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Eigentlich waren es ja zwei, über die zu berichten wäre.
Am 7.4. begann der aktuelle Siegeszug unseres Lauftreffs mit dem Frühlingslauf im IGA-Park, wo sich Anett und Michael achtbar über 10km durchschlugen. Dann aber richtete sich der Blick der Fachwelt nach Berlin, wo Frank und Sabine dem Halbmarathon-Finale entgegenflitzten. Sabine musste quasi für zwei laufen, da aus Versehen doppelt angemeldet (wovon vermutlich das zweite “Dr.” auf der Urkunde kündet. Ihr 3. AK-Platz kann bei dem gewaltigen Teilnehmerfeld nur als herausragend bezeichnet werden, was natürlich auch für ihre Zielzeit gilt.
Und Frank erfüllte sich sogar einen alten Jugendtraum und schaffte es nach mehreren Anläufen, den HM endlich mal unter 1:30 zu finishen!

#berlinhalf

#berlinhalf

In der folgenden Vorwoche des Schweriner 15km-Schlosslaufes dagegen, welcher eine gewisse Bedeutsamkeit für das Sammeln von Laufcup-Punkten aufweist, fragte ich mich besorgt, ob ich gerade in eine formidable post-Marathon-Depression abgerutscht sei. Die letzten Trainingsläufe zeigten eine für meinen Geschmack eher verheerende Form und eigentlich hatte ich auch überhaupt keine Lust. Besonders wenig nach Betrachtung der Voranmelder-Liste und des Wetterberichtes. Und während zu später Stunde der Mauszeiger noch unschlüssig über dem Anmeldeformular kreiste, war dieses auch schon gesperrt. Zum Glück aber keine Nachmeldegebühr, also auch keine Ausrede, nicht doch des Samstags in Schwerin aufzukreuzen. Und wenn auch nur, um in Schönheit unterzugehen…
Das fing dann schon mal gut an – das eingeschneite Fahrzeug musste erst mal freigelegt werden. Auf der Autobahn dann kam man sich gelegentlich vor wie beim Übergang zum Warp-Antrieb, so rein optisch gesehen.
Am Ort des Geschehens aber gab es endlich durch den Zuspruch etlicher bekannter Laufkameraden wichtige mentale Aufbaueinheiten.
Und, … in Bezug auf die Laufbekleidung heißt es ja, man sollte vor dem Start leicht frösteln. Nun, diesen Punkt hatte ich vor dem Start schon mal grandios übererfüllt und mein unterbewußtes Ich nahm das vielleicht als hoffnungsvollen Fingerzeig zur erwarteten Performance.
Ziemlich weit hinten in der Aufstellung leicht verplaudert, ward ich dann vom Startschuss kalt, aber entspannt erwischt und trabte vorsichtig los.
Kam dann doch besser rein als gedacht, beim ersten Wendepunkt nach 4,6km der Zuruf “Du bist Dritter”. Nun, den AK-Ersten hatte ich vor längerer Zeit schon im Gegenstrom gesehen, den Zweiten aber nicht. Nun hieß es, fleißig nach vorne Ausschau zu halten, und siehe da, eine charakteristische Gestalt ziemlich weit voraus entpuppte sich beim Näher-ran-Hecheln wirklich als mein vertrauter AK-Konkurrent Harry, der HM-Sieger von Ückermünde. Bestimmt 10km gab er mir einen sehr anspruchsvollen Hasen, ohne etwas davon zu merken, denn ich wahrte immer einen respektvollen Abstand von minimal 50m. Näher ran ging aber auch einfach nicht. Das Tempo war arg grenzwertig und es war nur mit viel Optimismus vorstellbar, das bis zum Ende durchzuhalten. Ging aber irgendwie, und am Ende waren es sogar nur noch 9sec Abstand – das minimal Machbare für diesen Auftritt. Damit waren in 1:11:26 der 3. AK-Platz und wertvolle 23 Cup-Punkte eingefahren!
Manchmal ist man freudig überrascht, was plötzlich so geht. Die PR-Liste auf Strava sprengte glatt die Anzeige. Ich glaube, am meisten haben die schlauchenden Berg- und Talläufe im Hütter Wohld gebracht, von denen ich in diesem Jahr kaum einen ausgelassen habe. Und natürlich die letzten Tempo-Einheiten mit Ringo und Birk!
Zur allgemeinen Belustigung anbei ein Zusammenschnitt meiner schockierenden Finisher-Schnappschüsse. Unbedingt notwendig die Bemerkung dazu: es war nicht ganz so schlimm, wie es am Ende aussieht. Höchstens 95% :-)

Damit war das Wochenende aber noch lange nicht gelaufen, sondern es ging gerade erst los. Denn am Sonntag standen gleich vier Halbmarathon-Antritte auf dem Plan: Sabine nebst Söhne-Team als vierer-Pulk in Linz sowie Katja, Ringo und Birk beim Elbdeichmarathon in Tangermünde. Und hier wie dort brannte die Luft. Sabine konnte sich gegenüber Berlin gleich um 2min steigern und in dem Riesen-Pulk einen 2. AK-Platz ergattern.

#borealis

#linz

Birk legte eine lange nicht gesehene Bestzeit hin (”Mit göttlichem Beistand vorab konnte auch nicht mehr viel schief gehen.”).
Die Entdeckung des Tages in den Augen vieler Beobachter war aber wohl Katja. Einen anscheinend fernen Traum – “HM unter 2h”, beim ersten Rennen nach mehrwöchiger Zwangs-Trainingspause  deutlich überzuerfüllen….
Getreulich ins Ziel geschleppt von Ringo -”ab km 12 wurde es etwas schwieriger”.

Aber wieder ist ein Wermutstropfen dabei: die von mir schon mehrfach gepriesene mentale Verbindung zum FC Hansa, die immer zu beidseitig zufriedenstellender Performance führte, war diesmal gestört. Und es liegt nahe, für den Bericht über das Jena-Spiel die selbe Überschrift zu verwenden wie ich für mein kleines Pamphlet.

#tangermünde

#tangermünde

Man könnte meinen, Goethe hätte beim Formulieren obigen Spruchs den inneren Zwiespalt eines in Ueckermünde laufenden M65-Veteranen vor Augen gehabt.
Und zwar eines solchen, der sowohl Punkte beim Laufcup MV sammeln als auch bei der Landesmeisterschaft positiv auffallen möchte.
Denn: Beim Laufcup gibt es für die älteren Semester die AK-Punkte für die Platzierung im Halbmarathon – der Erste kriegt 25, der Zweite 24 usw. Für die Landesmeisterschaft dagegen darf gleich noch ein HM angehängt werden, denn da geht es für alle Altersklassen um den Ganz-Marathon. Und wer sich den erfolgreich gönnt, kriegt noch ein winziges halbes LM-Bonuspünktchen für den Cup obendrauf. Und da fragt man sich natürlich, ist quasi völlig gespalten über das Problem, wie man den ersten HM laufen soll – ganz schnell für den Cup und dann zu platt für die LM, oder viele Cup-Pünktli sausen lassen und lieber reichlich Kräfte für die zweite Hälfte und den dort ungeduldig wartenden “Mann mit dem Hammer” aufsparen.
Bei meinem ersten Ueckermünde-Auftritt 2016 war die Welt noch einfacher – als damaliger junger Hüpfer musste mich nur der ‘Ganze’ Marathon interessieren. Unter den jetzigen schizophrenen Umständen war die Zielstellung nicht ganz so ambitioniert und ich kam mir recht kühn vor, eine Endzeit von 3:45:xx ins Auge zu fassen.  Damit wäre jede der sechs 7km-Runden in 37:20 zu absolvieren, was bekanntlich bei einem pace von 5:20 kein Problem darstellt. Wenn man den dann durchhält…
Zwischendurch könnte man sich dann über einem HM in eher mäßigen 1:52:30 freuen. Nur vertretbar, wenn man noch einen von der Sorte anhängt.

Die Runde von Ueckermünde

Die Runde von Ueckermünde

Ein fetter Bonus versüßte diesmal für mich die ganze Angelegenheit sehr – ich musste die elend lange Strecke, die mich damals auf dem Rückweg fast in den Wahnsinn trieb, nicht selber fahren! Denn Birks hochambitionierter Kollege Frank, immer ein Anwärter auf vordere Plätze, hatte einen hinteren noch in seinem Auto frei!!
Und ich konnte alsbald und entspannt der Überquerung der autobahnlochüberspannenden Hoppelbrücke bei Tribsees beiwohnen, ohne um meine eigenen Radkappen fürchten zu müssen (aber wie Franks Auto dabei innerlich litt, merkten wir später).
Bei der Betrachtung der aktuellen Teilnehmerliste zeigte sich deutlich, dass von einer sicheren AK-Silbermedaille, welche zum Zeitpunkt der Anmeldung noch winkte, nun keine Rede mehr sein konnte, denn sie (die Liste) war mittlerweile merklich angeschwollen.
Nach der Begrüßung der zahlreichen bekannten und vertrauten Gesichter der Laufszene konnte dann pünktlich dem Startschuss gelauscht werden. Ich versuchte unverkrampft dahinzulaufen und erstmal Körpergefühl zu entwickeln, ohne mich vom Pulk beeinflussen zu lassen, denn anfangs waren sogar die schnellen 5km-Flitzer noch dabei. Und zunehmend zweifelte ich am Zustand meiner Laufuhr, denn die behauptete km für km mit permanenter Verbissenheit einen pace, der eng um 5:00 schwankte, und das bei beinahe Ruhepuls. Sehr komisch, aber die angestrebten 5:20 mit Macht zu halten, hätte vermutlich mehr Energie gekostet, als “es” einfach rollen zu lassen. Und am Ende der dritten Runde merkte man den Zug der endspurtenden HM-Läufer, dem man sich einfach nicht entziehen konnte.  Diese Phase war auch die einzige, in der es einen direkten Kontrahenten gab, der mich auf einen Langzeit-Bestwert für den HM trieb und sich am Ende freuen durfte, mir einen LC-Punkt um 7sek weggeschnappt zu haben. Um sich anschließend dem Feierabend zuwenden zu können!
Ich dagegen brauchte dann etwas länger als gewöhnlich, den Verpflegungsstand abzuarbeiten, was der Stadionsprecher süffisant als “kleinen Boxenstop” vermerkte.  Dann war es nicht mehr zu vermeiden, die zweite Hälfte in Angriff zu nehmen. Seufzend, denn von leichten Füßen konnte nun keine Rede mehr sein.

Die 4. Runde ging als vorsichtige Aufbaurunde in die Annalen ein und der pace lag dabei etwas näher an der ursprünglichen Zielstellung.  Runde 5 und 6 gingen schon beinahe als Quälerei durch, aber ich konnte an einigen anfangs sehr weit entfernten Läufern vorbeiziehen, die noch viel fertiger waren. Insofern hatte ich Glück, der Mann mit dem Hammer konnte einfach nicht überall sein.
Am Ende kam eine viel bessere Zeit als vorausgesehen heraus – (nur) 31sec langsamer als 2016 – genau die beim Boxenstop verschwendete Zeit, dafür nur  1/4 so kaputtgespielt wie beim ersten Auftritt.

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Nachdem die beiden Siegerehrungen überstanden, Medaillen und Pokale korrekt in Pflege genommen waren, war es Zeit, die Heimfahrt ins Auge zu fassen. Leichter gesagt als getan: Die Karre wollte einfach nicht anspringen. Hatte sie die Härte von Tribsees doch nicht einfach so weggesteckt? Zwei eigentlich schon genug ausgepowerte Läufer durften nun das Teil mit wachsender Verzweiflung und schwindender Kraft um den Parkplatz wuchten, während Altersklassen-Sieger und -Landesmeister Frank an den Armaturen werkelte – ohne Erfolg. Das konnte Friederike, die beeindruckende Frauen-Zweite, nicht lange ansehen.  Das Auto machte geradezu einen Sprung, als sie mit anpackte, und gut war. Female power at its best!

Dann lag noch mehr power in der Luft! Wie schon auf der Rückfahrt vom Cup-Rennen in Wittenburg machte eine rätselhafte mentale Verbindung zum FC Hansa erneut, dass der Radiosprecher einen fulminanten Sieg verkünden konnte.

Wie so oft aber mischt sich in den Triumpf ein dicker Wermutstropfen. Das große, erregend bedruckte Badelaken, welches ich wie jeder finisher erhielt, gedachte ich in dieser Saison gezielt am Strand von Warnemünde einzusetzen, um ein wenig den Hasselhoff zu geben. Aber großer Fehler: “Vor Erstgebrauch waschen!” –> und weg ist die schöne Inschrift.

Unter diesem Motto fand am 09.03.19 der 28. Seelsorgelauf des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem dortigen Fliegerhorst statt. Ein Zitat des legendären Emil Zatopek, der meiner Generation bereits seit 1952 imponierte. Zum Zitat noch etwas später.
Der Veranstaltung eilt der Ruf voraus, stets perfekt organisiert zu sein und eine besonders anheimelnde Atmosphäre anzubieten. So fühlten sich Birk, Ralf, Ringo, Silke, Tino, Jörg und Jürgen angesprochen, sich anzumelden. Leider mussten Birk und Jörg kurzfristig absagen. Ringo sammelte uns Verbliebene ein und erreichte sicher den Fliegerhorst. Danke dafür, auch für den Rücktransport.
Wie immer war die Startunterlagenausgabe nach dem Passieren der Pforte der erste Schritt zum Lauf! Dabei hatten wir uns bei der Anmeldung zu entscheiden, welche der angebotenen Streckenlängen – 3, 6, 9 und 12 km – uns am gelegensten sei. Jeder hatte so seine Ansprüche; Trainings- oder Testlauf, in jedem Fall auf der Strecke im Pulk vieler befreundender Läufer/innen, nicht zu vergessen auch Walker/innen, dabei zu sein. Und: es war ein Pendellauf über eine Strecke von 3 km und man könnte jederzeit aussteigen, hieß es ausdrücklich.
Zu Beginn versammelten sich alle etwa 50 Starter in der Sporthalle zur prägnanten Einweisung und einer kurzen traditionellen Andacht durch Pfarrhelfer André Stache. Dann der Start zum Kampf um Zeiten und Pokale.
Vorbei an abgestellter Flugtechnik ging es über einige Abbiegungen und immer wiederkehrende beachtliche Steigungen entlang einer langen Strecke zur Basiswache und wieder zurück, begleitet von sehr heftigem, in Böen fast orkanartigem Wind. Die ersten 1,5 km bei kantigem Gegenwind und überwiegendem Anstieg – für alle eine echte Herausforderung! Bald spürte ich hinter mir die Stockgeräusche eines Nordic-Walkers immer näherkommen; es war Bernd, ein Turbo-Walker, der mich auf der Anstiegsstrecke keuchend überholte und fast deprimierte; wir kannten uns gut, ich wusste um seine Schnelligkeit, hatte aber die motivierende Hoffnung, ihn auf der abschüssigen Rückstrecke mit Schiebewind wieder zu erreichen und zu überholen. Der Abstand bis zum Wendepunkt nahm jedoch noch zu. Auf der Rückstrecke erfüllte sich meine Hoffnung. Doch noch einmal waren Gegenwind und Anstieg zu bewältigen und erneut zog Bernd unaufhaltsam vorbei, hatte am Wendepunkt einen beachtlichen Vorsprung, auch vor Petra und Ramona von der benachbarten Laufgruppe, die mit mir etwa gleichzeitig dort waren. Verflixt! Den Rückenwind und das Gefälle nutzend konnte ich Bernd dann doch noch überholen. Beim Umziehen hatten wir noch unseren Spaß!
Und noch einmal zum Zatopek-Zitat. Jörg sagte mir, dass bei Rückenwind generell der Läufer gegenüber dem Walker im Vorteil ist, da er vom Wind geschoben wird und dabei fliegt. Physikkenntnisse! In der Tat; beim Laufen ist man kurzzeitig ohne Bodenkontakt, der Wind tut dann das Nötige zum Fliegen. „Mensch läuft“ und „fliegt dabei“, könnte man sagen. Diese Gegebenheit verdeutlicht aber auch, dass es ein Läufer bei Gegenwind und gleichzeitigem Anstieg besonders schwer hat. Der „Flugeffekt“ kehrt sich um, was von allen deutlich zu spüren war.
Ralf erreichte nach sehr starken 30 min (5:00 min/km!) das Ziel der 6 km, Tino nach 35 min, Jürgen benötigte für diese Strecke 41:16 min, eine Minute weniger als im Vorjahr. Silke lief 9 km, Ringo unterstrich mit 1:00:32 h für die 12 km (5:02 min/km!) sein zum Saisonstart hervorragendes Leistungsvermögen. Nur Steffen, Lokalmatador und Dauerrivale sowie Freund von Jörg, war wenige Sekunden eher im Ziel. Jörg bedauert es bestimmt noch, nicht dabei gewesen zu sein.
Nach dem Duschen und Umziehen fanden wir in in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes erneut herzlich gestimmte Gastgeber und ein liebevoll vorbereitetes Bankett vor: Getränke, ein leckerer Eintopf mit Würstchen, Brotschnitten, auch mehlfrei, mit Schmalz und verschiedenen Dips, Gemüse, Obst und viel Kuchen. Es wurde ausgewertet, wie die Herausforderungen des Laufes bewältigt wurden und über Gott und die Welt philosophiert. Eine großartige, liebevolle Atmosphäre! Bei der abschließenden Siegerehrung erhielten die Besten Pokale, alle Aktiven Urkunden, Medaillen und den Beifall der Anwesenden.
Mit dem Wunsch, erneut wieder dabei sein zu können, verabschiedeten wir uns mit großem Dank bei den Veranstaltern und allen, die sich bei der Organisation eingebracht haben.

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Nachtrag der Redaktion
Das GOLDENE
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Nachdem Sabine und ich uns zwei qualvoll lange Jahre aus dem Laufcup MV heraushalten mussten, haben wir beschlossen, uns diese besondere Herausforderung noch einmal voller Genuss anzutun.
Und  wie schon seit vielen vielen Jahren (31, genaugenommen) findet der allererste MV-Cup-Lauf des Jahres im Umkreis der Wittenburger Mühle statt. Und es ist immer eine schöne Gelegenheit, lange nicht erspähte Laufgenossen wiederzusehen, wobei man besonders auf die potentiellen AK-Konkurrenten achtet, welche wie man selbst die ersten Cup-Punkte scheffeln möchten.
Bei der Anfahrt grüßte wie üblich die gigantische Ski-Halle, und augenscheinlich waren diesmal alle Türen geschlossen, denn es waren weit und breit keine Schneeschauer zu sehen, welche so oft diesen speziellen Lauf zu einem besonderen Härtetest gemacht haben. Genug Härte kann man auch ohne das erleben, denn die dreimal zu bewältigende Runde weist immer lange extrem windige Passagen auf. Bei einem Rundkurs bleibt es aber meist nicht aus, dass man den Wind auch mal von hinten hat, und so baute sich zumindest bei mir nach zwei eher quäligen Runden ein gewisser Genuss auf und die letzten beiden km waren erstaunlicherweise die schnellsten, wo direkt der Pulk noch ein bisschen aufgerollt werden konnte. Und meine Laufuhr, welche zum Glück so neu ist, dass sie meine Heldentaten von der letzten Cup-Teilnahme nicht kennt, platzte beinahe vor Begeisterung.
Nach dem Zielstrich dann eine kleine Überraschung: Den Pokal, den bisher dort jeder Finisher abfassen konnte, gab es diesmal nicht! Aber dafür eine Steigerung – ein gewaltiges Schmuckelement für die Wand. Wie passend, hatte ich mit Sabine auf der Hinfahrt doch gerade diskutiert, dass wir eigentlich keinen Platz mehr für Pokale hätten…
Was sagt man zur Ausbeute? Sabine dominierte mal wieder ihre AK und durfte somit 25 Punkte nach Hause tragen, und mein dritter Platz brachte wenigstens noch 23. Und als wir auf dem Rückweg erfuhren, dass Hansa ebenfalls auf dem besten Wege war, eine satte Packung Punkte aus München nach Hause zu holen, stieg die Stimmung auf den Siedepunkt.
Jetzt haben wir beide noch 4 Pflichtläufe vor uns, die wir aus den verbleibenden 15  Challenges aussuchen dürfen. Und abgerechnet wird zum Schluss!

Endspurt

Endspurt

den Wind im Gesicht

Den Wind im Gesicht

Wandschmuck erbeutet

Wandschmuck erbeutet

Ganz oben...

Ganz oben...

und ein Stück darunter

und ein Stück darunter

Der 15. Spendenlauf für die Schule von Arusha / Tansania lockte trotz des Schmuddelwetters 321 Unentwegte in den Barnstorfer Wald.
Und es war richtig, sich nicht abschrecken zu lassen: Jürgen, der mit dem heißesten Draht zum Wetterradar, postulierte: “Pünklich zum Start um 11 hört der Regen auf!” Und wie so oft, hatte er genau recht.
Abgesehen von einer gewissen Anfangsglätte und etlichen Modderpassagen, die dem Lauf einen Cross-Charakter verliehen, lag eigentlich perfektes, nicht zu kaltes Laufwetter vor. Im Gegenteil litten manche der Athleten unter übermäßiger Bekleidung, wie man hörte. Dieser Gefahr konnte ich knapp aus dem Wege gehen.
Die Multimediaausbeute (Video) ist diesmal nicht so üppig, aber wer genau hinschaut, findet alle vier teilnehmenden Lauftreffler. Mehr war bei dem aktuellen Krankenstand nicht drin!
Beim nächsten Mal mehr!

Einen neuen Teilnehmerrekord vermeldeten stolz die Organisatoren des nunmehr vierten INDOORMAN Rostock. Man kann sagen, mit drei Staffeln und unserem sich selbst übertreffenden Einzelstarter Birk haben wir als Lauftreff nicht unwesentlich dazu beigetragen.

Birk, auch unser Indoor-Cheforganisator, erreichte, dass unsere drei Staffeln 108 109 110 um 12:00 gemeinsam an den Start gehen konnten.

Staffelpower

Staffelpower

Ein Einschwimmen war zu dieser Zeit wegen des noch laufenden Wasser-Sprungtrainings nicht möglich, aber dafür bekam man auch einige Kunststückchen zu sehen, die dem Nicht-Springer reichlich akrobatisch, um nicht zu sagen, artistisch, vorkamen.
Den feuchten Staffeleinstieg durften dann parallel Birk, Jörg und Gaststarterin Nicole bestreiten, wobei letztere sich als ziemlicher Profi erwies. Birk verbesserte sich gegenüber dem letzten Jahr um gut 30sek, ich gar um sagenhafte 6,5min. Das heißt für mich aber nur, Anschluss an das Ende des Feldes gefunden zu haben, na immerhin. Und ich war diesmal nicht so massiv vom Untergang bedroht wie letztes Jahr, wenn auch “Rettungsschwimmerin” Katrin schon parat stand…
Nachdem Nadine und Ringo schon fleißig auf den Ergometern strampelten, durfte ihnen Paula mit einigen Minuten Verzögerung nachfolgen (sie musste leider auf mich warten) – und sie holte mächtig auf! Und während dann Sabine und Caro schon einige Stadionrunden weghatten, konnte sich endlich auch Katja auf das Laufband stürzen, wo sie eine saubere Leistung hinlegte und in ungeahnte Geschwindigkeitsbereiche vorstieß.

Rechtschaffen geschafft

Rechtschaffen geschafft

Staffel-Video

In der Umkleide hatte ich noch eine interessante Unterhaltung: Der Schranknachbar, ein sehr athletisch aussehender junger Mann bereitete sich auf seinen Schwimm-Einsatz vor. Als ich erfuhr, dass er vorhatte, in 5min zu finishen, und er erfahren musste, dass es Leute gibt, die mehr als 10km in einem Stück laufen können, staunten wir uns eine Weile gegenseitig ausgiebig und respektvoll an.

Apropos Respekt: den verdient für dieses Wochenende vor allem unsere “Kampfsau” Birk. Kaum notdürftig regeneriert vom Staffeleinsatz, versuchte er sich tags darauf auch noch als Einzelkämpfer und schlug sich achtbar unter den 138 startenden Herren.
Der Rest des Lauftreffs war diesmal als Publikum stark vertreten, die Anfeuerung als frenetisch zu bezeichnen geht wohl als starke Untertreibung durch.

In der Fankurve

In der Fankurve

Kampfsau Birk und seine Groupies

Birk und seine Fans

Birk und seine Fans


so titulierte der Veranstalter die nunmehrige 40. Auflage des ESV-Lok-Silvester/Neujahrslaufes. Bei so langer Tradition mag man auch als eingefleischter LAV’ler nicht direkt widersprechen, bei uns war es ja gerade einmal der dritte. Aber so langsam werden wir uns rankämpfen!
Der Lauftreff trat diesmal als Elferbande an, die sich sodann bei der Anmeldung auf die angebotenen Strecken verteilte. Und mir allein wurde das Signalrot für den Langen Kanten von 19,6km zuteil. Vor dem Start dann gab es eine sehr rührende Ehrung für den alten Laufhasen Siegfried Ebert, der dieses Rennen vor genau 40 Jahren aus der Taufe gehoben hat und die allermeisten davon auch organisierte. Zur Belohnung durfte er den Startschuss abfeuern, der die Laufwilligen bei schönsten Renn-Wetter auf die verschiedenen Pisten losließ.
Am Anfang  waren alle auf der gleichen Spur unterwegs. Da durfte man sich als Langstreckler dann nicht kirre machen lassen, dass man zunächst etwas nach hinten durchgereicht wurde. Sehr bald kam dann aber die Abbiege für die 6,7er, da lichtete sich der Pulk schon sichtlich. Und bald danach kam mir Birk entgegengeflitzt, so dass ich sicher sein konnte, auf dem richtigen Kurs in Richtung des Wendepunktes für die 10,8er zu traben. Und kaum war der passiert, musste ich wieder mal feststellen,  mutterseelenallein auf der Strecke zu sein. Sowohl anscheinend als auch scheinbar! Und so blieb es im Prinzip die ganze Zeit. Aber das machte nichts, denn die Temperaturen waren angenehm, die Sonne schien so schön, die Piste war gut belaufbar und die Füße erstaunlich leicht. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir Verwunderliches – die Geschwindigkeit war überdurchschnittlich hoch (für meine bescheidenen Verhältnisse), aber der Puls blieb relativ unten. Das konnte er auch, weil die Strecke so reichlich mit gelben Pfeilen markiert war, dass man entspannt auf Autopilot dahinstreben konnte, ohne sich verlaufen zu können.  Nur auf dem Rückweg, nach dem Einbiegen auf den schon mal “beschrittenen” Pfad, vermisste man die vorwärtsdrängende Bepfeilung, im Gegenteil musste man den gelben Figuren jetzt entgegenlaufen. Da stockte der Fuß mitunter und wertvolle Hundertstelsekunden gingen verloren. Und dieser Rückweg ist eigentlich auch der anstrengendere Teil – nach der ewig langen Mörder-Rampe im Wald kommen dann erst die unzähligen berüchtigten Papendorfer Bergpassagen. Oft lechzt man einer weit oben sichtbaren Hügelkuppe entgegen, in der Hoffnung, es gleich geschafft zu haben, nur um dann festzustellen, dass diese nur den Blick auf den nächsten noch längeren Anstieg versperrt hat. Aber da das Ganze ein Rundkurs ist, geht es summa summarum ganz exakt wieder auf die Ausgangshöhe herunter.
Und es kam der Moment einer schwerwiegenden Entscheidung: der pfeilgeschmückte Weg gabelte sich und ich entschied mich, dem 6,7er-Pfeil entgegenzustürmen, weil man sich am Ende ja links halten muss. Naja, zu früh getan, und dadurch fast einen km weiter gelaufen. Das hat den Genuss aber nur noch vergrößert, und ich freute mich am Ende direkt, nun fast einen “richtigen” HM gefinished zu haben. Um es mit Otto zu sagen: “Mein Freund, der Körper” erwies sich diesesmal als unverhoffte Wundertüte und wir zelebrierten zusammen ein zauberhaftes runners high.

Überhaupt war dieser Lauf der Bringer – auch Birk freute sich über eine für ihn supergute Geschwindigkeit und von Silke war eine Mischung aus Freude und Verwunderung über eine unerwartet gute Tagesform zu vernehmen.
Den Medien blieb auch dieses Ereignis nicht verborgen (Rostock-heute) und ein kleiner Filmschnipsel fasst noch mal alles schön zusammen.

Schlussbemerkung: Man konnte am 5.1. nicht nur in/um Rostock laufen. Unsere frühere Mitkämpferin Doreen testete das mal erfolgreich in Tromsö und erhielt eine Belohnung für die Ewigkeit!

Wenn bei so vielen am Neujahrsmorgen der Kopf (noch) schwer ist, liegt es auf der Hand, den Füßen die gleiche Wohltat zukommen zu lassen – um des körperlichen Gleichgewichts willen.
Und so gab es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund, nicht zur erstmöglichen Amtshandlung des Jahres 2019 anzutreten – dem Neujahrslauf des LAV Rostock.
Auch die aktuelle Sturmwarnung konnte nicht genügend abschrecken. Im Gegenteil, auf der Radfahrt zum Einsatzort fühlte ich z.B. mich wie auf Flügeln davongetragen und hoffte, dieses Gefühl in den Lauf hinein etwas retten zu können.

Nach einer gefühlt unendlich langen Trainingspause endlich ein großes Hallo und Wiedersehen all der geliebten Mitläufer!
In starker Besetzung angetreten, verteilte sich die Lauftreff-Delegation dann auf die 5- und 10-km-Strecke, mehr oder weniger mit Glühwein aufgetankt. Und herrlichster Sonnenschein begleitete den Start.
Meine Flügel erwiesen sich als dann doch etwas gerupft, erst in der letzten Runde kam etwas Speed auf. Aber meine Laufuhr liebt mich: Obwohl ich (un)verdrossen in Sichtweite hinter Birk und Ringo herschnaufte, wurde am Ende an Strava für mich der beste pace von uns dreien übermittelt. Dafür war meine Strecke auch am längsten, komisch das. Aber das ganze vergrößerte den Spaß nur, besonders wenn mit Glühwein-Nachtankung verbunden.
Gar kein Spaß aber war dann, wenigstens für mich, die Rückfahrt. Recht schnell fiel auf, dass da doch irgendwie ein Stürmchen im Gange war, und dass ich hinten gut und gerne ein viermal größeres Ritzel hätte brauchen können.
Alles in allem ein gelungener Auftakt des Laufjahres. Besonders für Frank Bennis, Birk und Sabine, welche mal sehen wollten, “was so geht”, sehr schön für das kommende Laufjahr vorlegten und schließlich mit recht befriedigtem Ausdruck die Arena verließen.

Bereit zu neuen Taten

Bereit zu neuen Taten

Das Medienecho ließ dann auch nicht lange auf sich warten, und DAS blieb davon übrig nach meinen Verschönerungsversuchen.

UPDATE:
Der Groß-Hack und Datenklau, welcher gerade durch besagte Medien geistert, hat auch sein Gutes: es ist ein heimlicher Schnappschuss geleakt, der das seltsame Artefakt erklärt, welches im Video die Katrin befallen hat. Konrad, ich hör Dir trapsen!

Seit 2011 fast alle mitgenommen, gelegentlich dabei auch mal einen Horror-Schneesturm abgefaßt, war nun die unwiederbringliche Chance herangereift, sich in die 39. Auflage dieses traditionsreichen Prä-Weihnachtslaufes einzubringen.
Das Wetter des Vortages aber war nicht gerade geignet, Vorfreude aufzubauen; nicht mal Nachbars Hund mochte vor die Tür gehen. Unsere Katze übrigens auch nicht.
Aber wie schon so oft zeigte sich – Petrus ist ein Lauf-Sympathisant. Am Tag der Tage das herrlichste Laufwetter, welches man sich für diese Jahreszeit vorstellen kann: trocken, bissel Sonne, angenehme Kühle, so dass man beim Endspurt nicht überkocht.
Wie jedes Jahr auch wieder eine kleine Delegation des Lauftreffs am Start, und so wurde sich mal wieder aus dem Fundus der je nach angestrebter Distanz verschiedenfarbigen Startnummern bedient.
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Außer mir aber wollte sich keiner das weihnachtliche 23-km-Rot auf die Brust heften, so dass ich nach dem Startschuss alsbald “the loneliness of the long distance runner” genießen durfte. Aber erst, nachdem ich im Pulk gepflegt etwas nach hinten durchgereicht worden war. Die Überholenden aber hatten alle, soweit ich das detektieren konnte, keine konkurrierend roten Startnummern. Wo waren die nur alle? Diese Frage verstärkte sich massiv nach der Trennung von den “Kurzstrecklern” – auf einmal war ich mutterseelenallein auf der Piste, weder vor noch hinter mir irgendjemand zu sehen! War ich etwa der einzige 23-km-Läufer hier im Dorf? Dann endlich war weit voraus eine bläuliche im Laufschritt befindliche Gestalt wahrzunehmen. Nichts wie hinterher! Irgendwann war dann wie immer weit voraus an Steuerbord die Brücke zum Fahrenholzer Wald in Sicht, und gerade noch so waren nicht wenige darüber flitzende Figürchen zu erkennen, die also schon gut 2km weiter waren. Ok, wenigstens nicht verlaufen – war auch eigentlich nicht möglich bei den vielen Pfeilen und Streckenposten. Und so strebte ich gedankenversunken dahin, meinen blauen Vorläufer gerade noch so im Blickfeld haltend ohne irgendwie ranzukommen. Und das zog sich viele viele km hin bis zur Durchquerung von Kritzmow. Da tauchten wie aus dem Nichts zwei junge Athleten auf, welche sehr frisch an mir vorbeizogen. Wobei ich in dem Moment noch nicht verstand, warum die über dieses banale Ereignis dermaßen begeistert abklatschten. Gar nicht banal fand ich dann etwas später natürlich, dass ich doch noch an meinem Vordermann vorbeikommen konnte.
Ziemlich genau drei km vor dem Ziel riskierte ich dann einen ersten Blick auf die Uhr. Die dort zu sehende 1:44 war ein echter Ansporn, einen kleinen Gang höher zu schalten, und richtig, die letzte und beste 1km-Etappe des Rennens führte schlussendlich dazu, dass beim Sprung über die Ziellinie (und in Richtung Schoki-Man-Kiste) die Zeit noch unter 2h stand.  Erfreulich, und auch sehr hilfreich, dass Jürgen als Begrüßungskomittee herbeieilte. Denn in meiner Verwirrung war meine Zielzeit von 1:59:09 beim Gang zur Urkundenausgabe, wo man seine Zeit dann ansagen muss,  im Kopf schon um 10min geschrumpelt, und erst als Jürgen den unerhörten Verdacht äußerte, dass ich womöglich für die letzten drei km doch etwas mehr als 5 min gebraucht haben müsste, kam mir das komisch vor. Die Urkunde wurde neu ausgestellt. yirk
Und in der Umkleide klärte sich dann auch, wieso die beiden Burschen so begeistert waren, mich alten Knacker geknackt zu haben. Die waren anfangs so weit hinten, dass sie von der Spitzengruppe nichts gesehen haben und hielten mich daher für den derzeitigen Zweiten der Gesamtwertung. Zuviel der Ehre!

Naja, so kleine Erlebnisse würzen das Läuferleben. Und ich war nicht der Einzige, der viel Spass hatte, wie problemlos beiliegendem VIDEO zu entnehmen ist. Und auch den Medien, wie der  SVZ oder der OZ blieb dieses Sportereignis nicht verborgen.

Nachdem ich mich schon bei dem Video von Fred “Sprintefix” schamlos bedient habe, konnte ich schließlich nicht umhin, auch noch Sicherheitskopien der besten dort zu findenden Lauftreffler-Schnappschüsse anzufertigen:

Birthe&Katja

Birthe&Katja

Jürgen

Jürgen

Katrin&Erhard

Katrin&Erhard

Sabine

Sabine

Ralf&Holger

Ralf&Holger

Ringo

Ringo

Sebastian

Tobias

Jörg

Jörg

in vielerlei Hinsicht war die kleine Party, zu der sich ca. 400 Unentwegte zum 20. Geburtstag des 1. LAV Rostock in der Stadthalle eingefunden hatten.

Lauftreff vor dem Start

Lauftreff vor dem Party-Start

Denn nicht nur der LAV fiel als “rundes” Geburtstagskind auf, sondern auch unser “Alterspräsident” Jürgen

Abgeklärt und weise

Abgeklärt und weise

hatte beschlossen, seinen 80. genau auf diesen Tag zu legen, und da konnte sich auch Katrin nicht lumpen lassen und nutzte spontan die Gelegenheit, in ihren runden ??. reinzufeiern.
Nach dem offiziellen Teil, gewürzt durch die Anwesenheit des Rostocker OB und anderer prominenter Persönlichkeiten, konnte die “Schlacht am kalten Büffett” beginnen. Sehr opulent, und nicht nur kalt. Durch massiven Einsatz von Fischen mit ihrem hohen und gesunden Omega-Fettsäuren-Anteil ging die ganze Angelegenheit auch durchaus als Sportlernahrung durch. Was man von der Süßigkeiten-Theke nur bedingt behaupten kann…, naja, Hauptsache Carbos.
Von den dann folgenden Showeinlagen fand wohl die atemberaubende Hiphop/Break-Vorführung den meisten Beifall. Vielleicht zieht ja der eine oder andere Läufer daraus die Inspiration für eine dynamische Kurz-Performance nach seinem nächsten AK-Sieg (statt immer nur langweilig das Victory-Zeichen hochzuhalten).
Die anschließende Tombola hatte ihren eindeutigen Höhepunkt in dem Moment, als Katrin einen der Hauptgewinne als vorfristiges Geburtstagsgeschenk

Was ein Happy Birthday!

Was ein Happy Birthday!

entgegennehmen durfte. Um so größer dann der Jubel, als es endlich Mitternacht schlug.

Dankesrede

Dankesrede

Ein Hauptgewinn!

Ein Hauptgewinn!

Ansonsten gab es reichlich Gelegenheit, das Carbo- und Proteinloading des Büffetts (und der mega-riesigen Geburtstagstorte) in entfesselte Energien umzusetzen.
Was mich zu dem bringt, was schade ist: Leider vergaß ich, meine Fitness-Uhr zu starten. In der Kategorie “Sons Indoorsp” wäre wohl eine Rekord-Punktzahl herausgekommen.

Gemeinsam bewegen

Gemeinsam bewegen

Klopftherapie

Klopftherapie


Es gab ja noch mehr “runde” Lauftreff-Geburtstagskinder in diesem Jahr.

Geburtstagskinder

Geburtstagskinder

Und um diese Thematik zünftig abzurunden, lud unsere Cheftrainerin Birthe in ihre gemütliche Wirkungsstätte zu einer Überraschungsparty ein – welche natürlich erst nach einer gepflegten Runde

Runde Runde

Runde Runde

eingeläutet wurde. Die auserwählten Geburtstagskinder des Jahres – Jürgen, Katrin, Frank und Astrid -, durften sich über nette Souvenirs und ein kleines Liedchen freuen, und während Ringo eine liebevolle Zusammenstellung der Lauftreff-Top-Schnappschüsse des Jahres laufen ließ, bestand die Gelegenheit, ein weiteres intensives Carbo-Loading in Vorbereitung der nächsten sportlichen Herausforderungen zu absolvieren. Bei der Gelegenheit wurden dann auch gleich mal die Staffeln für den kommenden Indoor-Man klargemacht. Denn: Die Liebe (zum Sport) höret nimmer auf. poster

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