Die diesjährige Rostocker Marathonnacht sorgte schon im Vorfeld für erhöhte Aufregung unter den Aktiven des Lauftreffs – versprach es doch ein besonders heißes Rennen zu werden, zu dem sich insgesamt 17 unserer Athleten und *Innen gemeldet hatten. Beflügelt durch aufmunternde Urlaubsgrüße unserer Cheftrainerin Birthe, welche sich in Havanna die kühle karibische Brise um die Nase wehen ließ, während wir uns auf die kommende Hitzeschlacht einstimmten.

Posterboy Jörg

Posterboy Jörg

Bei der Abholung der Startunterlagen wurde ich von verschiedenen Fans schon als Posterboy der Marathon-Homepage begrüßt. Birk dagegen erschien nicht nur auf dem offiziellen Poster, sondern es wurde ihm sogar die Ehre zuteil, auf jeder Urkunde zu erscheinen! Welch Last der Verantwortung für uns beide – aufgeben keine Option mehr. Den Vogel des Ruhmes allerdings schoss Frank Bennis mit seinem Exklusiv-Interview auf Rostock-TV ab!

TV-Star Frank Interview

TV-Star Frank

Posterboy Birk

Posterboy Birk

Rechtzeitig zum Marathonstart erschienen, gelang es mir, ihn mit einem hochgereckten Daumen auf die Piste zu verabschieden. Dann ein paar Worte mit Birk gewechselt, welcher sich diesmal der Rostocker-7-Runde angeschlossen hatte, sowie mit Fred von “Sprintefix”, verletzungsbedingt mal mit Fahrrad und Kamera unterwegs.
Dann hieß es Kurs auf die Pier zu nehmen, um das Schiff Richtung Startzone des HM zu erhaschen.
Die Fahrt ist immer der einleitende Höhepunkt für den HM, und diesmal brachte sie außerdem einen sehr notwendigen Frische-Aspekt in den Ablauf, nach der Affenhitze des Tages.

Während des Wartens auf den Start des HM weilten die  Gedanke bei den Mitkämpfern, welche um 07:07pm die 7km der “Rostocker 7″ in Angriff nahmen. Mit ihrem geschlossenen Auftritt wurde nicht nur der runde Geburtstag von Rostock, sondern vor allem der von unserem Frank Schramm standesgemäß abgefeiert.

Hoch, hoch, hoch!

Hoch, hoch, hoch!

Um der Rostocker Wunderzahl 7 gebührend gerecht zu werden, wurde zu diesem Zwecke eine eindrucksvolle 7er-Phalanx

Rostocker 7+1

Rostocker 7+1

gebildet, während Tatjana, als die Achte im Bunde, weit voraus in der Vorhut unterwegs war.
Beim Warten auf den HM-Start konnte derweil dem  Durchlauf der schnelleren Marathoni applaudiert werden. Frank Bennis lief, wie geplant, sehr locker aussehend hinter dem 3:30-Zugläufer einher. Oder war es in dieser Phase noch eher der Bremsläufer?
Beim Vorbeikommen der 3:45-Fahne dachte ich so bei mir, dass das Überholen dieser eine wesentliche Bedingung für eine HM-Zeit <1:50 sei, meine heimliche Zielvorstellung für diesen Abend.
Nach dem Startschuss um 19:55 ging es wie üblich alsbald in den Tunnel hinein. Dort herrschte die maximale Schwüle, welche auf der ganzen Strecke zu haben war, so dass einer ersten massiven Transpirationsattacke nichts im Wege stand.  Teilweise auch verursacht durch das abartige verhallte Getöse, welches ein dort geschickt platzierter Strecken-DJ produzierte.
Zum Abtrocknen gab es dann den schönen Rundkurs durch den IGA-Park.

Stahlzeit auf den Ohren und in den Waden

Stahlzeit auf den Ohren und in den Waden

Und dort wurde man plötzlich von rockigenen Klängen aus dem Veranstaltungszelt umschmeichelt – man musste sich echt entscheiden zwischen Bestzeitambitionen oder verhaltenem Schritt und etwas längerem Genuss der STAHLZEIT Rammstein Tribute Band!
Irgendwann half es dann nichts, die druckvollen Sounds spülten einen wieder Richtung Tunnel, dessen nicht ganz so harmonische Beschallung man so schnell wie möglich hinter sich ließ und somit wieder ganz gut in der Zeit lag. Und schon 9km geschafft! So konnte ich mich alsbald unauffällig am 3:45er Zugläufer verbeidrücken (und den Rest der Strecke in der Sorge dahineilen, dass näherkommendes rückwärtiges Getrappel dessen Revanche ankündigte).
Diese blieb aber aus, so dass stattdessen der traumhafte Sonnenuntergang

Silke in der Sonne

Silke in der Sonne

auf der anderen Seite der Warnow bewundert werden konnte.
Dermaßen beflügelt brachte ich schließlich noch die Andeutung eines grandiosen Endspurts auf der Kröpi zuwege und hatte es wieder mal geschafft. Ganz froh, unter 1:50 geblieben zu sein, aber andererseits ist das ohne fremde Hilfe erfolgte Abfummeln des Mietchips ein Indiz dafür, nicht alle Reserven ausgeschöpft zu haben. Nicht wahr, Frank?
Frank Bennis dagegen gab alles, aber musste seinem Zugläufer am Ende doch einen kleinen Vorsprung gewähren.

Nach einem Schwätzchen mit einigen unserer finisher und dem Verfolgen des Finales von Nadine und Erhard wurde es dann Zeit, den Heimweg anzutreten. Fahrradfahren war schon wieder möglich. Und da mein Kurs am Zaun des Zoos entlangführte, gab es noch einen weiteren feinen kulturellen Höhepunkt. Denn aus dem Zoo zauberhaft herausleuchtende und -klingende optische und akustische Häppchen kündeten von der gerade laufenden  Jazz-Nacht im Zoo .

Wie sich im Laufe des Wochenendes zeigte, hatte noch jemand Reserven übrig behalten: Katja ließ es sich bei einem kleinen spontanen HM gut gehen und legte dabei eine Zeit hin, die zum Platz 1 bei der Lauftreff-HM-W-Wertung gereicht hätte. Das sollte nächstes Mal offiziell werden!

Die offiziellen Ergebnisse

Die offiziellen Ergebnisse

Ein inoffizielles Ergebnis

Ein inoffizielles Ergebnis

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