Und schon wurde für den Laufcup MV die nächste Runde eingeläutet – beim Schlosslauf Schwerin. Diese Piste hatte ich bisher immer als sehr anstrengend bis quälerisch empfunden. Nun endlich hatten die Veranstalter ein Einsehen und haben einen neuen Kurs abgesteckt – für mein Empfinden viel schöner als der alte.
Als Vertreter des Lauftreffs Sabine und ich angetreten, um ein paar Cup-Punkte mitzunehmen, im Vergleich zum letzten Jahr unter einer verschärften Konkurrenzsituation mit härteren Mitbewerber(inne)n.
Mein Konkurrent Borchert entschwand quasi beim Startschuss aus dem Blickfeld. Ich aber wollte lieber nicht überpacen, wurde zur Belohnung im Pulk etwas nach hinten durchgereicht und hängte mich daher fürs erste an Sabine und ihre Konkurrentin Beate, welche zu dieser frühen Stunde noch flott aber friedlich nebeneinander liefen. Nach der Wende bei Zippendorf gings schön am See entlang Richtung Schloss. Dabei gelang es, so langsam Betriebstemperatur aufzubauen und sich wieder ein bisschen weiter nach vorne durchzukämpfen. Nach einer schönen Runde am Schloss vorbei, und dabei um einen vollendeten Laufstil bemüht – vielleicht schaut ja gerade ein Minister aus dem Fenster, der noch einen Geronten-Marathon-Staatssekretär sucht-  ging es rund um den Burgsee und dann war das Ende nicht mehr weit. Von einer kleinen Bergetappe als abschließende Schikane abgesehen. Diese bot mal wieder die Gelegenheit, die ganze Bandbreite der Emotionen auszukosten, die ein Rennen so bieten kann: Ein Herr in Rot, welchem ich die ganze Zeit hinterhergedackelt war, musste am Hang doch glatt in den Geh-Modus übergehen. Aber nicht mit mir. Hohnschmunzelnd zog ich vorbei. Aaaber – was war das denn? Ein Herr in Blau, den ich bisher in sicherem Abstand hinter mir schnaufen hörte, machte den Usain Bolt und baute in Bruchteilen von Sekunden, an eben diesem Mörderhang, einen Abstand auf, der bis zum Ziel nicht mehr aufzuholen war…
Auf der Zielgeraden sah ich die Uhr unerbittlich auf die 1:11 zulaufen und packte alles in die Andeutung eines grandiosen Spurts – aber ach, exakt wie beim Frühlingslauf Neubrandenburg kam wieder nur die 1:11:02 heraus. Na, wenigstens den Level gehalten – und 1 min schneller als letztes Jahr. Und wie dieses Jahr leider üblich, trotzdem wieder in der Platzierung nach hinten durchgerutscht. Wenigstens reichte es grad noch so zum AK-Dritten.
Sabine musste sich diesmal mit dem Silberrang begnügen, aber dafür, dass sie eine längere Gymnastik-Performance einschieben musste, um Seiten-Stiche loszuwerden, mit einer noch sehr guten Zeit von 1:13:24.

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