und Jörg auf die 15 und Sandra auf die 10k in die heiße Spur geschickt. Und 5min später durften Sabine und Petra den Regeln des Laufcups entsprechende 5km unter die Füße nehmen.
Und es entwickelte sich eine der größten Hitzeschlachten der Laufgeschichte, selbst für mehrmalige Teilnehmer des berüchtigten Schweriner 5-Seen-Laufes noch eine gefühlte Steigerungsstufe. Alleine den Wendepunkt der 5k zu erreichen, war schon eine Herausforderung und ein guter Grund für die, welche dort noch weiter mussten, neidvolle Gedanken an unsere Kurzstrecklerinnen zu entwickeln.
streckeEine gemischte Piste – mal sandig, mal steinig, mal grasig, auch etwas Straße, gelegentliche Anstiege, aber alles extrem sonnendurchglüht, wenig Schatten und viel zu wenig Wald.
Und von dem angeblich in der Nähe befindlichen größten Binnensee Deutschlands war die ganze Zeit rein gar nichts zu sehen. Na gut, wer Wert auf dieses Schmankerl legt, hat bestimmt schon den kommenden Müritzlauf im Terminkalender.
Die Getränkeversorgung an der Strecke war gewährleistet, und auch die eine oder andere kalte Dusche war nicht zu verachten.  So war  irgendwann dann endlich auch der kurze knackige Anstieg zum Stadion überwunden, um die gefürchteten  ZWEI Final-Runden auf der Bahn hinter sich zu bringen und in einer mehr oder weniger gelungenen Andeutung eines Endspurts den Zielstrich zu queren.
Zuerst gelang dies Sabine und Petra, welche sich dabei den 1. bzw. zweiten Platz ihrer AK erliefen. Es folgte Sandra mit dem Goldrang ihrer 10k-Ak. Und ca. 23 min später dann holte Katja sich den Bronzerang ihrer anspruchsvollen Altersklasse. Zwei min. später machten Ringo und Steffen gemeinsam ihre letzte Runde und nach weiteren 4min konnte sich der vom Gehpausen-Teufel arg geplagte Jörg dann endlich auch seine Finisher-Medaille abholen. Ein wahrlich hart ertrotztes Stück Holz!

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yirk-bäh-kl Wie man sieht, hatte Ringo den meisten Spaß – nach seiner 300k-Vättern-Runde und dem rasanten Firmenlauf war diese heutige Aktion für ihn wohl eher eine gepflegte Regenerationseinheit.

Wie Jürgen herausfand, konnte der Fachpresse das gute Abschneiden unserer schnellen Damen nicht verborgen bleiben. NNNcorr


Die PARADE unserer Podestbesteigerinnen

Sabine

Sabine

Petra

Petra

Sandra

Sandra

Katja

Katja

-alle Ergebnisse-   -Stand Laufcup-

Update 14.7.: Nicht nur von Seiten des Lauftreffs war vielfach Lob über die gute Organisation des Rennens zu hören. Jörg kann dieser Hymne nun noch eins draufsetzen. Denn nach dem Überleben dieser heißen 10k hatte ihm einfach die mentale Kraft gefehlt, seine glühenden Laufschuhe ordnungsgemäß nach Hause mitzunehmen. In der Folge entspann sich eine fruchtbare Kommunikation mit dem Warener “Onkel Bolle”, welche heute im per Hermes organisierten Erhalt eben jener schon arg gezausten, aber um so mehr geliebten Treter gipfelte. Danke nach Waren!

Einen besseren Blick aufs Wasser als wir verhinderten Müritz-Umkreiser hatte übrigens Matthias am Tag darauf, als er anläßlich des Hamburg-HM einfach mal spontan die Alster umrundete. Aber auch für ihn galt: 27 Grad im Schatten…da war die Devise “ins Ziel kommen, egal wie”. Sein Ergebnis kann sich sehen lassen.
Und das nach dem königlichenRoyal Run” Kopenhagen, der zusammen mit Astrid gemeistert wurde.  composition

Vor dem Sturm

Vor dem Sturm

Der Laufcup hat uns wieder!
Die komplette Besatzung des diesjährigen Lauftreff-Laufcup-Dampfers traf mit diversen Sammeltransporten pünklich an der Oase ein, um oben angeführtem Hobby zu frönen. Für etliche von uns war es der erste punkthöffige Auftritt, nun endlich sind alle eingestiegen in den ewigen Kampf um Meter, Sekunden, und Punkte.
Nach den pandemiebedingten Ausfallerscheinungen der letzten Jahre gab es im Vorfeld des Inselseelaufes einige Änderungen wahrzunehmen, die wichtigste davon: Für den Cup reicht es neuerdings, sich der 10k-Piste hinzugeben, der langjährig wahrzunehmende 20k-Genuß ist nicht mehr zu haben.
Im Gegensatz zu fast allen Vorgängerläufen herrschte diesmal nicht die gewohnte Gluthitze, das Laufwetter konnte beinahe als optimal bezeichnet werden. Aber es bleibt eine schwierige Strecke, die langen Anstiege saugen einen aus und nach dem Wendepunkt ist der Untergrund recht herausfordernd.
Es gab verschiedene Möglichkeiten, den Genusscharakter dieses Laufereignisses für sich herauszuarbeiten. Sabine beispielsweise machte wie fast immer den ersten Platz ihrer AK mit weitem Abstand klar und der 10. Platz in der Gesamtwertung ist ja auch nicht ohne. Weiterhin auf dem Treppchen durften sich bei den AK-Siegerehrungen dann auch Katja (3.), Petra (2.) und Anett (3.) aufbauen.
Die Herren nicht zu vergessen: Steffen kam in seiner starken AK zwar nicht aufs Podest, aber erreichte klar das Tagesziel: Den “anderen” Steffen abzuhängen, welcher ihn in Eixen so böse abgekocht hatte. Und Jörg, in seiner M65 auf dem dritten Rang gelandet, sah sich von zwei bedenkenswerten Konkurrenten eingerahmt: Eine gute Minute nach Reinhard, dem Ersten der M70 eingelaufen, gelang es ihm mit Ach und Krach, Karl, den einzigen Starter der M75 (ab nächstes Jahr M80!), um sagenhafte 44s zu distanzieren.

Sabine

Sabine

Katja

Katja

Petra

Petra

Anett

Anett

Jörg

Jörg

Steffen

Steffen

.. und Maja

.. und Maja

Nach dem Finish fielen weitere Änderungen auf: Die von mir früher so hochgelobte effektive AK-Siegerehrung wurde durch das langwierige Standardverfahren ersetzt, und die ältesten Herren mussten mit ihren schwindenden Kräften am längsten warten. Und auch von der legendären Oase-Torte, welche immer an die stärkste Team-Vertretung (also Laage) ging, war nichts mehr zu sehen. Oder nur nicht richtig hingekuckt?

Was das Punktescheffeln betrifft – viele erhielten mehr, als nach den ERGEBNISSEn zunächst erwartet, weil ja die weiter vorne Platzierten nicht alle im LC gemeldet sind. Nur Sabine muss sich mit dem begnügen, was sie hat – mehr geht nicht.

Ach, und der Genusscharakter dieses Laufes – am meisten kam er wohl bei Katja zum Tragen. Für sie war es geradezu eine Reise mit der Zeitmaschine, denn genau auf der heutigen Piste begann in flammender Jugend eine Laufkarriere! Und ihren damaligen Trainer hat Katja damals in den Heidbergen so geschafft und aufgebaut, dass er heute, mittlerweile in der M55, die 10k in 39:59 abspulte!!

Da kommt spontan noch etwas mehr Nostalgie rund um den Inselseelauf auf: 2019 2018 2017 2016

Lächeln ist die Devise

Lächeln ist die Devise

Ach, und wer sich gefragt hat, ja wo war denn eigentlich Ringo die ganze Zeit? Wie schon oft zu diesem Termin hielt er sich die elende Lauferei mal vom Leib und ließ es sich lieber wundervolle 300k auf dem Sattel seines Rennrades gutgehen. Und da gab es am Ende sogar noch eine Medaille.

Flyer2022Herrentag heißt für Einige vom Lauftreff immer „Recknitztallauf in Eixen“, diesmal bei stürmischen Böen, dafür blieb es wenigstens trocken.
Jedoch standen bei unserer Ankunft nur noch wenige Zelte, die anderen Zelte mussten in der Nacht zuvor abgebaut werden, wären sie wohl sonst weggeflogen.
Katja machte den Fahrer, immerhin war ja Herrentag.
Schnell war klar, in Anbetracht der Tatsache, dass Steffen und Katja am kommenden Samstag in Güstrow ein paar Laufcup-Punkte holen wollten, das es ein ruhiger entspannter Lauf werden sollte. Plötzlich und sehr in Eile tauchten Ralf und Conny auf, um noch einen Startplatz für die 10 Kilometer zu ergattern, Conny als Fanclub. Etwas nach Ralf schlenderten auch Ringo und Familie (Christine und Mara) zum Treffpunkt, um die nachgemeldeten Unterlagen abzuholen. Das hatten die anderen Lauftreffler natürlich schon für Ringo und Christine erledigt.
Die Eröffnung durch die Bürgermeister der Gemeinden noch im Ohr starteten die Halbmarathonis und die Walker über 10 km. Davon gefolgt die Kinderläufe über 400 Meter oder 1000 Meter. 10:40 Uhr dann der Start für die 5 Kilometer (Jürgen und Christine) und die 10 Kilometer (Ringo, Ralf, Steffen und Katja). Die ersten 4,5 Kilometer musste man mit stürmischem Gegenwind kämpfen, ab Kilometer 4,5 dann mit einem nicht enden wollenden Anstieg. Als dieser geschafft war, ging es auf gepflasterten Wegen und manchmal auch antreibendem Rückenwind gute 3 Kilometer Richtung Ziel.
Auf diesem Stück lief mit uns der 1. der  MK 8/9    (Meinhold, Bjarne in 54:22 Minuten), ein toller kleiner Junge. Ringo wollte ihm das Fliegen beibringen, „du musst die Arme wie Flügel nehmen, dann kannst du fliegen“! Dieser Junge ist tatsächlich so diszipliniert 10 Kilometer durchgelaufen, ohne Jammern und ganz alleine! Dafür hat er unseren Respekt .
Die letzten zwei Kilometer durch recht unwegsames Gelände hatten Ringo und Ralf noch Mitstreiter überholt, was Steffen und Katja schiefmäulig zur Kenntnis nahmen, hatten sie doch einen Vierer-Einlauf des LAV im Sinn. Um das wieder herzustellen, mussten die Beiden auf den letzten Kilometern nochmal etwas Gas geben! Nur den Laager Kollegen Steffen Ostertag haben sie nicht mehr einholen können. Der schummelte sich doch irgendwie dazwischen.
Christine und Jürgen hatten auf dem letzten sehr unebenen Waldstück eine unschöne, unsportliche Begegnung mit dem „Schummler“ vom Darss und von Bützow. Dieser kam so ungestüm von hinten angelaufen und schubste Jürgen beim Überholen so sehr, das dieser ganz schön zu tun hatte, nicht zu stürzen. Mit Verlaub………das macht man nicht, das macht kein Sportler!

Aufholjagd

Aufholjagd

Im Anschlusszwang

Im Anschlusszwang

Runners High

Runners High

Fast geschafft

Fast geschafft

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j&c-kl

Bem.: Die Finish-Bilder von Tollense-Timing sind in höherer Auflösung  DA zu erwerben.

Anmerkung……….
Am Samstag in Güstrow, wo es wirklich um Punkte ging konnte Steffen seinen Laager Kontrahenten dann aber locker auf Distanz halten :-)

Wie schon mehrmals erlebt, hatte der LAV zum Citylauf die Spendierhosen an. Das haute ja beinahe noch mehr rein als das 9-Euro-Ticket, denn wir vom Lauftreff konnten gar das 0-Euro-Ticket ziehen!!
Da gab es natürlich eine dieses Jahr noch nie dagewesene Anmeldeflut. Am Tag der Tage dann wurde an strategisch günstiger Position auf dem Markt voller Vorfreude das LAV-Partyzelt hochgezogen. Rechtzeitig zu den ersten Starts hatte sich dann auch ein optimales, schön kühles und trockenes Laufwetter aufgebaut.

Ziel in Sicht

Ziel in Sicht

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Der erste Pulk, der auf den Parcour geschickt wurde, waren die 204 Halbmarathonis, darunter als einziger Lauftreffler der HM-Methusalem Jörg, der sich schlau ganz hinten reingestellt hatte. Zwei Tage zuvor bei der vergeblichen Hatz nach der entschwundenen Stapellauf-Spitzengruppe hatte er festgestellt, dass er den einen oder anderen km auch mal schneller laufen kann – nach langem Formtief. Derartig motiviert ließ sich auch der City-HM gut angehen.

Vor dem Finish war allerdings zu beachten, dass auch um 10:00 einige Kabellängen weiter hinten die große 10k-Fun-Run-Stampede der 454 gestartet war, darin eingebettet acht weitere Lauftreffler. Schon bald gab es unseren freundlich grüßend überholenden Speedmaster Frank Bennis zu feiern, dem man sich dann aber lieber nicht anschloss, denn man hatte ja ein paar mehr Runden zu überstehen. Überhaupt gut gedacht, bei jedem Überholvorgang konnte man denken, bleib ruhig, lass ziehen, ist ein Zehni, der geht mich nichts an. Die Gefahr des frühzeitigen Überpacens gebannt, kam insgesamt ein überraschend erfreulicher Schnitt heraus. Endlich mal wieder ein sub-1:50! Und der erste Platz der AK war in Ermangelung weiterer derartig älterer Herren nicht zu umgehen.

Heiß auf den Zehner

Heiß auf den Zehner

Franks Erster

Franks Erster

Ringos Finish

Ringos Finish

Steffen in der Kröpi

Steffen in der Kröpi

Gruß von Ralf

Gruß von Ralf

Petra

Petra

Die Dreierbande

Die Dreierbande

Nachdem Frank mit 40:07 gefished und den ersten ! Platz seiner schweren AK ergattert hatte, war unser Ringo der nächste, welcher sich nach listigem Aufrollen des Pulkes von hinten in seiner letzten Runde schon auf Sichtweite an Jörg herangewühlt hatte. Ein Super-Pace und eine Endzeit von 48:20 waren der Lohn. Sodann trudelten nach und nach Steffen, Ralf und Petra ein. Steffen belohnt mit einer Reihe Strava-PBs, Ralf mit Platz 3 der AK und Petra konnte ihre sehr gute Leistung vom Stapellauf bestätigen.
Katja und Anett kamen als sekundengenaues Paar herein – Katja als Top-Pacemakerin, welche Anett zu einer neuen 10k-Bestzeit half.
Sandra, ursprünglich mit den beiden im Bunde, musste diese in der zweiten Runde ziehen lassen. Dann war Durchhalten ihre Devise.

Im Medaillenglanz

Im Medaillenglanz

Christine

Christine

Die Familie

Die Familie

Während dann die Gefinishten ihre Medaillen funkeln ließen und den Erdinger-Stand belagerten, bereiteten sich die 809 zukünftigen Finisher des 3k-Kinder- und Familienlaufes auf ihren Auftritt vor. Die Lauftreff-Familie angetreten mit Chefin Birthe plus Jürgen, Erhard, Birgit, Ines, Paula und Carolin (D) sowie Ringos Christine und Toren.
Nicht zu vergessen Frank Schramm. Dieser machte die schnellste Runde (16:06) und krönte sich mit Platz 2 der AK. Nach Toren (17:35) und Christine (20:11) dann der viel beachtete Auftritt des Hauptfeldes. An prominentem Sendeplatz im Nordmagazin dokumentiert, wurde nach 23min mit wehendem Banner der gemeinsame Einlauf vollzogen. Und zwei mal AK-Gold für Jürgen und Erhard waren auch noch dabei herausgekommen.

Caro+Katrin+Nadine

Caro+Katrin+Nadine

Peter

Peter

Holger

Holger

Micha & Svend

Micha & Svend

Majas Höhenflug

Majas Höhenflug

Und schon war die Zeit für den 7k-Rostocklauf herangerückt.

8 Lauftreffler +Sympathisanten zwischen insgesamt 300 Teilnehmern, die der Rostocker 7 huldigen wollten. Holger als erster Lauftreffler und AK-Sieger im Ziel (35:07), in einigem Abstand gefolgt von Svend und Micha.
Für Maja war der Lauf ein einziger Höhenflug, könnte man meinen, denn ihr wurden nach 42:50min 160 Höhenmeter bescheinigt.
Nur eine Minute später machte Peter den 1. Platz seiner AK klar, und eine Viertelminute später vollendete das charmante Dreigespann Caro, Katrin und Nadine den Auftritt des Lauftreffs.

Startläufer Frank

Startläufer Frank

Katja

Katja

Sabine

Sabine

Bannerträger Ringo

Bannerträger Ringo

Schlussläufer Frank

Schlussläufer Frank

Die Staffel-Heroes

Die Staffel-Heroes

Den krönende Abschluss dieses langen Lauftages bildeten dann die 46 5*3,5k-Staffeln. Frank, Katja, Sabine und Ringo, ausgerechnet mit der Startnummer 46 unterwegs,  lieferten eine großartige Team-Leistung ab, in der jeder sein Bestes gab. Frank der Schnellste als Start- und Schlussläufer mit je 14:xx in Aktion. Der Zweitschnellste Ringo mit einem Pace von 4:20 (nach dem 1. km in 4:12!), sodann Sabine mit 4:32 und Katja mit 4:43.
Kleine Werbeeinlage: Katja und Ringo durften Carbon-gesättigte Probeschuhe von Citysport tragen, und ja, es brachte was. Und so gelang es, in dem hochkarätigen Feld nach 1:14:30 den Platz 8 zu belegen.

Wer möchte, kann a) die genauen Ergebnisse studieren, und b) als besonderen Service an dieser Stelle, einige der vergangenen Lauftreff-Cityläufe nachschmecken:  2015 2016 2017 2018 2019 2021

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Jedes Jahr bietet der Bereich Seefahrt der HS Wismar die Gelegenheit, in Warnemünde das Laufpatent zu erwerben. So auch bei der 6. Auflage am 20.5.22.
Immer eine kleine, exklusive Veranstaltung, da am späten Freitag stattfindend, von der Masse der Studenten wacker ignoriert.

Das originale Seemannssignalhorn (auch als “Ochse” bekannt) brüllte das elitäre Häuflein von 7 3sm- und 8+2 6sm-Patent-Aspirant:Innen etwas verspätet um 16:15 Uhr auf den Kurs.
Die 4-köpfige Lauftreffdelegation machte dann schon mal 40% der 6sm-Besatzung aus, die, umgerechnet auf Landratten-Maße, 11,11km absolvieren sollte.
Aber, um das Erlangen des Patentes nicht ganz so leicht zu machen, wich der Kurs in wesentlichen Details von der Beschreibung auf derWebseite ab. Die entsprechende mündliche Einweisung war nicht bei jedem Starter erfolgreich, wie man später sah.

katjasKatja und Petra, die einzigen weiblichen 6sm-Prüflinge des Tages, ließen sich nicht verwirren und teilten die vorderen Plätze schwesterlich auf. Sehr schicke lasergravierte Medaillen waren der Lohn. Gold für Katja, die auf der schweren Strecke mit einem Pace von 5:12 brillierte. Petra dagegen kommentierte ihren Silberrang mit der Bemerkung  “. . .noch nie so schnell gelaufen!”.
Ringo, zunächst in der Nachhut angesiedelt, arbeitete den Pulk von hinten auf und sicherte sich mit einem für die sehr tiefsandige Piste phänomenalem Pace von 5:00 “nur” den Platz 6 der Herren.

Wer, wie schon letztes Jahr, an dem Prüfungsteil “Terrestrische Navigation” scheiterte, war Jörg. Nach Ringos Vorbeimarsch als Letzter des Pulks unterwegs, gedachte er, schön auf Sicht zum Vordermann zu laufen. Jener aber war im entscheidenden Moment im Dickicht des Küstenwaldes bei der Wilhelmshöhe abgetaucht. Zumindestens schaffte es Jörg dann nach einiger Verwirrung, einen passablen Rückweg zu finden, der aber leider etwas zu kurz geriet. Da half auch eine Extra-Runde auf dem TZW-Gelände nicht mehr, es wurden nur 9km.

Das müss wohl noch geübt werden, nächstes Jahr steht eine Nachprüfung an.

Wenn ich richtig gezählt habe, war das jetzt die erste Cup-Gelegenheit, die von Lauftreff-Kämpen wahrgenommen wurde.
Ein erschütterndes Wechselbad von Licht und Schatten tobte an diesem Samstag, welcher nicht nur dem Laufcup, sondern gleichzeitig auch der Landesmeisterschaft “Bahn” gewidmet war – eine gute Gelegenheit, einen halben Extra-Cup-Punkt abzustauben, aber auch hochkarätigere Konkurrenz zu begrüßen.
Zunächst jedoch scheiterte Petras Start an organisatorischen Problemen und sie muss sich die Gelegenheit, erste Cup-Punkte zu sammeln, für später aufheben. Vielleicht steigt ja ihre bisher schon gute Saison-Form bis dahin noch weiter an?

Eine wahre Form-Explosion dagegen zeigte Katja, als erste Lauftrefflerin mit ihrer AK in der aufkommenden Mittagshitze gestartet. Nach dem sie in guter Laune ihre Runden bei partiell steifem Gegenwind absolviert hatte, streikte beim Finish seltsamerweise die Anzeige. Kurz blitzte dann ein 48:xx  auf – ein Medaillenplatz der AK-, um unerwartet durch ein “disq.” abgelöst zu werden. Mehrfach übergetreten, ohne eine Verwarnung erhalten zu haben. . . Schöne Cup-Punkte weg.
Aber von Strava wurde Katja mit einem ganzen Strauß Auszeichnungen und PRs überhäuft   – Bestleistungen ohne Ende seit Beginn der Aufzeichnungen.
Mit dem daraus gewonnenen Stolz und Selbstvertrauen werden die nächsten Cup-Punkte nur so regnen!

Am Nachmittag erst hatten dann die beiden teilnehmenden mehr oder weniger Alten Herren des Lauftreffs ihren Auftritt.
Steffen und Jörg hatten aktuell nicht ihren stärksten Tag erwischt, das eigentlich dem derzeitigen Leistungsvermögen entsprechende sub 50min haben sie deutlich verfehlt. Und das trotz der Anfeuerung aus der Fankurve.
Steffen kam in seiner AK mit 52:48 auf Platz Platz 7 und somit zu seinen ersten 19,5 Cup-Punkten.
Eine halbe Runde danach dackelte Jörg mit 53:43 über die Ziellinie. 5min nach dem vorlaufenden AK-Konkurrenten, und gar noch gelobt vom Rundenzähler für die letzte “schnellste” Runde. “Am wenigsten langsame” Runde klingt ja auch nicht so gut.
Aber wo viel Schatten ist, muss ja auch irgendwo viel Licht sein – Jörg wurde kurz vor Schluss mit der Mitteilung überrascht “Du bist Dritter” – weiter vorne hatte jemand aufgegeben. Und so fand relativ unverdient, aber hart erkämpft, eine sehr schicke LM-Bronze-Medaille einen neuen Besitzer. Manchmal ist pures Durchhalten eben auch was wert, und die 23,5 Cup-Punkte werden gerne mitgenommen.
Im übrigen war Katjas “alter” Trainer aus Jugendzeiten durch das freudige Wiedersehen mit ihr (nach 30 Jahren!) so gepusht, so dass er diesen zuletzt gestarteten Pulk der Senioren mit weitem Abstand gewann. Jörg fühlte sich so oft überrundet, dass er sich fragte, ob der Sportfreund Bockelmann Extra-Runden gelaufen war, um das Hochgefühl des Vorbeizischens öfter zu genießen.

Sabine, diesesmal verhindert, war virtuell trotzdem anwesend. Als ein anderer Teilnehmer von ihrem Nicht-Start erfuhr, vernahm man ein trockenes “Na die hätte auch mit einem Bein gewonnen. . .” :-)

Finish

Finish

Wiedersehen

Wiedersehen

Steffen

Steffen

Jörg

Jörg

Edle Bronze

Edle Bronze

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