Of course, James!
Sind wir nicht alle ein bisschen James? Oder Sophie?? Den entscheidenden Satz vom silvestrigen Fernsehprogramm noch im Ohr, gab es für einen harten Kern unseres Lauftreffs keine andere Alternative, als sich pünktlich zum Start des diesjährigen LAV-Neujahrslaufes einzufinden. Genaugenommen war nur eine Unpässlichkeits-bedingte Abmeldung zu beklagen. Gute Quote eigentlich.

Vibrierend vor dem Start

Vibrierend vor dem Start

Jedenfalls meinte der Gott der Läufer es mal wieder gut mit den Neujahrs-Runnern und spendierte optimale Temperaturen und Niederschlagsfreiheit. Wie sich dann bei der Abarbeitung des Kurses zeigte, schaffte er es aber leider nicht, alle Modderstrecken rechtzeitig auszutrocknen, so dass manche Wade am Ende fast bis zum Hals schlammbedeckt war.
Eigentlich einen Genusslauf geplant, wollte ich aber kein zu blamables Endergebnis haben und riskierte gelegentlich einige Blicke auf die Rundenzeiten.
Und nicht nur ich kam dadurch dann doch etwas ins Schwitzen. Half aber nicht, den Überholvorgang von Birk und Ringo zu verhindern, welche einen Wiederanschluss auch geschickt zu verhindern wussten. Nur Frank B lief ganz locker voran und ließ es diesmal bei 43:xx für die angeblich 10km bewenden. Sabine konnte in diesen kleinen Battle leider nicht lange eingreifen, weil sie permanent von der “Schnürsenkel-Hexe” verfolgt wurde.
Das Gute an der bei diesem Rennen vorhandenen langen Zielgeraden ist der lange unverstellte Blick auf die unerbittlich mitlaufende Uhr. Nach der dritten Runde wurde es aber auch ohne diese ziemlich spannend. Da wollte doch einer auf den letzten 5 Metern noch an mir vorbeiziehen. Das konnte der aber vergessen! Er hörte dann lieber auf, war fertig, der Mann, während ich in die letzte Runde einbiegen durfte, immer hoffend, etwas dichter an das reichlich voraus zu erahnende Grün von Ringos Renngewand heranzukommen, welcher seinerseits längst von Birk abgehängt worden war. Von Frank ganz zu schweigen.
Bis zu jener Zielgeraden konnte die Distanz echt etwas geschrumpft werden – aber nicht genug, denn Ringo passte auf. Da half auch nicht der zusätzliche Ansporn von der Digitalanzeige, welche zu einem ungeahnten Endspurt animierte. Denn es galt, wenigstens noch unter 49 zu bleiben, was sehr anspruchsvoll war.
Die ganze Aktion spendierte einen schönen Einblick in die Relativität der Zeit:  Ein Beobachter auf Höhe der Uhr musste den Eindruck gewinnen, dass ich mich im Zeitlupentempo bewegte – in voller Übereinstimmung mit Einsteins Relativitätstheorie. Aus meiner Sicht jedoch lief die Uhr keineswegs in Zeitlupe, sondern im Gegenteil im Zeitraffer, was mein Vorhaben zusätzlich erschwerte. Verdammte Physik! Aber dem Universum 2 kostbare Sekunden abgetrotzt! Erfreulich außerdem – was übrigens selbst im Physik-Leistungskurs nicht jeder verdaut – ich als beschleunigte und wieder abgebremste, zur Uhr zurückkehrende Masse alterte weniger als diese Uhr! Genau wie der dort faul herumstehende Beobachter!! Ich finde, das ist es doch wert.
Einige pedantische GPS-Besitzer vermeldeten dann, dass die Strecke 600m kürzer sei. Aber ich glaube, das wird durch die Modderpassagen, mit denen man in jeder Runde zu kämpfen hatte, mehr als ausgeglichen. Oder das war auch nur so ein relativistischer Effekt.
Und außerdem – das Entscheidende war doch, nach der langen Weihnachtspause all die lieben Mitläufer wiederzusehen und zu begrüßen.
Happy New Year!

Das erste Finish des Jahres

Das erste Finish des Jahres

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