Wenn ich richtig gezählt habe, war das jetzt die erste Cup-Gelegenheit, die von Lauftreff-Kämpen wahrgenommen wurde.
Ein erschütterndes Wechselbad von Licht und Schatten tobte an diesem Samstag, welcher nicht nur dem Laufcup, sondern gleichzeitig auch der Landesmeisterschaft “Bahn” gewidmet war – eine gute Gelegenheit, einen halben Extra-Cup-Punkt abzustauben, aber auch hochkarätigere Konkurrenz zu begrüßen.
Zunächst jedoch scheiterte Petras Start an organisatorischen Problemen und sie muss sich die Gelegenheit, erste Cup-Punkte zu sammeln, für später aufheben. Vielleicht steigt ja ihre bisher schon gute Saison-Form bis dahin noch weiter an?

Eine wahre Form-Explosion dagegen zeigte Katja, als erste Lauftrefflerin mit ihrer AK in der aufkommenden Mittagshitze gestartet. Nach dem sie in guter Laune ihre Runden bei partiell steifem Gegenwind absolviert hatte, streikte beim Finish seltsamerweise die Anzeige. Kurz blitzte dann ein 48:xx  auf – ein Medaillenplatz der AK-, um unerwartet durch ein “disq.” abgelöst zu werden. Mehrfach übergetreten, ohne eine Verwarnung erhalten zu haben. . . Schöne Cup-Punkte weg.
Aber von Strava wurde Katja mit einem ganzen Strauß Auszeichnungen und PRs überhäuft   – Bestleistungen ohne Ende seit Beginn der Aufzeichnungen.
Mit dem daraus gewonnenen Stolz und Selbstvertrauen werden die nächsten Cup-Punkte nur so regnen!

Am Nachmittag erst hatten dann die beiden teilnehmenden mehr oder weniger Alten Herren des Lauftreffs ihren Auftritt.
Steffen und Jörg hatten aktuell nicht ihren stärksten Tag erwischt, das eigentlich dem derzeitigen Leistungsvermögen entsprechende sub 50min haben sie deutlich verfehlt. Und das trotz der Anfeuerung aus der Fankurve.
Steffen kam in seiner AK mit 52:48 auf Platz Platz 7 und somit zu seinen ersten 19,5 Cup-Punkten.
Eine halbe Runde danach dackelte Jörg mit 53:43 über die Ziellinie. 5min nach dem vorlaufenden AK-Konkurrenten, und gar noch gelobt vom Rundenzähler für die letzte “schnellste” Runde. “Am wenigsten langsame” Runde klingt ja auch nicht so gut.
Aber wo viel Schatten ist, muss ja auch irgendwo viel Licht sein – Jörg wurde kurz vor Schluss mit der Mitteilung überrascht “Du bist Dritter” – weiter vorne hatte jemand aufgegeben. Und so fand relativ unverdient, aber hart erkämpft, eine sehr schicke LM-Bronze-Medaille einen neuen Besitzer. Manchmal ist pures Durchhalten eben auch was wert, und die 23,5 Cup-Punkte werden gerne mitgenommen.
Im übrigen war Katjas “alter” Trainer aus Jugendzeiten durch das freudige Wiedersehen mit ihr (nach 30 Jahren!) so gepusht, so dass er diesen zuletzt gestarteten Pulk der Senioren mit weitem Abstand gewann. Jörg fühlte sich so oft überrundet, dass er sich fragte, ob der Sportfreund Bockelmann Extra-Runden gelaufen war, um das Hochgefühl des Vorbeizischens öfter zu genießen.

Sabine, diesesmal verhindert, war virtuell trotzdem anwesend. Als ein anderer Teilnehmer von ihrem Nicht-Start erfuhr, vernahm man ein trockenes “Na die hätte auch mit einem Bein gewonnen. . .” :-)

Finish

Finish

Wiedersehen

Wiedersehen

Steffen

Steffen

Jörg

Jörg

Edle Bronze

Edle Bronze

Eine schöne Runde mit Seeblick: die 5k auf natürlichen Untergrund mit dem Wendepunkt auf der im See befindlichen Halbinsel wurde von Katrin, Christine und Micha bestritten. Seitens Katrin gar so souverän, dass der dritte Platz der Gesamtwertung (w) dabei heraussprang – verbunden mit einem beeindruckenden Pokal!
Die 10k dagegen erfordern die gänzliche Umrundung des Neuklostersees, angetreten dazu Ringo und Jörg, auch in dieser Reihenfolge den Zielstrich querend.
Und es zeigte sich wieder mal, dass die Strecke es in sich hat. Nicht nur die immer wieder eingestreuten Steigungen auf phasenweise trailartigem Untergrund machen zu schaffen. Es herrscht auch jedesmal eine besondere Atmosphäre, die schwer zu veratmen ist – eine seltsame Mischung aus Staubigkeit und sumpfiger Feuchte, belebt von Mücken- und Fliegenschwärmen.
Nach dem Finish kann man sich diversen Köstlichkeiten hingeben. Zu nennen wären da zum einen besagter “Ankerplatz Neuklostersee”, eine opulente Imbissbude, auch als TShirt-Ideengeber aktiv. Und da ist ja auch noch der See als solcher, welcher mit akribisch gemessenen 17,6°C zum Bade lockte, welches sich Christine und Jörg nicht entgehen ließen.

Eine Lehre: Immer auf die richtigen Schuhe achten! Jörg hatte sich für diese Herausforderung für ungedämpfte Leichtlaufschuhe mit harter Waldsohle entschieden und leider nicht bedacht, dass ein größerer Teil der Strecke auf beinhartem Beton zu absolvieren ist. Und so hat er sich das “Laufwerk” ganz schön zerwürgt und plagte sich einige Tage damit herum.

Die Piste

Die Piste

Nach dem Lauf & Vor der Abkühlung

Nach dem Lauf & Vor der Abkühlung

Zumindestens für die Temperaturen an diesem Tag passte dieses Attribut schon ganz gut, aber natürlich nicht für die gestählten Läuferkörper:Innen, welche sich gesammelt hatten, die 3, 6 oder 12 k des Mollilaufes unter die “Hufe” zu nehmen.
Denn, ,  nach langer virenlastiger Durststrecke wurde der “DRK-Volkslauf an der Mollispur” in seiner 11. Auflage als wahres Volksfest wieder zum Leben erweckt. Der neu gewählte Playground im Klostergarten bietet auch die besten Bedingungen dafür.
Und viele, viele kamen, natürlich auch eine ausgiebige Delegation des Lauftreffs, welche sich schön auf die verschiedenen Strecken verteilte.
Jürgen, Erhard und Frank(S), unterstützt von Toren, nahmen sich die 3k vor. Katrin, Micha, Christine, Ringo und Svend präferierten die 6, während Katja, Maja, Petra, Steffen und Jörg die ultimative Härte der 12k genießen wollten.
Die Teilnehmer der kurzen Strecken durften als besonderes Highlight ihre Startnummer als Ticket für eine gepflegte Molli-Fahrt zu ihren Startpunkten einsetzen, während die 12k-Aspiranten sehen mussten, wie sie rein zu Fuß zu ihrem Wendepunkt in Heiligendamm kamen, und dann auch noch wieder zurück!
Manch einem kam die Strecke arg lang vor, und das lag nicht nur an den steigenden Temperaturen. Denn, alle Strecken sind nach einhelliger Meinung zahlreicher Laufuhrbesitzer ein weniges zu lang, z.B. 13 statt 12k. Daher sind die auf der Ergebnisseite zu findenden Paces recht deprimierend und man ignoriert sie besser.
Natürlich ändert das aber nichts an der Einlaufreihenfolge, was z.B. Jörg während des Laufes schmerzlich bei der Betrachtung des in der Ferne immer kleiner werdenden Steffen erfahren musste. Aber als zweitältester 12k-Absolvent vielleicht etwas entschuldigt.

Es gibt bei diesem Rennen nur wenige, sehr breite Altersklassen, so dass es schwerer als gewöhnlich ist, einen “Blumentopf” zu ergattern. Svend allerdings erkämpfte sich den Bronze-Rang der “U30m” und konnte so seiner stolzen Mutter schon vorfristig eine echte Rose zum entsprechenden ~tag rüberwachsen lassen.
Katrin und Micha schafften es, in der “Ü50m” bzw. “~w” jede(r) genau den 9. Platz abzugreifen. Ein idealer Paarlauf!
Jürgen, sonst immer auf die ganz vorderen Plätze seiner AK abonniert, musste sich diesmal mit dem 13. der “Ü18″ begnügen. Aber als bei weitem ältester Teilnehmer wahrte er sicheren Abstand zum letzten Platz und machte es in gewisser Weise dem FC Hansa nach, der ja am Vortag den ausreichenden Abstand zum Abstiegsrang erkämpft hatte.
Mancher hat vielleicht von den gelegentlich stattfindenden Wettrennen zwischen Läufern und Pferden gehört (z.B.).  Wäre beim Mollilauf auch ne schöne Idee, die Galoppbahn liegt ja an der Laufpiste. Aber aus organisatorischen Gründen entschied Petra sich, es mit der Molli-Bahn itself aufzunehmen, wie ein episches Foto beweist. Die Bahn gewann knapp, wenn auch unter erheblich überdurchschnittlichem Kohleverbrauch, und Petra kann sicherlich stolz auf ihre Leistung sein. :-)

Bereit zum Start

Bereit zum Start

Wir auch

Wir auch

Jürgen und Erhard

Jürgen und Erhard

Ringo

Ringo

Micha & Katrin

Micha & Katrin

Die 3 Grazien

Die 3 Grazien

Der Becherjongleur

Accio Becher!

Beat The Machine!

Beat The Machine!

Mit einem festlichen, aber auch kämpferischen Wochende ließ der Lauftreff den April so langsam ausklingen.

Fast geschafft

Geschafft

Als kleinen freitäglichen Vorwärmer gab es Anettes nachgereichten Polterabend zu feiern – natürlich zünftig mit verschiedenen Sportarten angereichert, und auch an mehr oder weniger isotonischen Aufbautrünken fehlte es nicht. Höhepunkt die läuferisch anspruchsvolle Platzrunde von Anett und Harri, gekrönt vom stilvollen Durchlaufen des vom virtuellen Generali-HM Berlin aufgehobenen Zielbandes.


<- Schieb die Maus!

Wiener Charme

Wiener Charme

Nach der dann dringend gebotenen Regeneration am Samstag war die sonntägliche Leistungsentfaltung nicht mehr aufzuhalten. Sabine hatte die ihre diesmal nach Wien verlegt, wo sie bereits um 9:10 Uhr den Start zum Halbmarathon genießen durfte. Und als sie schon fast die Hälfte geschafft hatte, machte sich in Wieck die repräsentative Abordnung des Lauftreffs auf die Beine: Holger und Ralf mit Anhang, dto. Ringo, und als Solitäre dann auch noch Katja, Steffen und Jörg; Schlachtenbummler Erhard nicht zu vergessen.Von Ringo vorsorglich schon eingestimmt auf die Besonderheiten dieses Ereignisses.

Ringos Ansage

Ringos Ansage

Ganz so schlimm war es dann aber nicht, eigentlich war es sogar ganz gutes Laufwetter. Und das professionell errichtete LAV-Zelt stellte eine gute Versicherung gegen eventuelle Unbilden dar.

Während dann Sabine mit ihrer Nettozeit von 1:46:30 den Vogel der HM-Lauftreff-Laufenden abgeschossen hatte, erlief sich Ringo in dieser Disziplin die Darßer Lauftreff-Krone. Zu diesem Zwecke musste er auf der halben Distanz in den Tiefen des Waldes den schnaufenden Jörg quasi stehen lassen. Aaaber, der konnte mal wieder die Gnade der frühen Geburt genießen und darf sich als 3. seiner AK seither in ein traumhaft flauschiges Badelaken mit Darß-Marathon-Intarsien hüllen.
Katja und Steffen meisterten die Strecke paarweise, wobei letzterer am Ende einen etwas eindrucksvolleren Schlusssprint zelebrierte.
Holger zeigte mal wieder seine Qualitäten als Top-Pacer und Junge-Talente-Förderer, indem er Petra eine Bestleistung auf die Urkunde und ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Eine großartige Leistung- nach langer Zwangspause – ist auch aus Richtung Tatjana zu vermelden.

Ringo

Ringo

Jörg

Jörg

Tatjana

Tatjana

Katja & Steffen

Katja & Steffen

Ralf

Ralf

Petra&Holger

Petra&Holger

Das Team

Das Team

headEyecatcher

Die amtlichen Ergebnisse: “http://www.darss-marathon.de/service/ergebnisse.html

Trotz der momentan erschreckenden Zeiten will man doch nicht ganz die verbleibenden und hart erkämpften Lichtblicke aus dem Auge verlieren.

Für den phänomenalen Auftritt von “Lauftreff und Friends” am ersten April-Sonntag in Berlin hatte ja schon am Tag zuvor der unerwartet und grandios gegen St.Pauli auftrumpfende FC Hansa eine Woge der Motivation in die rechtzeitig bezogene Landeshauptstadt gesendet. Rechtzeitig bezogen, um sich in die angemeldeten 33000 HM-dürstenden Läufer des 41. “Generali” einzureihen.
Am Vorabend mundete die Verpflegung während der Pasta-Party beim traditionellen Italiener, nachdem Unterlagen fassen, Shoppen und vorsorgliche Massage mehr oder weniger erledigt waren.

Nothing is impossible

Nothing is impossible

Voller Tatendrang

Voller Tatendrang

Pastaparty

Pastaparty

Energetisch aufgeladen nach dem speziell italienischen Carboloading fand man sich anderntags pünktlich im zugewiesenen Startblock ein – je nach Wunschzeit etwas verteilt.
Ziemlich weit vorne durften sich die hochambitionierten Martin, Frank und Sabine positionieren, welche ernsthaft von der schnellen Berliner Strecke profitieren wollten. Und alle drei legten eine sagenhafte Performance an den Tag.

Als erster des schnellen Triumvirats durfte Frank  sein Finish erleben, ja geradezu feiern. Es war ihm gelungen, seine Leistung aus 2019 etwas zu steigern und wie schon in Amsterdam voriges Jahr, “sogar brutto” unter 1:30 zu bleiben. Ganz knapp gefolgt von Martin, dem es gelang, sich gegenüber seinem legendären Auftritt in HEFEI 2019 um eine gute Netto-Minute zu steigern. Am meisten Bewunderung jedoch ringt mir Sabine ab, welche von Strava gleich mit 31 Auszeichnungen überhäuft wurde, nachdem sie ihre schon schnellen Trainingseinheiten bei weitem übertraf.  Mit einer merklichen Steigerung auch gegenüber 2019 kämpfte sie sich in der AK von Bronze auf Silber vor! “Danke Euch allen, es hat wieder Spaß gemacht, das Wetter war etwas zu kalt für mich, aber die Stimmung war grandios und die Pasta Party mit meinen Lauffreunden war echt super schön

Frank

Frank

Fiko-Martin

Fiko-Martin

Sabine

Sabine


Die nächsten aus unserer Delegation, welche getreulich vereint den Zielstrich querten, waren Katja und Steffen. Im Vorfeld eher auf Genusslauf und Sightseeing orientierend, konnte es jedoch nicht ausbleiben, dass sie sich vom allgemeinen Enthusiasmus mitreißen ließen. Aber Katja kann das selbst am Besten ausdrücken:

Steffen und ich standen pünktlich 10:30 Uhr im Block D ganz hinten, neben uns eine junge Läuferin im Erdingerkostüm (Bierglas mit Tulpe). Steffen zu mir: „Wenn sie uns überholt machen wir was falsch“………Startschuss….bis zur Linie dauerte es 4 Minuten. Nun aber los, bloß nicht überpacen. Nach kurzer Zeit sahen wir erschrocken das Erdinger Bierglas an uns vorbeitänzeln
Na gut, so weit so klar. Auf Kilometer 3 hielten wir beim Vorbeilaufen (also auch wir können überholen), ein kurzes Schwätzchen mit 3 Läuferinnen vom SC Laage…..es war lustig, auch für die anderen Läufer
Dann bogen wir rechts auf den KuDamm, da sahen wir auf der Gegenspur die Sub 2 h von unserem Block D. Wir wussten, wir liegen gut im Rennen, gut unter zwei Stunden zu laufen. Kilometer 18 war toll, ganz toll, zuerst überholten wir recht zügig die SUB 2 h und dann siehe da………knapp vor uns lief das Erdinger Bierglaskostüm
Mit einem inneren Lächeln zogen wir dann rechts am Glas vorbei, mit der Sicherheit, zwei gesetzte Ziele von Steffen zu erreichen. Zum Einen, den Lauf unter 2 h (also 1:59:99h -Insider) zu rocken, zum Anderen, vor dem Erdingerkostüm zu finishen. Beides haben wir geschafft…..abgerechnet wird immer im Ziel.

Beide holten auf dieser Strava-Segment-gesättigten Strecke über 30 Auszeichnungen.

Katja

Katja

Steffen

Steffen


Das zweite Traumpaar des Tages bestand aus Maja und Holger. Holger machte seinem Ruf als der ultimative Pacer und Reinholer wieder mal alle Ehre. Beide genossen die tolle Atmosphäre und die Bands alle paar km, und statt mit einer Erdinger-Tulpe bekamen sie es mit einem rasant überholenden Einhorn zu tun.
Überglücklich nach dem Finish: “Das war so toll. Es war ein schöner Genusslauf – mit Holger an meiner Seite“. Immerhin spendierte Strava Maja 4 Auszeichnungen für jeweils die zweitbeste Leistung von 15k bis HM. Ein bisschen Luft ist also noch.

Maja

Maja

Holger

Holger

4 Finisher:Innen

4 Finisher:Innen

Am Ende wurden ca. 24000 Finisher verzeichnet, darunter 40% :Innen, deren Erste gleich auch mal einen neuen Streckenrekord aufstellte.

Trotz schwieriger Bedingungen – “Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt und sogar leichter Schneefall unmittelbar vor dem Start waren keine idealen Bedingungen für Rekordversuche.”
So konnte es gewissen Finisherinnen passieren, selbst am nächsten Tag noch nicht wieder richtig aufgewärmt zu sein  . . .

Anders kann das traumhafte Laufwetter zum “Start in den Frühling” im IGA-Park nicht kommentiert werden. Nach Aussage der “Rostocker Seehunde“, die sich in derzeitiger Ermangelung ihres Kerngeschäfts – des Eisbadens -, wieder ihrem zweiten Standbein, der gewissenhaften Läuferverpflegung widmeten, extra bestellt.
Die Aussicht, endlich mal wieder mit einer amtlichen Startnummer etwas motiviertere Runden zu drehen, lockte eine größere Anzahl von Pistenjunkies an die Startlinie unweit vom Likedeeler, darunter eine repräsentative Delegation unseres Lauftreffs, taktisch gewieft verteilt auf die angebotenen Strecken von 2,5, 5 und 10k. Einen zusätzlichen Lockfaktor hatte die Rennleitung vorsichtshalber auf ihrer Homepage platziert – Katrin und Micha als ultimative Frühlingsbotschafter.

Die Frühlingsbotschafter

Die Frühlingsbotschafter

Um denjenigen entgegenzukommen, welche eventuell am ersten Sommerzeit-Tag noch mit etwas Jetlag zu kämpfen hätten, wurde der Startzeitpunkt für die längeren Strecken rücksichtsvoll etwas später gelegt, als sonst so üblich.
Aber nicht für die 2,5km. Eine besondere Herausforderung für unseren Frank Bennis, welcher auf Schusters Rappen aus der  Südstadt herbeigetrabt war und demzufolge schön aufgelockert an seinen Start gehen konnte. Mit weitem Vorsprung dann dem Zielstrich entgegenstrebend, entschied er sich, gut getarnt eine angemessene Auszeit zu nehmen, um einigen Kids auf die Medaillenränge zu verhelfen. Das ist wohl einen Fairness-Preis wert!
Icognito unterwegs als Pacemaker für seine Familie: Ringo. Das verschaffte ihm die Frische für die anschließenden offiziellen 5k.

spring

Eine halbe Stunde später dann der Start für die “Lang”-Strecken von 5 und 10k. Die Ergebnisse für unseren Verein können sich sehen lassen. Und für jene von uns, die schon am nächsten Wochenende Berlin per HM durchqueren wollen, eine schöne Bestätigung des aktuellen Fitness-Levels.
Katja konnte sich den dritten Platz der Gesamtwertung über die 5k sichern, quasi von dem heute sehr agilen Ringo direkt zur Siegerehrung gezogen. So knackten beide locker ihre jeweilige AK. Auch Katrin und Micha konnten sich gut im vorderen Teil des Teilnehmerfeldes behaupten, Micha gar als erster seiner Ak.

Ringo & Katja

Ringo & Katja

Auf diplomatischer Mission

Auf diplomatischer Mission

Siegerehrung überstanden

Siegerehrung überstanden

spring

Nach deren Finish aber war der Leidensweg der 10-Ender erst zur Hälfte beendet. Als erster von uns und dritter seiner AK durfte sich endlich Steffen über die Ziellinie wuchten. Sodann folgte Jörg, der auf den letzten Metern ein besonderes Erlebnis verkraften musste, nachdem er sich so schön an Steffen herangearbeitet hatte. Kurz vor der letzten Ecke sprang der “Herr in Gelb”, welcher dem armen Jörg zwei Runden im Nacken saß, in einem unfassbaren Sprint vorbei und eilte uneinholbar zum Finish.  Jörg, in Betrachtung des jugendlichen Laufstils, dachte, na wenigstens kein AK-Konkurrent. Weit gefehlt – das war genau der eine anwesende, der sich so den vorletzten AK-Platz sicherte.
Petra, vom Start weg von einer Zerrung geplagt, kämpfte sich mit hoher Willenskraft durch, auf dem letzten Ende geleitet von Katja – noch ein Fairness-Preis für heute -, und belohnt mit dem ersten Platz der AK. Und wenn jetzt jemand meint, keine Kunst, war ja sonst niemand – alle, die Petra hinter sich ließ, sind jünger. Chapeau!
Wenn das jetzt eine Amazon-Rezension wäre, müsste ich leider einen halben Stern abziehen – die Runden sind ein weniges zu kurz, so dass nach vieren davon gut 300m fehlen auf der Uhr. So mussten Steffen und Jörg noch ein wenig schaulaufen, um auf Strava einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Aber, der guten Stimmung tat das keinen Abbruch, wie man sieht:

Süße Belohnung

Süße Belohnung

Gute Laune

Gute Laune

Fürs Fotoalbum

Fürs Fotoalbum

Salzlauf zwischen Bad Sülze und Marlow – das war besonders anstrengend
Das Laufereignis zwischen Bad Sülze und Marlow soll Grenzen überwinden helfen. Gleichzeitig gilt der Salzlauf als Ergänzung für dieses sportliche Ereignis in der Region. …

Mehr ist nicht zu sehen, wenn man von Googles Salzlauf-Suche auf die OZ vom 22.11. geleitet wird. Weiter nur mit Abo (auch wenn man schon eins hat, leider nur für die (falsche) Print-Ausgabe).  So wird man nie erfahren, welche Grenzen überwunden werden sollen, für welches sportliche Ereignis hier eine Ergänzung geliefert wurde und muss sich selbst etwas aus den Fingern saugen.

Endlich also, nach der legendären 0. Ausgabe 2019 und dem “verbotenen” Lauf 2020 der originale Erste Salzlauf Marlow-Bad Sülze. Im schönen Wechsel soll diese Strecke fürderhin jährlich mal so, mal andersrum, von Kirchturm zu Kirchturm durchmessen werden.
Nur wer keinen Bock auf den ganzen HM hat, darf jeweils vorher umdrehen.
Die Location in Marlow, an und in der Grundschule, fand großen Anklang. Ein Neubau, der sehr gute läuferische Infrastruktur bietet, wenn auch dieses Jahr mit der obligatorischen Gesichtskontrolle.
Unser Lauftreff – mit einer repräsentativen Delegation am Start, durfte pünklich um 10 geschlossen auf die Strecke gehen – egal ob HM, 10k, 5k oder Walking.
Zunächst geht es  hübsch durch Marlow, vorbei an der Kirche, und während man den Hügel, auf dem diese thront, heruntersaust, baut sich schon eine gewisse Vorfreude auf den Rückweg auf. Zunächst aber biegt man auf den Radweg ein, der meistenteils flach im Recknitztal Marlow und Bad Sülze verbindet.
Ein Traum von einem Radweg! Neuer, ebener, sehr griffiger Untergrund, der geradezu nach Bestzeiten schreit. Vor allem wenn, wie erlebt, ein leicht angeschrägtes Pusten passabel als Schiebewind durchgeht. So schwebte man dahin, von vielen weißen Pfeilen gut navigiert. Fast die ganze Zeit hat man als HM-Absolvent dabei den hart angestrebten ökumenischen Wendepunkt schon im Auge – und ob der nun 8 oder nur noch 4km entfernt ist, macht optisch keinen großen Unterschied, eher meint man, überhaupt gar nicht vorangekommen zu sein.
Irgendwann aber füllte der Kirchturm von Bad Sülze endlich das gesamte Sichtfeld aus. Da jedoch gebrach es plötzlich an den hilfreichen Markierungen und bei der Umrundung der Kirche  musste man auf Gottes Beistand beim Finden des rechten Pfades vertrauen. Und der half nicht immer. Nicht nur Sabine durfte auf die Weise einige dutzend m mehr auf ihrer
Laufuhr speichern, als geplant. Das hinderte sie aber keineswegs, an dem kurzzeitig vorausgeeilten Jörg wieder vorbeizuziehen und auf dem Rückweg einen komfortablen, unaufhaltsam wachsenden Vorsprung aufzubauen.
Und dieser Rückweg hatte es nun wahrlich in sich und manche Bestzeiten-Ambition zerstob im knackigen Gegenwind. Man freute sich ewig im voraus auf jeden spärlichen Busch am Wegesrand, wissend um einige Meter köstlicher Flaute, die dieser spendieren würde. Warum gibt es nur so wenige davon, mal ganz generell angemerkt?

Um das abschließende Erleben, schon wieder zurück in Marlow, zu beschreiben, hilft nur ein ganz tiefer Griff in das Zitate-Schatzkästlein von Wilhelm Busch: ” Doch was am meisten ihn entsetzt, das Allerschlimmste kam zuletzt”. Das ist genau jener majestätische Hügel mit der darauf residierenden Kirche, der den eben noch hoffnungsvollen Pace krachend zusammenfallen läßt und es erforderte eine gewaltige mentale Stärke, auf dem letzten horizontalen Stückchen bis zum Finish wieder ein Siegerlächeln ins Gesicht zu bringen.
Dieses jedoch mit voller Berechtigung, 5 erste, 2 zweite und 2 dritte AK-Plätze bei 12 Lauftreff-Teilnehmern sind eigentlich keine schlechte Ausbeute. Die harterkämpfte “handgetöpferte” Finishermedaille durfte mit einigem Stolz entgegengenommen werden.

Die glücklichen Überlebenden

Die glücklichen Überlebenden

Mit Salzglasur?

Mit Salzglasur?


Die Mühen der Statistik wurden zum Glück von der aufmerksamen Fachpresse übernommen.

Gefunden von Sabine

(svz 23.11.)

Bevor das aktuelle Rennen gewürdigt wird, ist hier Gelegenheit, sich träumerisch einiger vergangener Schneckenjagden zu entsinnen:  2016 2017 2018.

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Dieses Jahr nun stand ein besonders schneckenträchtiges Jubiläum in Graal-Müritz an – aus Anlass der 25. Auflage des Kampfes um die Streusel konnte jeder Finisher das erträumte Weichtier-Abbild in doppelter Ausführung entgegennehmen. Denn dieses Jahr war mal wieder eine spezielle Jubiläumsmedaille geprägt worden – nur echt mit der SCHNECKE drauf. Ein wertvolles Erinnerungsstück.

Lüstern auf Schnecken

Lüstern auf Schnecken

Das war Anlass genug für unseren Lauftreff, mit einer größeren Delegation in das Geschehen einzugreifen, verstärkt durch etliche Sympathisanten.

2k-Finish

2k-Finish

Als erstes durfte Erhard auf die Piste, und als frisch in seine Altersklasse Aufgenommener, sozusagen der “junge Hüpfer” in der M70, fiel ihm naturgemäß die Aufgabe zu, einen noch jüngeren Hüpfer, nämlich Holgers Enkel Eddy, auf dessen 2k-Runde zu coachen. Für den gemeinsamen Zieleinlauf ein extra Beifall!

Dann schließlich der gemeinsame Start für die 5 und 10k. Und so genoss man eine oder zwei Runden durch den schönen herbstlichen Wald, immer auf der Hut vor herumlungerndem, zum Glück farblich gut markiertem Wurzelwerk. Erst nach der Überquerung der Ziellinie dann gab es den ersehnten Streusel-Bezugsschein und natürlich die schicke Schnecken-Prägung.

Für die Annalen

Für die Annalen

Am Ende durfte geradezu ein Gewimmel von Lauftrefflern bei den AK-Siegerehrungen beobachtet werden. Sage und schreibe  6 erste, 4 zweite und ein dritter Platz wurden erbeutet.
Als schnellste 10k-Lauftrefflerin ging Sabine in die Annalen ein, gefolgt von Jörg. Über die 5k konnte Holger sich knapp vor Tatjana positionieren.
Jörg durfte ein spezielles Wechselbad der Gefühle durchleben: Etliche km von einem fordernden Schnaufen getrieben, schoss dieses 20m vor dem Ziel in einem gnadenlosen, unaufhaltsamen Sprint vorbei,  verdammt nach einem AK-Konkurrenten aussehend. Aber es galt hier mal die Gnade der späten Geburt – der war zu Glück schon eine Altersklasse weiter. . .
Wie schon bei den früheren Auftritten aufgefallen, war die Runde um einiges zu kurz. Es sollte doch mal möglich sein, die fehlenden ca. 450m in irgendeinem Extra-Schleifchen unterzubringen.

Ein Ideechen zu kurz

9,1k - Ein Ideechen zu kurz

eilt die Zeit, wir sausen mit.

Irgendwie vergehen die Monate immer schneller, und schon stellt man  fest, dass die journalistische Aufarbeitung der vergangenen Oktober-Heldentaten zu wünschen übrig lässt.
Daher hier ein kleiner Nachschlag.

Herausforderung

Alternative Herausforderung

Manch ein Leser wird sich gewundert haben, dass im vorigen “Run for Glory“-Bericht gar keine Rede von Ringo war. Das soll zunächst geklärt werden: Ringo verschaffte sich nämlich die best denkbare Entschuldigung, indem er sich an diesem WE seine persönliche Gloriole beim langen Kanten des RENNSTEIGLAUFes holte. Und das bei immer noch laufender Fuß-Reha!

Der Monat ging aber munter weiter, das nächste WE hatte es dann schon wieder in sich:
Zum einen nahm Sabine eine wertvolle Gelegenheit zum Laufcup-Punktescheffeln wahr bei der 10k-Straßen-LM in LUBMIN.  Gewonnen mit reichlichem Vorsprung, aber wie schon öfter bei der online-Anmeldung das Häkchen für die LM-Wertung übersehen. Das ist aber auch zu unauffällig! Da kann man direkt in Nostalgie verfallen, wenn man an frühere verpasste LM-Treppchenbesteigungen zurückdenkt:
<1>  <2>  <3>  <4> (Auf die auch vorhandenen erfolgreich realisierten LM-Teilnahmen wird hier aus Bescheidenheitsgründen nicht verlinkt.)

Meisterhaft

Meisterhaft

Diesmal, im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, wurde Sabines Klage großzügig stattgegeben und voilá, da ist die Urkunde!

Zur gleichen Zeit ging ein lang ersehntes, mehrfach verschobenes Großereignis endlich über die Bühne – der legendäre S25 in Berlin. Katja, Holger, Birk und Ringo quartierten sich rechtzeitig ein, um den Start keinesfalls zu verpassen und können sich jetzt, nach dem hochemotionalen Einlauf im berühmten Olympiastadion als offizielle Finisher betrachten.

Der Ort der Sehnsucht

Der Ort der Sehnsucht

Gleich geschafft

Gleich geschafft

Und geschafft

Und geschafft

Nicht die Spree, sondern der Sildemower See

Nicht die Spree, sondern der Sildemower See

Durchhalten! Bald geschafft.

Durchhalten! Bald geschafft.

Jörg machte sich derweil den Spaß, als externer Herausforderer genau die selbe Entfernung in fast der gleichen Zeit zurückzulegen – nur eben etwas früher am Morgen um Rostock.


Kaum erholt, galt es schon das nächste wettkampflastige WE zu überleben.
Aufgrund der Anmeldebeschränkungen war der Lauftreff mal nur in kleiner Delegation beim RÜGENBRÜCKENLAUF vertreten. Aber er wurde unter schwierigen, alldieweil sehr feuchten Bedingungen, gut vertreten durch Katrin und Micha (10k <1h) sowie Birthe und Ines (6k).

10k gemeistert

10k gemeistert

6k im Regen

6k im Regen

Mehr Glück mit dem Wetter hatten Jürgen, Ralf und Jörg bei ihren Auf- und Antritt beim “Ostseeküstenlauf” um RERIK, denn der Regen fand erst nach der Bezwingung der Piste statt. Und diese neue Piste hat es in sich – sowohl landschaftliche Schönheiten in Form von viel Ostseeblick, als auch physische Herausforderungen in Form mörderischer Höhenmeter, wobei der HM bei der Umrundung des Bastorfer Leuchtturms im wahrsten Sinne des Wortes den Gipfelpunkt bietet. Aber als man als HM-Laufender gerade seine letzten Reserven für die Andeutung eines Endspurts mobilisieren wollte (keine 2km mehr lt. Uhr :-) – aber auch nicht viel weniger :-( ), da war es plötzlich  schon vorbei – ca. 19.5km nach einhelliger Meinung. Da muss wohl nochmal nachgemessen werden.

Das Team

Das Team

Andacht vor dem Start

Andacht vor dem Start

Viiiel steiler als es aussieht !

Viiiel schwerer als es aussieht !

Im Fokus der NNN

Im Fokus der NNN

Das teilnehmerstärkste Event fand allerdings in AMSTERDAM statt – Ein hochkarätiger internationaler HM für Frank und Steffen.
Steffen wurde von Strava die zweitbeste HM-Leistung seit Beginn seiner Aufzeichnungen zuerkannt und Frank gar durfte sich über eine neue PBZ freuen.
Wie man hörte, hatte er sich taktisch sehr geschickt an den passenden Pacemaker gehängt und diesen am Ende um ein paar entscheidende Sekunden überspurtet.
Dadurch gelang es ihm, seine angepeilte Traumzeit von 1:30 “selbst im Brutto” sicher zu unterbieten!

On the Run

On the Run

Schon geschafft

Schon geschafft


Damit rückt auch schon das letzte zu betrachtende Oktober-WE in den Fokus.

HM-Finisher

HM-Finisher

Wie unschwer zu erkennen, wird hier ein großartiges finish in LÜBECK gefeiert. Im Bild Birk, Katja sowie Sympathisant und China-Experte Martin. Katja, perfekt gepaced von Birk, darf stolz eine neue Bestzeit ihr eigen nennen. Nach einer sehr rasanten ersten Hälfte war dazu glücklicherweise noch genug Reserve vorhanden, welche auch bitter nötig in dem zu bezwingenden langen Tunnelanstieg ist.

Bereit sein ist alles

Bereit sein ist alles

Da lang, die Dame

Da lang, die Dame

Sabine dagegen zog es vor, ihren Oktober-HM in etwas südlicheren Gefilden anzugehen. LINZ ist bei ihr Familientradition. Und es war auch ein großer Gewinn, den laufkräftigen Nachwuchs an der Seite zu haben. Sabine war nach dem -fast- beendeten HM noch so gut drauf, dass sie statt zum Zielstrich auf die Marathon-Piste abbog. Aber ihr Sohn, gerade seine 10k vollbracht, hatte nach einem grandiosen Sprint noch die Puste für einige Überzeugungsarbeit, um seine flotte Mutter auf den rechten Pfad zurückzuführen.



Damit auf zum YESvember. . .

so das Motto des diesjährigen sechsten Rostock-10-Rennens zu Ehren des legendären 3. Oktober.
Eine kleine offizielle Delegation des Lauftreffs, bestehend aus Katja, Ralf, Steffen, Matthias und Jörg wollte sich diese Festtagsrunde nicht entgehen lassen.
Und Holger machte sich mit seinem Enkel zu einem inoffiziellen Spaßlauf auf, frühe Nachwuchsförderung sozusagen.

Nach Katjas Ansage:  “ruhiger 5:45er Trainingslauf”  folgte  überraschenderweise eine überaus flotte Startrunde, so dass Ralf gerade noch ein “Viel zu schnell” herausbrachte. Wer aber alsbald in die Nachhut abglitt, war Jörg, während der Lauftreff-Pulk wesentlich schneller als anfangs gedacht dahinschwebte, und Ralf am Ende gar den Spitzenläufer machte. Chapeau! Wenn die Füße einmal leicht sind, muss man das auch ausnutzen. Jörg dagegen ruderte die ersten 4km mit wachsendem Abstand dahin, bis dann endlich die Gangschaltung knallte. Dann wurde es plötzlich möglich auch mal den einen oder anderen km unter 5:00 zu laufen. Komischerweise verringerte das kaum den Abstand zu der mit saugendem Blick verfolgten Spitzengruppe. Erst in der Schlußrunde war das letzte “Sichthindernis” zwischen Spitzengruppe und Nachhut der Lauftreffabordnung überrannt, so dass beinahe von einem gemeinsamen Finish gesprochen werden kann, wenn man sich die verbleibenden gut 20sec Differenz mal wegdenkt.

Unser momentan formell ruhendes Mitglied Frank (S.), der seit einiger Zeit versucht, sich wieder ins Laufgeschehen reinzuarbeiten nahm seine nach vielen Monaten ersten 10k  relativ ruhig in Angriff und finishte mit einem Lächeln. Aber dann machte ihm das Herz gefährlich zu schaffen und sein Glück war die bei so einem amtlichen Rennen mögliche schnelle medizinische Betreuung. Lehre daraus – sich nicht zuviel zumuten, nie alleine im Gelände umherlaufen.

Vor dem Start

Vor dem Start

Start

Start

Auf die Piste!

Auf die Piste!

Mit einem Lächeln dabei

Mit einem Lächeln dabei

Auf der Piste

Auf der Piste

Finiiiish!

Finiiiish!

Belohnungen

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