- Von Jürgen -

“Der 14. Krakower Mittsommernachtslauf findet am 19. Juni 2021 nicht statt!
Aber ein Trainingslauf!
Der Trainingslauf findet am 19. Juni statt. Treff ist um 09:00 Uhr an der Wassermühle Kuchelmiß.
Start ist für die 5 km und 10 km um 10:00 Uhr.
Ein Negativtest ist Voraussetzung!
Eine offizielle Zeitmessung erfolgt nicht.
Startgebühr 2,- €”

So hatten es Frank Eilrich vom Krakower Mittsommernachtslauf und André letztlich ausgeheckt, es uns übermittelt und so stand es dann auch im Netz: https://www.mittsommernachtslauf.com

Ich hatte mich noch vergeblich um Mitstreiter bemüht, aber es war richtig heiß und so manch einer hatte anders geplant, die fast anstehende Sonnenwende zu begehen bzw. war convalescent wie Katja, Ringo und Jörg.
So schlug ich Christine vor, gemeinsam nach Kuchelmiß an die Warrermühle zu fahren und uns anschließend meine Heimatregion, um den Plauer See, in Erinnerung zu rufen.

Knapp 30 min brauchten wir bis zur Wassermühle, fanden dort einen großen Parkplatz vor und nur wenige Schritte davon entfernt bereits eine Läuferschar um einen Tisch versammelt in heiteren Erwartungen. André begrüßte uns, sichtlich erfreut, mit seiner Truppe. Es schien für alle eine Premiere, dort an den Start zu gehen, war es doch sonst direkt am Krakower See zum Mittsommernachtslauf, den die Laager Freunde seit Jahrzehnten mitgeprägt hatten. Von uns hat Jörg dort wiederholt seine Duftmarke hinterlassen, auf langen Strecken.
Jetzt nur die kleine Ersatzvariante, aber nicht minder schön. Vor dem Startprozedere, das wie geplant ablief, kam ich noch ins Gespräch mit dem Laufcupstatistiker Marian Pries, dem meine Mitgliedschaft beim LAV auffiel. Er erinnerte sich gleich an Sabine, dass sie über Jahre die Wertung in ihrer Altersklasse dominiert. Auch an Jörg.

Dann ging es auch schon zum Start auf die Brücke in das bewaldete, urige Nebeltal.

Im Wohlfühltempo zu laufen war auf Grund der hohen Temperatur der Rat des Laager Trainers und vor allem der Wunsch von Christine.
So machte ich es dann auch im Kreis der etwa 30 Starter/innen, hatte den vorletzten Läufer bald 20-30 m vor mir. Er war etwa 30 Jahre jünger als ich, aber größer und schätzungsweise gut 30 kg schwerer. So konnte ich bald aufschließen und wir waren durchweg im Gespräch über Gott und die Welt. Die Trailstrecke war vorbildlich ausgeschildert, auch mit Streckenposten.

Wald, Wasser, schmale Pfade und Brücken, weitgehend unberührte Natur, was will man mehr, um sich bewegen zu können.

So war ich nach knapp 38 min im Ziel, schneller als mich Christine erwartete und konnte meine erste Lauf-Medaille in diesem Jahr in Empfang nehmen.
Dann ging es über die Fischtreppe zu einem Wasserlauf, auf dem wir unsere Füße und mehr in das kühle Nass stecken konnten.
Wer nicht dabei sein konnte, sagten mir die Laager, hat was versäumt. Recht haben sie! Wir machten uns dann auf den Weg, Richtung Plauer See.

Was noch auffiel: die Macher waren sehr um das Wohl aller Teilnehmer/Innen bemüht. Im historischen Gebäude im Startbereich befanden sich große, saubere Toiletten und allen stand kostenlos ein Antimückenspray zur Verfügung.

Danke für alles.

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