Den Reigen der heißen Aktivitäten eröffneten Ringo und Andreas und ihre Partnerinnen auf dem Kamm des Thüringer Waldes. Nicht ganz ohne Hilfe von Wikipedia kann man sich der Beschreibung dieses Events annähern: “Der GutsMuths-Rennsteiglauf ist ein Volkslauf, der seit 1973 jährlich Mitte Mai auf dem Rennsteig im Thüringer Wald ausgetragen wird. Mit mehr als 15.000 teilnehmenden Läufern und Wanderern gilt er als größter Landschaftslauf bzw. Crosslauf Europas.
schmiedefeld_allRingo, Christine, Andreas und Regine sagten sich: “Das schönste Ziel der Welt ist Schmiedefeld”. Es gibt allerdings verschiedene Möglichkeiten, dort hinzukommen. Ringo wollte den ganz langen Genuss des Supermarathons für sich haben (Wikipedia: “ . . . . . Ab Schmücke geht es dann die letzten neun Kilometer überwiegend sanft bergab nach Schmiedefeld, wo man nach 70 km Wegstrecke zum ersten Mal wieder in besiedeltes Gebiet gelangt. Das Ziel liegt am Sportplatz oberhalb des Ortes auf 711 m Höhe. Insgesamt sind 1490 Höhenmeter bergauf und 989 Höhenmeter bergab zu bewältigen.” Manchmal sagt einem aber auch der Körper vorher, dass es nun gut ist. Dann  greift  “Am Grenzadler, in unmittelbarer Nähe der Lotto Thüringen Arena am Rennsteig, hat man 54,7 km hinter sich. Hier ist ein offizieller Ausstieg mit Zeitnahme möglich, auch werden alle Läufer aus dem Rennen genommen, die bis hierher mehr als neun Stunden gebraucht haben.” Nun, die 9h waren noch längst nicht erreicht, aber die Gesundheit ging vor. Also galt für Ringo am Grenzadler: Nomen est Omen.
Mehr Glück mit ihren Herausforderungen hatten Christine, Andreas und Regine, die einen etwas kürzeren Weg zum ersehnten Schmiedefeld in Form eines auch recht anspruchsvollen HM gewählt hatten.
#doreen&frank-kl###Update 21.5.–>Wie die Redaktion erst beim Citylauf Rostock zur Kenntnis nahm: Noch zwei ehemalige&verdienstvolle Lauftreffler haben sich einen Lebenstraum erfüllt.
Auch Doreen und Frank finishten mit großer Begeisterung einen Halbmarathon in Schmiedefeld!<–###
runningDer nächste Lauftreff-Gladiator dann war Matthias, der bei seiner sightseeing-Tour durch Berlin doch -haste nicht gesehen- in den S25 reingerutscht ist, wie er bemerkte. Um 10:04 startete er zu den entsprechenden 25,5km, die er nach 2:26 finishte.

Das zuzusagen offiziellste Ereignis allerdings spielte sich als quasi Heimspiel auf der Bahn des Leichtathletikstadions in Rostock ab. Nicht nur waren dort schon wieder Laufcup-Punkte zu erbeuten, sondern es lockte neben dem halben Extra-Pünktchen auch die Krone des Landesmeisters MV.
Beinahe wurde es anfänglich ein bisschen ZU offiziell – es wurde nämlich plötzlich bekannt, dass zu dicke Schuhsohlen oder gar Carbon-Einlagen zur Disqualifikation führen!!??  Als kleiner Service an dieser Stelle:  Schuhregeln, Shoe rules, technical rules und eine unvollständige Schuh-Zulassungsliste – alles Dinge, die der bunten Teilnehmerschar offensichtlich völlig unbekannt waren und die auch nicht im Vorfeld kommuniziert wurden. Allgemeines Murren und hitzige Diskussionen führten dann aber zu dem salomonischen Kompromiss, bei einer “Fehlsohle” zwar für die LM gewertet, aber damit nicht für die höheren Weihen (D, Europa, Welt, Olympia, Galaktische Föderation , … ) qualifiziert zu sein. Da das keinen von den Anwesenden akut betraf, war der Frieden gerettet.
Und als Matthias schon routiniert seine ersten 5k auf den Straßen Berlins abgespult hatte, stellten sich Jürgen, Sabine und Petra genau der nämlichen Aufgabe auf der glühenden Bahn des Stadions, welche zu diesem Zwecke altersgerecht genau 12,5 mal zu umrunden war.
siegertypenUnd die drei räumten alles ab, was in ihren jeweiligen Altersklassen zu gewinnen war. Jeder durfte sich auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes platzieren und sich dann nicht nur goldbehängt, sondern auch mit der vollen Packung von 25,5 LC-Punkten auf der Südtribüne platzieren, um die Anfeuerungskulisse für die nächsten Durchgänge zu verstärken.
Dann nämlich waren schon Katja und Maja gefordert, und das sogar über 25 Runden. Katja zog in einem lange nicht gesehenen Pace durch, der sie unweigerlich auf den Bronzerang katapultierte – in einer wirklich schweren AK. Strava bescheinigte die zweitbesten Zeiten ever über 10k/5k/2miles!
Auch Maja machte Bronze klar – und für sie vielleicht noch wertvoller: ein ganzes Bündel von persönlichen Bestzeiten über alles von 10k bis runter auf 1mile.

Als letzte Herausforderung des Renntages dann waren am frühen Nachmittag die Alten Herren an der Reihe und durften die heißeste Phase des gesamten Programms bestreiten, mal rein meteorologisch gesehen. Vom Lauftreff noch übrig Ralf, Holger und Jörg. Ralf in Bestform rannte direkt auf den Bronzerang der AK, nachdem er seinen Lauftreff-Kumpanen über eine Runde Vorsprung abgetrotzt hatte. 10sec nach Holger rettete sich dann endlich auch Jörg über den Zielstrich. Platzierung für LM und Laufcup: 3.-4.-5.
Ein besonderes Highlight – neben den Siegerehrungen -, war sicherlich der eine oder andere Fototermin mit Superchampion Tom Gröschel!

Der Service an der Strecke war der Witterung angemessen. Wer wollte, konnte sich alle 400m unter einer Schlauch-Dusche aalen, auch wenn das ein paar Hunderstel kostete, und gegenüber konnte jedesmal eine innere und äußere Abkühlung und Befeuchtung mittels in Becher oder Schwämmchen abgefüllten Wassers genossen werden.
Seine Runden muss man zum Glück nicht selber zählen. Es ist aber kein Nachteil, trotzdem eine grobe Vorstellung über den noch zu absolvierenden Restbestand von den ingesamt 25 Runden im Kopf zu haben. Dann ist die negative Überraschung nicht gar so groß,  wenn man auf dem berüchtigten Täfelchen für die Restrunden des Führungsläufers neidisch die -1- erblickt und dann entsetzt seiner eigenen Ansage lauschen muss. Irgendwann aber schmeichelt sich auch dem Letzten der Klang des Glöckchens ins Ohr, welches die letzte Runde verkündet und noch mal einen finalen Auftrieb erteilt, mit dem man dann eeendlich halbrechts unter dem Jubel des Publikums in die Zielgasse einbiegen darf.

Am Ende des Tages haderte Jörg ein wenig mit seiner Polar: Mit gedämpfter Begeisterung hatte die diesen Death-Race als naja, irgendwie “Aufbauend” kommentiert.
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