versprach die Ausschreibung zum 5k- bzw. 10k-Teil des Krakower Mittsommernachtslaufes. Den Aussichtsturm auf dem Jörnberg auf der Halbinsel Lehmwerder. Und dieser Berg ist mit einer Höhe von 76.2m in den Karten eingetragen. Da fragte man sich schon besorgt, in welcher Höhe besagte Runde wohl verlaufen würde.

Vor dem Start

Vor dem Start

Nun, Katja, Jürgen, Frank, Ringo und ich nahmen das Wagnis auf sich, zu diesem Event anzutreten. Zumindest Jürgen hat ja schon Erfahrung auf der Strecke, gewann er doch voriges Jahr die legendäre Krakower-See-Räucherforelle.
Die erste Aufmunterung gab es dann bei der Anmeldung – endlich mal kein rotes Handtuch in der Startertüte, damit kann ich schon handeln . . . sondern ein blaues. Die Farbe der Hoffnung! Und die obligat enthaltene Müslistange baute einen dann auch noch physisch auf.
Nachdem die 30km-Anstrebenden auf die Piste geschickt worden waren, kam dann bald auch der Startschuß für die “Fünfis” bzw. “Zehnis”. Und bald konnte man erleichtert zur Kenntnis nehmen, dass der Rundkurs in Ufernähe, in sicherer Entfernung zum berüchtigten Jörnberg verlief, so dass die 76,2m nicht komplett überwunden werden mussten. Da konnte es nicht ausbleiben, dass für unsere Lauftreffabordnung ein grandioses Endresultat herauskam: Niemand von uns kam am Ak-Siegerpodest vorbei. Drei erste, ein zweiter und ein dritter Rang werden auf ewig in den Annalen verzeichnet sein! Und die Sportpresse kam nicht umhin, einmal den Blick von Russland abzuwenden und dieses Ergebnis zu würdigen:

Im Fokus der Fachpresse

Im Fokus der Fachpresse

Im Zeitalter der Fake-News ist es aber sicherlich angebracht, diese Meldung ein wenig zu hinterfragen. Und wenn man sich mal die originalen Ergebnislisten zu Gemüte führt,

Race results

Race results

fällt auf, dass die AK-Platzierungen die gezeigten paces unserer Abordnung in grotesker Weise auf den Kopf stellen. Denn, leider muss ich es zugeben, die drei ersten Plätze beruhen zum großen Teil darauf, das jeweils kein Ak-Konkurrent auf der Matte war. Es war also nur ein Kampf gegen sich selbst. Katja gewann diesen, indem sie sich über eine neue Bestzeit freuen durfte. Ich für meinen Teil dagegen wurde nicht nur von meinem früheren Ich klar abgehängt, sondern auch von einem der beiden anwesenden M65-er.
Der schnellere, aber “nur” zweitplatzierte Frank ließ wenigstens einen Konkurrenten hinter sich, und Ringo, unser diesmal Schnellster, erkämpfte sich seinen Bronze-Rang in einer Meute von sage und schreibe acht M45ern!
Nebenbei bemerkt, der in der NNN erwähnte HM-Sieger gewann zwar seine AK, war aber trotzdem Letzter der Gesamtwertung. Wie sagte schon Lenin: “Darum lege den Finger auf jeden Posten!” Oder war es Brecht??

Auf dem Rückweg dann konnte man im Radio dem Auftakt des Schwedenspiels beiwohnen – ach ja, da bestand noch Hoffnung. Unsere Caro dagegen konnte sich auf die spannenden Ereignisse in den Weiten der “Tundra” nicht so recht konzentrieren, denn sie richtete ihre Hoffnung vordringlich darauf, den um 21:00 startenden Mittsommerweg – 45km rund um Kühlungsborn – gut und zügig zu überstehen. Zielzeit: 7h. In der Hitze der Nacht allerdings dehnte sich die Strecke um fast 2km aus, so dass am Ende 10min (nur!) zuviel auf der Urkunde standen. Und dann noch nur knapp von der somit “ersten Frau” überholt worden… Und wer noch Fragen hat zu dem passenden Schuhwerk zu so einer Unternehmung, findet in Caro seitdem die Spezialexpertin.

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