machte sich eine Woche nach dem Staffelmarathon auf die (Lauf-)socken. Es war nämlich die erste Auflage des Warnemünder Planetenlaufes ausgerufen worden, in Würdigung des neugestalteten Planetenweges, und finanziert durch das Preisgeld für die gelungene Renovierung.
Ringo, Katja, Christine, Katrin und Micha fanden sich pünktlich zum Treffpunkt am Leuchturm ein, um diesem neuen Event etwas zusätzlichen Glanz zu verleihen. Illuminiert von dem überaus goldig neu gestalteten Sonnenmodell eben dort.
Startgeld musste kein Läufer bezahlen, um so erfreulicher, das aufgebaut und aufgetischt war, wie bei einem Großevent. Zelte zum Umziehen waren vorhanden, Arne Welenz hatte eine Bühne aufgebaut und moderierte, Studenten schnitten Bananen und Äpfel (es wurden sogar die Kerngehäuse im Apfel entfernt) auf und haben sie so nett und liebevoll an die Läufer verteilt.
Zuerst wurde der 3 Kilometer Lauf gestartet. Als die Läufer wieder im Ziel waren, ging’s für die 8 Kilometer los. Einmal am Sonnensystem lang bis Wilhelmshöhe und wieder zurück.
Man konnte das Ganze als Genusslauf nehmen, oder auch, wie Ringo, sich eher im Wettkampfmodus fortbewegen. Ab km5 (endlich wieder fester Boden) explodierte er geradezu. Auch Katja drehte dort zunehmend auf und legte auf den letzten 800m einen recht zügigen Endspurt hin.
Insgesamt war es ein schönes Erlebnis, das auch der Warnemünder und überörtlichen Fachpresse nicht verborgen blieb, es könnte gern öfter wiederholt werden.
Es ist immer noch Einiges aufzuarbeiten!
Das nächste näher zu betrachtende Ereignis ist der Staffelmarathon Dierhagen. Lange Jahre sozusagen das “Wohnzimmer” des Lauftreffs gewesen. Wenn man das mal Revue passieren lässt . . . da kann man schon die eine oder andere nostalgische Träne zerdrücken: — 2012 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 —
2023 nun schon der 17. seiner Art. Der Zulauf von Seiten des Lauftreffs war dieses Jahr mal etwas gedämpfter als gewohnt. Gerade mal eine Staffel brachte der Lauftreff dieses Jahr zusammen, und das auch nur dank verwandschaftlicher Unterstützung, indem Ringo und Jörg ihren Nachwuchs in die Bresche warfen. Und dann hatte auch noch eine andere Truppe, die schneller beim Anmelden war, den traditionsreichen Teamnamen “Team Sonne” für sich weggeschnappt. Nun, Cheforganisator Ringo löste das elegant, so wurden eben er selbst sowie Frank Schramm, Frank Bennis, Holger, Ralf, Michael und Jörg für das Team “1. LAV Rostock – Lauftreff Team Sonne” an Bord geholt. Und die diesmal als Supporter und Groupies angereisten Katja, Christine und Erhard nicht zu vergessen!
Episch wie dieser Name dann auch der Veranstaltungstag. Frühe Ankunft sicherte die besten Parkplätze, in deren Nachbarschaft dann umsichtig das Vereinszelt aufgebaut und mit diversen aufbauenden Köstlichkeiten bestückt wurde.
Nach dem Anpfiff wurde es gleich mal spannend: Ringo, der alte Taktiker, versteckte sich während der anfänglichen Ehrenrunde gewieft am Ende des ausgedehnten Feldes, um dieses dann kraftvoll von hinten aufzurollen.
Frank Schramm trat als seine Ablösung auf den Plan und machte seine Sache auch sehr ordentlich.
Anschließend ließen sich Holger und darauf Svend (ein bisschen gepusht von Ringo) den frischen Seewind und die erholsame Waldluft um die Nase wehen. Dann war auch schon Jörg an der Reihe, mit denkbar knappem Abstand der Senior des Teams.
Da hatte Michael noch etwas Zeit, sich mental und körperlich auf seinen Beitrag vorzubereiten, wobei die ihm von der unerbittlichen Katja verordneten Dehnungseinheiten zu letzterem wohl einen guten Beitrag leisteten.
Nachdem Michael dann auf die Sekunde genau wie sein alter Herr gefinished hatte (die Gene mal wieder…) drehte Ralf eine etwas flottere Runde bevor dann Frank Bennis ein Hochgeschwindigkeits-Finish hinlegte.
Fazit – wunderbares, nicht zu feuchtes, aber nicht zu trockenes Laufwetter. Die Temperaturen gerade richtig. Die in manchen Jahren beinahe lebensrettende Feuerschale war diesmal nur als Deko im Spiel.
Was aber wie immer keine Deko war – der zu durchpflügende Sand auf dem Strandabschnitt. Wenn man danach erst mal wieder festes Land erreicht hat, kann es passieren, dass man 5km zur Erholung braucht – dann ist die Runde aber schon längst vorbei. Dies musste Jörg schmerzlich erfahren. Auf dem letzten Waldstück von einer später gestarteten Athletin noch überholt – und trotz dem dadurch lesbar gewordenen motivierenden Rückenaufdruck “Slow Motion” war es nicht möglich, wenigstens da dranzubleiben.
Aber egal, welchen Pace man aus sich herauskitzelte, jeder gab was er konnte und ein Lohn waren die dieses Jahr besonders glitzernden Medaillen.
Frank Schramm durfte sich gleich zwei davon umhängen, denn er drehte auch noch eine Runde für “RSAG Sprinter”. Da waren wohl noch Reserven.
Alle Ergebnisse guckst Du hier.
wäre auch schon wieder vorbei. Nach dem letzten Kurzbericht wartete er mit noch einigen lauftrefflichen Vorkommnissen auf, über die man berichten sollte.
Zunächst war ein ziemlich entscheidungsschweres Wochenende zu überwinden, denn am 16.9. buhlten gleich 2 Heideläufe um die Gunst der Läuferschar.
Zum einen lockte der traditionsreiche Heidelauf Baabe mit Laufcup-Punkten. Micha und Katrin tauchten dort auf, aber in der Finisher-Liste nur Micha. Mit einer Bestzeit über die 15k (!), die mit 20 Punkten belohnt wurde. Ein gut Teil des Elans geht sicherlich auf die Anfeuerung seitens Katrin zurück, welche ansonsten noch ein wenig von ihrem grandiosen Erst-Marathon regenerierte.
Petra, nun Fiko, aber mit guter Lauftreff-Ausbildung , glänzte mal wieder golden und holte sich über die 10k die verdienten 25 Pünktli.
Zum anderen galt es ein quasi-Startup zu supporten – in der Rostocker Heide war nämlich eine formidable Bank(en)krise zu überwinden, und deshalb riefen HeidehopperInnen-und-Freundelnde zum ersten Heidelauf. Astrid, Karin und Jörg vereinten sich mit weiteren 64 Athletierenden, um mittels ihres Startgeldes zur Finanzierung einer dringend benötigten naturnahen Sitzgelegenheit für ermüdete gerade-nicht-mehr-Wandernde und ausgepowerte nicht-mehr-laufen-Könnende beizutragen.
(ich hoffe, jetzt fühlen sich alle gemeint)
Das Laufwetter war angemessen – nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu feucht – und eine schöne naturnahe Strecke bot sich den Füßen dar. Das Umfeld im Köhlerhof stimmte auch – von Kuchen+Kaffee bis Deftigem verschiedenster Art war das Notwendige im Angebot.
Und das Tollste am Ende – der eingelaufene Ertrag reichte sogar für 2 der erwähnten Regenerationsmöbel – Bankenkrise mehr als abgewendet! Vielleicht werden ja bald Schweizer Verhältnisse erreicht!
Unbeeindruckt von “Heide hier, Heide da?” machte Jürgen einfach mal Distanz zu dieser Konfliktsituation und umrundete stattdessen ganz gepflegt den Beetzsee – natürlich beim “Beetzseelauf“. Der AK-Platz 1 war der Lohn, und bei genauerer Betrachtung der Ergebnisliste sieht man, dass es ihm sogar gelang, zwei wesentlich jüngeren Damen davonzulaufen! Und das ganz ohne Doping!!
Neuer Tag – gleiches Problem.
Auch der folgende Tag war im Vorfeld mit schweren Entscheidungen belastet. Zuerst war es nicht schwer, sich auf den Anfangsbuchstaben -K- der angestrebten Herausforderung festzulegen, aber irgendwann war die Wahl zwischen “Kritzmower Spätsommerlauf” und “Kopenhagen Half Marathon” zu treffen.
Für ersteren Höhepunkt entschieden sich u.a. Erhard, Frank(S) und Jörg. Auch andere altbekannte Lauffreunde bevölkerten die Arena, spontan wurde sich mit “Sprintefix” verbrüdert!
Nachdem durch begeisterte Verfolgung der anfänglichen Kinderläufe noch etwas Elan getankt wurde, ging es um 11Uhr auf die etwas über 6k bzw. nicht ganz 10k.
Die Piste war dann trotz vorhergehenden Regens gut “begehbar”, das Laufwetter ziemlich perfekt. Traditionell ist es in Kritzmow aber ziemlich schwierig, als ältere Läuferpersönlichkeit vordere AK-Plätze zu erklimmen, denn in der AK M56-99 wären dazu für unsereinen ziemlich viele sehr hungrige “junge Hüpfer” zu überwinden. Um so höher ist der 4. Platz über 6k von Frank zu bewerten. Und auch der 10. Platz von Erhard, dem zweitältesten Teilnehmer, kann als überdurchschnittlich bezeichnet werden. Jörg wiederum, mit einigem Abstand der Alterspräsident der 10k, muss mit dem 3. und vorletzten Platz der M56-99 auch ganz zufrieden sein, denn wenigstens etliche Jüngere wurden am Ende noch überrundet.
Ein Hingucker war auch dieses Jahr die liebevoll handgeformte Keramikmedaille und auch das traditionelle Kuchenzelt war eine Besichtigung wert.
Als die drei obengenannten “es” schon mehr oder weniger geschafft hatten, erfolgte um 11:48 endlich auch im fernen Kopenhagen der Auftakt zu gar nicht hyggeligen 21,1km, zelebriert u.a. von Katja, Ringo, Holger, Steffen und Matthias plus Christian in ihrem Startblock.
Für einige eine gute Gelegenheit, die 6. FFM-Trainingswoche in Würde abzuschließen. Dazu war es wichtig, die pace-Vorgaben des Trainingsplanes klug einzuhalten und bei regelwidrigen Sprint-Einlagen auch mal Kritik einzustecken.
Wie man sieht, tat das der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch.
Wer es ganz genau mag, hier die offiziellen Ergebnisse:
Christian, Ringo, Katja, Matthias, Holger, Steffen.
Ziemlich hochkarätig ging es mit dem September los – gleich drei vor- und lauftreffliche Höhepunkte zierten dessen erstes Wochenende.
Zunächst verschönerte Ringo seine und unsere Laufcup-Bilanz als einziger Lauftreff-Vertreter beim Warener Herbstlauf, dem 17. seiner Art. Die hart errungenen 19 Punkte erlaubten es, frühere 16 zu streichen und so auf einen Schlag um drei Zähler aufzusteigen!
Etwas länger brauchte Sabine, um ihre Herausforderung – den Usedomer Halbmarathon- zu bewältigen, waren ja auch 11km mehr abzulaufen. Als Erste ihrer AK durfte sie ein stylisches keramisches Objekt in Empfang nehmen, um es ihrer schon sensationellen Sammlung entsprechender Artefakte hinzuzufügen.
Der allergrößte Applaus allerdings ist Katrin zuzudenken, welchen ihren ersten Marathon wohl nicht so schnell vergessen wird. Nichts und niemand konnte ihr den ersten AK-Platz und die Siegervase streitig machen. Nicht mal der lange mörderische Anstieg, der ganz zum Schluß vor dem Einlauf ins Wolgaster Stadion zu bewältigen ist. Geholfen hat natürlich die lautstarke Anfeuerung von Heinrich. “Blick nach unten und kleine Schritte” – so erklimmt man jeden Berg! Und hochemotional fiel Katrins grandioses Finish mit Sabines Siegerehrung zusammen.
Drei
Höhepunkte? Aber nein, einen gab es noch. Der Spendenlauf Laage gab am nächsten Tag eine schöne Gelegenheit des Runterkommens, und eine kleine, aber feine Delegation von “Lauftreff-und-Freunde” war dabei.
—Fortsetzung folgt —
Kinder, wie die Zeit vergeht! Und schon längst ist er verpufft, der ereignisreiche August dieses Jahres. Und der September beinahe gleich mit. Und weit und breit kein Bericht
Dabei war die vergangene Zeit so gefüllt mit interessanten sportlichen Events, vielfach auch mit Lauftreff-Beteiligung.
Fangen wir doch mal mit dem 5. 8. an – der lang ersehnte Termin der Rostocker Marathonnacht. Gleich 16 7k-Begeisterte aus Lauftreff und befreundetem Umfeld starteten mit 365 weiteren ambitionierten Teilnehmer::*Innen pünktlich um 07:07pm, um jener Rostocker Zahl 7 die gebührende Ehre zu erweisen. Es gab viel Spaß und gute Laune auf der Strecke, das Kollektiv wurde wieder mal gefestigt, aber auch einige bemerkenswerte Leistungen fielen auf. Wenn man sich die relevanten Ergebnisse so betrachtet – die einsame Spitze wurde diesmal von Tatjana erstürmt, knapp gefolgt von Birk und Holger. Birthe, Paula, Nadine und Ines indes zeigten besonders gute Laune und schafften es, einen hochpräzisen Vierfach-Einlauf zu zelebrieren. Und Jürgen, schon im Vorfeld überdurchschnittlich herausgefordert durch seinen entlaufenen Rucksack mit den Startunterlagen, schaffte es trotzdem, am Ende mal wieder auf dem ersten AK-Platz zu stehen, freundlich gepaced von Maja und Erhard.
Das war aber noch lange nicht alles. Denn unter den am Ende 930 Finalisten des erst um 19:55 startenden HM waren auch gut 10 “Lauftreff und Verwandte+Freunde” zu finden. Darunter zwei besonders motivierte Athleten: Matthias nahm den Lauf als krönenden Höhepunkt seines Geburtstages in Angriff, und Frank Schramm gar hatte seine Startfreigabe direkt als Geburtstagsgeschenk zum Reinlaufen ertrotzt!
Der vielgeliebte Auftakt des HM war wie üblich die beschauliche Schiffsreise zum Startbereich. Immer dabei die launigen, schon oft erlauschten Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten an Back- und Steuerbord (wenn auch für die Landratten immer die komischen Begriffe “rechts” und “links” benutzt wurden. Wenn man diese nicht jahrelang beim Smisek trainiert hätte, hätte man als Fischkopp gar nicht so schnell gewußt, wo man jeweils hinschauen sollte.).
Wartend in Krummendorf wurde man dann von der tiefsinnigen Betrachtung der dort auch wartenden HM-Pacemaker (welchem sollte man sich hoffnungsvoll anheften??) gelegentlich inspiriert, und zwischendurch gab es die ersten durchkommenden Ganz-Marathoni zu feiern.
Dann startete auch die Halbe Distanz. Die anfängliche Tunnelpassage sorgte für erste Schwitz-Attacken. Und aus verschiedenen Gründen gerieten unserer Delegation die Pacemaker aus dem Blickfeld.
Die erste Zielstrich-Überquerung der Lauftreff-Abordnung durfte Frank Bennis für sich verbuchen, ganz knapp gefolgt von der beinahe-Lauftrefflerin-gewordenen Nele . Insofern bemerkenswert, weil sie anfangs arge Zweifel hatte, an dem 1:45er dranzubleiben, und dann runde 1:37 machte, boah ey! Sodann wurde das Finish von Sabine in den Annalen verzeichnet, welche aber auch von Christian höchstpersönlich gepaced wurde. Auch Katja und Matthias verloren den 2h-Pacemaker aus den Augen, weil sie einfach zu schnell für ihn und sehr froh über ihr sauberes sub2 waren. Wenn man Ringo nettomäßig betrachtet, kann er das auch von sich behaupten. Und wenn man bedenkt, dass er am Vormittag des selben Tages mal eben die rund 2000m des Müritz-Schwimmens in unter 1h durchlitten hat, ziemlich phänomenal. Seine Christine dagegen, auf der Müritz 10min schneller, hatte noch genug Kraft über, den Lauftreff als Fahrrad- und Medien-Support zu unterstützen.
Jörg hingegen erlitt im Tunnel nicht nur einen GPS-Abriss, sondern auch eine Bleiwaden-Attacke, und so war bald der ersehnte 2h-Pacer dem Blickfeld entschwunden, aber am Ende gelangen wenigstens noch einige Überholvorgänge. Katrin sodann machte mit ihrem sauberen Finish einen weiteren Baustein ihrer Marathon-Vorbereitung klar, während Frank S. sein Finish als vorfristiges Geburtstagsgeschenk genoss. Bleibt noch Michael, der zum ersten Mal seit 2011 so ein langes Ende erfolgreich bewältigte!
<Alle Ergebnisse> <Auszug 7k> <Auszug HM>
Fast 2 Wochen später leidlich erholt, fanden sich Jörg nebst Frank Schramm und weiteren 20 Enthusiasten am 17.8. zum 130. Stundenlauf bei der “Wilhelmshöhe” ein. Dieser Lauf ist ja seit Neuestem als PAAR-Stundenlauf ausgeschrieben, eine interessante Neuerung. Trotzdem man jetzt nach ca. jedem km ein paar Minuten Pause hat, ist es nicht weniger anstrengend! Auf Frank entfiel die längere Schlussrunde mit dem Zieleinlauf und er legte dabei einen grandiosen Endspurt hin, so dass Jörg, eigentlich total relaxed aus seiner letzten Pause kommend, arge Mühe hatte, wenigstens auf Beinlänge dranzubleiben.
Und, im Vorfeld hatten ja beide auf einen ungefährdeten Spitzenplatz in der Gerontenwertung gehofft – zusammen immerhin die Last von 134 Jahren auf dem Buckel. Es reichte aber nur zu Platz 2 – weit entfernt von den siegreichen “155″! <Alle Ergebnisse>
Es ergaben sich natürlich die üblichen anregenden Fachgespräche im Start/Zielbereich, und u.a. war da von dem bekannten Lokalmatador Jörg Szymanski zu erfahren, dass er diesjährig seine “40 Jahre Marathon” feiert und das mit seinem 109. (oder 110.?) Start, diesmal in Münster, zu krönen gedachte. Immerhin Erholung bis zum 3.9. möglich.
Ganz im Gegensatz dazu konnte Frank die gut aufgelockerte Muskulatur schon am darauffolgen Abend (!) beim Dresdner Nachtlauf in brütender Hitze und toller Stimmung in Bewegung halten, gemeinsam mit seiner treuen Laufkameradin Doreen.
Am 20.8. war dann noch ein flotter Auftritt von Sabine beim Wismarer Schwedenfest und dem dazugehörigen Schwedenlauf zu bewundern. Auch die unermüdliche Katrin mit ihrem Micha schon wieder auf der Piste – ein exakt gleichzeitiges Finish unter 1h, wie es sich für ein eingespieltes Paar gehört.
Als gereifte Laufpersönlichkeit kann man dort aber irgendwelche vorderen Platzierungen voll vergessen, da es nur eine Erwachsenenklasse ab 18 gibt – die berüchtigte AK4.
Ringo dagegen verlor zur gleichen Zeit schon wieder den Boden unter den Füßen – ein Effekt, den die meisten beim Ribnitzer Boddenschwimmen erleben.
Aber 1073m in 40 sek , d.h. 100m in 3 sek – das muss erst mal einer nachmachen! Die Vantage M kann nicht irren
— Fortsetzung folgt —
So etwa das Motto für die Laufabtrünnigen, die es als Mitwirkende der “Critical Mass” wieder mal mit einer anderen Sportart versuchen wollten. Die Herausforderung: die Strecke vom Neuen Markt nach Warnemünde sinnig und in geschlossener Formation zu bewältigen. Diese gut 27km wurden dann ganz entspannt in ca. 2:10h herumgebracht.
Und dabei konnte man direkt mal seinen inneren Rebellen rauslassen und bei ROT über diverse Ampeln fahren (!!) – und das auch noch ganz legal (solange man den Pulk nicht verläßt).
Kurz vor Ortseingang Warnemünde kam es am Ende direkt noch zu kleinen hartumkämpften Zielspurts auf der Stadtautobahn, womit der Sportlichkeit Genüge getan war.
Um so größer dann der Kontrast am Leuchtturm – das Weiße Klavier, Romantik ohne Ende und die Fahrräder zur Hochstrecke gebracht.
Und für die Heimfahrt galt dann – rette sich wer kann.
Nun gab es ja lauftreffliche Sportsfreunde, für die das noch nicht genug der Radlerei an diesem WE war. Und so fanden sich – trotz angedrohter Starkregenereignisse – etliche Unentwegte zu einer etwas zügigeren Runde “Giro Rerik” zusammen. Dem Regen geschickt davongefahren – aber nicht dem Pannenteufel. Manchmal ist eben einfach die Luft raus – was zu beheben war und der Begeisterung keinen Abbruch tat.
all I have to do, is to run with you . . .
Diesmal keine Orangene Flut, sondern eine eher dunkelblaue ergoß sich zum solidarischen Abendlauf Rostock über die vertraute 2,5k-Piste, wieder mit viel eingestreutem Lauftreff und illuminiert mit einem angemessenen Start-Feuerwerk.
Über 1000 Teilnehmer tummelten sich 1 bis 4 Runden auf der altvertrauten 2,5k-Piste im Barni, denn “Laufen ist unser Ding“.
Das Angebot, mit neuen sensationellen Laufschuhmodellen einen ausführlicheren Probelauf zu genießen, wurde von Einigen gerne angenommen und mit einem Rabatt-Kärtchen bei City-Sport belohnt (was man als Lauftreffler eh schon eingebaut hat ).
Wie man hörte, führte das in mindestens einem Fall auch zu einer Umsatzsteigerung.
Der Dank für die schönen Pistenfotos geht wie so oft an Sprintefix!
Die abschließende Tombola war ein voller Erfolg – besonders für unseren Erhard, welcher sich über ein professionelles Laufcoaching freuen kann. Der größte Erfolg des abendlichen Events natürlich war aber das fulminante Spendenergebnis für das Hospiz am Klinikum Südstadt, welches für dieses Jahr auf €17413 gestiegen ist.
Und SO sieht man das bei unseren Laager Sportsfreunden.
Einmal die Laufmuskeln schonen und andere wichtige Körperteile trainieren war am Samstag angesagt – unter Ringos kundiger Führung eine 100k-Runde Richtung Güstrow auf weniger bekannten und relativ autoarmen Routen durch zahlreiche verträumte Ortschaften, von deren vielen man noch nie was gehört hatte.
Start beim Hauptbahnhof mit mehr oder weniger aufgeladenen Akkus in Radel und Sportuhr und carbogeladenen Waden!
Es fing ganz harmlos an – Sandkrug, Niendorf, Pölchow kennt man ja auch von diversen Laufeinheiten. Für die Durchquerung von Bröbberow, Groß Grenz, Bandow, Hof Tatschow und Passin aber war es dann schon ganz beruhigend, ein Bike dabeizuhaben.
Nach einer ganzen Weile dann endlich Bützow in Sicht.
Eine sehr schöne Teilstrecke wurde nach dem dortigen wohlverdienten Zwischenstop in Angriff genommen – ein Blick Richtung Wolken und dann die zauberhafte Piste entlang des Bützow-Güstrow-Kanals. Links der mehr oder weniger mit Entenflott bedeckte, Frische verströmende Wasserlauf, rechts der weite Blick über Felder, Unmengen von akkurat gerollten Strohbündeln, auch an Raps, Mais oder gar Tüffeln fehlte es nicht im Revier.
Der nächste Zwischenstop erfolgte an einem besonderen Highlight der Kanalpiste – der “Fischaufstiegsanlage” bei der Einmündung der Nebel. Zahlreiche sinnig platzierte Findlinge verliehen einem ehemals schmucklos begradigten Ex-Fluss wieder ein sehr schickes naturnahes Flair und einen Wohlfühlbereich für die Fischpopulation. Da hat die EU mal was Gutes gesponsort!
Und an dieser Stelle war dann auch etwa die Hälfte geschafft. Nach der Überquerung des Kanals mit Hilfe einer recht pittoresken Brücke drehte sich der Kurs allmählich wieder Richtung Heimat.
Die Ortsschilder von Lüssow, Strenz, Karow, Käselow, Siemitz, Hohen Sprenz flogen vorbei, und schon war es wieder Zeit für einen Zwischenstop – diesmal an einer schönen Badestelle am Hohen Sprenzer See. Dass der dortige Imbiss seit einigen Jahrzehnten geschlossen ist, war nicht weiter schlimm, denn es konnte noch genügend Marschverpflegung herumgereicht werden.
Das war auch sehr notwendig, denn zum Weiterkommen musste zunächst ein mörderisch steiler Abschnitt der berüchtigten Kastanienallee bezwungen werden. Dann konnte man laange dahinrollen, den Dolgener See rechts liegen lassen, und Kankel, Sabel und Wiendorf lümmelten am Wegesrand im Sonnenschein, und die Kilometer häuften sich. Hier und da war zu vernehmen, dass ein EBike-Akku zur Neige gehe, und auch Jörgs Laufuhr sah sich zu einer Warnmeldung veranlasst.
Endlich ging es dann nach Schwaan hinein, wo der finale Bäckerstop sowas von zelebriert wurde! Alleine die unvergleichlichen Mohnschnitten waren die ganze Fahrt wert!
Ab da ging es dann wieder in bzw. durch bekanntere Gegenden, wovon Benitz, Huckstorf und Wahrstorf zeugen können. Dann löste sich der Pulk ein wenig auf, denn die eine oder andere Abkürzung versprach manchen ein schnelleres Finish am heimatlichen Kaffeetisch. Und bei der Gelegenheit wurde versucht, etwas Klarheit in ein seit Jahrhunderten umstrittenes Landvermesser-Problem zu bringen – Kommt man eigentlich über Buchholz – Heide – Klein Stove (Team Engelmann) oder über Groß Stove – Biestow (Team Jörg) schneller nach Kritzmow?? Fazit: Unentschieden.
Am wichtigsten, alle kamen trotz erschöpfter Akkus heil nach Hause.
Und um mit Katjas Worten ein Fazit zu ziehen:
Da hat die Reiseleitung Radtke einen ganz klasse Job gemacht!!! Vielen Dank für Deine Organisation und den wunderschönen Tag .
Damit war das Wochenende aber noch nicht gegessen – denn am nächsten Tag wartete ja auch noch der Barther Flughafenlauf. Von der Radeltruppe konnte sich aber nur Ringo aufraffen, auch diese neue Hitzeschlacht noch anzugehen, während der Rest sich den Pflichten einer sorgfältigen Regeneration widmete.
Ringo überraschte sich selbst, indem er die 8k in einem satten sub-5 durchmaß. Damit holte er sich den zweiten Platz in der AK, so wie auch Frank Schramm in der seinen. Petra, Erhard und Frank Bennis holten sich gar das AK-Gold, verbunden mit einem 4. (Frank) und gar einem 2. (Petra) Platz in der Gesamtwertung!
Und schon wieder lockten Cup-Punkte eine tatendurstige Lauftreff-Delegation auf die Piste! “Durstig”, das war das Wort für das Gedenken an die glutheiße vorjährige Auflage und Premiere des Warener Sommerlaufes.
Ganz so schlimm wards diesmal nicht, wenn auch im Vorfeld verschiedene Bauchschmerzen vermeldet wurden.
Durch die Bildung mehrerer Fahrgemeinschaften wurde zunächst der ökologische Fußabdruck in Grenzen gehalten.
Nach der Ankunft dann die taktische Laufplanung: Ralf mit Ringo, Katja mit Holger, Jörg möglichst ohne Gehpausen überleben. Dann ging es auch schon los, und siehe da, auch diesmal war die Strecke eine denkwürdige Herausforderung: Reichlich glühende Sonne (besonders auf den zahlreichen Anstiegen), wenn auch nicht ganz so hart wie letztes Jahr, viel Staub und Schotter, knochentrockene Wiesenpfade, ab und an eine tröstliche Schattenpassage. Was merkwürdig auffiel – der gelegentliche Gegenwind bremste einen nicht etwa aus, sondern gab einem jedesmal durch seine kühlende Labsal direkt einen kleinen Schub. Viele kleine Schübe konnte man sich auch mit den zahlreichen, immer 1,5k im voraus angekündigten Becherduschen holen, es war immer so reichlich zu haben, dass mitunter sogar ein kleines Trink-Schlückchen abgezweigt werden konnte.
Irgendwann dann war die berüchtigte Rampe zum Stadion erreicht, zuerst gemeinsam von dem “tiefenentspannten” Ringo mit Katja. Als Ralf dann seine zweite Ehrenrunde vollendete, durfte auch Jörg diese in Angriff nehmen, gut gekühlt mittels einer von Katja professionell vorgenommenen Begießung. Und dann wurde auch Holger der Jubel für die letzte Runde zuteil. Überhaupt wurde viel gejubelt, eine tolle Stimmung im Gelände. Für die letzten Läuferinnen gab es gar eine laola-Welle, und sogar mit Lametta wurde nicht gespart.
Zur Belohnung für die Mühen bekam man die traditionelle Holzmedaille verpasst, wer wollte, konnte sodann seine Startnummer in lecker Alkfrei-Bier und Nudeln umtauschen.
Was hat es nun gebracht, speziell für den Cup? Nun, alle haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Katja rannte ihrer AK davon und heimste die vollen 25P ein. Ringos 16P wurden gleich wieder gestrichen, da er schon genug Besseres auf dem Konto hat. Ralf durfte ein 21P-Resultat durch 22P ersetzen, Jörg tauschte 19 gegen 21. Die größte Verbesserung holte sich Holger, der im Tausch gegen 20 Punkte alte 17P vergessen durfte.
Eine Verbesserung über die 10k holte sich auch unser alter Freund Frank Schramm, welcher dafür mit dem ersten Platz der AK belohnt wurde.
Was sonst noch geschah:
Grandiose Stimmung wurde vermeldet von der 25k-Ostseewanderung, welche sich acht AthletInnen unserer kleinen Gemeinschaft vorgenommen hatten und diese fröhlich und unbeschadet finishten.
Auch die bekannten Steffens waren nicht faul. Einem direkten Zusammentreffen gingen sie diesmal aber sorgsam aus dem Wege. Während “unser” Steffen zur Abwechslung mal das Fahrrad bestieg und damit eine 52k-Gedser-Runde vollbrachte (”mit viel Badespaß“), nahm der “andere” Steffen derweil die lustvollen Strapazen einer weiteren Auflage des Witziner Hindernisrennens auf sich. Ein Event, an das Jörg gerne zurückdenkt…
Vereinssitzung LAV: Termin ist der 11. Juli. Der Vorstand bittet um rege Teilnahme.
Was sonst noch so anliegt
01.07.: 5-Seenlauf Schwerin
09.07. Flughafenlauf Barth
12.07. Abendlauf Rostock
16.07. Laufcup Steinhagen
29.07. Nightrun Kühlungsborn
05.08. M-Nacht HRO
20.08. Boddenschwimmen Ribnitz-Damgarten
02.09. Laufcup Herbstlauf Waren
09.09. Klausdorfer Kranichlauf
09.09. Laufcup Staffel-M Neubrandenburg
10.09. Alt-Schweriner Inselcross
16.09. Laufcup Baaber Heidelauf
24.09. Staffelmarathon Dierhagen
30.09. Baltic-Run Kühlungsborn
30.09. Kap-Arkona-Lauf
03.10. Rostock 10
07.10. Dünenläufer Graal-Müritz
08.10. Laufcup + Landesmeisterschaft 10k Straße Lubmin
29.10. Frankfurt-Marathon
04.11. Laufcup + Landesmeisterschaft Cross 7,2k Laage
05.11. Rostocker Herbstlauf
11.11. Laufcup 16k Stralsund
11.11. Schneckenlauf Graal-Müritz
25.11. Salzlauf Bad Sülze-Marlow
31.12. Silvester Run Kü-Born
- sinnvolle Ergänzungen bitte reinreichen -