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bildEine kleine, aber zu allem entschlossene Abordnung des Lauftreffs fand sich am 24.2. in der heißen Zone am Wikingerspielplatz anlässlich des 9. Fiko&Zoo-Winterlaufes ein.  Es galt, nicht nur für seinen nach langer Wettkampfpause Lauf-lechzenden Körper, sondern auch für die menschlichen und tierischen Mitarbeitenden und Auszubildenden von Zoo und Fiko etwas Gutes zu tun – für jeden gebuchten Laufkilometer ging ein Euro in den entsprechenden Topf.
Man soll ja leicht frösteln vor dem Start – das war gewährleistet, da mit dem Dauerregen (von dem nur noch 1 kleine Modderpassage zeugte) auch die frühlingshaften Temperaturen verschwunden waren. Zum Ausgleich gab es den schönsten Sonnenschein, so dass beinahe von perfektem Laufwetter gesprochen werden konnte.
Das Gros unserer Abordnung entschied sich für zwei zu meisternde Runden, die sich auf 5km summieren sollten. Am Ende fehlten aber gut 500m, so dass nichts anderes übrig blieb, als entsprechend über das Ziel hinauszuschießen und durch einen geschickt platzierten Wendepunkt doch noch auf die gewünschte runde Zahl zu kommen. Und schließlich hatte man dafür ja auch bezahlt!
Doppelter Genuss für Jörg, der nach diesem verwirrenden Anblick noch zwei weitere Runden vor sich hatte in der Hoffnung auf eine ganz besonders runde Zahl und demzufolge einen ganzen km nachzuarbeiten hatte. Eine gute Gelegenheit, der anderen Seite des Zoos einen Kurzbesuch abzustatten.

Ringos Laufuhr liebt ihn – er war zwar hinter unseren anderen 5k-Absolventen unterwegs, da in eine Plauderei mit unserer Ex-Lauftrefflerin Petra verwickelt (wie man hörte), aber bekam den besten Strava-Pace zugesprochen.

Ein erlesener Kuchenbasar und aufbauende Heißgetränke halfen, die Zeit nach dem Finish angenehm zu verbringen.
Ein Abschlussbericht ist natürlich auf der Veranstalterseite zu finden. Nachfolgend einige relevante Sicherheitskopien aus der dortigen Fotogalerie:

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Ein rasanter Jahreswechsel verteilte sich mit der Hilfe von Lauftreff-und-Freunde auf verschiedene heiße Locations.

2023 ist bzw. war bekanntlich das Jahr des Hasen in Verbindung mit dem Element Wasser. Man spricht darum auch vom Wasser-Hasen.

collageDarum war es nur folgerichtig, dass einige traditionsbewusste und mehr oder weniger Lauftreff-verbundene Sportlerpersönlichkeiten in angemessener Wassernähe zum Jahresausklang letztmalig den Hasen geben wollten. Ein guter Grund, sich zum Silvesterlauf in Kühlungsborn einzufinden, dem zugleich dritten Lauf in der herausfordernden Kübocup-Serie. Besonders bemerkenswert: Unser Steffen hat seine lange Verletzungspause überwunden und zeigte sich erstmalig wieder auf einer amtlich vermessenen Piste – zur Begeisterung des “anderen” Steffen aus Laage, und beide freuen sich schon auf ein spannendes nächstes Wettkampfjahr.
Strava vermerkte gewissenhaft, dass beide Steffens nebst Ringo und Birk bei schönem Laufwetter eine nicht gerade gemütliche gemeinsame 10k-Herausforderung hinter sich brachten. Da konnte auch Jürgen nicht ruhig bleiben. jürgensRemark-kl Noch etwas flotter allerdings bewältigte  unser alter Kumpel Frank seine 5k.
Katja dagegen drehte ihre Jahresendrunde lieber in Warnemünde (Hauptsache, auch in Wassernähe), und hast du nicht gesehen, trotz Schlängellauf um Massen von Jahresend-Touries legte sie einen Mörderpace hin, der die ganze Kübo-Gang glatt in den Schatten stellte. Der Hasen-Pokal ging eindeutig da hin!

Und schon war es Zeit, das Jahr 2024 zu begrüßen.
collageDer 1. LAV rief zum 1. Lauf des Jahres, dem traditionsreichen Neujahrslauf, mit Caro, Katja und Birthe als lockenden Poster-Girls, und so war es unabdingbar für den Lauftreff, eine repräsentative Delegation dafür abzustellen. Es ist schier unmöglich, alle aufzuzählen. Zumindest kann, wenn man Strava zu Rate zieht, bemerkt werden, dass Ringo auf den 10k dem Rest des Lauftreffs bewußt enteilte, während es u.a. die beiden Steffens mit  Katja und Birk über 7,5k etwas gepflegter angingen. U.a. Birthe und FrankS tummelten sich über 5k, während Christine und Erhard den Jürgen behutsam über 2,5k geleiteten.


wasserhaseWie jeder wissen sollte, schwingt oben erwähnter Wasser-Hase sein Zepter bis zum 9. Februar, und so fühlten sich Ringo und Christine noch einmal besonders angesprochen und wärmten spontan den Sildemower See für die kommende Badesaison vor!

Nicht ganz eine Woche Erholung,  dann wartete schon der noch traditionsreichere ESV-Lok-Neujahrslauf darauf, in Würde absolviert zu werden. Lauftreff + Freunde und Familie waren trotz oder gerade wegen des wieder winterlicher gewordenen Wetters zahlreich in der beliebten Sporthalle in der Südstadt zu finden.Vom Lauftreff wollte diesmal niemand die ehrfurchtgebietende rote Startnummer für den ganz langen Kanten haben, es waren ja auch diverse angenehm kürzere Herausforderungen im Angebot.
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Jürgen nebst Toren und Christine und Erhard entschieden sich für die 3k.
Auf den 7k erfrischten sich Birthe und Astrid sowie unsere “Abtrünnigen” Frank und Doreen.
Bemerkenswert: Astrid, sonst eher auf Walken spezialisiert, war am Ende stolz darauf, stattdessen gute 6k am Stück gelaufen zu sein! Und Birthe war die ganze Zeit außer Sichtweite, weil sie aufgrund der aktuellen Rutschigkeit lieber eine etwas abgelegene Waldrunde genoss. Aber 7k sind 7k.

hrbry&mAuf den 11k, bei der Anmeldung fälschlicherweise als 8,2k verkauft, tummelte sich gleich eine ganze “Sechserbande”. Ein eisern, auch bei beißendem Gegenwind zusammenhaltender Trupp, bestehend aus Ringo, Birk, Ralf, Holger und Jörg nebst Michael.Die letzten 3km fielen naturgemäß schwer, weil man ja mental eher auf 8 eingestellt war, aber Ringo machte das Beste draus, hängte noch einen an und hatte dann wenigstens gleich ne runde 12 auf der Uhr.
Anscheinend extra für dieses Lauf-Event hatte sich noch mal schönes leicht frostiges Winterwetter aufgebaut.
Allerdings nicht frostig genug für gewisse Abkürzungen – zu wenig zugeeister Wassergraben, zu glatter Radweg, ein Dilemma für Fred u. Co.
Zum Glück gab es für die Unglücksraben ganz speziellen heißen Tee. Prächtig heißen Normal-Tee gabs für alle anderen Finisher auch, ganz zu schweigen von den restlichen Finisher-Gaben wie süffige Sektlein und Schoko-Häppchen, auch manch energiespendende Schmalzstulle fand dankbare Abnehmer.

Dann war es ja nicht mehr weit, sich gedanklich auf die Regentschaft des Holz-Drachen vorzubereiten. Seine Regierungszeit vom 10. Februar 2024 bis 28. Januar 2025 verspricht Glück und Wohlstand. Na das möcht ich sehen . . .

Die Geduld der Leserschaft wurde ja nun eine Weile über die Maßen strapaziert. Da wäre es doch angebracht, einige Worte über das letzte Quartal 2023 zu verlieren, knapp bevor sich dieses ganze Jahr vollends im Dunst der Vergangenheit verliert.
Was nun haben der Lauftreff bzw. etliche herausragende seiner Mitglieder und Sympathisanten seit dem letzten Bericht so alles angestellt?

Nun, das nächste Großereignis nach dem Lubminer Punktescheffeln war zweifelsohne der traditionsreiche Rügenbrückenlauf.
Durch einen gutplatzierten Post in einem gewissen Sozialen Medium hochmotiviert pustnahmen Ines, Birthe, Ehrhard und Ralf (6k),  Astrid, Conny und Ingrid (10k Walk),  Holger (10k) sowie Ringo (HM) bei recht speziellen Wetterbedingungen diese Herausforderung an. Nicht zu vergessen unsere immer noch freundschaftlich verbundenen Ex-Mitglieder Frank und Doreen.
Gut in Form Ringo, deutlich unter 1:50 und Ralf mit seinem 2. Platz in der AK. Und auf jeden Fall kam auch der Spaß nicht zu kurz.
inerbiasconin Für die unverbesserlichen Nostalgiker hier die Möglichkeit, auf vergangene Großtaten an und auf der Rügenbrücke zurückzublicken: 2022 2021 2019 2018 2017 2016 2015

perfektdie3Nur eine Woche später war es dann Zeit für die ultimative Herausforderung für drei von uns, welche die Jubiläumsauflage des sagenumwitterten Frankfurt-Marathons für ihre erste Auflage so eines langen Kantens nutzten. Nach einem 12 Wochen lang akribisch und vielbeachtet durchgezogenen Trainingsprogramm, liebevoll verabschiedet vom Lauftreff, standen Katja, Matthias und Ringo pünktlich in ihrem Startblock bereit, um die berühmten 42,2k unter die “Hufe” zu nehmen. Und was soll man sagen, sie haben es gemeinsam geschafft, Ringo allerdings ein paar Minuten vorneweg. trepp02 Der ERSTE Marathon, für jeden ein unvergesslicher Höhepunkt in der läuferischen Karriere! Und dass man danach tagelang keine Treppe ohne Stöhnen herunterkommt, das gehört dazu.

sabinesNur eine Woche später wurde es direkt noch mal ernst(er) – es winkte in Gestalt der Landesmeisterschaft Crosslauf in Laage eine der letzten Möglichkeiten, Punkte für den Laufcup MV einzuheimsen. Unsere drei Marathonhelden hatten sich locker soweit regeneriert, dass sie kein Problem darin sahen, sich auch diese Laufgelegenheit zu gönnen. Auch Sabine, Jürgen, Ralf und Holger hofften auf eine Aufbesserung ihres Punktekontos und landesmeisterliche Ehren. Im Rennen um die Landesmeisterschaft auch Micha und Katrin.
Das grandioseste Ergebnis fuhr wie so oft Sabine ein: unangefochtene Landesmeisterinn auch auf dieser naturnahen Strecke! Jürgen durfte das Podest mit Silber dekoriert verlassen. Holger, dem es gelang, seinem Konkurrenten Ralf um eine gute Minute zu enteilen, verpasste trotzdem den dritten Platz. Und so ging es auch Katrin.
Der Spaß auf der gut präparierten Strecke blieb aber nicht zu kurz, unabhängig von den Platzierungen. Zur Ergänzung der Bericht von Fiko.
ringo_klmicha02klralf_edkaPa
sabine_kl
jürgen_klplanMan guckt ja gerne, was unsere früheren Mitstreiter so machen: Frank Schramm holte sich zur selben Stunde beim Rostocker Herbstlauf in einer souveränen Performance den ersten Platz der M65 über die 5k.

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Und genau eine Woche später war schon wieder der Termin für eines der beliebtesten Laufereignisse der Region – den Graal-Müritzer Schneckenlauf – herangekommen. Mittlerweile auch schon der mit der Nummer 27!
Von Lauftreff und Anhang 16 Athletierende an der Startlinie parat!
Im Gegensatz zu zahlreichen früheren Gelegenheiten begleitete diesmal herrlichster herbstlicher Sonnenschein die in Streusel-Vorfreude dahingleitende Läuferschar, und da konnte manche Bestleistung nicht ausbleiben. Dazu zählen gewiss die 1. AK-Plätze von Sabine und Jürgen (der schön von Matthias gepaced wurde) über die 5k und auch der Bronze-Rang von Katrin (die von Katja gepaced ihrem Micha entwischte).
Ein Dreifach-Triumph ist über die 5k-Walking-Distanz zu vermelden: Karin und Astrid konnten beide mit Silber auftrumpfen während Ingrid sich gar einen ersten Platz sicherte. Bemerkenswert war auch die Nachwuchsarbeit von Holger, der mit seinem kleinen Eddy die 2k stemmte und sich bei der Gelegenheit auf der ungewohnten Kurzstrecke mal eben den ersten Platz holte (wenn auch ein klein wenig davon profitierend, dass die M65 auf dieser Strecke nicht so stark besetzt war).
Ringo bleibt der Ruhm, dieses Jahr als einziger Lauftreffler die 10k bewältigt zu haben. :-) Und! die beste Nachwuchsarbeit wurde beobachtet: Sein Svend holte sich Bronze über die 5k und Toren einen 4. Platz.
Wie meistens geht der Blick auch auf die bei uns “Ausgebildeten”: Frank durfte sich in seiner AK über 5k Gold freuen und Doreen zog mit Silber über 10k davon.
Die abschließende Schneckenvertilgung war mal wieder ein wohlverdienter Regenerationsturbo.
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cYKfLWriWFkp7sZfQp3OrQS7YnxatN1Cw2n4Ku5vo9I-2048x1511Nach 14 Tagen verdienter Erholung ging es weiter: Just an dem Tag, an welchem Katrin ihren ziemlich runden Geburtstag zu feiern wusste, und Jürgen sich von dem gleichen Ereignis des Vortages zu regenerieren hatte, war der Termin für eine weitere Auflage des legendären Recknitztaler Salzlaufs herangebrochen. Bisher oft aufgefallen durch mehr als extreme Witterungsbedingungen, vgl. 2019 2021 2022.
Und nicht zu vergessen die eklatanten Höhenmeter, die manch einem beim Erklimmen des berüchtigten Marlower Kirchenberges (in Fachkreisen auch als #kackberg bekannt) ein Stoßgebet entlockten.
Ringo, Holger und Ralf sowie unsere ex-”Azubis” Doreen und Frank ließen sich davon aber nicht abschrecken und wurden dafür reichlich belohnt. Ringo, die geringe Besetzung seiner AK gewieft ausnutzend, holte sich ungefährdet sowohl den dortigen Platz 1 als auch den unserer Lauftreff-Delegation. Für Ralf, der diesmal Holger abhängen konnte (kleine Revanche), gab es Platz 2 der hart umkämpften M65, worauf Holger auf dem 3. Rang landete. Frank musste sich mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben, mehr als zufrieden aber über seinen bisher zweitbesten Lauf über die 10k sein. Wenn Strava das sagt… Doreen schließlich durfte sich auch über einen gepflegten Platz 2 freuen.

cannondie4-02sonne02Den gleichzeitig stattfindenden Seelsorgelauf diesmal ausgelassen, konnte manche(r) das nächste wahrhaftig stimmungsvolle Event nicht außen vorlassen – den Mönchguter Brennereilauf. Wie schon im letzten Jahr eine feuchtfröhliche Angelegenheit. Eventuelle Platzierungen haben hier hinter dem Spaß eindeutig zurückzustehen, wozu auch die dort verabreichte ganz spezielle Läufernahrung beiträgt.
Aus der Ausschreibung: “Der Spaß bleibt das Hauptziel dieser Veranstaltung.  Deshalb wird auch in diesem Jahr auf eine Zeitnahme verzichtet. Auch an dem Motto “Shot oder Squat” wird festgehalten. Am Ende eines jeden Kilometers müssen die Teilnehmenden somit wieder entscheiden, ob sie einen Kurzen einer ausgewählten Spirituose der Störtebeker Brennerei probieren oder 10 Kniebeugen machen wollen.
Katja, Ringo, Katrin und Micha bildeten die diesjährige Abordnung des Lauftreffs und nahmen bei schönstem Winterwetter die beiden Hauptaufgaben wahr – überwinden von 10k und verantwortungsvolle Verkostung diverser Brennerei-Spezialitäten. Denn wie man hörte, war zur Zählung der Squats die Anzahl der Finger an der Hand eines Sägewerkers mehr als ausreichend.
408118000_3500334023514060_4497508057049514683_nseeJetzt könnte man meinen, der schon am darauffolgenden Tag anstehende Ratzeburger Adventslauf, immerhin 26 höhengespickte km um den Großen Ratzeburger See, hätte Katja und Ringo sozusagen den Rest gegeben. Aber nein, meinte sie, das war eine schöne lockere Aktion, viel weniger anstrengend als das Shot-Spektakel. Erstaunlich, vor allem, wenn man an frühere “Schreckensberichte” denkt – z.B.  2016 2019 2022 . Nach 2:33:07h wurde ein schönes gemeinschaftliches Finish dargeboten, und in der Liste ließ Ringo ca. 35% der Starter hinter sich, Katja schaffte das sogar mit 39% der StarterInnen.

aufrufselfieDer darauffolgende Samstag versprach, ein ganz trauriger zu werden, denn der traditionelle Nikolauslauf des ESV Lok Rostock wurde abgesagt! Das konnte der Lauftreff ja so nicht stehen lassen, und so wurde spontan eine klitzekleine Ersatzveranstaltung ins Leben gerufen. Ungeachtet des Schmuddelwetters wurden einige Runden unter Verwendung des Tannenweges gedreht, und wer dabei nicht warm wurde, konnte dies bei den anschließend dargebotenen Heißgetränken und weihnachtlichen Knabbereien nachholen.

6rsovpR3pW9v-TTnsZioQglOw_rs07vS0WILHH_3bG4-1605x2048Ganz am Schluss soll schließlich nicht versäumt werden, des am 3. Advent zelebrierten Laager Stadtlaufes zu gedenken! Jürgen war dabei und genoss ohne Leistungsdruck ein entspanntes weihnachtliches Läufchen gemeinsam mit Frank.

Damit verabschiedet sich die Redaktion fürs erste, wünscht eine erbauliche Rest-Adventszeit, einen fleißigen Weihnachtsmann und einen dynamisch-sportlichen Rutsch ins Neue Jahr!

Graal-Müritz, oder Lubmin, das war die Frage am zweiten Oktober-Wochenende.

wiki-museumNun, zunächst fanden sich das bekannte Laufpaar Doreen und Frank sowie Jörg nebst Filius Michael  im Graal-Müritzer Rhododrendonpark ein, um die nicht ganz 10k des AOK-Erlebnislaufes unter die Füße zu nehmen – eines der üblichen Angebote des Dünenläufer-Racedays.
Schon im Vorfeld wurde es recht lustig für Jörg – arg spät angekommen, war nur noch ein Parklückchen an einem Bauzaun zu haben. Eigentlich sehr schön und keinem im Wege . . . aber es kam eine nette Dame eilig herbei und meinte, die Knöllchenbrigade warte nur auf so einen Schlawiner. Und hast du nicht gesehen, rückte sie ihr eigenes vor dem Heimatmuseum platziertes Gefährt paar cm beiseite und winkte einen hinein. Wie sich ergab, auch eine gelegentliche Läuferin, nur nicht momentan.
Aber für Michael wards noch viel lustiger. Das aufregende Einparking verpasst, weil hurtig zur Nachmeldung geeilt … ach, keine Startnummer mehr erhalten.  . .  aber völlig kostenlos den umfangreichen Starterbeutel abgefasst und als Freelancer auf die Strecke gewunken :-)
Wie es beim Dünenläufer so üblich ist – als “Kurzstreckler” kann man zunächst den Start der längeren Distanzen bejubeln. Sodann wird man zum Zielbereich gebeten, und wenn alle sich den genug angesehen und in ihr internes Navi übernommen haben, beginnt die traditionsreiche Ehrenrunde, welche unter Führung der amtierenden Rhododendron-Königin in einem eleganten Bogen zur Startlinie führt. Mancher ist dann schon mal reichlich aus der Puste, aber es hilft nicht, nach einem zünftigen Count-Down geht es dann erst richtig los, von einem zünftigen Blasorchester wird man direkt auf die Strecke gepustet.
bläserUnd dann pirschte man so dahin und genoss das perfekte leicht kühle Laufwetter. Auf einem Teil der Strecke hatte man einen schönen Seeblick und durfte recht frischen salzigen Wind genießen, während man den Wogen beim Anbranden zusah.  Nebenher schrubbte man so seine km, teilweise auf sehr schmalen Naturpfaden, gelegentlich auch in bebautem Gebiet und vor allem auf seehr langen Waldwegen. bell&medalAm Ende durfte Frank – neu und sehr heiß in der M65 -  als Erster unserer kleinen Delegation und zweiter der AK dem Finisher-Glöckchen lauschen, gefolgt von Michael, Jörg und Doreen. Nach ein wenig relaxen, die Ergebnisse betrachten und verlorene Energien nachfüllen, dann der Abschied.
Vor der Heimfahrt schaute Jörg spontan beim Heimatmuseum vorbei, und siehe da, die hilfreiche Knöllchenverhinderin waltete ihres Amtes im Eingangsbereich und bewachte den Spendentopf. Na der musste dann ja noch ein bisschen aufgefüllt werden.

Hier nun muss man zugeben, sooo schwer war oben erwähnte Entscheidung dann ja doch nicht. Denn Lubmin war ja erst anderntags.

team_klDort war statt Genuss eher Leistung angesagt, denn beim Fredrich-Gedenklauf in Lubmin ging es nicht nur um schnöde Laufcup-Punkte, sondern sogar um die Landesmeisterschaft 10k-Straße von MeckPomm!
Vom Lauftreff delegiert  Sabine, Matthias, Holger und Jürgen. Und Frank fühlte sich schön aufgelockert vom vortägigen Race-Day und nahm gerne noch 5 Lubmin-Kilometer mit, ohne sich dem Meisterschaftsdruck auszusetzen.
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Welches Fazit kann man nun ziehen? Neben dem Spaß gab es auch Ergebnisse. – Sabine sicherte sich mit großem Abstand die Landesmeisterschaft und die volle Punktepackung, Jürgen musste sich einem Bezwinger beugen und mit 24,5 Punkten zufrieden sein, ganz ungewohnt für ihn. Holger dagegen erheimste zwar “nur” 22,5 LC-Punkte als Vierter seiner AK, aber wurde dadurch eine Altlast von 17P los, so dass er sich über die größte Verbesserung freuen kann.
Die mediale Begleitung bzw. Nachbetrachtung durch Sprintefix und Fachpresse blieb nicht aus! Es sei gestattet, die besten Fundstücke mit Dank an Sprintefix hier zu präsentieren.

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machte sich eine Woche nach dem Staffelmarathon auf die (Lauf-)socken. Es war nämlich die erste Auflage des Warnemünder Planetenlaufes ausgerufen worden, in Würdigung des neugestalteten Planetenweges, und finanziert durch das Preisgeld für die gelungene Renovierung.

teamRingo, Katja, Christine, Katrin und Micha fanden sich pünktlich zum Treffpunkt am Leuchturm ein, um diesem neuen Event etwas zusätzlichen Glanz zu verleihen. Illuminiert von dem überaus goldig neu gestalteten Sonnenmodell eben dort.
Startgeld musste kein Läufer bezahlen, um so erfreulicher, das aufgebaut und aufgetischt war, wie bei einem Großevent.  Zelte zum Umziehen waren vorhanden, Arne Welenz hatte eine Bühne aufgebaut und moderierte, Studenten schnitten Bananen und Äpfel (es wurden sogar die Kerngehäuse im Apfel entfernt) auf und haben sie so nett und liebevoll an die Läufer verteilt.
Zuerst wurde der 3 Kilometer Lauf gestartet. Als die Läufer wieder im Ziel waren, ging’s für die 8 Kilometer los. Einmal am Sonnensystem lang bis Wilhelmshöhe und wieder zurück.
Man konnte das Ganze als Genusslauf nehmen, oder auch, wie Ringo, sich eher im Wettkampfmodus fortbewegen. Ab km5 (endlich wieder fester Boden) explodierte er geradezu.  Auch Katja drehte dort zunehmend auf und legte auf den letzten 800m einen recht zügigen Endspurt hin.
Insgesamt war es ein schönes Erlebnis, das auch der Warnemünder und überörtlichen Fachpresse nicht verborgen blieb, es könnte gern öfter wiederholt werden.

Es ist immer noch Einiges aufzuarbeiten!
Das nächste näher zu betrachtende Ereignis ist der Staffelmarathon Dierhagen. Lange Jahre sozusagen das “Wohnzimmer” des Lauftreffs gewesen. Wenn man das mal Revue passieren lässt . . . da kann man schon die eine oder andere nostalgische Träne zerdrücken: — 2012 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023

2023 nun schon der 17. seiner Art. Der Zulauf von Seiten des Lauftreffs war dieses Jahr mal etwas gedämpfter als gewohnt.  Gerade mal eine Staffel brachte der Lauftreff dieses Jahr zusammen, und das auch nur dank verwandschaftlicher Unterstützung, indem Ringo und Jörg ihren Nachwuchs in die Bresche warfen. Und dann hatte auch noch eine andere Truppe, die schneller beim Anmelden war, den traditionsreichen Teamnamen “Team Sonne” für sich weggeschnappt. Nun, Cheforganisator Ringo löste das elegant, so wurden eben er selbst sowie Frank Schramm, Frank Bennis, Holger, Ralf, Michael und Jörg für das Team “1. LAV Rostock – Lauftreff Team Sonne” an Bord geholt. Und die diesmal als Supporter und Groupies angereisten Katja, Christine und Erhard nicht zu vergessen!
zeltEpisch wie dieser Name dann auch der Veranstaltungstag. Frühe Ankunft sicherte die besten Parkplätze, in deren Nachbarschaft dann umsichtig das Vereinszelt aufgebaut und mit diversen aufbauenden Köstlichkeiten bestückt wurde.

Dsc06002edNach dem Anpfiff wurde es gleich mal spannend: Ringo, der alte Taktiker, versteckte sich während der anfänglichen Ehrenrunde gewieft am Ende des ausgedehnten Feldes, um dieses dann kraftvoll von hinten aufzurollen. Dsc06004klFrank Schramm trat als seine Ablösung auf den Plan und machte seine Sache auch sehr ordentlich. sv&hoklAnschließend ließen sich Holger und darauf Svend (ein bisschen gepusht von Ringo) den frischen Seewind und die erholsame Waldluft um die Nase wehen. Dann war auch schon Jörg an der Reihe, mit denkbar knappem Abstand der Senior des Teams. Dsc06032edDsc06028edDa hatte Michael noch etwas Zeit, sich mental und körperlich auf seinen Beitrag vorzubereiten, wobei die ihm von der unerbittlichen Katja verordneten Dehnungseinheiten zu letzterem wohl einen guten Beitrag leisteten. Dsc06042edDsc06055ed2Nachdem Michael dann auf die Sekunde genau wie sein alter Herr gefinished hatte (die Gene mal wieder…) drehte Ralf eine etwas flottere Runde bevor dann Frank Bennis ein Hochgeschwindigkeits-Finish hinlegte.
Fazit – wunderbares, nicht zu feuchtes, aber nicht zu trockenes Laufwetter. Die Temperaturen gerade richtig. Die in manchen Jahren beinahe lebensrettende Feuerschale war diesmal nur als Deko im Spiel.
Was aber wie immer keine Deko war – der zu durchpflügende Sand auf dem Strandabschnitt. Wenn man danach erst mal wieder festes Land erreicht hat, kann es passieren, dass man 5km zur Erholung braucht – dann ist die Runde aber schon längst vorbei. Dies musste Jörg schmerzlich erfahren. Auf dem letzten Waldstück von einer später gestarteten Athletin noch überholt – und trotz dem dadurch lesbar gewordenen motivierenden Rückenaufdruck “Slow Motion” war es nicht möglich, wenigstens da dranzubleiben.
stroh03klpreisAber egal, welchen Pace man aus sich herauskitzelte, jeder gab was er konnte und ein Lohn waren die dieses Jahr besonders glitzernden Medaillen.

Frank Schramm durfte sich gleich zwei davon umhängen, denn er drehte auch noch eine Runde für  “RSAG Sprinter”. Da waren wohl noch Reserven.
Alle Ergebnisse guckst Du hier.

wäre auch schon wieder vorbei. Nach dem letzten Kurzbericht wartete er mit noch einigen lauftrefflichen Vorkommnissen auf, über  die man berichten sollte.

Zunächst war ein ziemlich entscheidungsschweres Wochenende zu überwinden, denn am 16.9. buhlten gleich 2 Heideläufe um die Gunst der Läuferschar.
micha-klZum einen
lockte der traditionsreiche Heidelauf Baabe mit Laufcup-Punkten. Micha und Katrin tauchten dort auf, aber in der Finisher-Liste nur Micha. Mit einer Bestzeit über die 15k (!), die mit 20 Punkten belohnt wurde. Ein gut Teil des Elans geht sicherlich auf die Anfeuerung seitens Katrin zurück,  welche ansonsten noch ein wenig von ihrem grandiosen Erst-Marathon regenerierte.

Petra, nun Fiko, aber mit guter Lauftreff-Ausbildung :-) , glänzte mal wieder golden und holte sich über die 10k die verdienten 25 Pünktli.

Dsc05975klZum anderen galt es ein quasi-Startup zu supporten – in der Rostocker Heide war nämlich eine formidable Bank(en)krise zu überwinden, und deshalb riefen HeidehopperInnen-und-Freundelnde zum ersten Heidelauf. Astrid, Karin und Jörg vereinten sich mit weiteren 64 Athletierenden, um mittels ihres Startgeldes zur Finanzierung einer dringend benötigten naturnahen Sitzgelegenheit für ermüdete gerade-nicht-mehr-Wandernde und ausgepowerte nicht-mehr-laufen-Könnende beizutragen.
(ich hoffe, jetzt fühlen sich alle gemeint)
Das Laufwetter war angemessen – nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu feucht – und eine schöne naturnahe Strecke bot sich den Füßen dar. Das Umfeld im Köhlerhof stimmte auch – von Kuchen+Kaffee bis Deftigem verschiedenster Art war das Notwendige im Angebot.
Und das Tollste am Ende – der eingelaufene Ertrag reichte sogar für 2 der erwähnten Regenerationsmöbel – Bankenkrise mehr als abgewendet! Vielleicht werden ja bald Schweizer Verhältnisse erreicht!

zDl7oGWc-lJIbn4GlXZt_d2OElljmVK3_6t_OBlhwZQ-1536x2048dopeMedalUnbeeindruckt von “Heide hier, Heide da?” machte Jürgen einfach mal Distanz zu dieser Konfliktsituation und umrundete stattdessen ganz gepflegt den Beetzsee – natürlich beim “Beetzseelauf“. Der AK-Platz 1 war der Lohn, und bei genauerer Betrachtung der Ergebnisliste sieht man, dass es ihm sogar gelang, zwei wesentlich jüngeren Damen davonzulaufen! Und das ganz ohne Doping!!

Neuer Tag – gleiches Problem.
Auch der folgende Tag war im Vorfeld mit schweren Entscheidungen belastet. Zuerst war es nicht schwer, sich auf den Anfangsbuchstaben -K- der angestrebten Herausforderung festzulegen, aber irgendwann war die Wahl zwischen “Kritzmower Spätsommerlauf” und “Kopenhagen Half Marathon” zu treffen.
Dsc01479klFür ersteren Höhepunkt entschieden sich u.a. Erhard, Frank(S) und Jörg. Auch andere altbekannte Lauffreunde bevölkerten die Arena, spontan wurde sich mit “Sprintefix” verbrüdert!
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Nachdem durch begeisterte Verfolgung der anfänglichen Kinderläufe noch etwas Elan getankt wurde, ging es um 11Uhr auf die etwas über 6k bzw. nicht ganz 10k.
Die Piste war dann trotz vorhergehenden Regens gut “begehbar”, das Laufwetter ziemlich perfekt. Traditionell ist es in Kritzmow aber ziemlich schwierig, als ältere Läuferpersönlichkeit vordere AK-Plätze zu erklimmen, denn in der AK M56-99 wären dazu für unsereinen ziemlich viele sehr hungrige “junge Hüpfer” zu überwinden. Um so höher ist der 4. Platz über 6k von Frank zu bewerten. Und auch der 10. Platz von Erhard, dem zweitältesten Teilnehmer, kann als überdurchschnittlich bezeichnet werden. Jörg wiederum, mit einigem Abstand der Alterspräsident der 10k, muss mit dem 3. und vorletzten Platz der M56-99 auch ganz zufrieden sein, denn wenigstens etliche Jüngere wurden am Ende noch überrundet.
Dsc01482xxEin Hingucker war auch dieses Jahr die liebevoll handgeformte Keramikmedaille und auch das traditionelle Kuchenzelt war eine Besichtigung wert.

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Als die drei obengenannten “es” schon mehr oder weniger geschafft hatten, erfolgte um 11:48 endlich auch im fernen Kopenhagen der Auftakt zu gar nicht hyggeligen 21,1km, zelebriert u.a. von Katja, Ringo, Holger, Steffen und Matthias plus Christian in ihrem Startblock.
Für einige eine gute Gelegenheit, die 6. FFM-Trainingswoche in Würde abzuschließen. Dazu war es wichtig, die pace-Vorgaben des Trainingsplanes klug einzuhalten und bei regelwidrigen Sprint-Einlagen auch mal Kritik einzustecken.
Wie man sieht, tat das der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch.

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Wer es ganz genau mag, hier die offiziellen Ergebnisse:
Christian, Ringo, Katja, Matthias, Holger, Steffen.

Ziemlich hochkarätig ging es mit dem September los – gleich drei vor- und lauftreffliche Höhepunkte zierten dessen erstes Wochenende.

Zunächst verschönerte Ringo seine und unsere Laufcup-Bilanz als einziger Lauftreff-Vertreter beim Warener Herbstlauf, dem 17. seiner Art. Die hart errungenen 19 Punkte erlaubten es, frühere 16 zu streichen und so auf einen Schlag um drei Zähler aufzusteigen!
ak1pokaleEtwas länger brauchte Sabine, um ihre Herausforderung   – den Usedomer Halbmarathon- zu bewältigen, waren ja auch 11km mehr abzulaufen. Als Erste ihrer AK durfte sie ein  stylisches keramisches Objekt in Empfang nehmen, um es ihrer schon sensationellen Sammlung entsprechender Artefakte hinzuzufügen.
WhatsApp Image 2023-09-02 at 14.45.46Der allergrößte Applaus allerdings ist Katrin zuzudenken, welchen ihren ersten Marathon wohl nicht so schnell vergessen wird. Nichts und niemand konnte ihr den ersten AK-Platz und die Siegervase streitig machen. Nicht mal der lange mörderische Anstieg, der ganz zum Schluß vor dem Einlauf ins Wolgaster Stadion zu bewältigen ist. Geholfen hat natürlich die lautstarke Anfeuerung von Heinrich. “Blick nach unten und kleine Schritte” – so erklimmt man jeden Berg! Und hochemotional fiel Katrins grandioses Finish mit Sabines Siegerehrung zusammen.Drei delegationHöhepunkte? Aber nein, einen gab es noch. Der Spendenlauf Laage gab am nächsten Tag eine schöne Gelegenheit des Runterkommens, und eine kleine, aber feine Delegation von “Lauftreff-und-Freunde” war dabei.
Fortsetzung folgt —

Kinder, wie die Zeit vergeht! Und schon längst ist er verpufft, der ereignisreiche August dieses Jahres. Und der September beinahe gleich mit.  Und weit und breit kein Bericht :-(
Dabei war die vergangene Zeit so  gefüllt mit interessanten sportlichen Events, vielfach auch mit Lauftreff-Beteiligung.
shoot01Fangen wir doch mal mit dem 5. 8.  an – der lang ersehnte Termin der Rostocker Marathonnacht. Gleich 16 7k-Begeisterte aus Lauftreff und befreundetem Umfeld starteten mit 365 weiteren ambitionierten Teilnehmer::*Innen pünktlich um 07:07pm, um jener Rostocker Zahl 7 die gebührende Ehre zu erweisen. Es gab viel Spaß und gute Laune auf der Strecke, das Kollektiv wurde wieder mal gefestigt, aber auch einige bemerkenswerte Leistungen fielen auf. Wenn man sich die relevanten Ergebnisse so betrachtet – die einsame Spitze wurde diesmal von Tatjana erstürmt, knapp gefolgt von Birk und Holger.  Birthe, Paula, Nadine und Ines indes zeigten besonders gute Laune und schafften es, einen hochpräzisen Vierfach-Einlauf zu zelebrieren. Und Jürgen, schon im Vorfeld überdurchschnittlich herausgefordert durch seinen entlaufenen Rucksack mit den Startunterlagen, schaffte es trotzdem, am Ende mal wieder auf dem ersten AK-Platz zu stehen, freundlich gepaced von Maja und Erhard.

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zumHM_klDas war aber noch lange nicht alles. Denn unter den am Ende 930 Finalisten des erst um 19:55 startenden HM waren auch gut 10 “Lauftreff und Verwandte+Freunde” zu finden. Darunter zwei besonders motivierte Athleten:  Matthias nahm den Lauf als krönenden Höhepunkt seines Geburtstages in Angriff, und Frank Schramm gar hatte seine Startfreigabe direkt als Geburtstagsgeschenk zum Reinlaufen ertrotzt!
ship01edDer vielgeliebte Auftakt des HM war wie üblich die beschauliche Schiffsreise zum Startbereich.  Immer dabei die launigen, schon oft erlauschten Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten an Back- und Steuerbord (wenn auch für die Landratten immer die komischen Begriffe “rechts” und “links” benutzt wurden. Wenn man diese nicht jahrelang beim Smisek trainiert hätte, hätte man als Fischkopp gar nicht so schnell gewußt, wo man jeweils hinschauen sollte.).
Wartend in Krummendorf wurde man dann von der tiefsinnigen Betrachtung der dort auch wartenden HM-Pacemaker (welchem sollte man sich hoffnungsvoll anheften??) gelegentlich inspiriert,  und zwischendurch gab es die ersten durchkommenden Ganz-Marathoni zu feiern.
Dann startete auch die Halbe Distanz. Die anfängliche Tunnelpassage sorgte für erste Schwitz-Attacken. Und aus verschiedenen Gründen gerieten unserer Delegation die Pacemaker aus dem Blickfeld.
Die erste Zielstrich-Überquerung der Lauftreff-Abordnung durfte Frank Bennis für sich verbuchen, ganz knapp gefolgt von der beinahe-Lauftrefflerin-gewordenen Nele :-) . Insofern bemerkenswert, weil sie anfangs arge Zweifel hatte, an dem 1:45er dranzubleiben, und dann runde 1:37 machte, boah ey! Sodann wurde das Finish von Sabine in den Annalen verzeichnet, welche aber auch von Christian höchstpersönlich gepaced wurde. Auch Katja und Matthias verloren den 2h-Pacemaker aus den Augen, weil sie einfach zu schnell für ihn und sehr froh über ihr sauberes sub2 waren. Wenn man Ringo nettomäßig betrachtet, kann er das auch von sich behaupten. Und wenn man bedenkt, dass er am Vormittag des selben Tages  mal eben die rund 2000m des Müritz-Schwimmens in unter 1h durchlitten hat, ziemlich phänomenal. Seine Christine dagegen, auf der Müritz 10min schneller, hatte noch genug Kraft über, den Lauftreff als Fahrrad- und Medien-Support zu unterstützen.
ka&ma02klringo_kljö_klkatrin06klJörg hingegen erlitt im Tunnel nicht nur einen GPS-Abriss, sondern auch eine Bleiwaden-Attacke, und so war bald der ersehnte 2h-Pacer dem Blickfeld entschwunden, aber am Ende gelangen wenigstens noch einige Überholvorgänge. Katrin sodann machte mit ihrem sauberen Finish einen weiteren Baustein ihrer Marathon-Vorbereitung klar, während Frank S. sein Finish als vorfristiges Geburtstagsgeschenk genoss. Bleibt noch Michael, der zum ersten Mal seit 2011 so ein langes Ende erfolgreich bewältigte!

<Alle Ergebnisse> <Auszug 7k> <Auszug HM>


WhatsApp Image 2023-08-17 at 22.21.23Fast 2 Wochen später leidlich erholt,  fanden sich Jörg nebst Frank Schramm und weiteren 20 Enthusiasten am 17.8. zum 130.  Stundenlauf bei der “Wilhelmshöhe” ein. Dieser Lauf ist ja seit Neuestem als PAAR-Stundenlauf ausgeschrieben, eine interessante Neuerung. Trotzdem man jetzt nach ca. jedem km ein paar Minuten Pause hat, ist es nicht weniger anstrengend! Auf Frank entfiel die längere Schlussrunde mit dem Zieleinlauf und er legte dabei einen grandiosen Endspurt hin, so dass Jörg, eigentlich total relaxed aus seiner letzten Pause kommend, arge Mühe hatte, wenigstens auf Beinlänge dranzubleiben.
Und, im Vorfeld hatten ja beide auf einen ungefährdeten Spitzenplatz in der Gerontenwertung gehofft – zusammen immerhin die Last von 134 Jahren auf dem Buckel. Es reichte aber nur zu Platz 2 – weit entfernt von den siegreichen “155″! <Alle Ergebnisse>
Es ergaben sich natürlich die üblichen anregenden Fachgespräche im Start/Zielbereich, und u.a. war da von dem bekannten Lokalmatador Jörg Szymanski zu erfahren, dass er diesjährig seine “40 Jahre Marathon” feiert und das mit seinem 109. (oder 110.?) Start, diesmal in Münster, zu krönen gedachte. Immerhin Erholung bis zum 3.9. möglich.
Ganz im Gegensatz dazu konnte Frank die gut aufgelockerte Muskulatur schon am darauffolgen Abend (!) beim Dresdner Nachtlauf in brütender Hitze und toller Stimmung in Bewegung halten, gemeinsam mit seiner treuen Laufkameradin Doreen.

sabineAm 20.8. war dann noch ein flotter Auftritt von Sabine beim Wismarer Schwedenfest und dem dazugehörigen Schwedenlauf zu bewundern. Auch die unermüdliche Katrin mit ihrem Micha schon wieder auf der Piste – ein exakt gleichzeitiges Finish unter 1h, wie es sich für ein eingespieltes Paar gehört.
Als gereifte Laufpersönlichkeit kann man dort aber irgendwelche vorderen Platzierungen voll vergessen, da es nur eine Erwachsenenklasse ab 18 gibt – die berüchtigte AK4.

Ringo dagegen verlor zur gleichen Zeit schon wieder den Boden unter den Füßen – ein Effekt, den die meisten beim Ribnitzer Boddenschwimmen erleben.
Aber 1073m in 40 sek , d.h. 100m in 3 sek – das muss erst mal einer nachmachen! Die Vantage M kann nicht irren :-)

Fortsetzung folgt —

appellSo etwa das Motto für  die Laufabtrünnigen, die es als Mitwirkende der “Critical Mass” wieder mal mit einer anderen Sportart versuchen wollten. Die Herausforderung: die Strecke vom Neuen Markt nach Warnemünde sinnig und in geschlossener Formation zu bewältigen. Diese gut 27km wurden dann ganz entspannt in ca. 2:10h herumgebracht.

Und dabei konnte man direkt mal seinen inneren Rebellen rauslassen und bei ROT über diverse Ampeln fahren (!!) – und das auch noch ganz legal :-) (solange man den Pulk nicht verläßt).
Kurz vor Ortseingang Warnemünde kam es am Ende direkt noch zu kleinen hartumkämpften Zielspurts auf der Stadtautobahn, womit der Sportlichkeit Genüge getan war.
Um so größer dann der Kontrast am Leuchtturm – das Weiße Klavier, Romantik ohne Ende und die Fahrräder zur Hochstrecke gebracht.
Und für die Heimfahrt galt dann – rette sich wer kann.
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Nun gab es ja lauftreffliche Sportsfreunde, für die das noch nicht genug der Radlerei an diesem WE war. Und so fanden sich – trotz angedrohter Starkregenereignisse – etliche Unentwegte zu einer etwas zügigeren Runde “Giro Rerik” zusammen. Dem Regen geschickt davongefahren – aber nicht dem Pannenteufel. Manchmal ist eben einfach die Luft raus – was zu beheben war und der Begeisterung keinen Abbruch tat.

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