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oder aus vietnamesischer Sicht: dem der Katze, das war der 18. Spendenlauf auf der wohlvertrauten ca. 2,5k-Runde im Barnstorfer Wald.
Auch Andere wollten dieses symbolträchtige Datum läuferisch feiern, und so gab es als Konkurrenzveranstaltung zur selben Stunde den Laager Neujahrslauf zu zelebrieren. Da musste der Lauftreff sich quasi zerreißen: Jürgen, Ringo und Christine kommandierten sich selbst nach Laage ab. h&coDas wurde von Petra und Holger auf der Rostocker Seite aber locker kompensiert, indem sie nicht nur sich selbst, sondern auch etliche ihnen anvertraute hoffnungsvolle junge Lauftalente auf die Strecke schickten. e&singiUnd dann waren da auch noch Sandra, Inge, Erhard und Jörg zu finden, wobei letzterer aktuell eher dem “Jahr der Schildkröte” (Irokesen?) zugeneigt ist. Den Vogel aber schoss diesmal Katja ab: Katja, welche ihre Hausgemeinschaft zu einer spendablen Walking-Runde inspirierte, schaffte es gar bis in den Sonderbericht der Ostseezeitung. oz

Man soll vor dem Start ja leicht frösteln, und dafür war wettermäßig bestens gesorgt. Mit der Ansage “180 Teilnehmer, 3200€ Spendenerlös!” wurde der Teilnehmerschar dann aber gleich etwas wärmer und mit dem Startschuss konnte es dann entsprechend aufgelockert losgehen, auf die noch vom LAV-Neujahrslauf sattsam bekannte Runde. Ein interessantes Detail aber wurde geändert, eine kleine moddrige Abkürzung entfiel! Sah man beim NJL noch etliche Laufuhr-Besitzer verwundert ihre Geräte schütteln und zu dem Schluss kommen, dass die Rundenlänge generös übertrieben dargestellt worden war, stimmte diesmal alles! Und da man ja nicht immer auf der Ideallinie dahinstreben kann, kam für die 4-Runden-Absolventen gewöhnlich etwas mehr als 10k heraus.
k&coyirkJörg insbesondere hatte das seltene Erfolgserlebnis, Katja nebst ihrer Hausgemeinschaft von hinten aufzurollen, und dabei störte es nur wenig, dass diese ja walkend unterwegs waren :-) .
Obwohl keine offizielle Zeitmessung, lief die Zielstrich-Uhr natürlich mit, und der Blick darauf blieb nicht aus und gab manchem noch einen kleinen Kick, sich gegenüber dem NJL ein wenig zu verbessern.
hotNach dem Finish war es dann Zeit, die sorgsam aufgebaute Infrastruktur, z.B. in Form von wirklich sehr heißem Tee zu genießen.
Mit dem guten Gefühl, etwas für bedürftige Kindereinrichtungen in Tansania und der Ukraine getan zu haben, konnte man sich schließlich heimwärts in Richtung einer wohlverdienten Sonntagsverpflegung begeben.

renntiereUnd übrigens: auch in Laage blieben die Erfolge nicht aus. Ganz speziell konnte sich Christine nach ihren gepflegten 5k über den Gewinn eines wirklich sehr passend gewählten Ren(n)tieres freuen.

Die fruchtbare Wettbewerbssituation zwischen dem LAV und dem ESV Lok bezüglich Neujahrslauf geht weiter.
Sehr kurzfristig wurde das Event des ESV ausgeschrieben, aber rechtzeitig genug, um zahlreiche mit guten Vorsätzen angefüllte Lauffreunde in die traditionelle Stätte, die Sporthalle beim ex-DMR, zu locken. Über die dort gebotenen guten Bedingungen freut man sich jedesmal aufs Neue.
shooting02klUnd es war wieder mal eine große Freude, viele altvertraute Lauffreunde zu treffen. Insbesondere auch die Delegation von Sprintefix mit dem professionellen Foto-Service.
Unser Lauftreff natürlich vorne dabei. Nur unsere Trainerin Birthe wurde von ihrem dysfunktionalen Auto im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rennen geworfen.
Bei der Anmeldung wie üblich die Qual der Wahl: es gilt, sorgfältig in sich zu gehen und den richtigen Tisch anzusteuern, um seinen immer gleichen Start-Obulus  in ca. 3, oder lieber 7, oder 11, oder gar 19,6k zu investieren. Bei den kürzeren Strecken muss sich dann auch noch zwischen Laufen und (nordic) Wandern entscheiden, letzeres eine Option für Astrid.
Nach reiflicher Überlegung gelang es dem Lauftreff, alle diese Optionen zu besetzen, auch durch taktisch geschickten Einsatz hoffnungsträchtiger Nachwuchs-Athleten. Das Gros verteilte sich zwischen den 3 und 11 Kilometern. Frank Bennis und Jörg dagegen gingen ganz pragmatisch heran, alldieweil sie festgestellt hatten, dass bei dem ganz langen Kanten mit nur 0,51€/km ein wahres Schnäppchen abzugreifen ist. Also her mit der ROTEN Startnummer hieß es.
Im Gegensatz zu manchen früheren Ausgaben dieses Laufes (2016 2017 2018 2019 2020), die wahlweise mit Regen, Modderpisten oder Eissturm glänzten, hatte sich diesmal ein nahezu perfektes Laufwetter aufgebaut. Und als pünktlich um 10:01 das Startsignal ertönte, ging es recht frohgemut auf die Strecke, zunächst alle zusammen.
jürgen_klpetra&co02_grholger&co_klJürgen nahm die 3k unter die Füße, dazu gesellten sich Petra und Holger, welche außerdem verantwortungsvoll  die ihnen anvertrauten Jungen Talente an die Freuden des Läuferlebens heranführten.
erh&k&c_klh&a_klschrammi02Auf den 7k tummelten sich Christine, Katrin und Erhard sowie Astrid+Heike. Auch unser unermüdlicher und gut gelaunter Ex Frank Schramm war nicht zu übersehen.
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Eine ebenfalls sehr fröhliche Katja nebst Birk, Ringo und Ralf genossen als Viererbande eine gepflegte 11k-Runde, vorneweg allerdings sehr spritzig Sabine und Matthias.
Als wesentliche Stütze trat Steffen auf bzw. in die Pedale, der zur Zeit leider schweren Herzens aufs Laufen verzichten muss. Umso besser klappte der radelnde Support-Job, immer einen aufmunternden Spruch auf den Lippen und ein Aufbaugetränk in der Satteltasche.
frankByirk-f04_klAuf den 19,6k schließlich hatte Frank Bennis sichtlich Freude daran, diese sehr anspruchsvolle Runde erstmalig komplett zu laufen. Kurz nach dem Start schon im Warp-Modus, entschwand er blitzartig aus dem Sichtfeld des restlichen Lauftreff-Vertreters Jörg.
Dieser fand in seinem mehrmaligen Sparringspartner Fred von Fiko einen fordernden Pace-Maker. In wechselseitiger Führung wurde versucht, das Minimalziel (<2h) zu erreichen, aber ach, die berüchtigten Papendorfer Hügel waren diesmal zu hoch (und lang) und schluckten ein paar Sekunden zuviel. Mit großem Schmerz sah man trotz verzweifeltem Dagegen-Anrennens die :59 verschwinden, und musste sich die zuletzt erblickte Zahl sogar noch zähneknirschend bis zur Urkunden-Ausschreibung merken!
Sehr aufbauend vorher aber der Zieleinlauf durch das Jubel-Spalier der schon gefinished habenden Kurzstrecken-Lauftreffler. Das begeisterte den Jörg dermaßen, dass er noch eine kleine Extra-Runde drehte, um den km-Preis weiter zu drücken und vor allem den ersten HM fürs Jahr abhaken zu können.
Da waren dann aber nicht nur die Laufuhr, sondern auch der Laufkörper am Ende ihrer Kapazität angelangt – Gelegenheit zum kurzfristigen Aufladen wird bei diesem Event zum Glück immer angeboten! DSC04727cor2

denn diesen Zieleinlauf hat der Sportsfreund Bastian von den  NNN klar für sich entschieden: der Bericht vom 6. Neujahrslauf des 1. LAV.
Aber er musste ja im Gegensatz zum Autor dieser Zeilen nicht zusätzlich noch über das bedeutende Vorgänger / ähh, -läufer-Ereignis nachdenken, den Lauftreff-Silvesterlauf am Tag zuvor.
Inspiriert und organisiert von Matthias!

Rutschgefahr!

Rutschgefahr!

Ein 10-köpfiges Spezialkommando des Lauftreffs nahm das Angebot des LAV, die Pfannkuchenversorgung zu sponsoren, inspiriert entgegen und war pünktlich um 11:05 bereit, dem durchwachsenen Jahr 2022 auf der Barni-Hauspiste ein “Adios” zuzurufen.
Auch der Gott des Laufsports verfolgte diese Aktion mit Sympathie, denn pünktlich zum Start der gemeinschaftlich bestrittenen Runde ließ er den Regen verschwinden und holte ihn erst nach dem nach wohlabgemessenen 5k zelebrierten Finish wieder hervor.
Das war aber kein Hindernis, sich bei nettem small talk den reichlich mitgebrachten Köstlichkeiten zu widmen
Aber wie man auf dem Gruppenfoto sieht, begann unaufhaltsam das finale Rutschen und jeder musste schließlich außen und innen leicht durchfeuchtet seiner jeweiligen Party-Location zustreben.

2023 zum Ersten!

2023 zum Ersten!

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Nächsten Tags dann baute sich eine mehr oder weniger gut gerutschte hochmotivierte Läuferschar in den Gefilden des LAV auf. Wahrscheinlich angelockt von dem sensationellen Aufmacher-Foto auf der Anmeldeseite! Voller Hoffnung, eventuellen Kater-Restbeständen einfach mal wegzulaufen. Und der Lauftreff mit über 50% Steigerung gegenüber dem Vortag!
Eingebettet in die insgesamt 106 Kater-Bekämpfer*Innen verteilte sich der Lauftreff auf die Piste und genoss die traditionelle Runde ein- bis viermal. Und, es gab ja keine Startnummern und keine offizielle Zeitmessung, aber manch einer konnte nicht umhin, bei der wiederholten Überquerung des Zielstrichs zur Zeitanzeige zu schielen. Wer mochte, konnte daraus direkt einen kleinen Race-Kitzel ziehen.
Am besten gelang das von uns Ringo, der die 10k am schnellsten absolvierte. Jörg dagegen, strebend bemüht, einem hartnäckigen Formtief zu entkommen, profitierte von den Segnungen eines präzisen Paarlaufes. Die ersten drei Runden ziemlich abgeschlafft und einsilbig von der fröhlich plaudernden  Petra gezogen, war die abschließende Runde endlich mal die, wo er vorne laufen durfte, und es gab auf der Zielgeraden einen richtigen saftigen gemeinsamen Endspurt. Mindestens so saftig wie die gewaltige Pfannkuchen-Parade, die der LAV nebst anderen Läufer-Genüssen im Zielbereich aufgebaut hatte!
Für die Nostalgiker: So war es 2017 2018 2019 2020.

Eine kleine Bemerkung von Ralf soll zum Schluss als Motivation und guter Vorsatz für 2023 für alle hier mal weiterverbreitet werden: Mehrmals die Woche vor dem Frühstück mindestens 5k genießen! Erstens schmeckt dann das Frühstück besser, zweitens lernt der Körper viel über die Fettverbrennung – das, was im Rennen benötigt wird, wenn die Carbos alle sind.

LAV-Bericht&Fotos auf Instagram!

PS: Der Lauftreff war ja noch viel fleißiger, als man so dachte. Manche Jahreswend-Feiern fanden ja weit entfernt statt, aber Neujahrs-Laufen kann man überall. Ganz offiziell tat dies Frank beim “Berliner Neujahrslauf”. Silke und Tino tummelten sich bei einer Fuhlsbüttel-Runde, während Sabine ihre flotten 10k am Neuruppiner See zurücklegte. Und Tatjana ließ es sich nicht nehmen, 10k in Rostocks Osten abzuspulen.

ausschreibungDas Ganz Große Rad wurde nicht mehr gedreht am Damerower Weg, keinerlei Information waren über eine etwaige Fortsetzung der jahrzehntelangen Tradition des Rostocker Nikolauslaufes (u.a. 2015 2016 2017 2018 2019) aufzutreiben.
Aber ehe nun die Ganz Große Lethargie um sich griff, nahm Ringo das Ruder in die Hand. “Dann machen wir es eben selbst, und wenn noch jemand mitmacht, um so besser”.
crowdDa fühlte sich dann doch so manche(r) angesprochen, und eine illustre Teilnehmerschar baute sich nach und nach in Erwartung einer familiären und Leistungsdruck-armen Veranstaltung auf.

Teilnehmer: Initiator Ringo nebst Familie, ebenfalls mit familiärer Verstärkung Ralf und Holger, dazu Katja, Steffen, Astrid, Erhard, Jürgen, Petra, Jörg, und der immer schnellere Frank.
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Pünktlich zum Start begann der Schnee zauberhaft zu rieseln. Nach einem hochprofessionellen Foto-Shooting stürzte shootingsich die Meute dann auf die mittlerweile bedenklich glatte Piste, um ein oder zwei Runden um den verschneiten Neuen Friedhof herum zu absolvieren. Ohne Startnummer und offizielle Zeitnahme, nur der Spaß zählte. Und nur die Vögel schauten zu…, vögelsvon vereinzelten Passanten abgesehen :-)
p&ra&i
s&k
f&jc&e
Nach den Finishs war Nikolaus-gemäße Knabber- und vor allem wohltemperierte Getränkeversorgung reichlich aufgebaut.
Und um nicht von der jahrzehntelangen Tradition des Nikolauslaufes abzuweichen, sorgte Ringo dafür, dass es auch dieses Jahr für jeden Finisher einen zartschmelzenden kleinen Nikolaus gab. nikolausi

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Ein neues Event verspricht die Laufszene von MäcPomm und darüber hinaus hochprozentig aufzumischen: der Mönchguter Brennereilauf. Am 3.12. fand die erste Auflage dieser doppelten Herausforderung statt, und Katja nebst Ringo ließen sich verlocken, daran teilzunehmen und sich neunmal der brennenden Frage “1 Shot or 10 Squats?” zu stellen. Wie man später sah, gewann die erste Alternative mit weitem Vorsprung.
In der Fachpresse fand eine gebührende Würdigung statt, aber besser noch, weil ohne paywall,  ist der brandheiße Bericht von Lauftreff-Teilnehmerseite.

Und schon hat Katja das Wort!

Ganz spontan entschieden sich Ringo und Katja Samstag, am 1. Brennereilauf in Mönchhagen teilzunehmen. Andy Arndt vom Recknitztallaufverein (welcher auch für den kürzlich überstandenen Salzlauf steht) hatte die Werbetrommel geschlagen……

r&k02_klr&k&a_klDie weite Strecke nahmen sie in Kauf, denn Spaß wurde versprochen. Auf der Anfahrt ein Schild am Straßenrand – Vorsicht Treibjagd!
Pünktlich zum Nachmelden waren sie dann am Zielort……mit Bechern in der Hand, welche man zum Lauf mitnehmen musste, ging es nochmal ins warme mit Stroh ausgelegte Zelt. 14 Uhr dann der Startschuss, die Stimmung toll, über 250 Starter, viele Wanderer! Im Schneesturm ging es dann zum ersten Shot, dann zum zweiten…..Katja als Fahrer durfte bis auf zwei Stationen nur nippen, den Rest mussten dann Ringo und auch Andy trinken. Einige hatten schon leichte Wortfindungsstörungen im Ziel, wenn ein Shot nicht ausreichte durfte man sich auch nachschenken lassen. So fand sich im Zelt nachher eine lustige Truppe wieder :-)
Bei der anschließenden Tombola gewann unser Ringo dann auch noch eine Flasche Rum im Wert von 50€, ……….na dann Prost, dieses Event hat sich allemal gelohnt! Wohl jetzt immer am zweiten Adventswochenende.
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Am nächsten Tag, dem 2. Advent itself, wurden lockere 10k auf den Höhen und Tiefen des Hütter Wohldes abgespult, ganz ohne in die Versuchung von “Shot-or-Squat” zu verfallen, und der neidische Jörg durfte sich die tolle Story vom Vortag anhören.
Man könnte bei der nächsten Gelegenheit ja beinahe schwach werden . . .

routeDen Auftakt machte Maja mit ihrer Teilnahme am “OSTSEEWEG Adventswandern“.

Wenn man “Distanz: 25,00 km, Höhenmeter: 276 m, Zeit: 4h 5min” auf sich wirken lässt, war das ja eine ziemlich flotte Angelegenheit.
Bevor aber diese Daten ruchbar wurden, Maja jedoch schon eine Stunde auf dem besten Wege dahin war, erfolgte etwas weiter westlich der Startschuss zu einer noch wesentlich flotteren Aktion, und Wandern war dort wahrlich nicht angesagt, denn es ging um den legendären Ratzeburger AdventsLAUF.

Und hiermit wird das Wort an Katja übergeben …………….


Ratzfatz um den See -von Katja-
banner02croute&LogoDer jährliche Adventslauf in Ratzeburg, immer am ersten Advent, der 32igste schon (Ringos Siebter oder Siebenter, wer weiß es schon :-) , stand bei uns auch 2022 fest im Kalender. Die Vorfreude war da, aber auch jede Menge Respekt. Wusste man doch, worauf man sich einlässt….26 Kilometer, nach Strava um die 200 Höhenmeter, nach runtastic sogar um die 300….

Schon um 6:17 Uhr die ersten aufmunternden Worte von Birk, das tat gut und für Steffen, der eigentlich abgesagt hatte, war es so viel Motivation, dass er sich kurzentschlossen, zur Freude aller ebenfalls auf den Weg nach Ratzeburg machte, um dann doch die 26 Kilometer in Angriff zu nehmen.
Conny und Ralf machten aus dieser Laufveranstaltung einen Freundeausflug, mit anschließendem Besuch auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt.
Ringo, Sandra und Frank in einem Auto, Heinrich, Sabine und Katja im anderen Auto traf man sich rein zufällig beim Auffahren auf die Autobahn…lief bei uns :-) . So ging es in Kolonne Richtung Ratzeburg.  Gegen 9 Uhr trafen wir auf unserem Vorjahresparkplatz ein, holten dann unsere Startunterlagen, um dann wie jedes Jahr beim Bäcker die hinterste Ecke zu belegen, um uns auf unseren Lauf vorzubereiten. Erinnerungen wurden ausgetauscht….. der eine oder andere fing dann doch leicht vor Aufregung an zu zittern.

all01klpfadSchnell noch vor dem Lauf das jährliche Erinnerungsfoto unter dem Ratzeburger Weihnachtsbaumgemacht… fiel pünktlich um 11.15 Uhr auf dem Marktplatz der Startschuss.
Die ersten 2 Kilometer Straße geht´s leicht bergab, bevor es dann in den sehr hügeligen Wald mit schmalen Wegen weitergeht. Sabine und Frank liefen ihr Rennen, Ringo wurde zu Beginn von den 3 Fiko Läufern als Hase genutzt, ab Kilometer 8 lief er dann mit Katja, Steffen und Ralf gemeinsam. Still war es unterwegs auf keinen Fall, immer wieder kamen wir mit Läufern ins Gespräch……ja es war auch lustig! Ab Kilometer 12 ging es dann links am See zurück, zunehmend windiger, wollten wir uns immer wieder als Pacemaker abwechseln. Renntaktik eben…!
Nur leider scheiterte schon der erste Kilometer an einer Glühpunschstation….sehr lecker, nur Ralf hatte diesen Aufenthalt verpennt, so dass wir wieder ranlaufen mussten. Bis Km 21 hatten wir eine sehr schöne Strecke, Kilometer 17 war der Schönste, dort stand völlig überraschend laut klatschend und jubelnd unser Heinrich….welch eine Freude! Ab Kilometer 21 dann die letzten extremen Höhenmeter, 1,5 Kilometer immer wieder steil bergauf. Tipp von Ringo, so lange wie möglich mit kleinen schnellen Schritten laufen, so spät wie möglich gehen. Einige schafften die Berge auch ohne Gehen, dank dem Training in Hütten. Sabine hatte passende Worte….als ich da hoch bin, habe ich mir immer wieder gesagt „Hütten, Hütten, Hütten“!
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Am Ende haben es alle geschafft, durften sich Suppe, leckere Getränke und ihre Marzipanüberraschung abholen….und ein Foto mit dem Weihnachtsmann war auch noch drin. Mit stolzer Brust ging es nach dem Duschen zurück nach Rostock, wo einige am nächsten Tag erstmal ihre Wunden lecken mussten (IBU hilft :-) ), woran zu merken war, was diese Höhenmeter und diese Strecke so in sich haben.

Mit ostseefrischen Grüßen

Katja Brodny

Anmerkung der Redaktion: Es gibt beindruckende Finisher-Bilder von Tollense-Timing, hier ein kleiner wesentlicher Auszug mit den beigelegten Finisher-Zeiten.

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Zum Schluss noch wieder ein bisschen künstlich-intelligenter Spaß. Man kann ja mal die Eindrücke abfragen, welche in ganz weit zurückliegenden Auflagen der Advents-launigen Seenumrundung bei einigen damals bekannten Sportsfreunden entstanden sein können.
In den finsteren Zeiten, als es noch keine Finisher-Fotos, sondern bestenfalls Beender-Gemälde gab.

Rembrandt

Rembrandt

William Turner

William Turner

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Klimt

Bosch

Bosch

Rubens

Rubens

Dali

Dali

Nach zwei meteorologisch sehr herausfordernden Auftritten (2019 2021) noch nicht genügend abgeschreckt, machte sich eine repräsentative Delegation des Lauftreffs zur nächsten Auflage dieses Events bereit.
Aber auch Petrus war auf dem Posten und ließ kurzfristig das angemessene und gewohnte Salzlaufwetter von der Leine.
Ungeachtet dessen wurde sich pünktlich auf den fahrgemeinschaftlich organisierten Weg gemacht.  Die Pneus durften schon etwas Schneematsch schmecken, die Scheibenwischer hatten gelegentlich etwas wegzukratzen, so dass sich eine entsprechende Erwartungshaltung aufbaute.

Angekommen in der heißen Zone gab es ein freudiges Hallo mit etlichen lieb vertrauten Lauffreund*Innen, darunter unser alter Freund und Salzlauf-Manager Andy. Natürlich durfte unser Ex Frank Schramm nicht fehlen, begleitet von unserer Ex Doreen. Und, ganz wichtig, unser Steffen durfte seinen Laager Konkurrenten und Namensvetter ins Auge fassen, welcher mit komplettem Familienteam angereist war.
Passend zu den vielen freudigen Wiedersehensszenen nahm dann auch das Wetter einen freudigeren Charakter an, ging beinahe in die Richtung eines “perfekten” Laufwetters. Manch eine(r) entschied sich spontan für etwas kürzere Laufkleidung, da man ja an der Startlinie nach alter Profi-Regel gerne “etwas” frösteln soll.

Die Aufstellung

Die Aufstellung

Angetretene Lauftreffler; Angehörige und ex-Lauftreffler:

5k: Christine, Erhard und Jürgen; Frank Schramm.
10k: Sabine, Katja, Holger, Steffen, Micha,Ringo, Jörg; Doreen.
HM: Matthias.
Walking: Katrin, Astrid; Ingrid.

Der Start erfolgte diesmal in Bad Sülze – es ging erst vorbei an der Medianklinik, wo mindestens eine Laufkarriere begann, dann ein wenig durch die Stadt. Nach einer andachtsvollen Runde um die Kirche war bald als nächste Attraktion das Salzmuseum zu bewundern. Durch den Kurpark ging es dann endlich auf den schön griffigen, aber auch sehr sehr langen Radweg nach Marlow. Und der versuchte seinem gefürchteten Image gerecht zu werden, indem er die Läuferschar mit einem recht steifen und gewaltig kühlen Gegenwind begrüßte (wenn auch kein Vergleich zu den früheren Salzläufen 2019 2021). Da war man recht froh, wenn man als Handschuh-Verächter seine Finger in den Tiefen eines langärmligen Laufgewands verstecken konnte. Und die Strecke, verziert mit manch bösem Anstieg, zieht sich sowas von hin! Nach dem endlich endlich erlechzten Wendepunkt aber trat schlagartig eine gefühlte zauberhafte Windstille ein, und gleich wurd eim warm. Das war auch günstig für die nach dem laangen Rückweg notwendige abschließende Umrundung des Sportplatzes, wo man letztmalig den recht frischen Gegenwind zu schmecken bekam.
Zuerst querten die 5k-Finalisten den Zielstrich. Zunächst Frank, der recht zufrieden mit seiner Zeit war, nach Christine beendeten dann Erhard und Jürgen einen gepflegten Paarlauf.

sabine02_klholger01_kldieSteffens_klBei den 10k machte Sabine mit einer Top-Leistung den 3. Platz der Gesamtwertung (w) klar. Hinter ihr führte Holger die 10k-Herren-Abordnung des Lauftreffs an und belegte den Platz 1 seiner AK.
Das ‘epische Ringen’ zwischen den beiden Steffens fand einen versöhnlichen Abschluss – sie zelebrierten einen fairen und freundschaftlichen gemeinsamen Zieleinlauf. Die unerbittliche Timing-Technik allerdings nahm es ganz genau und erkannte eine Differenz von 1 Sekunde. Zum Glück ging es diesmal nicht um Laufcup-Punkte!
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Danach machte Katja auch die Erste ihrer AK, nach Micha und Ringo weiter hinten schließlich Jörg den 2. (und gleichzeitig vorletzten) in der seinen.
Jörg wurde von seiner Polar mit epischem Lob überschüttet, “best performance ever” und so – bei verwundertem genauer-Hinsehen stellte sich heraus: aus Versehen die Aufzeichnung als “Walking” gestartet. Dafür war der Pace dann ja ganz gut… Das fand auch Doreen, für welche es eine Genugtuung war, deutlich unter 1h einzukommen.

walker02_klUnsere drei Walkerinnen brachten die Strecke zwar als letzte, aber fröhliche Gemeinschaft hinter sich.

Die größte Energie brachte bei der ganzen Aktion wahrscheinlich Matthias auf den Bodenbelag. Als unser einziger HM-Starter wuchs er über sich hinaus und konnte mit berechtigtem Stolz verkünden, erstmalig unter 1:50 eingelaufen zu sein. Es gelang ihm wohl ganz pfiffig, nach dem Erklimmen des berüchtigten Kirchengipfels von Marlow den Schwung des wieder Hinuntersausens bis zum Zielstrich durchzuziehen. Als 3. seiner AK fand er sich auch in der Gesamtwertung auf einem hübschen mittleren Platz wieder. Geholfen hat natürlich, dass eine kleine Abordnung unserer schon-gefinished-habenden Kürzerstreckler eine gewaltig lautstarke Anfeuerungskulisse aufgebaut hatte. Von der allerdings nicht nur Matthias profitierte – sahen doch irgendwie in der Ferne alle gleich aus, diese schwankenden Gestalten :-) .


Christine gelangen die schönen Streckenfotos oben, aber anscheinend dokumentierte niemand die sakrale Phase des Laufes- die Bad Sülzer bzw. Marlower Kirch-Umrundung.
Darum wurde eine allumfassende KI, welche die Persönlichkeiten aller jemals  lebenden Künstler aufgesaugt hat, gebeten, über die Vorstellungen diverser Vertreter zu diesem Vorgang nachzudenken, und u.a. Folgendes quoll aus den Synapsen:

Dürer

Dürer

Micheangelo

Michelangelo

Raffael

Raffael

Rembrandt

Rembrandt

Picasso

Picasso

Hundertwasser

Hundertwasser

Warhol

Warhol

Baselitz

Baselitz

Wohlgemerkt, diese Bilder gab es noch nie. Die hat sich ein Neuronales Netz anhand einer kurzen Beschreibung ala “runner by a church painted by…” selber aus den nicht vorhandenen Fingern gesogen.
Irgendwie faszinierend.

Bevor es am ersten November-Wochenende mit dem Laufgeschehen in der Nachbarschaft des Ostseestadions losging, sorgten die Gedanken an den FC Hansa und seinen letzten Auftritt in eben dieser Spielstätte für eine umflorte Stirn.
Liveticker Minute 44: “Hansa Rostock ist mittlerweile das klar bessere Team. Für die Gäste wäre das 0:0 zur Pause ein gutes Ergebnis. ” Liveticker min. 91:  “Die Rostocker waren im zweiten Durchgang zwar spielbestimmend, allerdings konnten sie. . . “, ach weiter will ich das nicht vertiefen.Wie es ausging, weiß man ja :-(

Am Tag darauf gab es die Chance, die Rostocker Sport-Bilanz durch erfolgreiche Teilnahme an der “Crosslauf Landesmeisterschaft M-V” aufzubessern. Aus den Reihen des Lauftreffs fand allerdings nur Petra den Weg zur Startlinie, denn sie konnte hoffen, ihre Laufcup-Bilanz noch etwas aufzubessern.
Ihre Eindrücke: Gute Organisation durch Fiko,  Strecke aber hatte es in sich – besonders der rutschige Wiesenabschnitt, garniert mit saftigen Maufwurfshaufen. Cross halt! Sage und schreibe sechs solche Runden mussten absolviert werden, bis sich die durchlittene Strecke auf die amtlich geforderten 4,8 km summiert hatte. Auf Grund der zwangsweise recht engen Kurven kam aber das persönliche GPS nicht ganz hinterher, und am Ende fehlten einige 100m auf der Uhr.
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Nichts-desto-trotz gab es einen wohlverdienten zweiten AK-Platz in diesem Rennen, d.h. “stellvertretende” Landesmeisterin der W60! <Ergebnisse> Das waren schöne 24,5 Punkte für die Laufcup-Wertung, “dürftige” 23 Punkte durften stattdessen eliminiert werden, so dass eine Verbesserung von 1,5 Punkten übrig bleibt. Überhaupt darf man Petra zu einer kontinuierlichen Verbesserung während der Saison gratulieren! Da hält sich der Kummer, jetzt auf den 3. Platz der Laufcup-Wertung abgerutscht zu sein, in Grenzen.
Und vor allem ist das eine Ausbeute, von der Hansa an jenem erwähnten Spieltag nur träumen konnte.
Beim nächsten Versuch im heimischen Stadion ging es dann ja bekanntlich etwas besser aus, gerade als nach der 90. min schon wieder alles verloren schien, sprang wenigstens ein einzelnes heiß ersehntes Pünktlein heraus.

Apropos Pünktlein: Nach diesem Cross-Ereignis stellte sich die Lage in den jeweiligen Altersklassen folgendermaßen dar:
Sabine 1,  Petra 3,  Katja 6,   Jörg 6,  Steffen 11,  Maja k.W..

Verbesserungen waren keine mehr zu erwarten, daher wurde dem letzten Laufcup-Rennen in Stralsund der gleichzeitige 26. Graal-Müritzer Schneckenlauf vorgezogen.

vorher_edEin reichliches Aufgebot des Lauftreffs fand sich rechtzeitig in der altvertrauten Umgebung des Graal-Müritzer Sportplatzes ein, um die Startnummern für die geplanten Herausforderungen -   10k, 5k und 5k Walking-  abzugreifen.
Insgesamt lag die Teilnehmerzahl wohl über den Erwartungen der Veranstalter, insbesondere der Streuselschneck-Verantwortlichen. Die wachsende Flut der Voranmeldungen trieb sie unerbittlich vor sich her und verlangte nach mehreren Nachbestellungen, wie aus dem Ausgabefenster zu vernehmen war, während man als Motivation vor dem baldigen Start ein paar nahrhafte Düfte inhalierte.k&m-klralf2-klringo&co-kld&f-klastrid&karin-klschneckenmicha&schneck-kl
Dann certs2-klendlich strebte man auf wunderbar herbstlichen, aber gut gefegten Pfaden dem finalen Streusel-Erlebnis entgegen. Nach dem Finish wie üblich die hart erkämpfte Schneckchen-Berechtigungsmarke, mit der in der Hand der Schlusssprint in Richtung Futterluke vollbracht wurde.
Besondere Freude zeigte Ralf über seine sub-50, und auch Matthias soll hier nicht unerwähnt bleiben, der gar die 45 nur ganz knapp verfehlte, getoppt aber noch von Sabine, die nicht nur Erste ihrer AK, sondern sogar Dritte der Gesamtwertung wurde! (alle Ergebnisse).
Die effektive Organisation der Siegerehrung kann gar nicht genug gelobt werden – pro Herausforderung werden recht zügig jeweils erst alle Dritten, dann alle Zweiten und schließlich die Gold-Finisher der AKs nach vorne gerufen, um ihre Urkunden  entgegenzunehmen. Darunter etliche Lauftreffler!  Die Edelmetalle gingen an . . .
GOLD:  Sabine Katja Peter Astrid Karin,
SILBER:  Ralf Petra Maja Jürgen,
BRONZE: Svend Micha Jörg.

Dieses Jahr allerdings wieder ohne die nur selten zu erlebende Spezial-Schneckenprägung, da freuten wir uns schon mal auf den kommenden Jubiläumslauf  2026!

Und ein Teil dieser positiven Energie sprang (endlich mal wieder) auf unseren gebeutelten Fußballverein über, und im fernen Braunschweig waren (endlich mal wieder) am Ende des Tages drei Punkte mehr auf dem Konto.

hatte sich ja einiges vorgenommen für das vorletzte Oktober-Wochenende. Zum Auftakt lieh er sein Händchen dem freitäglichen Heimspiel unseres FC Hansa. Jenes Desaster lässt den vorherigen geretteten Punkt geradezu wie einen Pyrrhus-Sieg erscheinen, waren ihm doch beinahe alle Leistungsträger zum Opfer gefallen.

Das erledigt, konnte sich der Bewohner der Titelzeile nun hochmotiviert anderen Dingen zuwenden und entschied sich für den Rückenbrückenlauf.
Dort hatte ja auch unserer Lauftreff so einiges vor. Wenn man zum “Inner Circle” der derzeit offiziellen LAV-Lauftreffler die aktiven ex-Mitglieder und Angehörigen dazuzählt, kommt eine schöne Aufstellung zusammen:
6km: 416 Erhard, 495 Micha, 744 Ines, 799 Heike, 861 Birthe, 823 Katrin, 186 FrankS.
10km: 2919 Steffen, 3361 Tatjana, 3407 Uwe, 3437 Matthias
Halbmarathon: 2210 Katja, 2429 Holger, 2444 Petra, 2530 Ringo, 2589 Ralf.
10km Walk: 3824 Ingi, 3952 Astrid, 3953 Conny.

Das waren die 6k

Das waren die 6k

. . . die 10k . . .

. . . die 10k . . .

. . . und der HM!

. . . und der HM!

Beim HM schoß Ringo den Vogel ab und hätte beinahe noch die 1:50 geknackt. Der “Rest” des Aufgebotes dagegen hatte diesmal das Schwergewicht auf gemeinsames Genießen und Finishen gelegt. Dazu war bei der etwas geänderten schönen Strecke und guter unterwegs-Verpflegung auch reichlich Gelegenheit. Die zwischendurch eingestreute Schotter-Herausforderung tat der guten Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil stieg diese noch beim km18 anläßlich eines Fotoshootings mit dem legendären Samariter Andy Arndt. Dann war schon der alte Rügendamm unter den Füßen, und die Stimmung wurde noch besser beim Erscheinen des Fiko-Martins, der nach seinem 1:32:46-Finish schon wieder genug Energie gesammelt hatte, um sich als freundlicher Reinholer für die Fahrgemeinschaft zu revanchieren.

Unsere später gestarteten 10k-Finisher zogen sich etwas auseinander, die interne 10k-Challenge entschied schließlich Matthias für sich, gefolgt von Tatjana.

Bei den 6k waren mehrere “Leistungszentren” zu beobachten. Unser Ex-Lauftreffler FrankS flitzte am schnellsten, sehr beachtlich dann der flotte Paarlauf von Katrin und Micha. Im weiteren dann wieder ein gelungener gemeinsamer Lauf, bei dem der Spaß im Vordergrund stand. Und um den in erster Linie ging es auch unserem Walker-Trio.
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Man könnte meinen, nichts zu tun für den “Master of Desaster”. Nun, er versuchte es redlich. Zunächst aber pfuschten ihm Katja-und-Freunde ins Handwerk, als er sich einen völlig ausgepowerten Marathon-Man vorgeknöpft hatte. Und dann gab es noch eine Szene, die eines Gangster-Films würdig war. Ein schwarzer Mercedes mit hoher Geschwindigkeit in der abgesperrten Zielzone, verfolgt von der Polizei. Da war wohl ziemlich viel Glück im Spiel, dass niemand zu Schaden kam.

Das darauffolgende Wochenende kann  durchaus in mancherlei Hinsicht als segensreich bezeichnet werden. Zunächst ruhte die Gnade des Herrn auf dem Seelsorgelauf Laage. Und siehe da, gesegnete Finisher-Urkunden nebst Medaillen fanden ihre Bestimmung in den Händen von sechs derzeitigen und ehemaligen Lauftrefflern.
6urkunden
Matthias hatte auf seinen 12k einen wahren Sturmlauf durchgezogen und wurde daraufhin auf Strava mit etlichen  PBZs geehrt. Nach dieser Leistung musste von Hansa im Gegenzug etwas Vergleichbares kommen – und, vielleicht auch hier mit etwas göttlicher Hilfe,  es kam!

Bei dieser Ostsee-Zeitungs-Schlagzeile vom Montag konnte man einfach nicht umhin, sowohl an das Spiel des FC Hansa gegen Fürth am Freitag als auch an den sonntäglichen Wahnsinnslauf unseres Frank Bennis beim Amsterdamer “Mizuno Half Marathon” denken.Zunächst aber, nach Hansas freitäglicher Dusel-Vorstellung, war anderntags der 39. Warnemünder Küstenwaldlauf angesagt, eine der rarer werdenden Gelegenheiten, noch ein paar Laufcup-Pünktli für 2022 einzuheimsen. Als Punktesammler angetreten Petra, Steffen und Jörg, und ohne Punkte-Ambitionen, aber mindestens genauso tatendurstig Jürgen, Ringo, Holger und Ralf sowie der unermüdliche ex-Lauftreffler Frank Schramm – unter hun-der-ten weiteren begeisterten Teilnehmern.
petra02kholger00ksteffen00kyirk00kJürgen durfte als Erster auf seine 3k-Runde gehen, und nachdem er diese als lockerer AK-Sieger gefinished hatte, waren die 10k-Aspiranten gefragt. ringo01k
Wie bekannt und geliebt – eine schöne Promenadenpassage mit Leuchtturm-Unrundung, dann die kräftezehrenden Sandpassagen, versüßt  durch traumhaften Seeblick. Letzteres kann man nach ein paar, gerne wieder etwas flotteren, Asphalt-Kilometern gleich noch mal genießen, bevor dann endlich die Abbiege zum Zielstrich genommen werden kann.

Das wars

Das wars

Wie sehen nun die 10k-Ergebnisse aus? Den Geschwindigkeitsrekord unserer kleinen Abordnung stellte Ringo auf, dicht gefolgt von Steffen, welcher diesmal ohne seinen Pistenpartner, den “anderen” Steffen, seien Weg finden musste.  Nach Ralf dann finishte Petra ihre wieder sehr flotte Runde, welche ihr den 2. AK-Platz und demzufolge 24 wertvolle Cup-Punkte einbrachte. Nach Holger wurde dann die rückwärtige Absicherung von Jörg übernommen, der mit 21 Trost-Punkten von dannen zog.
Einen Grund zum Jubel hatte auch der sich unaufhaltsam wieder aufbauende Frank Schramm – “Das erste 10k-Rennen dieses Jahr” wurde auf Strava verkündet!


Nun aber auf nach Amsterdam!
Die Zielstellung war im Vorhinein kühn verkündet worden: eine neue Bestzeit. Entsprechend dann Aufstellung in der nur den Freaks (<1:40 Zielzeit) vorbehaltenen “White Zone“, Start um 13:00.

Erste und letzte Meter im Stadion

Die letzten Meter im Stadion

Mit Recht stolz

Mit Recht stolz

Am Anfang auf dem besten Wege – die zweiten 10k am schnellsten mit 4:07 abgepaced-, waren die Beine auf den letzten 200 Metern so platt, dass es – unter den Augen des Publikums – einer Gehpause im Olympia-Stadium bedurfte, um überhaupt heil über den Zielstrich zu kommen.
Damit war die PBZ zwar knapp dahin, aber netto unter 90min gefinished zu haben ist ein schöner Trost und wieder eine sagenhafte Leistung.

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