Den letzten Beitrag fass ich lieber nicht mehr an. Das Autorensystem kommt wohl mit dem neumodischen, per pure HTML reingehacktem Videoplayer nicht klar, und immer wenn ich die Datei anfasse, ist das erstmal alles weg.
Daher hier zunächst der Nachtrag zum Staffeltag. Es gab ja auch noch unsere zweite Staffel “Lauftreff”, welche eine Stunde nach der ersten auf die Piste ging. Leider von mir nicht mehr zu dokumentieren, weil Handy-Speicher knackevoll, aber es waren ja genug weitere Supporter in Action, wie Ringos Video-Show eindrucksvoll beweist.
Bei der Betrachtung der Resultate (375m Schwimmen, 8km Ergometer, 2,5km Laufband) Staffeln bricht Erstaunen aus über Birks Laufergebnis – das liegt weit weit unter dem, was man von ihm kennt. Grund: Stromausfall beim Laufband, ungewollte Pause. Nicht etwa der gerade absolvierte Spendenlauf. Und nächsten Tag folgte die Richtigstellung…

Allmählich bin ich wohl zu lange im Geschäft, und mir gehen langsam die Überschriften aus. “And now for something completely different” – Für keines in der langen Kette der bisher dokumentierten Rennen gab es je eine passendere Titelzeile, aber ach, schon verschossen.
Nun also, zusammen mit Birk, im Pulk des zweiten Einzelstarter-Laufes an den Beckenrand.
Erstmalig vor einem Rennen hatte ich gar des Nachts davon geträumt. Nicht wirklich schön, so dass ich beim Aufwachen dachte “Gottseidank, nur ein Alptraum!”.  Na, da kannte ich die kommende Realität noch nicht…
Das Schwimmen wurde wesentlich schrecklicher, als in meinen kühnsten (Alp)-Träumen erwartet. Mein durchaus einige Male geübtes Gekraule hielt ich gerade mal 1,5 Runden durch, dann flog mir der Puls um die Ohren. Ich glaube, das warme Wasser bekam mir nicht. Und es waren noch 13,5 Runden übrig. Eine abartige Schinderei! Und zunehmend musste ich an Katrins Spruch vom Vortag denken und daran, dass das eigentlich weitgehend mein Text war: KatrinsSpruchBald war nach jeder Bahn eine Pause nötig, um das Hundehecheln etwas runterzufahren. So dass ich logischerweise die letzten Meter in einer Art Hundepaddeln vollführte. Ergebnis: 6,5 Minuten hinter dem Vorletzten, sagenhafte 18:54min, ein Rekord für die Ewigkeit.
Man kennt das ja aus der Fliegerei – unterschreitet die Geschwindigkeit einen kritischen Wert, gibt es einen Strömungsabriss, und dann setzt unweigerlich der Sturzflug ein. Unter Schwimmern eher als “Tauchstation” berüchtigt. Nun, mir ist es wohl gelungen, den bisher in der Sportwissenschaft anerkannten Wert für die physikalisch mögliche Minimalgeschwindigkeit im Wasser bei weitem zu unterschreiten. Ist ja auch mal was, so kommt man in die Lehrbücher.
Beim Taumeln zum und in das Ergometer dann hab ich mir auch noch den Zeh aufgeratscht, so dass im folgenden Kampf gegen die 8km der Boden nicht nur vom Schweiß gesättigt wurde. Und es ist unglaublich, wie langsam dieser Entfernungsanzeiger zählt, während man sich die Seele aus dem Leib strampelt. Gemein ist ja: Wenn man nicht ständig auf die Anzeige starrt, sondern die Augen eine laaange Zeit schließt, um das System auszutricksen, dann stellt man beim wieder-Hinlugen frustiert fest, dass da im Grunde immer noch die selbe Zahl steht. Obwohl man sich die ganze Zeit gequält hat wie verrückt. Ohne ein ausdauernd Kühle herbeiwedelndes und motivierendes Supporter-Team ist das ja gar nicht zu überstehen. Das war zum Glück voll in Aktion. Nadine, Ringo und Jürgen schafften sich dabei wahrscheinlich mehr als ich selbst.
Mit weichen Knien dann zum Laufband, um die letzten lockeren 2,5km abzureißen. Und auch die kommen einem in dieser Phase erstaunlich lang vor.
Beim Zieleinlauf schließlich mein längst gefinishter “Lauf 2″ wartend versammelt, ich glaube bei den Herren fing sich schon ein Dreitagebart an auszubilden.  Dabei hatte ich beim Strampeln und “Rennen” direkt noch paar Minuten gut gemacht und wurd am Ende wenigstens nicht Letzter der Gesamtwertung.
Birk dagegen konnte sich sehr gut ziemlich präzise in der Mitte des Teilnehmerfeldes platzieren und zeigen, dass er es auf dem Laufband durchaus etwas besser kann als am Vortag fälschlich dokumentiert.
einzel
Damit man für die Zukunft weiß, wo die Messlatte so liegt, wurde der Sieger mal mit reingenommen in den Ergebnis-Auszug.
Als Fazit bleibt aber, Birk hat das sehr schön ausgedrückt:
fazit
Doreen, welche an der Bande leider nicht mitjubeln konnte, gab sich um so mehr der Videoproduktion hin und dokumentierte brilliant zusammenfassend die beiden Renntage. Guckst Du DA.

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